2011

Archiv der Igelin.Blog-Einträge: Januar bis Dezember 2011 mit 854 Beiträgen zur Volksaufklärung

http://kabale.wordpress.com/

Kabale und Psychiatrie
gegen Folter und Misshandlung
durch erfundene stigmatisierende psychiatrische Diagnosen
durch Isolierung und Fesselung
durch Betreuung und Bevormundung
durch Zwangbehandlung
durch Zwangsmedikatierung mit gehirn- und gesundheitszerstörende chemische Gifte und Psycho-Drogen
durch tägliche Schikanen und Provokationen
durch Verletzung und Verweigerung eines Intimbereiches und privaten Besitz
durch Erniedrigung und Demütigung einer bis ins letzte reichende bewußte Abhängigkeits-Macht-Gefüge in Forensik und Psychiatrie
durch erzeuge Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung einer nicht funktionierenden Justiz bzw. einer psychiatrie-gefügigen und abhängigen Justiz.
durch Verweigerung jeglicher menschlicher Würde und staatsbürgerlichen Rechte.
durch Missachtung jeglicher Gesetze
Psychiatrie existiert nicht im luftleeren Raum – politische und kulturelle Bedingungen sind Voraussetzungen

Archiv der Einträge: Dezember, 2011

Kohlendioxid ist kein Schadstoff – also warum dann diese Chemtrails – diese 50 verschiedene toxischen Stoffe im Regenwasser?

von Igelin @ 2011-12-17 – 20:25:11

UBA: Kohlendioxid ist kein Schadstoff

Details ausblenden
VON:
Dr. Hans Penner

AN:
roselzierd@yahoo.de
Mail markiert 12:38 Freitag, 9.Dezember 2011Message-Text
Kopie zur Information

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner
(WARNUNG! – PENNER IST EIN TROLL DER ISRAELISCHEN BOTSCHAFT IN BERLIN),
Linkenheim-Hochstetten

Herrn Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes

Sehr geehrter Herr Flasbarth,

aus Verlautbarungen des Umweltbundesamtes (UBA) geht hervor, daß
Kohlendioxid kein Schadstoff ist. CO2-Emissionen üben keinen schädlichen
Einfluß auf das Klima aus.

Das UBA hatte am 10.08.2005 mitgeteilt: „Wissenschaftler schätzen jedoch,
dass etwa 1,2% der Emission von Kohlendioxid durch menschliches Handeln
bedingt ist, der Rest ist natürlichen Ursprungs.“ Demnach fallen die
technischen Emissionen gegenüber den biologischen kaum ins Gewicht. Folgt
man der Sprachregelung der Ökologisten, dann sind Bodenbakterien die mit
Abstand größten „Luftverschmutzer“.

In der UBA-Broschüre „Klimawandel“ steht auf Seite 25:

„Einwand: Die Infrarot-Absorptionsbanden von CO2 sind schon gesättigt, mehr
CO2 kann keinen weiteren Effekt bringen und damit auch den Treibhauseffekt
nicht verstärken.“

„Dieses Argument ist für einige Spektralbereiche (insbesondere die
Zentralbereiche der Absorptionsbanden bei 4,5 und 14,7 mm (sic!)
Wellenlänge) zutreffend, aber nicht … für die Flanken der
Absorptionsbanden. Diese Sachlage bedingt, dass CO2 durchaus klimawirksam
ist, wegen der weitgehenden Sättigung jedoch im Vergleich zu voll
absorbierenden Stoffen (ungesättigte Infrarot-Banden) ein sehr viel
geringeres Erwärmungspotential besitzt.“

Das „Erwärmungspotential“ des CO2 ist vernachlässigbar. Schon der Bericht
1988 der Enquete-Kommission des Bundestages hatte festgestellt, daß die
Absorption von Wärmestrahlung durch CO2 praktisch gesättigt ist.

Erst kürzlich hatte Prof. Dr. Harde von der Helmut-Schmidt-Universität in
einer sorgfältigen Berechnung der Klimasensitivität („Erwärmungspotential“)
des CO2 einen Wert von 0,62°C festgestellt. Prof. Lindzen beispielsweise
nennt einen Wert von 0,3°C. Siehe http://www.fachinfo.eu/fi036.pdf

Aus den vom UBA richtig festgestellten Fakten wird deutlich, daß für eine
„Energiewende“ atmosphärenphysikalische Gründe fehlen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Igelin: Es war mal Tradition, das für jeden Menschen, der geboren wird, ein Baum gepflanzt wird – warum tun wir das nicht. Bäume nehmen Kohlendioxyd auf und geben Sauerstoff ab. Damit sind wir gesündestens bedient.

Meine Religion

von Igelin @ 2011-12-17 – 19:13:51

Re: Meine tiefe Erkenntnis
von Igelin » Sa 17. Dez 2011, 19:02

Bei Rüdiger Dahlke wird diese menschliche Welt beschrieben als eine polare Welt. Die Menschen können die Welt nicht anders wahrnehmen als polar. Ying/Yang erklärt die Welt auch so. und vor allem ist der Teufel ein Symbol dieser polaren Welt mit seinen 2 Hörnern, seinen gespaltenen Schwanz und gespaltenen Huf.
Die Pole auf einer Ebene ergänzen sich und bedingen einander. ZB. hell und dunkel, gut und böse, süß und sauer, Verkäufer und Kunde, Ärzt und Patient, Lehrer und Schüler. Gott und der Teufel, Mann und Frau, Mutter und Vater. männlich und weiblich, lebendig und tot. Also immer ist die Welt für Menschen polar und wie der Hund keine Farben sehen kann, so kann der Mensch das Ganze nicht sehen. Aber das Ganze, die Einheit ist die universelle Intelligenz, das Göttliche, der Schöpfer – gleich, wie die Einheit, das Ganze benannt wird. Deshalb steht in der Bibel: „Du sollst Dir kein Bild machen von mir“. Jesus Christus bezeichnet das Ganze, den Schöpfer als sein Vater. das ist symbolisch gemeint – wie auch direkt. Unsere Seele ist göttlich und sie entwickelt sich durch und mit Erfahrungen. Deshalb hat der Mensch Sinne, um diese polare Welt zu erfahren und diese zu erkennen und vor allem zu erkennen: Wer bin ich !
Jesus Christus, der ein gebildeter Mann war, sagte: heiß oder kalt sollt ihr sein, die Lauen mag ich nicht.
Weil wir eben nicht inkarnieren um Mehrwertsteuer abzuführen oder Krankenkassenbeiträge zu bezahlen, sondern um zu erfahren und zu erkennen.
Haben wir uns selbst als ein Pol auf der Ebene erfasst und unseren Feind – also den Gegenpol erkannt, dann können wir den Gegenpol bekämpfen und damit verstärkt sich die Polarität – also der Gegensatz – oder wir können den Gegenpol willkommen heißen, ihn als unser Spiegelbild erfassen und annehmen, dann haben wir diesen Leven erfüllt und kommen in einen neuen Level mit neuen Gegenpolen und neuen schwierigeren Erkenntnisaufgaben. Deshalb sagte Jesus Christus: Liebet Eure Feinde.
Ja, genau wie ein Computerspiel. Und wer seine Lebenslernaufgabe nicht annimmt und davon läuft, der bekommt vom Leben einen Tritt in den Hintern.
Und die Seele spricht über den Körper, also können wir unsere Lebens – Lern-Aufgabe auch an unseren Krankheiten erkennen. Der Volksmund kennt die Antworten: Z.B.
wer Schnupfen hat, hat die Nase voll.
bei einem Ehekrach sagt einer bestimmt: Du gehst mir auf die Nieren. Nieren sind paarweise angeordnet also ein Symbol für Partnerschaft. Nun ist aber nicht der andere schuld an unseren Nieren-Schmerzen, sondern wir selbst, weil wir die Sache falsch sehen und falsch anpacken.
Die linke Körperseite spricht für das Gefühl, die rechte für das Tun im äußeren.
Die Füße und Beine markieren den Lebensweg und die Hände und Arme das Handeln.
Schmerzen sind Alarm – Signal ! Achtung !
Auch die Körperhaltung und die Körpersprache sind untrügliche Zeichen. Wer gebeugt geht, hat eine schwere Last auf den Schultern. Wer die Nase hoch trägt ist überheblich.
Wer in der Nähe nicht gut sieht, soll in die Ferne und Weite schauen und sich einen Überblick verschaffen.
Wer in der Weite nichts sieht, soll sich die Nähe besser betrachten und die Details.
Wer nicht hört – das hat mit Gehorsamkeit zu tun. Hat aber auch eine Verbindung zu den Nieren.
Nicht hören trennt von den Menschen, nicht sehen von den Gegenständen. Sehen hat mit der Leber zu tun, mit der Lebensfreude. Diabethis ist Ausdruck der fehlenden Süße des Lebens.
Demenz – ist Ausdruck dafür dass dieser Mensch die Welt mit dem Denken erfasst und lebt und das Gefühl und Instinkt nicht zulässt. Bei Herzinfarkt ist der Herzmuskel erfroren – hier fehlt die wärmende Liebe und Liebesfähigkeit. Wasser in den Beinen ist Ausdruck von im Gefühl ersaufen, das sind Menschen, die stets anderen helfen und zupacken, aber vergeblich auf das Danke warten.
Ein steifer Nacken – sind starre Gedanken und ein versteiftes Kreuz – ist Ausdruck von Verweigerung des Bückens – vor anderen Menschen. Das Immunsystem ist Ausdruck der Abwehr, der Verteidigung, der Autonomie.
Die Bücher von Rüdiger Dahlke und Trepperwein Krankheit als Chance und Krankheit als Weg sowie Schicksal als Weg sind tatsächlich lesenswert und die Aussagen verständlich und akzeptabel geschrieben.
Und immer geht es um das Erkennen: wer bin ich.
Der Volksmund sagt: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, und so ist auch die Aufmerksamkeit, die wir unserer Krankheit tatsächlich fragend zuwenden der erste WEg um die Selbstheilungskräfte in Ganz zu setzen.
Rüdiger Dahlke schreibt auch, dass der Mensch nicht an der Realität leidet, sondern nur an seinen Vorstellungen und Wertungen. Obwohl das Denken leicht veränderbar wäre, ist es doch das Schwerste, weil wir betriebsblind sind und gehalten werden.
Und so gilt das Sprichwort: Des Menschen Willen ist sein Himmelreich, doch oft auch seine Hölle.

Zu bedenken gebe ich auch, dass noch nie ein Krieg geführt worden ist im Namen des Teufels, sondern immer im Namen Gottes oder der Kirche. Und auch hier verwechseln wir grundsätzlich Religion und Konfession. Religiosität ist das Staunen, das Verwundern, das Erfahren ohne Bewertung.
Die Menschen wollen stets mehr sein als Tier oder verachten und verweigern ihre tierischen Bestandteile – aber das ist unsere Natur.
Zur Göttlichkeit unserer Seele gehört unsere Natürlichkeit des Körpers.
Gott im Himmel – Mutter Erde.
Vaterland – Muttersprache.
Wer eine Seite verleugnet, verleugnet sich selbst und gerät in die Schieflage, wie ein Schiff auf See – er kränkt – wird krank. Kommt aus dem Gleichgewicht. aus der Harmonie.
Aber nie ist ein Organ krank, sondern immer der ganze Mensch. Und einzelne Organe zu reparieren hilft nichts. Es zeigt nur an, wo die Ursache unserer Gleichgewichtsstörung liegt. Und so wie herausoperieren niemals Heilung ist, so sind auch chemische Gifte keine Heilung, sondern nur Zerstörung des Organismus-
Anti- biotika – ist ein eindeutiger Ausdruck: Gegen das Leben.
Uns machen weder Bakterien noch Viren oder sonstige äußere Einflüsse krank, sondern die fehlende Abwehr. das Immunsystem müssen wir stärken und stark halten. Das ist im inneren des Körpers so wie im äußeren Leben. Wer sich selbst aufgibt und begibt sich in die Hände von Experten – dem fehlt die natürliche Abwehr.
Mein Beitrag erübrigt nicht das Lesen dieser guten Bücher – sondern soll die Leser auffordern – zu lesen. Es war für mich ein entscheidendes „Aha“.
Wenn ich also glaube, was Rüdiger Dahlke hier schreibt, dann ist das meine Religion und das Gesetz gewährt Religionsfreiheit ! – Wie kommen Psychiater und Psycho-Experten dann dazu, ihren Patienten ihre Religion aufzudiktieren ? Wenn Sie an die Wirkung der Pillen glauben, dann dürfen sie diese essen – wann immer sie wollen. Bitte sehr. Aber ich muss nicht nach Ihrer Fasson glücklich werden. Und daraus ergibt sich auch, dass sie ganz sicher größenwahnsinnig sind, wenn sie meinen, sie hätten eine Menschen-Norm und müssten ihre Patienten mit chemischen Giften und Gewalt ummodeln. Wenn schon die ganze Psychiatrie ohne Beweise keine Wissenschaft ist – so sind doch ihre Foltermethoden wissenschaftliche Zerstörungs- und Tötungsmöglichkeiten. Eine Jahrhunderte alte christliche Erfahrung. Und da sind wir auch schon bei dem unnatürlichen Zölibat und den Folgen der Macht-Sucht, Geltungssucht, Kontrollsucht angelangt.
Aber das ist ein anderes Thema. Siehe auch bei http://www.blog.de Kabale und Psychiatrie.
Rosel Zierd

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Proteinreiche Fäkal-Nahrung – Fleisch aus Klärschlamm

von Igelin @ 2011-12-17 – 10:41:48

Proteinreiche Fäkal-Nahrung – Fleisch aus Klärschlamm
6. January 2010 von Gesundheitsapostel | 1 Kommentar

“Du darfst alles essen, aber nicht alles wissen!”

Via Berliner Informant

So oder so ähnlich haben viele das von den Eltern oder Großeltern schon oft zu hören bekommen. Aber würden die lieben Verwandten das auch noch behaupten, wenn sie wüssten, was alles in unseren Nahrungsmitteln steckt? Unter der Headline “Die Geschmacksillusion” in der Oktober-Ausgabe vom Spiegel 2009 ist sogar die Rede von Analogkäse und Glibberschinken. Bekannt ist auch, dass Erdbeer-Aroma unter anderem aus Sägespänen gewonnen wird. Aber was für seltsame Stoffe gibt es noch in unseren Nahrungsmitteln? Oder aus was bestehen sie in einigen Fällen sogar komplett?

Bereits 1997 berichtete “Die Zeit” von einem – damals – erschienenem Buch, mit dem unscheinbaren Titel “Lügen, Lobbies, Lebensmittel“, in dem Ingrid Reinbecke und Petra Thorbrietz aufdeckten, wie genau Qualität und Gewinne der so genannten Lebensmittel zusammenhängen und stellten bereits Vermutungen an, wie das alles mit dem sprunghaften Anstieg diverser Allergien und Krankheiten zusammenhängen könnte. Akribische Recherchen führten zu einem gelungenen “Wirtschaftskrimi”, der einem den Ekel bis unter die Nase treibt.
“Sie entwickelten aus dem natürlichsten aller Abfälle, aus Fäkalien, eine proteinreiche Kreation, die in Textur, Geruch und Geschmack dem Rindfleisch sehr ähnlich ist.
Sogar ein Metzger hielt das Produkt für Fleisch.” In einer “industriellen Hexenküche” im japanischen Tokio hatte der Chemiker Mitsuyuki Ikeda diese grandiose Idee, um den hohen Kosten und der damit verbundenen wirtschaftlichen Belastung durch Klärschlamm entgegen zu wirken. Demnach scheint dies eine besondere Innovation gewesen zu sein. Jedoch “werden die Leute sowas nur in Zeiten großer Hungersnot essen.” äußerte sich der Erfinder.

Die “Klo-Burger” oder das “Schimmelpilz-Geschnetzelte” – wie es die Seite Gesundheitstipp.ch bezeichnet – mit dem Namen Quorn würde jedoch gemieden, sofern die Menschen darüber ausreichend informiert wären. Aber der Verkauf unter den schönklingenden Namen “Geschnetzeltes nature” oder “Schnitzel paniert” lässt nicht zwangsläufig vermuten, dass es sich um eine derart unappetitliche Mischung handeln könnte. Man werde durch solche Informationen zwangsläufig in den Veganismus getrieben. Doch die Werbung vom schönen “Weideglück” und dem artgerechten Wiesenhof ruft in den Konsumenten nostalgische Gefühle wach, die sie und ihn animieren, diesen – sagen wir: – “Dreck” tatsächlich noch mit einem guten, absolut reinen Gefühl zu kaufen. Weiter findet man in dem Zeit-Artikel diese Kritik: “Mit der Lektüre könnte man den Eindruck gewinnen, dass die EU womöglich eigens für Subventionsbetrug und Lebensmittelschieberei gegründet wurde. Jedenfalls nützen die Konzerne grenzübergreifend die dehnbaren Rechtsbegriffe schamlos aus. Die aufgeblähte Gesetzgebung setzt dem nichts entgegen.“

Die Arglosen glauben allerdings weiterhin an Hirngespinste von Geschmack und Vitaminen, die uns die großen Firmen in ihren “ach so schönen” Verbrauchertipps versprechen. Und doch sind es wiedereinmal die Rentabilität und die Börsenkurse, die bestimmen, was an Giftstoffen und ekelerregendem “Mist” in unsere Körper gepumpt werden darf, ohne ein sterbens Wort darüber zu verlieren.

Um André Kostolany zu zitieren:
»Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten – oder umgekehrt.«

Von der entsetzlichen Tierhaltung und den qualvollen Transporten der Tiere, die nie einen grünen Halm zu sehen bekommen haben, mal ganz zu schweigen, gibt es noch die als E-Nummern deklarierten Zusatzstoffe, die vollkommen legal Platz in unserer Nahrung finden. Darunter ist auch das in Schweden noch immer verbotene Tartrazin (E 102). In Österreich und Deutschland war es einst auch verboten, doch aufgrund der gesetzlichen EU-Angleichungen wurde es wieder aufgehoben. Der Azofarbstoff ist in Medikamenten, Süß- und Backwaren oder – neben vielen anderen Produkten – auch in Kosmetika enthalten. In Spanien gibt es den Zusatz sogar in jedem Supermarkt als Gewürz zu kaufen.
Mögliche Nebenwirkungen – von dem in den USA unter FD&C Yellow No. 5 bekannten Produkt – sind Atemschwierigkeiten, Hautausschläge, Heufieber, verschwommenes Sehen oder rote und dunkle Hautflecken.
Die Kinderkrebsklinik der Universität Düsseldorf hält den Stoff für höchst gefährlich und selbst Verbraucherzentralen raten von dem Verzehr ganz ab. Jedoch spricht man bei den genannten – möglichen – Auswirkungen von Pseudoallergien, da der menschliche Organismus keine Antikörper gegen Tartrazin bildet und demnach nicht nachgewiesen werden kann, was die tatsächliche Ursache ist.

Empfohlene Literatur zum Thema:

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Fleisch ?!
Dioxin – im Zucker und Futtermitteln

von Igelin @ 2011-12-17 – 10:32:39

Dioxin-Skandal – Immer und immer wieder
Posted: 16 Dec 2011 07:28 AM PST

Grenzwertüberschreitungen im Futtermittel, mal wieder: Im November dieses Jahres wurden erhöhte Dioxin-Werte in Zuckerrübenschnitzeln eines Herstellers aus Köln bekannt – zu einem Zeitpunkt, als die belasteten Rohstoffe längst verarbeitet, verkauft und verfüttert waren.
Große Schlagzeilen machte der Fall nicht, dabei steht er sinnbildlich für das Scheitern der Politik von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Nach dem großen Dioxin-Skandal 2010/2011 hatte sie entschlossenes Durchgreifen versprochen und einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt.
Und dann zum Beispiel entschieden, die meisten Futtermittelbestandteile als “risikoarm” einzustufen: Hersteller müssen sie nicht auf Dioxin testen und demnach auch keine Testdaten an die Behörden melden. Sie ahnen es bereits: Unter die “risikoarmen” Bestandteile fallen auch besagte Zuckerrübenschnitzel.
Fordern Sie Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, endlich keine faulen Kompromisse mehr zu machen und eine lückenlose Testpflicht für ALLE Futtermittelbestandteile vorzuschreiben – unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion:
http://www.foodwatch.de/dioxin-aktion
Auf dem Höhepunkt des Skandals im Januar 2011 hatte Bundesverbraucherministerin Aigner in ihrem Zehn-Punkte-Plan umfassende Testpflichten für Futtermittelzutaten sogar angekündigt. Rund ein Jahr nach dem Skandal hat foodwatch in dem Report “Chronisch vergiftet” aufgezeigt, wie die einzige Maßnahme, die Dioxinbelastungen vermeiden könnte, mithilfe von Verfahrenstricks bis zur Unkenntlichkeit verwässert wurden. Zunächst sollten nur einzelne Futtermittelbestandteile (genannt wurde Getreide) von einer Testpflicht ausgenommen werden – mittlerweile sind es fast alle.
Nur noch Fette und Öle, die den Skandal 2010/2011 ausgelöst hatten, sollen auf Dioxin untersucht werden. Und auch hier wurde getrickst: Wenn die Politik vorgibt, dass jede “Charge” Fett oder Öl getestet werden soll, muss sie auch definieren, was eine “Charge” ist. Erst war von maximal 200 Tonnen die Rede, dann von 1.000 Tonnen, mittlerweil e soll eine Charge auf bis zu 2.000 Tonnen festgelegt werden – das entspricht 100 Lkw-Ladungen! Der Manipulation sind damit Tür und Tor geöffnet.
Damit muss Schluss sein! Fordern Sie jetzt eine lückenlose Dioxin-Testpflicht ohne Schlupflöcher:
http://www.foodwatch.de/dioxin-aktion
Ein Jahr nach dem großen Skandal steht fest: Die Maßnahmen von Ministerin Aigner können Dioxin-Einträge in Futtermittel und damit in die menschliche Nahrungskette nicht verhindern. Aus dem Zehn-Punkte-Plan sind bis heute überhaupt nur vier Punkte in Kraft getreten. Doch selbst wenn Frau Aigner alle Regelungen umsetzt: Eine Verpflichtung der Futtermittelbetriebe zu lückenlosen Eigenkontrollen und damit zu einer echten Qualitätssicherung für die Verbraucher wurde bis zur Wirkungslosigkeit verwässert, und die anderen Vorhaben waren von vornherein als symbolische Maßnahmen angelegt. Fachleute wissen, dass sie nichts ändern werden.
Beispiel höhere Bußgelder: Der Strafrahmen wurde von 50.000 auf 100.000 Euro verdoppelt – doch schon der alte Rahmen wurde nicht annähernd ausgeschöpft. Das liegt auch an einer zweiten absurden Regelung: Meldepflichten hin oder her – wenn ein Futtermittelbetrieb selbst Grenzwertüberschreitungen anzeigt, geht er straffrei aus. Und zwar auch dann, wenn er die Testergebnisse erst meldet, nachdem das Futter längst verkauft und verfüttert ist. Eine Schwachstelle, die seit langem bekannt ist, aber von Ministerin Aigner ignoriert wird – und von den Unternehmen genutzt.
Wie im Falle der belasteten Zuckerrübenschnitzel im vergangenen Monat: Der Hersteller konnte folgenlos seine Meldung machen, als die dioxinbelasteten Futtermittel längst ihren Weg in die menschliche Nahrungskette gefunden hatten – eine Strafe hat er nicht zu befürchten. Dieser Fall zeigt: Die Dioxin-Politik der Bundesregierung taugt nicht zur Prävention, sie kann Dioxin im Essen nicht vermeiden.
Ministerin Aigner muss nachlegen, um Gift-Einträge in die menschliche Nahrungskette wirksam zu verringern. Unterstützen Sie unsere Forderung nach einer lückenlosen Dioxin-Testpflicht für alle Bestandteile von Futtermitteln:
http://www.foodwatch.de/dioxin-aktion

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Dioxin im Zucker
So lange es Schlachthäuser gibt, so lange wird es Schlachtfelder geben. (Leo Tolstoi)

von Igelin @ 2011-12-17 – 10:28:57

“Gary Yourofsky über Massentierhaltung und Fleisch-Sucht” + 2 weitere(r) Artikel

Gary Yourofsky über Massentierhaltung und Fleisch-Sucht
Dioxin-Skandal – Immer und immer wieder
Monsanto! Zerstört jede Pflanze…
Gary Yourofsky über Massentierhaltung und Fleisch-Sucht
Posted: 16 Dec 2011 11:45 AM PST

Unsere Ernährung bestimmt unseren körperlichen, sowie geistigen Zustand. Wir sind was wir essen!
Gary Yourofsky hält in den Schulen der USA Vorträge über Tierrechte und Veganismus. Hier sehen Sie einen seiner sehr bewegenden und zugleich schockierenden Vorträge (in 70 Min. Länge) mit deutschen Untertiteln. Er führt Argumente an, die ein intelligenter und BEWUSST-lebender Mensch nicht einfach ignorieren kann.
Wenn Sie der Meinung sind gute Argumente zu haben für den Konsum von Fleisch und anderen Tierprodukten, dann schauen Sie sich diesen Vortrag bis zum Ende an. Haben Sie Mitgefühl und einen offenen Geist? Getrauen Sie sich, Ihre eigene Lebens- und Ernährungsweise zu überdenken? Oder nehmen Sie den leichteren Weg, stecken weiterhin den Kopf in den Sand und laufen mit der Masse?
Alleine in Amerika werden jährlich über 10 Milliarden Land-Tiere und 18 Milliarden Meerestiere geschlachtet. Nicht wegen der Gesundheit, nicht zum Überleben oder als notwendige Nahrung oder Selbstverteidigung. Wir essen Fleisch, Käse, Milch und Eier aus nur vier folgenden Gründen: Angewohnheit, Tradition, Bequemlichkeit und Geschmack.
Das Schlachthaus – “Haus der Schlachtung”. – Gibt es eine humane Schlachtung? Was passiert in einem Schlachthaus? Glauben Sie, die Tiere dort werden gestreichelt und verwöhnt…?! Glauben Sie auch, dass es eine humane Vergewaltigung gibt? Eine humane Kindesmisshandlung? Humane Sklaverei?

Achtung: In diesem Vortrag werden Szenen von ärgster Tiermisshandlung in Schlachthäusern gezeigt, die nicht für schwache Nerven und nicht für Kinder geeignet sind! Diese Dinge spielen sich in den Schlachthäusern jeden Tag ab. Das unterstützen Sie mit Ihrem Fleischkonsum.
Zu den Schülern die bei den Live-Aufnahmen nicht hinschauen wollten, sagte Gary Yourofsky
“Fragt euch einmal: Wenn es nicht gut genug ist für meine Augen – weshalb soll es dann gut genug sein für meinen Magen?“

Videolink: http://youtu.be/9d44U5pvTmU
An dieser Stelle herzlichen Dank an den Youtube-User Atronomiespechtler der diesen Vortrag überarbeitet und neu untertitelt hat!
Quelle des Originals: http://www.adaptt.org/videos.html
Untertitel: http://www.youtube.com/user/Astronomiespechtler

So lange es Schlachthäuser gibt, so lange wird es Schlachtfelder geben.
“Gary Yourofsky über Massentierhaltung und Fleisch-Sucht” + 2 weitere(r) Artikel

Gary Yourofsky über Massentierhaltung und Fleisch-Sucht
Dioxin-Skandal – Immer und immer wieder
Monsanto! Zerstört jede Pflanze…
Gary Yourofsky über Massentierhaltung und Fleisch-Sucht
Posted: 16 Dec 2011 11:45 AM PST

Unsere Ernährung bestimmt unseren körperlichen, sowie geistigen Zustand. Wir sind was wir essen!
Gary Yourofsky hält in den Schulen der USA Vorträge über Tierrechte und Veganismus. Hier sehen Sie einen seiner sehr bewegenden und zugleich schockierenden Vorträge (in 70 Min. Länge) mit deutschen Untertiteln. Er führt Argumente an, die ein intelligenter und BEWUSST-lebender Mensch nicht einfach ignorieren kann.
Wenn Sie der Meinung sind gute Argumente zu haben für den Konsum von Fleisch und anderen Tierprodukten, dann schauen Sie sich diesen Vortrag bis zum Ende an. Haben Sie Mitgefühl und einen offenen Geist? Getrauen Sie sich, Ihre eigene Lebens- und Ernährungsweise zu überdenken? Oder nehmen Sie den leichteren Weg, stecken weiterhin den Kopf in den Sand und laufen mit der Masse?
Alleine in Amerika werden jährlich über 10 Milliarden Land-Tiere und 18 Milliarden Meerestiere geschlachtet. Nicht wegen der Gesundheit, nicht zum Überleben oder als notwendige Nahrung oder Selbstverteidigung. Wir essen Fleisch, Käse, Milch und Eier aus nur vier folgenden Gründen: Angewohnheit, Tradition, Bequemlichkeit und Geschmack.
Das Schlachthaus – “Haus der Schlachtung”. – Gibt es eine humane Schlachtung? Was passiert in einem Schlachthaus? Glauben Sie, die Tiere dort werden gestreichelt und verwöhnt…?! Glauben Sie auch, dass es eine humane Vergewaltigung gibt? Eine humane Kindesmisshandlung? Humane Sklaverei?

Achtung: In diesem Vortrag werden Szenen von ärgster Tiermisshandlung in Schlachthäusern gezeigt, die nicht für schwache Nerven und nicht für Kinder geeignet sind! Diese Dinge spielen sich in den Schlachthäusern jeden Tag ab. Das unterstützen Sie mit Ihrem Fleischkonsum.
Zu den Schülern die bei den Live-Aufnahmen nicht hinschauen wollten, sagte Gary Yourofsky
“Fragt euch einmal: Wenn es nicht gut genug ist für meine Augen – weshalb soll es dann gut genug sein für meinen Magen?“

Videolink: http://youtu.be/9d44U5pvTmU
An dieser Stelle herzlichen Dank an den Youtube-User Atronomiespechtler der diesen Vortrag überarbeitet und neu untertitelt hat!
Quelle des Originals: http://www.adaptt.org/videos.html
Untertitel: http://www.youtube.com/user/Astronomiespechtler

So lange es Schlachthäuser gibt, so lange wird es Schlachtfelder geben. (Leo Tolstoi)
Öffne Sie Ihr Herz!

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Massentierhaltung und die Notwendigkeit einer Nahrungsmittelwende
Botulismus – Folgen des Fleisch-Konsums von kranken Tieren
Nahrungmittelsknappheit: Industriemüll-Futter für Tiere
(Leo Tolstoi)
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Schlachthöfe und Schlachtfelder
In Deutschland gibt es keinen Krieg gegen Schwarze – da gibt es nur Krieg gegen Intelligente und solche Menschen, die in dieser Geld-Welt nicht leben können

von Igelin @ 2011-12-17 – 01:44:03

In Deutschland gibt es auch keine Todesstrafe – nur Leichen in 6 stelligen Größenordnungen in den Psychiatrien und durch Psychopharmaka-Behandlungen.
In Deutschland gibt es auch keine Hinrichtungen – nur in Psychiatrien Notfall-Behandlungen wo die Opfer aus Versehen sterben und die Täter überhaupt nichts dazu können wenn sie ihren Opfern die Schulterknochen zersplittern und sie vergiften.
In Deutschland gibt es auch keine politischen Gefangenen nur psychiatrische Opfer, psychiatrisch wissenschaftlich gefolterte und Labor-Versuchs-Menschen in den psychiatrischen Kliniken, weil immer noch nicht klar ist, warum die Opfer an ihren hohen Medikamenten-Dosierungen und Drogen-Mix sterben.
Bei diesen Test kommen den Forschern kein Tierschutzverband in die Quere und es spart Sozialleistungen und Rentenauszahlungen für diese Labor-Versuchs-Menschen weil nicht viele überleben und sowieso noch eine Masse unnützes Humankapital nicht normiert ist – also die perfekte Gehirnkontrolle dringend erforscht und bei allen potentiellen Terroristen eingeführt werden muss . . . was mit Chip im Körper bereits getestet wird.

JW 17.12.2011
Krieg gegen Schwarze
Eine ungeheure Zahl von Menschen ist in den USA aus rassistischen Gründen
inhaftiert
Mumia Abu-Jamal

Es ist erschreckend, wie viele Menschen in den USA aus rassistischen
Gründen eingesperrt werden. Die bloßen Zahlen sind atemberaubend, vor
allem, wenn man mit bedenkt, welchen Einfluß das auf Familien, kommunales
Umfeld, Soziales und Politik hat. Ich wage zu behaupten, daß jeder
Afroamerikaner, unabhängig von Klassenzugehörigkeit oder Einkommen,
jemanden kennt, der oder die Gefangener in einem Bezirks-, Staats oder
Bundesgefängnis ist oder früher einmal war.

Das sagt etwas aus über die Allgegenwärtigkeit des Problems, das die große
Zahl von Männern, Frauen und Jugendlichen, die den gefängnisindustriellen
Komplex in den USA bevölkern, darstellt. Im internationalen Vergleich leben
in den USA nur etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung, aber von allen
Häftlingen der Welt befinden sich 25 Prozent in den USA hinter Gittern.
Nach der letzten offiziellen Statistik waren hier Anfang 2008 2,3 Millionen
Menschen eingesperrt. Die Zahl der inhaftierten Schwarzen überschreitet
sogar jene Südafrikas in den Hochzeiten des verhaßten Apartheidsystems.

Wir sollten diese Analogie nicht leichtnehmen, denn das südafrikanische
Apartheidsystem war der Inbegriff eines rassistischen Polizeistaats, dessen
widerlicher Charakter nur noch von Nazideutschland übertroffen wurde. Das
südafrikanische Regime verwendete sehr viele Energien auf einen
De-facto-Krieg (Geheimdienstjargon: »Konflikt niedriger Intensität«) gegen
die schwarze Mehrheit, der jedes Merkmal unabhängigen afrikanischen Lebens
kriminalisierte und verbotene Zonen für Schwarze schuf, in denen sie weder
leben, arbeiten, studieren noch sich lieben durften.

Das sagt alles darüber, wie blind wir sind gegenüber dem Ausmaß des
Problems in diesem Land USA (ganz zu schweigen von seiner Lösung) und wie
es zu einer Normalität geworden ist in unserem sozialen und politischen
Bewußtsein. Das hat zum Teil auch zu tun mit den Konzernmedien. So wie sie
in ihrer Berichterstattung versagt haben, die letztlich einen heißen Krieg
gegen Irak befördert hat, so versagen sie auch in ihrer Berichterstattung
über die Parameter des »Konflikts niedriger Intensität«, unter denen
schwarzes Leben hier zermalmt wird.

Vielleicht können die Worte eines Nicht-Amerikaners, den ich ungern
»Ausländer« nennen möchte, der aber ein langjähriger Beobachter dieses
Landes ist, uns zu einem besseren Verständnis verhelfen. Hugh Masekela, das
große musikalische Talent Südafrikas, gab im Alter von 71 Jahren ein
Interview über das Leben in Südafrika nach dem Apartheidregime, in dem er
erklärte: »Die Mehrheit der Bevölkerung erhielt nur das Wahlrecht und mußte
fortan nicht mehr unter der Polizeigewalt leiden. Aber weitergehende
Veränderungen wollte man nicht, weil sie schlecht gewesen wären fürs
Geschäft. Genau wie hier in den Vereinigten Staaten, wo der Baum der
Bürgerrechtsbewegung nur winzige Früchte trug.« Ich zitiere Masekela, weil
er zu den Millionen gehörte, die unter dem Irrsinn der Apartheid leben
mußten, weshalb ihm die Verhältnisse sehr vertraut sind. Er ist deshalb
fähig, die Elemente der Apartheid im amerikanischen Leben zu erkennen.

Die Frage ist, warum das Apartheidsystem als abstoßend empfunden, der
gefängnisindustrielle Komplex in den USA hingegen milder beurteilt wird.
Die Antwort hat zwei Teile: Erstens sind sich die politischen Eliten des
Zweiparteiensystems in den USA parteiübergreifend einig in dieser Frage.
Zweitens fungieren Schwarze als Amtsträger in den verschiedenen
Institutionen als Schutzschild gegen Angriffe auf den rassistischen
Charakter des Systems.

Wie in Südafrika profitieren auch in den USA schwarze Eliten von einem
Wirtschaftssystem, das für die große Mehrheit der Menschen afrikanischer
Herkunft, vor allem für Arbeiter und Arme, zutiefst ungerecht ist. Folglich
sichert der Aufstieg kleiner schwarzer Eliten ungeachtet seiner bildhaften
Symbolik die Klassenspaltung und soziale Ungleichheit.

In einer Nation, die für Demokratie wirbt, müßte der Vorwurf, daß in ihrer
Mitte eine unterdrückte ethnische Kaste existiert, eigentlich Kontroversen
provozieren. Dieser zentrale Punkt wird jedoch vertuscht. Wir müssen diese
Auseinandersetzung aber einfordern, dafür agitieren und wenn nichts anderes
hilft, eine neue Volksbewegung schaffen, die dieses Kastensystem ein für
allemal zerschlägt.

Das liegt auch in unserem kollektiven Interesse. Denn die meisten schwarzen
Wissenschaftler, Intellektuellen, Akademiker und, politischen Eliten sind
nur eine Generation entfernt von den Ghettos ihrer Vergangenheit. Wen aber
wird angesichts des Zerfalls der US-Wirtschaft der Kahlschlag zuerst
treffen, wenn Sozialsystem und Staat weiter schrumpfen?

Auszüge aus einem Beitrag für die Konferenz »Prisonment of a Race« an der
Princeton University

Übersetzung: Jürgen Heiser
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Deutschland ist Psychiatrie-Staat
Immer weniger Vollzeitjobs – aber Arbeitsstellenlose und Langzeit-Arbeitsstellen-lose sowie auch über 50 jährige müssen noch immer ihre Bewerbungsbemühungen bei den Jobcentern nachweisen und werden mit Sanktionen erzogen.

von Igelin @ 2011-12-17 – 01:30:11

Immer weniger Vollzeitjobs

Saarbrücken. Die Zahl der unbefristeten Vollzeitstellen ist in Deutschland
einem Medienbericht zufolge seit dem Jahr 2002 deutlich gesunken. Der
Anteil sogenannter atypischer Beschäftigung habe seitdem hingegen
zugenommen, berichtete die Saarbrücker Zeitung am Freitag unter Berufung
auf Angaben der Bundesregierung zu einer Anfrage der Linksfraktion im
Bundestag. Demnach sank die Zahl unbefristeter
sozialversicherungspflichtiger Vollzeitstellen in den Jahren 2002 bis 2010
um etwa 465000. Ihr Anteil an allen Erwerbstätigen liegt damit aktuell bei
66 Prozent. Die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse sei nach
Regierungsangaben im Gegenzug um 43 Prozent angestiegen, schrieb die
Zeitung. Die Zahl sogenannter Minijobs stieg demnach seit dem Jahr 2002 um
mehr als ein Drittel an. (AFP/dapd/jW)
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immer weniger ‚Vollzeitjobs
Tiere erregen leichter unser Mitleid als bedürftige Menschen

von Igelin @ 2011-12-16 – 21:26:49

Tiere erregen leichter unser Mitleid als bedürftige Menschen
Yahoo! Nachrichten – vor 1 Stunde 0 Minuten

E-Mail
Viele Menschen empfinden Mitleid eher gegenüber Tieren als gegenüber bedürftigen Mitmenschen. Selbst Autos rühren mitunter stärker unser Herz als Obdachlose oder Drogenabhängige, so das Ergebnis einer aktuellen Studie in den USA.

Tiere erregen leichter unser Mitleid als bedürftige Menschen (Bild: thinkstock)
Ein Kätzchen liegt verletzt am Straßenrand. Keine fünf Meter davon entfernt sitzt ein Obdachloser, der mit einem Schild um Almosen bittet. Wem eilt man eher zu Hilfe?

Laut einer Studie der Duke University in North Carolina und der Princeton University in New Jersey würde wahrscheinlich der Mensch den Kürzeren ziehen. Die Erkenntnisse zeigten auf, wie leichtfertig wir diejenigen, die unserer Meinung nach sozial unter uns stehen, entmenschlichen. Dabei sei es sogar möglich, dass wir komplett vergessen, dass unsere Mitmenschen auch Gefühle haben, so die britische Tageszeitung „Daily Mail“.

Der Grund: Findet eine Mensch einen anderen abstoßend, kann er einen Teil seines Gehirns, der eine Schlüsselrolle bei sozialen Interaktionen spielt, ausklinken. Daher bringen wir Tieren oder gar Autos bisweilen eher Empathie entgegen, der Augenkontakt mit Obdachlosen dagegen wird vermieden, so die im Fachmagazin „Journal of Psychology“ veröffentlichen Ergebnisse der Studie.

Lesen Sie auch: Provokantes Poster: Maria mit Schwangerschaftstest

Für die Studie legten Wissenschaftler 100 Studenten Bilder verschiedener Personen vor, um ihre Reaktionen festzuhalten. Die Aufnahme eines Feuerwehrmanns etwa machte die Teilnehmer stolz, die einer behinderten Frau erfüllte sie mit Mitleid. Bei Bildern von Obdachlosen oder Drogenabhängigen dagegen empfanden sie Abscheu.

Daraufhin sollten sich die Probanden einen Tag im Leben der abgebildeten Person vorstellen, bevor sie sich einer Kernspintomografie unterzogen und ihnen die Aufnahmen erneut gezeigt wurden. Der Bereich im Gehirn, der für die soziale Interaktion eine Rolle spielt, reagierte nach wie vor nicht auf Bilder von als lästig empfundenen Personen wie Obdach- oder Mittellosen, Drogenabhängigen oder Immigranten.

„Bei einer Begegnung mit Menschen ziehen wir gewöhnlich Rückschlüsse auf ihr Gemüt“, zitiert die „Daily Mail“ Studienautor Professor Lasana Harris. Manchmal aber sei das nicht der Fall. Dann bestehe die Möglichkeit, die Person nicht vollständig als Mensch wahrzunehmen. „Dieses Resultat bezeichnen wir als ‚entmenschlichte Wahrnehmung‘“, so Harris weiter. „Ein Mangel an Empathie gegenüber anderen kann vielleicht auch erklären, warum einzelne Mitglieder der Gesellschaft manchmal entmenschlicht werden.“

Die Ergebnisse der Studie beschreibt Harris als „komplexes Phänomen“, das künftig weiterer Forschung bedürfe.
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Mitleid
Das ist die christliche Kirche – immer neue Offenbarungen

von Igelin @ 2011-12-16 – 17:46:15

Zehntausende Missbrauchsfälle in niederländischer Kirche
Kommission untersuchte Zeitraum von 1945 bis 2010

AFP – vor 1 Stunde 30 Minuten

In den Niederlanden sind in Einrichtungen der katholischen Kirche laut einer unabhängigen …
In den Niederlanden hat eine Untersuchungskommission zehntausende Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche aus den vergangenen sechs Jahrzehnten ans Licht gebracht. „Mehrere zehntausend Minderjährige“ seien zwischen 1945 und 2010 in katholischen Einrichtungen missbraucht worden, teilte die Kommission mit. Sie warf der Kirche vor, lange Zeit die Augen vor der Gewalt verschlossen zu haben.
Die Kinder seien „leichtem, schwerem und sehr schwerem“ Missbrauch ausgesetzt gewesen, hieß es im Abschlussbericht der Kommission, die gut ein Jahr lang Missbrauchsvorwürfen in der katholischen Kirche in den Niederlanden nachging. Auf Grundlage von Personenbeschreibungen seien 800 Täter identifiziert worden. Von ihnen seien mindestens 105 noch am Leben. Einige stünden weiterhin im Dienst der Kirche, erklärte die Kommission.
„Die Problematik des sexuellen Missbrauchs war innerhalb der Orden und Bistümer der niederländischen katholischen Kirche bekannt, aber es wurden keine adäquaten Schritte unternommen“, kritisierte die Kommission. Das jahrelange Schweigen der Geistlichen sei aber mit dem bis in die 1960er Jahre währenden Tabu der Sexualität in der Öffentlichkeit sowie einer Kultur der „Verschlossenheit“ innerhalb der katholischen Kirche zu begründen.
Das Zölibat von Priestern stuften die Kommissionsmitglieder nicht als „entscheidenden“ Faktor für einen Missbrauch ein. Es stelle jedoch „ein Risiko“ dar.
Die niederländische Bischofskonferenz entschuldigte sich in einer Erklärung für die Übergriffe. „Diese Episode erfüllt uns mit Scham und Bedauern.“ Die Details des Untersuchungsberichts seien „schockierend“.
Die katholische Kirche ist in den vergangenen Jahren weltweit durch zahlreiche Missbrauchsskandale erschüttert worden, auch in Deutschland. In den Niederlanden hatten die dortige Bischofskonferenz sowie die Konferenz der religiösen Einrichtungen des Landes im März 2010 eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe versprochen. Die Leitung übernahm der frühere Bildungsminister Wim Deetman, der einst auch als Richter tätig war und zugleich Psychologe ist.
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immer neue Offenbarungen
Nehmen Sie die PsychoPille, dann merken Sie nicht, dass Sie ausgebeutet, schikaniert und ermordet werden

von Igelin @ 2011-12-15 – 10:32:15

Und genau hier liegt die Auflösung es Rätsels:

Als ich mich telefonisch bei den Mitarbeiter des Sozialen Dienstes des Wartburgkreis darüber beschwerte, dass diese lügen und der psychiatrischen Klinik zu gefallen den Unterbringungsbeschluß verlängerten und dass sie damit die Folter und Misshandlungen meines Sohnes forcieren – bekam ich zur Antwort: „Wenn ich nicht ertragen könne, dass mein Sohn gefesselt und medikamentiert werden würde, dann solle ich doch Psychopharmaka nehmen, dann merke ich das nicht . . . es gibt doch so wunderbare Pillen !“

Und das tun alle freiwilligen Psychiatrie-Patienten – sie nehmen die Psycho-Pillen, damit sie nicht merken, dass sie misshandelt, geschändet, missachtet, ausgebeutet und benutzt werden !

Aber warum gehen sie den passiven Weg in die Sackgasse und erklären sich selbst für bekloppt und gehen nicht den aktiven Weg heraus aus der Missäre ?

Ich will nicht mehr ! Ich gehe ! das ist die Antwort !

Ich will diese Regierung nicht mehr !
Wir, das Volk erklären, dass Merkel und Co nicht unsere Regierung ist und dass wir, das Volk uns ihren Anordnungen und Entscheidungen nicht beugen und sie nicht ratifizieren !
Wir, das Volk lassen uns nicht mehr belügen und betrügen !
Wir das Volk regieren uns selbst mit Volksentscheiden !
Wir das Volk sind mündig und volljährig !
Wir das Volk brauchen keine unmündigen und unfähigen Vertreter !
Wir, das Volk wählen uns selbst.
Wir, das Volk bestimmen, was mit unseren Steuergeldern zu geschehen hat;
Wir, das Volk bestimmen, für was unsere Sozialbeiträge ausgegeben werden !
Wir, das Volk bestimmen, wer und wie wir medizinisch behandelt werden wollen !
Wir, das Volk bestimmen, wie unsere Kinder ausgebildet werden und zu was !
Wir, das Volk bestimmen, wo und wie unsere Alten leben und versorgt werden !

Wir sind das Volk !
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das Volk
Wir
Demokratie in einem Deutschland, ohne Staat

von Igelin @ 2011-12-15 – 09:55:24

Demokratie ist im Ansatz schon unrecht.
Wie kann mich jemand vertreten, der mich gar nicht kennt?
wie kann mich jemand vertreten, der mich nicht nach meiner Meinung fragt ?
Wie kann ich jemand als mein Vertreter wählen, den ich nur als lächelndes Poster kenne ?
Wie kann ich jemand als meinen Vertreter wählen, der von meiner Lebensweise nicht mal ansatzweise eine Ahnung hat ?
z.B.Es gibt keinen Abgeordneten/Volksvertreter in ganz Deutschland, der arbeits-stellen-los ist – obwohl 12 Millionen Menschen Langzeitarbeits-stellen-los sind und 3 Millionen von der Arbeitslosenversicherung leben ?

Nun – ich bin alt genug und auch erfahren genug, um mich selbst vertreten zu können – ich brauche weder einen Papa noch eine Mama und auch keinen Ersatz dafür.
Ich schaffe es sogar für meine Fehler und Fehlentscheidungen einzustehen und brauche auch dafür keine Politiker, die ich beschimpfen kann.

Aber ich will durch eine Vertretung auch nicht ent-mündigt werden ! Ich habe etwas zu sagen und sage das auch.

Ich will nicht vertreten und auch nicht getreten werden !
Ich will keine Demokratie !
Ich will klar und ehrlich informiert werden !
Ich will einen Volksentscheid in allen wichtigen Fragen, die mein Leben tangieren !

Volksvertreter vertreten das Volk genauso, wie Zitronenfalter die Zitronen falten.
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Deutschland ohne Staat
Menschenrechts-Tribunal verurteilt die sechs größten Pestizidhersteller

von Igelin @ 2011-12-15 – 09:02:56

Menschenrechts-Tribunal verurteilt die sechs größten Pestizidhersteller
Posted: 14 Dec 2011 10:33 AM PST
Newsletter Coordination gegen BAYER-Gefahren, vom 14.12.2011

BASF, Bayer, Dow, Monsanto, DuPont und Syngenta zerstören die Umwelt und vergiften die Menschen mit ihren Pestiziden. Deshalb werden sie vom Menschenrechts-Tribunal verurteilt!
In der vergangenen Woche fand im indischen Bangalore das Permanent Peoples´ Tribunal (PPT) zu Vergiftungen durch Pestizide statt. Mehr als 200 Betroffene und Umweltschützer aus aller Welt präsentierten dem Tribunal Fälle von Umweltzerstörung und schwersten Gesundheitsschäden. Das PPT begann am 27. Jahrestag der Bhopal-Katastrophe, die durch eine Explosion in einer Pestizidfabrik des Konzerns Union Carbide (heute Dow Chemicals) verursacht wurde.
Die Coordination gegen BAYER-Gefahren war zu den 4-tägigen Anhörungen eingeladen worden, um den Fall der weltweiten Bienensterben durch sogenannte Neonicotinoide zu dokumentieren. Der BAYER-Konzern ist Weltmarktführer für diese Art von Insektiziden, die in vielen Ländern wegen Risiken für Bienen nicht mehr frei verkauft werden dürfen – so auch in Deutschland, wo im Jahr 2008 ein flächendeckendes Bienensterben durch den Einsatz des BAYER-Pestizids Clothianidin verursacht wurde.
Die Jury verurteilte in ihrer Abschlusserklärung die sechs Konzerne, die den Weltmarkt für Pestizide und Saatgut dominieren, wegen schwerster Umwelt- und Gesundheitsschäden. Anbei finden Sie hierzu zwei aktuelle Artikel sowie Fotos vom Tribunal. Weitere Artikel indischer und britischer Zeitungen sowie Hintergrundinformationen unter: http://www.cbgnetwork.org/4162.html

M.N. Venkatachaliah, der ehemalige Chief Justice of India, eröffnete das Tribunal

die Mutter von Silvino Talavera, der im Alter von elf Jahren nach einer Vergiftung durch das Monsanto-Herbizid Glyphosat verstarb, spricht zu den Mitgliedern des Tribunals

Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren zu den Risiken von Pestiziden für Bienen und Wildinsekten

Sarojeni Rengam, Vorsitzende des Pestizid Aktions-Netzwerks in Asien, stellt die behandelten Fälle vor

Chemieriesen auf der Anklagebank

Die weltweit größten sechs Agrarchemie-Konzerne verletzen Menschenrechte. Das ergab jetzt ein Urteilsspruch des Permanent People’s Tribunal. Auch der Internationale Währungsfond, die Weltbank und die Welthandelsorganisation machten sich durch ihre Politik mitschuldig.
Greenpeace Magazin,13. Dezember – Monsanto, Syngenta, Bayer, Dow Chemical, DuPont und BASF verstoßen schwerwiegend, weitreichend und systematisch gegen Menschenrechte. Die Anklagepunkte betreffen die Verletzung von Gesundheit und Leben der Betroffenen, sowie die Missachtung der Rechte von Frauen, Kindern und indigenen Völkern.
Die 274 Seiten umfassende Anklageschrift wurde im Namen der Opfer aus Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika und Nordamerika durch das internationale Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) eingereicht. Es will den Opfern eine Stimme geben, die alleine machtlos gegen die Chemieriesen sind. Das Permanent People’s Tribunal verhandelte darüber an vier Tagen, bevor es seinen Urteilsspruch verkündete. Das internationale und unabhängige Tribunal ist mit 10 Richtern und 50 Experten aus aller Welt besetzt. Die Beschlüsse werden dem Generalsekretär der Vereinten Nationen sowie nationalen und internationalen Institutionen vorgelegt.
Die Heimatländer der verurteilten multinationalen Konzerne sind neben Deutschland die Schweiz und die USA. Sie wurden von der Jury kritisiert, die Menschenrechte nicht zu fördern und zu schützen. Der Internationale Währungsfond und die Weltbank haben der Jury zufolge im Rahmen ihrer Vergabepraxis die Einhaltung der Menschenrechte nicht ausreichend berücksichtigt. Die Welthandelsorganisation wurde schuldig gesprochen, eine unausgewogene Politik zu betreiben, indem sie das Recht auf geistiges Eigentum der Konzerne stärker betone als den Schutz vor Langzeitgefahren, die die Unternehmen selbst verursachen.

Giftmischer-Multis vor Gericht

Basso-Tribunal im indischen Bangalore prangert katastrophale Folgen des Pestizid-Einsatzes an
Im indischen Bangalore hat das »Permanente Tribunal der Völker« am 6. Dezember die Multis der Agrochemie verurteilt: Ihre Produktion von Umweltgiften gefährde die Gesundheit, die Biodiversität, das Wasser, die Luft, die Böden. Die Produktion von Pestiziden müsse sofort gestoppt werden.
Neues Deutschland, 14. Dezember – Es ist eine schockierende Warnung, die der britische Imker Graham White im indischen Bangalore aussprach: Wenn wir es zulassen, dass die Weltmarktführer der Pestizidproduktion, nämlich Monsanto, Dow und DuPont aus den USA, Syngenta aus der Schweiz oder Bayer und BASF aus Deutschland wie bisher ihre Giftbrühe auf den Feldern versprühen, ist das große Bienensterben unvermeidlich.
Die etwa 300 Aktivisten aus dem »Pesticide Action Network International« werden von Whites Warnung nicht gänzlich überrascht gewesen sein. Sie wussten bereits, dass auch nützliche Insekten von den chemischen Keulen der Multis vernichtet werden. Die Blüten von Wildpflanzen, von Apfelbäumen und Tomatenstauden, von Bohnen und Mais werden nicht mehr bestäubt. Die Ernteerträge gehen zurück, die Nahrung wird knapp, die Hungerkrisen nehmen zu.
Der massive Pestizideinsatz reduziert die Biodiversität und verändert die Evolution des Lebens. Dass es nicht zum Besseren gereicht, ist ziemlich sicher. Auch die soziale Vielfalt auf dem Lande leidet. Die in Großplantagen mit viel Maschinerie betriebenen Monokulturen brauchen das in Jahrhunderten erworbene und von Generation zu Generation weitergegebene Wissen der Bauern nicht mehr. Über die Vielfalt der Agrikultur dominiert die Einfalt der Agromonokultur.
Die Folgen des Pestizideinsatzes in der Welt, für den zu 70 Prozent die sechs genannten transnationalen Konzerne verantwortlich sind, waren das Thema auf einem »Meinungstribunal« der Lelio Basso Stiftung aus Rom. Diese ist wegen der jahrzehntelangen Organisation des »Permanenten Tribunals der Völker« vom »Pestizid Action Network International« angerufen worden, weil Appelle an die Konzerne oder Demonstrationen gegen sie und die Einschaltung der Regierungen gegen den ungehemmten Pestizideinsatz auf dem Lande nicht viel gebracht haben.
Vorherrschend ist unter den politisch Verantwortlichen, in der Wissenschaft und in den Medien die Vorstellung, dass mit hohem Pestizid- und massivem Maschineneinsatz zusammen mit hohen Düngerzugaben die Ernteerträge gesteigert werden könnten, zumal wenn das gentechnisch modifizierte Saatgut, über das die Multis das Monopol besitzen, verwendet wird. Da haben es diejenigen schwer, die die Gefahren der industrialisierten Landwirtschaft für die Ernährung, für die Gesundheit der Landbevölkerung und der Konsumenten der Chemieprodukte oder für die Biodiversität schon erfahren haben und der inzwischen Jahrzehnte währenden Propaganda der »Grünen Revolution« auf dem Lande misstrauen.
Der Biologe Tyron Hayes von der Universität Berkeley beschrieb den politischen und sozialen Druck der Pestizidmultis, der auf diejenigen ausgeübt wird, die ihren schnellen Geschäften mit den Agrargiften im Wege stehen. Er schilderte dem Tribunal in Bangalore seine Forschungsergebnisse über die Wirkungen des Pestizids Atrazin von Syngenta. Dieses verhindert die Bildung des männlichen Hormons Testosteron. Männliche Frösche produzieren nur noch wenig Sperma und bilden stattdessen weibliche Geschlechtsmerkmale aus und werden unfruchtbar. Was Fröschen, anderen Amphibien und Vögeln passiert, kann auch Menschen geschehen. Für diese Warnung wurde Tyron Hayes in den USA gemobbt und fast hätte er seine Stellung an der Universität in Berkeley verloren. Sich mit den Multis anzulegen, ist gefährlich.
Es ist sogar lebensgefährlich für die Bauern dort, wo die Pestizide in den großen Monokulturen von Raps und Zuckerrüben, von Zuckerrohr und Palmen, von Mais und vor allem von Soja ausgebracht werden. Das musste Petrona Villasboa aus Paraguay erfahren. Ihr Sohn Silvino wurde, als er mit dem Fahrrad durch eine Soja-Plantage fuhr, mit Glyphosat von Monsanto, einem der giftigsten Pestizide, besprüht. Er starb an dem Gift wie sich vor Gericht herausstellte, obwohl im Krankenhaus Herzversagen als Ursache angegeben wurde. Obwohl die Verantwortlichen verurteilt wurden, haben sie die Strafe niemals antreten müssen. Mit Bitterkeit wurde dies von der Mutter von Silvino in Bangalore vermerkt.
Doch die Straflosigkeit der Verantwortlichen für Umweltverbrechen und Gesundheitsschäden ist ganz normal, wie auch aus Indien berichtet wurde. Das Insektizid Endosulfan, das von Bayer auf den Markt gebracht wird, ist verantwortlich für ein Desaster der öffentlichen Gesundheit, berichtete der für die Betreuung der Endosulfan-Opfer im indischen Bundesstaat Kerala Verantwortliche. Durch das Pestizid werden die Nervenzellen angegriffen, Hirnfunktionen werden lahmgelegt. Es beeinflusst die Fruchtbarkeit und es ist krebserregend. Trotzdem wird es auch in Indien auf dem Lande verwendet.
Aber selbst dort, wo Pestizide wie Endosulfan gar nicht ausgebracht werden können, leiden die Menschen unter den Langlebigen Organischen Schadstoffen (POPs). Einmal in den Naturkreisläufen bleiben die Pestizide darin und sie migrieren – von Meeresströmungen getragen bis in den hohen Norden des Planeten Erde, wo es eine Landwirtschaft gar nicht mehr gibt. Vor dem Tribunal bezeugte Vi Waghiyi, eine Yupik-Eskimo-Frau von der St. Lawrence Insel, in der Beringsee zwischen Alaska und der russischen Tschuktschen-Halbinsel gelegen, wie sehr auch ihre Nahrung, nämlich Fische und Robben bereits vergiftet sind, so dass sie sich nicht mehr auf ihre traditionelle Weise ernähren können und auf Lieferungen aus den USA angewiesen sind. Die sind teuer und passen nicht zu der jahrhundertealten Kultur der Eskimos.
Drei Tage nahmen die Sitzungen des Tribunals mit einer international zusammengesetzten Jury in Anspruch. Die fast 400-seitige Anklageschrift listet weltwirtschaftliche Zusammenhänge und die Folgen der Pestizide weltweit akribisch auf. Die Weltgesundheitsorganisation hat schon 2004 angegeben, dass fast 5 Millionen Menschen an Chemiegiften gestorben sind. Das Urteil der Jury verlangt ein sofortiges Ende der Pestizidproduktion der sechs angeklagten Multis.
Ob das Verbot befolgt wird, ist unsicher. Denn das Tribunal ist »nur« ein Meinungstribunal und kann, wie der Jury-Vorsitzende, der Inder Upendra Baxi hervorhob, nicht für die Vollstreckung eines Urteils garantieren, zumal die Regierungen der Länder mitverantwortlich sind, wo die Multis ihren Sitz haben. Die Regeln der globalen Agrarmärkte müssten geändert werden, damit nicht, so sagt es Vandana Shiva, Indien in Pestiziden ertrinkt. Das ist nicht nur dort so. Denn die Agrochemie-Multis sind nicht wählerisch. Die Regeln des Freihandels ermöglichen es, dass sie ihre tödlichen Cocktails überall dort verkaufen können, wo die notwendige Kaufkraft entsprechende Profite verspricht.

Doch nun können sich soziale Bewegungen, wenn sie ihren Kampf gegen Gentechnik und Pestizide und für Ernährungssouveränität fortsetzen, auf das Urteil und das vom Tribunal gesammelte belastende Material berufen.
Von Elmar Altvater, Bangalore
Unser Autor ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft und nahm als Jury-Mitglied am Basso-Tribunal teil

weitere Informationen:
zum PPT: http://www.agricorporateaccountability.net/en/page/ppt/2
Bienensterben durch BAYER-Pestizide: http://www.cbgnetwork.org/2556.html
Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
eMail CBGnetwork@aol.com
Internet http://www.CBGnetwork.org
Twitter: twitter.com/BayerGefahren
Facebook http://www.facebook.com/pages/Coordination-gegen-BAYER-Gefahren-CBG/127538777294665
Tel 0211-333 911, Fax 0211-333 940

Beirat
Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Chemiker, ehem. MdB, Burgwald
Dr. Sigrid Müller, Pharmakologin, Bremen
Prof. Dr. Anton Schneider, Baubiologe, Neubeuern
Prof. Rainer Roth, Sozialwissenschaftler, Frankfurt/M.
Prof. Jürgen Junginger, Designer (i.R.), Krefeld
Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen
Eva Bulling-Schröter, MdB, Berlin
Dr. Janis Schmelzer, Historiker, Berlin
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln
KonzernKritik vor dem Aus!
Die Coordination gegen BAYER-Gefahren ist ein internationales Selbsthilfe-Netzwerk. Wir sind in einzigartiger Weise seit 1978 aktiv gegen KonzernMacht. Dabei arbeiten wir weitgehend ehrenamtlich und erhalten keinerlei offizielle Förderung. Wir sind auf Spenden und Förderbeiträge angewiesen.
Derzeit kämpfen wir um unsere Existenz. Um trotz Finanzkrise und sinkender Realeinkommen zu überstehen, brauchen wir 350 neue Fördermitglieder.* Und natürlich auch Spenden.
Bitte werden auch Sie Fördermitglied. Und / oder helfen Sie mit einer Spende. Danke.
* Wenn Sie schon reagiert haben, dann bedanken wir uns ganz herzlich. Seit März sind bereits 180 neue Mitglieder zu uns gestoßen und viele haben ihre Beiträge erhöht. Doch noch reicht es nicht und wir müssen weiterhin um Hilfe bitten.
Stärken Sie uns den Rücken, werden Sie online Fördermitglied.
Oder spenden Sie online
Überweisen Sie bitte auf
Konto 8016 533 000
bei der GLS-Bank, BLZ 430 609 67
Empfänger: Coordination geg. Bayer Gefahren
BIC/SWIFT Code (Bank Identifier Code): GENODEM1GLS
IBAN (International Bank Account Number): DE88 4306 0967 8016 5330 00

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Erziehung: Das Erziehen endlich sein lassen?
Posted: 14 Dec 2011 09:34 AM PST

Eltern sein ist schwer. Sollten wir uns nicht besser von der Idee verabschieden, unsere Kinder erziehen zu müssen und stattdessen eine wirkliche Beziehung mit ihnen eingehen?
Erziehen – da steckt das ziehen schon mit drin, und die Anstrengung auch. Und dann noch wie? Eltern sein ist nicht leicht dieser Tage, Erziehungswissenschaftler und -berater könnten sich in ihren Ratschlägen kaum grundlegender widersprechen.
Eltern sind einer Fülle von verschiedenen Erziehungskonzepten ausgesetzt, die jeweils suggerieren, das jeweils andere sei für das Kind ganz schrecklich falsch. Das Geschäft mit Erziehungsratgebern boomt und im Fernsehen sehen sich Millionen von verunsicherten Eltern Sendungen wie “Die Super-Nanny” an – man ahnt die Ausmaße der Verwirrung. Da sehnen sich wohl manche in vergangene Zeiten zurück, als “man” noch wusste, wie man Kinder erzieht.
Woran sich orientieren? Die Angst vieler Eltern, etwas “falsch zu machen”, dem Kind womöglich schweren psychischen Schaden zuzufügen, wird umso größer, je weniger Konsens es darüber gibt, was falsch und richtig ist.
Inmitten dieses Chaos stolpert man beinahe über die Stimme von Jesper Juul. Der nämlich meint, wir sollten das Erziehen doch einfach ganz sein lassen. Und er meint das nicht im Sinne von “einfach machen lassen (laissez-faire)”, sondern in dem Sinn, dass die Idee des Erziehens an sich eine irreführende ist.
Weiterlesen auf sein.de
Bücher von Jesper Juul:

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Pestizidhersteller verurteilt
eine energetisch-spirituelle Heilkunst

von Igelin @ 2011-12-15 – 08:58:53

“Cantor Holistic Touch – eine energetisch-spirituelle Heilkunst” + 2 weitere(r) Artikel

Cantor Holistic Touch – eine energetisch-spirituelle Heilkunst
Menschenrechts-Tribunal verurteilt die sechs größten Pestizidhersteller
Erziehung: Das Erziehen endlich sein lassen?
Cantor Holistic Touch – eine energetisch-spirituelle Heilkunst
Posted: 14 Dec 2011 03:22 PM PST

Cantor Holistic Touch® ist eine Heilmethode, die in alle Bereiche des Lebens heilsam wirkt – auf den physischen Körper bis auf die Zellebene, wie auch auf die feinstofflichen Bereiche.
In der ganzheitlichen Medizin weiß man, dass in einem kranken Körper auch ein kranker Geist innewohnt und dass hinter jeder Krankheit eine geistig-seelische Ursache liegt, die es zu heilen gilt. Heilmethoden, die nur die körperlichen Symptome behandeln, können längerfristig nicht erfolgreich sein.
Die Schulmedizin nahm bisher an, dass jeder Mensch auf Gedeih und Verderb seinem vererbten Genmaterial unterworfen sei. Die Epigenetik (siehe Bruce Lipton) konnte jedoch inzwischen beweißen, dass dem überhaupt nicht so ist! Unsere Gene unterliegen ständigen Veränderungen und werden nicht nur durch äußere Umwelteinflüsse geprägt, sondern insbesondere auch durch unsere Gedanken und Gefühle, sowie unseren unbewussten Überzeugungen.
Christine Strübin:
Heilung geschieht nie auf der physischen Ebene. Denn diese zeigt immer nur die Wirkung einer psychischen Ursache auf. Deshalb können Medikamente nicht heilen, sondern nur verdrängen und blockieren.Wer heilen möchte, muss sich auf die geistig-seelischen Ebenen des Menschen begeben, und ihm behilflich sein, seine inneren Schmerzen und sein Selbst zu heilen!
Auf dem physischen Körper existiert ein sogenanntes Netz von energetischen TOR-Punkten (ähnlich den Akkupunkturpunkten). Diese sind je nach Lage mit den verschiedensten Themenbereichen der menschlichen Psyche verbunden. Im “CHT” werden diese Tore genutzt, um auf sämtliche Blockierungen, Traumata und negative Strukturen des Menschen heilsam einzuwirken.
In einer Behandlung werden die entsprechenden TOR-Punkte analog zum Thema des Behandelten aktivert bzw. gereinigt, die blockierenden Aspekte und Erfahrungen gelöst, das Bewusstsein erhöht und die gestaute Lebensenergie wieder in Fluss gebracht. So können in einer Behandlung folgende Themen heilsam begleitet werden:
Störungen des Energieflusses im Organ- und Zellsystem
Psychische Störungen und negative Zustände
Emotionale Probleme und Störungen
Mentale Blockierungen und Zwänge
Den Energiefluss anregen und verbessern
Ihre versteckten Fähigkeiten aktivieren
Ihre Chakren und Feinstoffkörper harmonisieren
Ihre spirituelle Entwicklung beschleunigen

Dokumentation

Wir leben in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen ihrer wahren Möglichkeiten, aber auch ihrer inneren Blockaden bewusst werden. Die hindern uns daran, unsere Möglichkeiten auch wirklich zu leben. So entsteht in immer mehr Menschen der Wunsch, diese Blockaden endlich zu lösen.
Die Dokumentation stellt mit Cantor Holistic Touch eine energetisch-spirituelle Heilkunst vor, die über eine außergewöhnlich tiefe Wirksamkeit verfügt.
Mehr Infos unter: http://www.cantorholistictouch.de

Videolink: http://youtu.be/kW3Ga4d0DD4

Biographisches Interview mit Christine Strübin

Christine Strübin ist seit 1984 hellsichtiges Medium und Heilerin. Sie bietet eine Reihe sehr kraftvoller und hilfreicher Seminare und Ausbildungen an. Die am häufigsten gebuchten sind Seminare, wo Teilnehmer in die Technik des Channelings eingeführt werden und Ausbildungen in der energetisch-spirituellen Heilkunst Cantor Holistic Touch.
In diesem Interview stellt Christine ihre Philosophie und die Schwerpunkte ihrer Arbeit vor.

Videolink: http://youtu.be/y2seSM0r0BM

Videos von Michael Leitner – LichtFilm.net

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energetisch spirituell
Beobachter

von Igelin @ 2011-12-14 – 17:27:04

PSYCHIATRIE
Ein Tod und tausend Fragen
Text:
Ueli Zindel
Bild:
Béatrice Devènes
Ausgabe:20/05
Eine 21-jährige, körperlich gesunde Frau wird in die Psychiatrie eingewiesen. Drei Wochen später ist sie tot. Ihr Vater will Antworten – und weiss nach fünf Jahren noch immer nicht, woran seine Tochter gestorben ist.

(Bild: Béatrice Devènes)
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Psychiatrie: Verwirrt sind nicht nur die Patienten
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«Patient hat keine Wahninhalte. Äussert aber die Befürchtung, dass man seiner Tochter zu viel Medis gegeben habe.» Kurt Kaufmanns Aufenthalt im Psychiatriezentrum Münsingen BE dauerte acht Tage. «Abnorme Trauerreaktion nach dem Tod der Tochter», steht in seinem Entlassungsbericht.

Seine Tochter Karin, 21 Jahre alt, war kurz vor Kaufmanns Einlieferung überraschend gestorben – als Patientin in einer anderen Psychiatrieklinik. Der Hinweis des Hausarztes, der Vater habe seine Tochter möglicherweise vergiftet, verstörte den Witwer massiv. Der Verdacht erwies sich später als haltlos.

Woran starb Karin Kaufmann? Körperlich gesund, war sie nach einer unglücklichen Liebe in die Berner Universitätsklinik Waldau eingeliefert worden. Drei Wochen später, am 4. April 2000, konnte nur noch «akutes Herzversagen» festgestellt werden. Der Obduktionsbericht nennt als Todesursache «natürliches inneres Geschehen». Haben die Betreuenden ihre Sorgfaltspflicht verletzt? Kurt Kaufmann fordert bis heute ein neutrales Gutachten zu dieser Frage.

Karin Kaufmann war ein Einzelkind. Eine Berufsausbildung hatte sie nicht begonnen. Nach dem Schulabschluss pflegte sie ihre nierenkranke Mutter. Als diese starb, besorgte sie den Haushalt des Vaters. «Sie ging eigentlich nie in den Ausgang», sagt Kurt Kaufmann.

Mit 21 verliebte sich die junge Frau das erste Mal. Es geschah mit grosser Heftigkeit – nur: Ihre Gefühle wurden nicht erwidert. «Als ihr dies der junge Mann zu erkennen gab, brach für sie eine Welt zusammen», sagt Kaufmann, «sie hörte nicht mehr auf zu schluchzen.» Am 15. März 2000 wurde sie am frühen Abend von ihrem Hausarzt in die Psychiatrische Klinik Waldau überwiesen.

«Affektiv unauffällig, leicht bedrückt wirkend. Gibt an, Stimmen zu hören», steht im ersten Befund. Körperlich werden keine Unauffälligkeiten festgestellt. Gegen Unruhe, Angst und Traurigkeit erhält sie zahlreiche Medikamente. Eintrag am 23. März: «Kann auf Nachfrage lächeln.» Eine Woche nach ihrem Eintritt folgt die Diagnose des Stationsarztes: «Katatones Zustandsbild.»

Karin wird immer schweigsamer

«Katatonie» nennt man den Zustand äusserer Starre, oft verbunden mit Muskelverspannungen. Karin Kaufmann bereitet es zusehends Mühe zu schlucken. Manchmal kippt sie im Sitzen zur Seite; sie kann sich kaum mehr aufrichten. Ihr Vater besucht sie täglich. «Manchmal schauten wir einfach fern. Sie wurde von Tag zu Tag schweigsamer.»

Der Pfleger meint, Herr Kaufmann brauche sich um Karin nicht zu sorgen, auch als der Vater ihn auf die Schwellungen an einem Bein und unter beiden Augen aufmerksam macht. Mehrmals bittet er um ein Gespräch mit einem Arzt. Das sei «leider grad nicht möglich», heisst es dann.

31. März. Karins Schlaf ist sehr unruhig. Um ihre Stürze abzufedern, wird neben ihr Bett eine Matratze gelegt. Die Dosierung starker Medikamente steigt. Ebenso ihr Puls: An einzelnen Tagen werden 120, 130, 134 Schläge pro Minute gemessen. Ein Internist wird nicht beigezogen.

3. April, 22 Uhr. Karin wird schlafend auf dem Boden liegend aufgefunden. Wenig später verlangt sie zu trinken. Um 3.15 Uhr notiert die Krankenschwester: «Leise schnarchend quer vor Bett auf dem Boden.» Dort findet sie die Schwester auch um 5.55 Uhr – nur reagiert Karin Kaufmann jetzt nicht mehr. Die Tagesärztin unternimmt Reanimationsversuche. Um 6.15 Uhr trifft die Sanitätspolizei ein. Eine halbe Stunde später wird der Tod festgestellt.

Kurt Kaufmann wird noch am selben Morgen von der Polizei abgeholt und über drei Stunden lang einvernommen. Der Hausarzt begründet seinen Hinweis auf eine mögliche Vergiftung: «Man muss ständig alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.» Bei der Obduktion werden nicht die geringsten Anhaltspunkte für eine Vergiftung durch den Vater gefunden.

Zwei Monate nach Karins Tod begegnet der noch immer verstörte Kaufmann zufällig einer pensionierten Krankenschwester. Diese ist über den plötzlichen Tod sehr erstaunt. Sie ermuntert den Vater, von der «Waldau» Aufklärung zu verlangen. Kaufmann schreibt an die Aufsichtskommission: «Wie ist meine Tochter zu Tode gekommen? Was waren die Umstände? Antworten würden mir helfen, mein Leid besser verarbeiten zu können.»

Ein halbes Jahr nach Karins Tod kommt das erste Gespräch mit einem beteiligten Arzt zustande; für den Vater ist es «in keiner Weise erhellend». Er bittet ausdrücklich um Akteneinsicht. Zehn Monate nach Karins Tod: Der Klinikdirektor empfängt Kurt Kaufmann, der von der pensionierten Krankenschwester begleitet wird. Als diese ihn auf zahlreiche Widersprüche aufmerksam macht, weist der Direktor die Schwester «äusserst schroff» aus dem Büro, wie sich sowohl Kaufmann als auch die Betroffene erinnern.

Karins Akten werden Kaufmann erst auf anwaltschaftlichen Druck zugestellt – acht Monate nachdem er das erste Mal darum gebeten hatte. Die Dokumentation ist unvollständig. Der Vater entschliesst sich zu einer Strafanzeige gegen unbekannt: «Bei so viel Geheimniskrämerei» ist er jetzt überzeugt, dass das medizinische Personal seine Sorgfaltspflicht verletzt hat.

Das erste gerichtsmedizinische Gutachten – noch vor der Strafanzeige verfertigt – hatte sich auf die Frage konzentriert, ob der Vater als Täter in Frage komme. «Akutes Herzversagen, ausgelöst durch eine funktionelle Störung der Herzaktivität», lautete der Befund. Ein zweites Gutachten lässt das Gericht vom selben Mediziner verfassen; kaum erstaunlich, dass dieser Bericht dem ersten nicht widerspricht. Trotzdem ist sein Fazit nicht ohne Merkwürdigkeiten. Zwar seien die medizinischen Befunde «nicht immer schriftlich festgehalten» worden, heisst es; wenig später wird den Pflegeberichten hingegen Lückenlosigkeit attestiert. Lückenlosigkeit? Der letzte Eintrag eines Überwachungsblatts datiert vom 26. März. Die acht Tage vor Karins Tod bleiben ohne einen einzigen Vermerk.

Trotzdem lässt sich das Gericht von diesen Ausführungen überzeugen, das Verfahren wird eingestellt. Kaufmanns Rekurs wird nur teilweise gutgeheissen; an der Unabhängigkeit des Gutachters gebe es «keine objektiven Zweifel», eine intensive medizinische Überwachung von Karin Kaufmann habe sich nicht aufgedrängt.

Ein drittes Gutachten ist in Arbeit

Ohne auf den Tod in der «Waldau» eingehen zu wollen, äussert sich Philipp Eich, leitender Arzt der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel, zum Krankheitsbild: «Katatonie trifft man heute eher selten. Die Assistenzärzte sind dabei in Diagnostik und Behandlung häufig überfordert. Eine regelmässige, intensive Beobachtung des körperlichen Geschehens erachte ich als selbstverständlich – Fiebermessen mit eingeschlossen.»

Die Sprecherin der «Waldau» erklärt, dass im Fall von Karin Kaufmann «alle dem wissenschaftlichen Stand entsprechenden Untersuchungen zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt worden» seien. Alle? Die Eintragungen zur Körpertemperatur fehlen in den letzten Tagen; die Schwellungen an ihren Beinen und unter ihren Augen wurden laut Krankenakte gar nie untersucht.

Ob Kurt Kaufmann je eine befriedigende Antwort auf die Frage nach der Todesursache erhalten wird? Mittlerweile wurde vom Gericht ein drittes Gutachten in Auftrag gegeben. Es wird, wie die ersten zwei, von demselben Experten verfasst.
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Beobachter
psychiatrische Kliniken kriegen zu wenig Geld – das könnte zur Verschlechterung der Versorgung der Patienten führen

von Igelin @ 2011-12-14 – 17:20:52

Igelin: Ich bin der Auffassung, dass es schlechter gar nicht geht.
Aber sie kriegen immer noch nicht genug. . ..
VKD: Neues Finanzierungssystem für die stationäre Psychiatrie/ Psychosomatik muss nachgebessert werden
Dezember 5th, 2011 PR-Gateway

Referentenentwurf ist ein klarer Rückschritt

(NL/1383121576) Berlin, d. 5. Dezember 2011. Der Entwurf des Gesetzes für ein pauschalierendes Entgeltsystem in der stationären Psychiatrie und Psychosomatik lehnt sich in großen Teilen an das Fallpauschalengesetz für die somatischen Krankenhäuser an. Hier liegt aus Sicht des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) ein wesentlicher Grund für die absehbaren negativen Wirkungen. Zwischen beiden Bereichen gebe es grundsätzliche Unterschiede. Diese müssten in den Regelungen für die psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen zwingend berücksichtigt werden, fordert der VKD. “Fehler aus dem Krankenhausentgeltgesetz sollten nicht in die Bundespflegesatzverordnung übernommen werden, wie zum Beispiel der Hamsterradeffekt, der zu einem “floatenden” Basisentgeltwert nach unten führt. Die Leistungen der psychiatrischen Krankenhäuser und Abteilungen würden dadurch immer schlechter finanziert”, warnt VKD-Präsident Dr. Josef Düllings.

Positiv bewertet der Managerverband, dass der Referentenentwurf die Dauer der budgetneutralen Phase auf vier Jahre – von 2012 bis 2016 – festlegt. Das war vom VKD ähnlich bereits gefordert worden, um den Kliniken die Möglichkeit zu geben, sich auf die Scharfschaltung des neuen Systems gründlich vorbereiten zu können. Auch die vorgesehene fünfjährige Konvergenzphase werde die Sicherheit erhöhen, da die Kliniken zur Einführung des neuen Systems ihre Strukturen anpassen müssten. Es sei darüber hinaus mit weiteren Anpassungen zu rechnen, da auch eine Veränderung der OPS-Codes (OPS – Operationen und Prozeduren-Schlüssel) in der Psychiatrie bevorsteht.

“Insgesamt ist der Entwurf stark verbesserungsbedürftig” – so das Urteil des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD).

Die Effekte des geplanten Gesetzes zur Einführung von Entgeltpauschalen könnten zur Verschlechterung der Behandlungsqualität für psychiatrische Patienten führen, befürchten die Fachleute. “Gerade im Bereich der psychiatrischen Krankheiten müssen neue gesetzliche Regelungen mit viel Umsicht getroffen werden”, mahnt der Vorsitzende der Fachgruppe Psychiatrische Krankenhäuser des VKD, Holger Höhmann, Kaufmännischer Direktor und Vorstandsvorsitzender der LKVR-Klinik Langenfeld.

Die Fachgruppe hat in der Stellungnahme für das Bundesgesundheitsministerium auf die Schwachstellen des Referentenentwurfs detailliert hingewiesen und entsprechende Änderungsvorschläge gemacht.

So provozierten die geplanten Regelungen eine kürzere Krankenhaus-Verweildauer der Patienten. In der Psychiatrie/Psychosomatik führe dies tendenziell aber eher zu einer schlechteren Behandlungsqualität. Die Folge sei, dass Patienten in kurzen Abständen erneut eingewiesen werden müssten. “Diese erhöhte Wiederaufnahmequote lässt insgesamt die Patientenzahlen ansteigen – was den Kliniken dann aber nicht mehr in voller Höhe bezahlt wird. Der Gesetzentwurf sieht für die Jahre 2017 bis 2021 eine Finanzierung von Mehrleistungen nur zwischen
25,6 Prozent und 50 Prozent vor. Ein Teufelskreis für uns”, so Höhmann. “Angesichts der Personalkosten von im Schnitt 80 Prozent in der Psychiatrie/Psychosomatik greift das erheblich zu kurz. Zumindest in Höhe des Personalkostenanteils sollten daher die Mehrleistungen auf Klinikebene refinanziert werden.”

Die Fachexperten aus den psychiatrischen Einrichtungen weisen überdies darauf hin, dass eine Reihe von finanziellen Ausgleichen, die den somatischen Krankenhäusern bei Einführung des Fallpauschalensystems vor einigen Jahren gewährt wurden, den psychiatrischen/psychosomatischen Einrichtungen verwehrt bleiben sollen. Dazu gehört z.B., dass für Häuser, die optional bereits 2013 in das neue System einsteigen, ein Mindererlösausgleich von nur 75 Prozent festgeschrieben werden soll. Bei den Akutkrankenhäusern waren es 95 Prozent. Dadurch wurden die Auswirkungen von Fehleinschätzungen minimiert. Diese Lösung sollte auch für die psychiatrischen Kliniken übernommen werden. Bei den Mehrerlösen erscheint eine Anpassung der Psychiatrie an die Regelungen für die somatischen Krankenhäuser in Höhe von in diesem Fall 65 Prozent ebenfalls gerechtfertigt.

Völlig ungeeignet für Patienten in der Psychiatrie sei der geplante Katalog von Verweildauergrenzen, der von den Vertragsparteien zu erarbeiten ist. Entsprechend diesem Katalog soll es zu Zu- und Abschlägen kommen. Damit würden u.a. Spezialangebote, wie etwa Depressionsstationen, in Frage gestellt. Diese sicherten mit ihrem dichten therapeutischen Angebot eine besondere Nachhaltigkeit der Behandlungsergebnisse, seien nicht selten jedoch Bereiche mit einer verlängerten Verweildauer.

“Zu befürchten ist aber auch, dass sich hinter der oben genannten Regelung der Einstieg zur Vereinbarung von erkrankungsspezifischen Fallpauschalen verbirgt. Das lehnen wir ab”, bekräftige Holger Höhmann. Grundsätzlich müsse die Verweildauer in der Psychiatrie immer für den jeweiligen individuellen Fall entschieden werden und dürfe daher auch niemals ein die Qualität beurteilendes Instrument sein.

Eine Verschlechterung des gegenwärtigen Zustands stellt aus Sicht des VKD die Regelung dar, dass der Landes-Basisentgeltwert künftig jährlich maximal um die Budget-Veränderungsrate und die BAT-Berichtigungsrate steigen darf. Bisher können dagegen auch die Auswirkungen der Personalverordnung der Psychiatrie, die Erhöhung der Fallzahlen bzw. die Änderung der medizinischen Leistungsstruktur sowie krankenhausplanerische Tatbestände bei Budgetverhandlungen berücksichtigt werden. Das neue Gesetz verschlechtert hier die Lage der Kliniken. Im Bereich der somatischen Krankenhäuser kann der Landes-Basisfallwert über die Veränderungsrate steigen, wenn die Summe der Bewertungsrelationen sinkt. Das fehlt im Gesetzentwurf für die Psychiatrie/Psychosomatik ebenfalls.

Ausdrücklich begrüßt wird aber die vorgesehene neue Möglichkeit, Modellvorhaben mit Krankenkassen sowohl kassenübergreifend als auch kassenindividuell, zu vereinbaren. Damit könnten sehr flexibel neue Versorgungformen entwickelt werden.

Ebenfalls positiv bewertet der Verband, dass künftig im Bereich der Psychosomatik Institutsambulanzen (PIA) betrieben werden können, Allerdings sei dabei der Aufbau von Doppelvorhaltungen zu vermeiden. Dazu gehöre die Entwicklung klarer Abgrenzungskriterien zu den psychiatrischen Institutsambulanzen.

Der ursprüngliche Anstoß der Fachverbände für die neue Vergütungssystematik waren anpassungsbedürftige Regelungen in der Psychiatrie-Personalverordnung. Der jetzt vorliegende Referentenentwurf für das neue Entgeltsystem ist allerdings dem gegenüber ein klarer Rückschritt, der nicht hilfreich ist und auch Patienteninteressen nur unzulänglich berücksichtigt, lautet das Urteil der Fachgruppe Psychiatrische Krankenhäuser des VKD.

Die Stellungnahme im Wortlaut unter http://www.vkd-online.de.

Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. (VKD) vertritt 2.800 Manager in Gesundheitseinrichtungen in Deutschland.
http://www.vkd-online.de
Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.
Universitätsklinikum Aachen
Peter Asché
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
pasche@ukaachen.de

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nie genug Geld
Betreuung droht.

von Igelin @ 2011-12-14 – 17:12:26

Verzeichnis aus http://www.locus24.de

Serie: Psychiatrie & Co
Warnung:
Betreuung (Entmündigung) droht!!!

Die Stadt Braunschweig wies bereits in der Zeitung für die ältere Generation „Seniorenspiegel“ Nr. 6/1996 darauf hin, daß jeder Bürger, der ins Krankenhaus geht, eine notariell beglaubigte Vollmacht (inklusive Patientenvollmacht) für einen Beauftragten, in der Regel seine Familie, erstellen sollte, um sich gegen „Entmündigung“ gemeint ist Betreuung von Amts wegen abzusichern.

Wie uns kritische Patientenberichte belegen, ist dieser Hinweis mehr als begründet. Amtsärzte und Richter sind täglich in den Krankenhäusern unterwegs, Patienten, die sich auffällig benehmen, austherapiert sind, unter starken Medikamenten stehen und sich daraus „seltsam benehmen“ unter Betreuung, d.h. defakto zu „entmündigen“ und unter Amtspflegschaft / -Betreuung zu stellen. Es soll dafür bereits beim Stationarzt Blankoformulare geben, Teile der Ärzteschaft würden mittun. Es gäbe Pflegekräfte, die sich nahe am Rande der sozialen und „Alterseuthanasie“ bewegen würden.

Legt man die soeben in der BILD-Zeitung veröffentlichte Zahl zugrunde, daß 49 % unserer Bevölkerung der Meinung sind, Kinder seien entbehrlich und unwesentlich, keiner Mühe wert, muß man sich darüber nicht wundern, daß die Verwaltungen diesen Bürgern im Gegenzug anbieten, die Alten von Amts wegen zu entsorgen. So wie die Alten ihre Kinder abgelegt haben, legen diese ungeliebten entbehrlichen Kinder auch die Alten ab und stellen ihre Interessen in den Vordergrund. Da ist die Dienstleistung der „Entmündigung und Verschleppung“ in vornehmlich kommunale Heime zur „finalen Entsorgung der Altenplage“, um mit dem Unwort des Jahres 1996 -Amtsdeutsch- zu sprechen, gerügt vom deutschen Presserat, doch sehr willkommen.

Was dabei jedoch leicht übersehen wird ist, daß die Behörden zu beträchtlichen Betreuungs- und Verwahrungskosten die Vermögen der so „Entmündigten“ zur Kostendeckung beizieht samt Ansprüchen aus der Pflegeversicherung. Wo noch Vermögen vorhanden ist, geht das zu Lasten des Erbes, daß die öffentliche Hand zur Haushaltsdeckung einzieht. Ob das den Erben gleichgültig ist, lassen wir mal offen. So sollen Anwaltskanzleien von solchen Betreuungen leben, um sich z. B. durch lukrative Hausverwaltungen Lohn und Brot sichern.

Der gleiche Trend zur Einziehung der Kinder in Amtsverwahrung und Amtsvormundschaft bei Scheidungssachen ist bei den Jugendämtern zu beobachten. Wir wissen nicht, ob es schon angebracht ist, hier von einem schwunghaften Menschenhandel zu sprechen, um dem öffentlichen Dienst und der Jurisprudenz die Arbeitsplätze zu erhalten.

Der Schritt von der Betreuung (Entmündigung) aus sachfremden Gründen zur ideologischen Euthanasie ist jedoch klein, die Grenzen verwischen. Dieses trifft nicht nur Alte und Kinder, sondern inzwischen auch Andersdenkende und Künstler. Nach Richtermeinung -Verwaltungsgericht Braunschweig, Antrag auf Entmündigung zu 4 B 4084/95- ist auch die Kunst- und technische Innovationstätigkeit nicht Kunst im Sinne des Art. 5 III Grundgesetz: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung“, sondern Ergebnis einer pathologischen Geisteskrankheit. Der Antrag wurde vom Vormundschaftsgericht abgewiesen. Wir wissen aus zahlreichen uns gemeldeten Fällen, daß kritische Bürger bundesweit mit „Entmündigung“ bedroht und massiv verfolgt werden.

Grundlage: § 15 Abs. 1 Nr. 4 SGB X (Sozialgesetzbuch X) und § 16 VwVfG (Verwaltungsverfahrensgesetz), die beide besagen, ich zitiere: § 15 Abs. 5 SGB X:
„Bestellung eines Betreuers von Amts wegen: Abs. 4 für einen Beteiligten, der infolge einer psychischen Krankheit oder körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen nicht in der Lage ist, in dem Verwaltungsverfahren selbst tätig zu werden“.
Die Kommentierung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte BfA führt dazu aus:

„Nr. 4 – Behinderte Beteiligte: Das Gesetz knüpft mit der Bezugnahme auf die erwähnten Krankheiten und Behinderungen an den Sprachgebrauch des neuen Betreuungsrechts an. Das Ersuchen um eine Vertreterbestellung nach § 15 SGB X aus den genannten Gründen soll nur der beschleunigten Verfahrensdurchführung dienen, nicht der Fürsorge für den Beteiligten, die ansich eine Betreuungsanordnung gebietet. Die Bestellung eines Betreuers nach § 1896 BGB setzt voraus, daß der Beteiligte volljährig ist. …. Für eine Vertreterbestellung nach § 15 Abs. 1 Nr. 4 SGB X ist diese Voraussetzung der Volljährigkeit dagegen nicht notwendig; jedoch darf der noch nicht volljährige Beteiligte keinen Vertreter, weder einen gesetzlichen noch einen bestellten Vertreter haben (vgl. §§ 1773, 1909 BGB i.V.m. §§ 53 ff. SGB III). Zeigt sich die Notwendigkeit für eine Pflegschaftsanordnung für die Inempfangnahme der Rentenleistungen, so sollte mit der darauf gerichteten Anregung zugleich die Anordnung einer Pflegschaft auch für den Bereich des Rentenfeststellungsverfahrens angeregt werden…“ (Anm.: Das Wort Pflegschaft ist durch das Wort Betreuung zu ersetzen.)

Im Klartext heißt das folgendes: Die Entmündigung – neuer Sprachterminus „Betreuung“ erfolgt nicht aus medizinischen Erfordernissen, sondern zur Vereinfachung der Verwaltungsverfahren, also allein zum Zwecke der Wegnahme des rechtlichen Gehörs der Opfer vor dem gesetzlichen Richter. Die erforderliche medizinische und menschliche Hilfeleistung ist ausdrücklich nichtvorgesehen. Zweck der Entmündigung ist weiter, Zugriff auf die Rentenzahlungen und die Rentenfeststellung zu nehmen mit dem Erfolg, die Renten in die öffentlichen Haushalte zurückzuführen als defakto Enteignung der Rentner in ihre Lebensarbeitsleistung. Dafür werden nicht unbeachtliche Kosten für die Betreuer eingezogen, für die Rentner verbleibt lediglich ein Taschengeld, welches mitunter „freiwillig“ betreut wird.
Dies gilt für alle Bürger, die Verwaltungsverfahren betreiben; sie können -und werden vielfach- unter der Falschanschuldigung einer „Geisteskrankheit“ entmündigend betreut!

Die Gegenwehr gegen solche Falschanschuldigung durch die Behördenvertreter wird ebenfalls als „Geisteskrankheit“ zur Überprüfung durch den Amtsarzt behandelt, wie es jüngst der Richter am Amtsgericht Braunschweig Lindemann zur Sache 117 C 4299/96(7) verfügte. Die Klage wurde von einem Künstler und Unternehmen des Freien Berufs angestrengt, gegen den die Stadt Braunschweig wider besseres Wissen zu vorliegenden Verträgen usw. behauptet, diese Unternehmung sei nicht erfolgsfähig (und daher einzustellen). Sie verhängt damit defakto ein Berufsverbot gegen einen Künstler unter dem Zeugnis von Beamten, Art. 5 III GG vorsätzlich zu mißachten. Der Kläger verlangte nun ganz einfach, die Stadt möge für Ihre Behauptung die Beweise vorlegen, sie steht mit ihrer Behauptung unter Beweispflicht. Der Kläger beantragte weiter die Unterlassung der Behauptung, wenn die Beweise nicht vorgelegt werden, ersatzweise ein Ordnungsgeld in Höhe von 500.000,– DM zu verhängen. Das Gericht beauftragte den Kläger, ein amtsärtzliches Gutachten über seine Prozeßfähigkeit vorzulegen, bevor der Antrag bearbeitet wird.

Was er vergessen hatte: Der Kläger war der gleiche Künstler, gegen den der Vormundschaftsrichter Lindemann den Antrag Verwaltungsgerichts Braunschweig – zu 4 B 4084/95 -auf „Entmündigung“ des Klägers abgelehnt hatte mit folgender Begründung: „Ich beabsichtige, kein Betreuungsverfahren gegen den Betroffenen einzuleiten, da sich aus den Verwaltungs- gerichtsakten und den von dem Betroffenen bisher eingereichten Unterlagen ergibt, daß eine Betreuung bei dem Betroffenen weder möglich noch notwendig ist. Der Betroffene ist in der Lage, seine Angelegenheiten im Sinne von § 1896 BGB selbst zu regeln.“ ( Beschluß Landgericht Braunschweig, richterliche Diensterklärung vom 16.3.1995 – R 12 T 18/95 -. Das Landgericht – RinLG Niestroj, kartete nach, daß die Kunsttätigkeit des Klägers, wenn schon keine Geisteskrankheit, so doch unbeachtliche Querulanz sei.

Dieser eigene Beschluß wurde dem Richter präsentiert. Er stellte daraufhin die Tätigkeit ein, verschleppt das Verfahren und verweigert das Recht. Die Kritik daran u.a.m. wird strafverfolgt durch die Stadt (Amtsgericht Braunschweig, 4 Cs 703 Js 4045/97). Sie fühlt sich beleidigt, weil der betroffene Künstler nicht öffentlich, in seiner Stellungnahme, auf die deutsche Geschichte hinwies unter Verweisen auf das SED- und Nazi-Regime.

Das ist verständlich insoweit, als sie davon ausgeht, daß falsche Behauptungen über die Bürger und die Meinung, Kunsttätigkeit sei eine Geisteskrankheit, gesetzlich legal sei. Tatsächlich verletzt das nicht nur die Menschenwürde und die guten Sitten, sondern auch alle Normen der rechtsstaatlichen Grundordnung. Das hat nur bisher noch keiner gerügt. Es gehört Zivilcourage dazu, und daran mangelt es erheblich. Es ist leichter, die Großeltern und die Kinder an den Staat zu verkaufen, als sich gegen solche Obrigkeit zur Wehr zu setzen.

Fassen wir zusammen: Bürger werden hier zur Handelsware degradiert und billig entsorgt, die Renten fließen so verdeckt in die öffentlichen Kassen zurück. Kranksein ist nicht länger ein medizinisches Problem, sondern ein Verwaltungsverfahren, das durch unwahre Unterstellungen vereinfacht wird nach Gesetz. Gegen die Anschuldigung, er sei geisteskrank, ist jeder Bürger wehrlos gestellt, die Kritik wird strafverfolgt!!!

Da es dem Kritiker unter Strafe verboten ist, seine Meinung zu äußern, verweisen wir auf die Lektüre zur jüngeren deutschen Geschichte, damit sich jeder selber eine Meinung bilden möge. Wie das örtliche Landesmuseum in seinen Schriftenreihen ausweist, waren Braunschweig, der Dom eine nationale Weihestätte, neugestaltet mit Reichsadler, Hakenkreuz und Fahnenfries anstelle des Bernwardkreuzes, so ein Foto in der Schrift „Museumspädagogisches Materialienheft für Kinder und Jugendliche Nr. 4 des Landesmuseums „Nationalsozialistische Diktatur in Braunschweig 1930-1945; Heinrich der Löwe wurde darin als Nationalheld verehrt als „Wegbereiter in den Osten“ (Materialienheft S. 8) unter Führung des Ministerpräsident Klagges. Der Oberbürgermeister Ernst Boehme (SPD) wurde am 13.3.1933 von der Polizei und der SA gewaltsam aus dem Rathaus verschleppt, ohne Haftbefehl verhaftet und zum Rücktritt gezwungen, so bekundet es das Landesmuseum straflos. Weist der Künstler -zu besonders geschützter Meinungsfreiheit- und Bürger darauf hin, wird er strafverfolgt. Daher kann auch nicht auf Dr. Mengele, Roland Freisler, Hilde Benjamin und andere Prominenz unbeschadet verwiesen werden, da in Braunschweig die Geschichte anscheinend wieder mit dem Strafgesetzbuch neu geschrieben wird. Am 1. Oktober 1931, zwei Jahre vor der Machtergreifung, marschierten 104.000 Nazis unter Hitler, Himmler und den braunschweiger Genossen 6 Stunden in einem Großaufmarsch der SA unter der Hakenkreuzflagge. Die Nationalsozialisten bildeten im Freistaat Braunschweig zusammen mit der Deutschnationalen Volkspartei DNVP und der Deutschen Volkspartei DVP ein Bündnis. Die Juden wurden aus dem öffentlichen Leben entfernt, allein über 500 Juden aus dem Braunschweiger Land wurden von den Nazis ermordet, so das Landesmuseum.

Im September 1997 muß sich der Bürger fragen: sind wir wieder in der Nähe? Rund 80 Neonazis marschierten wieder, berichtete die Braunschweiger Zeitung. Im neuen Rat sitzt erstmals ein Ratsherr der Republikaner, gewählt von Bürgern, die mit ihrer sozialen Lage nicht mehr einverstanden sind und sich von den bürgerlichen Parteien verlassen sehen.

Hüten Sie sich also, zu meinen, diese Verschleppungen und „Entmündigungen“ hätten etwas mit dem Denken des Nazi- und SED-Regimes zu tun; es geht tatsächlich nur um die Rückführung der Renten und Vermögen in die Hand des Fiskus und der Betreuer, und um die Bereinigung der demografischen Verwerfungen in unserer Gesellschaft nach dem Wunsche einer wesentlichen Minderheit der Bevölkerung, die sich selbst für entbehrlich erklärt, wenn sie ihre Kinder und Alten wegwirft oder durch Überstellung in Amtsverwahrung „entsorgt“, denn jeder wird alt. Das wird verdrängt. Es stehen also nicht Ideologien dahinter, sondern wirtschaftlicher Pragmatismus: Die Überflüssigen schränken die eigenen Möglichkeiten ein, sind lästig und müssen daher weg, die eigenen Kinder wie die Alten, und alle machen mit. Das scheint alles zu sein.

Wir können solchen „Interessenträgern“ dazu nur sagen: Suchen Sie nicht unsere Hilfe, bei uns liegen Sie falsch. Für solche Problementsorgungen stehen wir in keinster Weise zur Verfügung. Erwarten Sie auch nicht, daß wir Sie grüßen, wir verkehren vornehmlich mit Menschen.
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Betreuung droht
Staatlich angeordneter Missbrauch der Psychiatrie

von Igelin @ 2011-12-14 – 17:09:34

Verzeichnis
Serie: Psychiatrie & Co
Staatlich angeordneter Mißbrauch der Psychiatrie
Oder: willst du nicht willig sein so sperren wir dich in die Irrenanstalt ein.

Sie haben Schwierigkeiten mit Behörden? Sie leisten gewaltfreien Widerstand gegen unsinnige Entscheidungen ? Sie haben nicht die „richtige“ Körperhaltung gegenüber Staatsdiener? Sie produzieren „unnötige“ Aktenberge (z.B. 200 Verfassungsbeschwerden) ? Sie glauben, unsere Staatsdiener sind Steuerverschwender? Sie sagen was sie gerade denken und unsere „Diener“ fühlen sich beleidigt ? Sie dürfen alles glauben, tun und lassen, solange es den Dienstablauf nicht stört.
Was stört, entscheidet der Staatsdiener. Wann Sie eine „Gefahr“ für diesen „Staat (im Staat)“ sind, ebenfalls. Grundlage: Antiquiertes Selbstverständnis ! Für die Einhaltung der „heiligen Ruhe“ sind gesetzliche Regelungen vorgesehen, die den Mißbrauch nicht ausschließen:

Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) § 16
Sozialgesetzbuch X (SGB X) § 15 Abs. 4
Strafgesetzbuch (StGB) § 81 a
Betreuungspfleger
Prozeßpfleger
Verfahrenspfleger
ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Insbesondere die § 15 Abs. 4 SGB X und § 16 VwVfG sehen die Falschanschuldigung der pathologischen Geisteskrankheit zum sachfremden Zweck, mit Hilfe eines Prozeßpflegers die Verfahren zum Vorteil des Behörde abzukürzen, ausdrücklich vor. Es ist gerade nicht Zweck dieser Gesetze, dem Betroffenen die im Tatsachenfall erforderliche medizinische und soziale Hilfe zu leisten laut Kommentierung der BfA (Kommentar SGB X). Hiermit gewähren sich die Verfassungsorgane in gesetzlich gebilligter vorsätzlicher Falschanschuldigung der Bürger zu deren ggf. Existenzvernichtung Vorteil aus dem sachfremden niedrigen Beweggrund, Ansprüche abzuweisen und Art. 34 GG-Sachen (Amtshaftung) niederzuschlagen zur ungerechtfertigten Bereicherung. Es droht daraus die Einweisung in die Psychiatrie aufgrund fadenscheiniger „Gutachten“ als wirtschaftliche Pfründe für Gefälligkeitsgutachter und Juristen, ein lukratives Geschäft. Es kann also nicht verwundern, wenn die psychiatrischen Kliniken dauerhaft überfüllt sind. In Niedersachsen 10 % (LKH Moringen) gemäß Presseberichte. Diese Vorgehensweise erzwingt mit Antsgewalt die Intention der Behörden unter schwerwiegenden Eingriff in die bürgerlichen und verfassungsgeschützen Grundrechte. Dieses verletzt nicht nur die Menschenwürde aus Art. 1 GG. Es verletzt in der besonders unwürdigen und grausamen Behandlung durch ehrabschneidende kreditschädigende Entmündigung unter Freiheitsberaubung und eventueller medizinischer Zwangsmaßnahmen, die die körperliche Unversehrtheit verletzen, den Art. 1 der UN-Folterkonvention und die UN-Resolution 1503 da hier beweisbar mit System vorgegangen wird.
Wie im Fernsehmagazin „Boulevard Bio“ die Kläger in der Kruzifix-Klagesache berichteten, sei der Kläger über zehn Tage in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wurden. Dort habe man ihm bedeutet, er habe seinen Klageantrag zurückzunehmen, sonst hätte er Konsequenzen zu fürchten. Der Kläger hat die Klage nicht zurückgenommen. Nach zehn Tagen unter medizinischer Zwangseinwirkung wurde er entlassen. Soviel zur Achtung der Menschenwürde und des Völkerrechts in Deutschland 1998.

Diese Serie zeigt auf der Grundlage von authentischen Aktenmaterial Mißbräuche auf. Viele Fälle haben eines gemeinsam: Der Rechtsmißbrauch wurde erfolgreich bekämpft und das Verfahren zu Lasten der Staatskasse eingestellt. Die Opfer verteidigten sich selbst, weil ausnahmslos Rechtsanwälte zu hohen Gebührensätzen versagen. Andere Bürger dagegen werden zu Lasten des Steuerzahlers mit rechtsstaatlicher „Härte“ bis zum „Totalen Sieg“ der Gerechtigkeit verfolgt. Jedes Mittel ist recht: Gefälligkeitsgutachten, Mobbing, Urkundenfälschung, Rufmord, Verleumdung, …, um nur einige zu nennen. Die Täter gehen jedesmal straffrei aus, und Schadenregulierung wird auf politische Weisung hin systematisch ausgesessen.

Als Angeschuldigter, Beklagter, Bittsteller hat man immer und uneingeschränkt kostenlos bis zur Existenzvernichtung für die Arbeitsbeschaffung der Exekutivgewalt zur Verfügung zu stehen. Sieht man dieses als Bürger „dieses unseren Rechtsstaats“ (Zitat Dr. H. Kohl, Bundeskanzler a.D.) nicht ein, so droht die Wiederholung in der Annahme, man habe im Vorverfahren versagt. Frei nach dem Motto: Frau/Mann muß doch verrückt sein, gegen uns in der Übermacht „sein“ Recht einzufordern, wird ein neues Verfahren angestrengt.

Davon lebt die Bürokratie in Deutschland in grenzenlos übersteigerter Regelungswut durch Unrecht Recht gestaltend. Freiheitsberaubung durch Rechtsbeugung, unzählige Versuche sind beweisbar, der Versuch ist strafbar nach Gesetz, und die Politik versagt. Es handelt sich hier nicht um Einzelfälle, sondern um die Normalität mit steigender Tendenz, die SPD regierten Bundesländer sind schon seit 1980 führend. Vgl. 1)

Betroffen sind ausnahmslos alle Bevölkerungsschichten: Eltern, Ex-Politiker, Handwerker, Ingenieure, Künstler, Lehrer, Professoren, Richter, Techniker, …

1) Statistik zum Nachdenken
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staatlich angeordneter Missbrauch
Gut-Achten als Waffe gegen Querulanten

von Igelin @ 2011-12-14 – 17:04:18

http://www.locus24.de/psy-0006.html

Serie: Psychiatrie & Co
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Gutachten als Waffe gegen „Querulanten“

Von Joachim Hellmer

Es gibt eine ausgedehnte Praxis, „Querulanten“ und andere unliebsame Personen mit Hilfe des ärztlichen Sachverständigen mundtot zu machen. Berühmt-berüchtigt sind zum Beispiel die Zwangspensionierungen von Beamten, die den Staat – aus berechtigten oder unberechtigten Gründen – unbequem , vielleicht sogar (wegen des behördeninternen Wissens ) gefährlich geworden sind. Gehen diese gegen Ihre Entlassung gerichtlich vor, was Ihr gutes Recht ist, rettet sich der Staat vor einer Nachprüfung seiner Entscheidung nicht selten durch Einschaltung eines ärztlichen Gutachters, der entweder Dienstunfähigkeit attestiert oder gar Querulantenwahn diagnostiziert wobei schon Aberkennung der Prozeßfähigkeit genügt um den Beamten unschädlich zu machen. Es muß Ihm dann ein Pfleger (nach heutigem Recht ein Betreuer) bestellt werden der von sich aus entscheidet ob die Klage erhoben oder weiterverfolgt wird.

Vielleicht widerspicht schon das leicht zerbrechliche Institut der Prozeßfähigkeit dem Grundsatz von der Würde des Menschen un der Gleichheit aller vor dem Gesetz. Das eigentliche Übel liegt aber in der Unkontrollierbarkeit und jedem Mißbrauch zugänglichen Aussage des Sachverständigen. Hier werden unter dem Anschein objektiver Tatsachen oft reine Meinungen geäußert, die zudem nach in der Regel höchst umstritten und beliebig manipulierbar sind. Am gefährlichsten ist die immer wieder auftauchende Bezeichnung „Querulant“ (oft in Verbindung mit „progressivem Wahn“ oder „Pschychopathie“, um dem Meinungsurteil einen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen).

Querulanz ist weder eine Geisteskrankheit noch ein die Geschäfts-, Prozeß- oder Zurechnungsfähigkeit berührender Zustand, sondern die hartnäckige Kritik und furchtloser Widerspruch gegen irgendwelche Zu- oder Mißstände, meistens besonders intelligenter und sensibler Menschen, gewiß oft überzogen und eskalierend bis zum Exzeß. „Querulant“ war z.B. Michael Kohlhaas, „Querulanten“ waren aber auch Luther, Voltaire, Galilei und Giordano Bruno, Fritz Reuter, Heinrich Mann. „Querulanten“ sind Martin Niemöller, Sacharow und Solchenizyn. Wenn es keine Querulanten gäbe, wäre die Welt ärmer. Das weiß auch unser Staat, der Querulantentum allgemein gewähren läßt, vor allem aber die vielen kleinen, Behörden und Justiz arg belästigenden Querulanten. Nur wenn gegen den Staat selber geklagt wird, wenn seine eigenen Entscheidungen, seine eigene Praxis überprüft werden sollen, dann ist seine Liberalität, sein Rechtsstaatsverständnis zu Ende, dann entpuppt er sich plötzlich als legitimer Nachfolger jenes preußischen Staates, in dem Querulantentum unter Strafe stand (Preußische Gerichtsordnung von 1795).
Der Begriff „Querulanz“ sollte aus dem Vokabular der Sachverständigen ein für alle Male gestrichen werden. Wo dieser Begriff in einem Gutachten vorkommt, sollte man gleich wissen, daß gegen den Beurteilten nichts Fundiertes vorzubringen ist, daß kein wirklich krankhafter Befund vorliegt, geschweige denn eine Geisteskrankheit, sondern eine gesunde , aber unbequeme Person zum Schweigen gebracht, statt Freiheits- oder Geldstrafe eine „Äußerungsstrafe“ verhängt werden soll.

Medizinische Gutachten werden vom Staat auch noch auf anderen Gebieten als Waffe eingesetzt. Es ist Bekannt, daß er jede Person, die er einzustellen gedenkt, auf Ihre Gesundheit untersuchen läßt. Statt der Privatwirtschaft mit gutem Beispiel voranzugehen, betätigt er sich aber als sozialpolitischer Bremser. Einmal stellt er bei weitem nicht die vorgeschriebene Zahl von Behinderten ein und zahlt lieber die dafür vorgesehene Ausgleichsabgabe (was den öffentlichen Haushalt zusätzlich belastet), ferner läßt er – mit Hilfe ärztlicher Gutachter – die dennoch Eingestellten als Widerrufsbeamte oder Angestellte arbeiten, also mit geringerem Kündigungsschutz, niedrigerem Gehalt und geringeren Aufstiegschancen. Sie sind obwohl sie das gleiche tun wie Beamte, Staatsdiener zweiter Klasse und könne auch nichts dagegen unternehmen, weil ja ärztliche Gutachten nicht und nur unter unverhältnismäßigen Anstrengungen korrigierbar sind. Vor kurzem bot der Staat einem Wissenschaftler nach zwanzigjährigem Angestelltenstatus schließlich doch noch die Verbeamtung an! Der Gutachter, der bei der Einstellung vorzeitige Dienstunfähigkeit vorausgesagt hatte, war seinem Irrtum unterlegen.

Das ärztliche Gutachten ist – solange diese Praxis nicht allgemein durchschaut ist – eine Waffe, die durch wissenschaftliche Herkunft den Anschein von Unanfechtbarkeit besitzt. Sie ist praktisch unanfechtbar, aber nicht durch den Wahrheitsgehalt, sondern durch Fehlen einer unabhängigen Instanz, die dem Sachverständigen – und damit der öffentlichen Gewalt, die sich seiner bedient – auf die Finger klopft. Die deutschen Gerichte sind – trotz ermutigender Ausnahmen – noch weit davon entfernt eine solche unabhängige Instanz darzustellen.

Joachim Hellmer ist seit 1966 Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Kiel und 1971 Direktor des Kriminologischen Instituts dieser Universität.
Auf diesem Aufsatz wird in der ZPO, Baumbach-Lauterbach-Hartmann- Albers, 46. Aufl, Einl III, 6 A. , Rn 67; so auch 51. Aufl, 6 B. Rn 66 hingewiesen.
Wegen der Aktualität haben wir uns entschlossen diesen Aufsatz in Abschrift wiederzugeben.

V§V n.e.V. Ref.: III – 16.01.1998 ; Rev. 12.6.2002
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Gutachten als Waffe
Schweigen um die Psychiatrie

von Igelin @ 2011-12-14 – 17:00:22

17.2.2008
„profil“: Psychiatrie-Affäre: Justiz stellt Ärzte vor Gericht
Utl.: Strafantrag gegen zwei Mediziner des Otto Wagner-Spitals wegen mutmaßlicher fahrlässiger Tötung eines Patienten =

Wien (OTS) – Wie das Nachrichtenmagazins „profil“ in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, weitet sich Affäre um die Wiener
Psychiatrie aus. Wie „profil“ berichtet wird die Staatsanwaltschaft
Wien zwei Ärzte des Wiener Otto Wagner-Spitals wegen mumaßlicher
fahrlässiger Tötung eines Patienten vor Gericht stellen.
Entsprechende Strafanträge wurden den Betroffenen unter der
gerichtlichen Aktenzahl 14 U 590/07 bereits zugestellt.
Der Verstorbene hatte jahrelang unter psychotischen Schübe
gelitten und war auf der Baumgartner Höhe bereits bekannt. Zur
fraglichen Zeit war er in Behandlung, musste immer wieder im Netzbett
fixiert und sediert werden, ehe er überraschend verstarb.
Den Medizinern droht bei einer Verurteilung jeweils bis zu ein
Jahr Haft. Für die Ärzte, die gegenüber „profil“ nicht Stellung
nehmen wollten, gilt die Unschuldsvermutung.
Erst vergangene Woche war erneut ein Patient im Otto Wagner-Spital
verstorben.
Rückfragehinweis:
„profil“-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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Schweigen um Psychiatrie
Der Fall Mollarth

von Igelin @ 2011-12-14 – 16:47:25

Am 13.12.2011 21.45 – 22.15 Uhr im Ersten ARD – Report Mainz
Der Fall Mollarth.

Unschuldig in der Psychiatrie

berichtete über einen Ingenieur, der den bayrischen Geldadel verklagt hat, und deshalb seit 6 Jahren in der Forensik fest gehalten wird.

Hier einen Artikel in der Frankenpost:

Fall Mollath: „Keine Spur von Justiz-Skandal“
Im Fall Mollath gebe es keinen Hinweise auf einen Justiz-Skandal. Das sagt die Ministerin vor dem Landtag. Die Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie sei notwendig und kein Willkürakt.
Von Jürgen Umlauft

In der Bayreuther forensischen Psychiatrie ist Gustl Mollath untergebracht. Foto: Fuchs
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München – „Die Unterbringung des Nürnbergers Gustl Mollath in der Bayreuther Psychiatrie ist kein Justiz-Skandal.“ Bayerns Justizministerin Beate Merk erklärte dies am Freitag. Ein Bericht des Fernsehmagazins „Report Mainz“ in dieser Woche hatte dies nahegelegt. Es war darin auch von politischer Einflussnahme die Rede. Freie Wähler und SPD verlangten nun in Dringlichkeitsanträgen Auskunft über den Vorgang. Mollath hatte 2003 die HypoVereinsbank (HVB) in Strafanzeigen der Steuerhinterziehung bezichtigt. Er geriet später selbst wegen gefährlicher Körperverletzung ins Visier der Justiz. Ein Gutachter attestierte bei Mollath „paranoide Wahnsymptome“, 2004 wies ihn das Landgericht Nürnberg in die Psychiatrie ein.

Merk nahm im Landtag ausführlich zu den Vorwürfen Stellung. „Wenn der Eindruck erweckt wird, Mollath sei in der Psychiatrie, weil er Anzeigen erstattet hat, dann ist das nicht richtig“, sagte die Ministerin. „In einem Rechtsstaat wird keiner willkürlich untergebracht, weil er Strafanzeige erstattet hat.“ Merk stellte sich auch hinter die Staatsanwaltschaft, die die Anzeigen Mollaths nicht weiter verfolgt hatte. Bayerische Staatsanwälte hätten die Korruptionsfälle bei Siemens aufgerollt und Vorstände der BayernLB angeklagt, „warum sollten sie einen Bogen um die HVB machen“, fragte Merk. Eine politische Einflussnahme habe es auch nicht gegeben. Von den Anzeigen Mollaths klar zu trennen sei das Strafverfahren gegen ihn selbst. Auslöser dafür sei die Brutalität gewesen, mit der er 2003 auf seine Frau eingeschlagen habe, betonte Merk. Zudem habe er sich der Freiheitsentziehung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig gemacht. Weil Gutachter ihm paranoide Wahnvorstellungen attestiert hätten, sei es zu keiner Verurteilung, sondern zur Einweisung in die Psychiatrie gekommen. Diesen Beschluss habe der Bundesgerichtshof bestätigt. Die Notwendigkeit der Unterbringung in der Psychiatrie werde jährlich überprüft.

Der Freie Wähler Florian Streibl bekräftigte noch einmal den möglichen Zusammenhang zwischen Mollaths Strafanzeigen gegen die HVB und seiner Überstellung in die Psychiatrie. Der Report-Bericht habe dazu weitere Fragen aufgeworfen, die nun geklärt werden müssten. Zurückhaltender als am Vortag äußerte sich Inge Aures, SPD. Auch sie sah noch offene Fragen, nannte das Verfahren aber eine „Gratwanderung“. Die vorliegenden Akten erbrächten keine Klarheit. Die weitere Aufklärung solle der Rechtsausschuss des Landtags in nichtöffentlicher Sitzung vornehmen, um die Persönlichkeitsrechte Mollaths zu wahren.

Der Landtag nahm dazu einen Antrag der SPD an. Dabei soll es aber nicht um Mollaths persönliches Schicksal gehen, wie das die Freien Wähler gewünscht hatten. „Der Landtag ist keine Superrevisionsinstanz, die höchstrichterliche Urteile ändern könnte“, begründete Andreas Fischer von der FDP.

Igelin: Das Opfer ist immer schuld – klar doch – das ist immer so und klar doch,
„weil es eine Gerichtsverhandlung gegeben hat, hat sich die Petition
erledigt“ – diese Antwort haben wir auch gekriegt.
Und dass die Politiker Doktor-gläubig sind wissen wir auch schon. Diese
Psychiater können den größten Blödsinn schreiben, es wird geglaubt und nie
nach Beweisen gefragt . . . kennen wir schon
Hätte er auch 6 Jahre im Knast verbracht wenn er regulär verurteilt worden
wäre ? Zumindest wäre da von vornherein eine Frist festgelegt worden und
keine unbefristete Freiheitsentziehung mit Zerstörung des Gehirns inclusiv.
Diese jährlichen Überprüfung haben wir auch jährlich erlebt – angefangen
davon, dass der Anzuhörende nie angehört wurde, sondern nur die Lügen und
Verleumdungen der Vertreter der Klinik und dass der Anzuhörende in
Vorbereitung auf diese Anhörungen grundsätzlich 6 wochen vordem gewaltsam in
komatöse Zustände gespritzt wurde, damit er auch gut bekloppt vor dem Richter
steht –
wohl gemerkt mit Wohlwollen der Richterin, die den § 136 a StGB nicht kennt
und auch alle anderen Gesetze nicht zugusten der ärztlichen Gesichtspunkten
– bis zum Tod.

Und vor allem muss ich mich wundern, dass es so perfekte Übereinstimmungen gibt, wo wir doch ein einem anderen Bundesland leben. Wie kommt denn das ?

Gut-Achter werden vom Gericht ausgewählt und finden, das, was sie für ihren Brötchengeber finden sollen. Der Fuldaer Gutachter konnte das sogar herausfinden, obwohl er selbst schreibt, dass sein Opfer 2 Stunden lang nichts sagte – z.T. sogar weil er so zugespritzt und unter Drogen stand, dass er die Fragen nicht oder nur wage erfassen konnte und auch seine Gedanken nicht genug beherrschen konnte um eine Aussage zu machen – das fällt auch unter dem § 136 a STGB – die auch ein Begut-Achter nicht kennt.
Und egal, was diese vom Gericht bestellten Gut-Achter für einen Blödsinn schreiben, es wird immer akzeptiert – bringen die Beschuldigten dagegen einen privat bezahlten Gutachter, dann suchen die Richter bis sie auch den kleinsten Formfehler finden, um dieses Gut-Achten nicht akzeptieren zu müssen –

Und ja, die Opfer und Geschädigten sind immer selbst schuld – das kennen wir doch.
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der Fall Mollarth
Weih-Nacht, das Fest der Wintersonnenwende

von Igelin @ 2011-12-14 – 11:32:05

wenigstens das ist wahr und noch immer wahr – seit dem Anbeginn der Zeit.

Die Kelten teilten das Jahr in 13 Monate und es bedurfte kein Schaltjahr weil bei ihrer Kalender-Berechnung 6 Stunden und 4 Minuten übrig waren.

Die Kelten lebten mit der Natur, in der Natur und als Teil der Natur – auch der menschlichen Natur.

Wie wirkt die Natur auf unsere Psyche? was sagen unsere Träume ?
was sagt die Körpersprache ohne Worte ?

In dem Buch: warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören können – wird ein wichtiger Teil und Aspekt der menschlichen Natur untersucht und aufgezeigt – auf sehr humorvolle Weise. Nach dieser Lektüre sind die Erwartungen relativiert und es gibt sehr viel weniger Vor-Würfe und falsche Erwartungen.

Entdecken wir unsere eigene menschliche Natur;
unsere Wünsche, unser Begehren, unsere Träume, unsere Existenz, den Sinn des menschlichen Lebens.
den Sinn der Inkarnation unserer göttlichen Seele in einen materiellen sinnlichen Körper.
unsere unbedingten Bedürfnisse und die Wünsche darüberhinaus.
lernen wir wieder dieses: ich bin.
und verändern wir bewußt unsere Sprache von einer verdinglichten objektivierten Aussage mit vielen Substantiven in eine bewegte, lebendige Sprache mit Tätigkeitswörtern und Adjektiven.
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Teil der Natur
Die grausamen Foltermethoden der christlichen Kirche und der heutigen Psychiatrie

von Igelin @ 2011-12-14 – 10:42:02

Inquisition –
Die grausamen Foltermethoden der Kirche –
Die Inquisition und die Frauen

Die kirchliche Weihnacht wurde für Millionen von Menschen Jahrhunderte lang zu einer grausamen Wein-Nacht.

Es ist nahe liegend, dass eine Religion wie der Katholizismus, die sich für Abweichler eine Bestrafung mit „ewigen“ niemals endenden „Höllenqualen“ im Jenseits ausgedacht hat, auch führend in der Entwicklung von grausamsten Qualen im Diesseits sein würde. Und so ist es auch. Lesen Sie selbst!
Nachfolgender Auszug ist dem Buch Die neue Inquisition des bekannten Religionswissenschaftlers Prof. Dr. Hubertus Mynarek entnommen (Quellenangabe siehe hier). Die Texte in den nachfolgenden Kästen stammen von der Redaktion.

Man will es nicht glauben – doch es ist wahr!

»Die „Maschinerie der Martern“ verfügte schon damals über eine erstaunliche Vielfalt, die die These bestätigt, dass nichts so erfinderisch macht wie die Lust an der Grausamkeit.

Die Wasserfolter

Da gab es z. B. die Wasserfolter: Der Körper des Angeklagten wurde auf einer schräg liegenden Tischplatte festgebunden oder an straff gezogenen Seilen frei in der Luft schwebend nur von einem Schemel in der Körpermitte gestützt. Dann musste das Opfer Unmengen von Flüssigkeit schlucken: 6 Liter bei der kleinen, 12 bei der großen Wasserfolter. Wer die Zähne zusammen presste, dessen Mund wurde vom Henker mit einer eisernen Zange aufgerissen. Der goss dann weiteres Wasser aus einer Literkanne in den Mund des Gequälten. Viele der Opfer erstickten daran, oder sie platzten regelrecht, da After und Harnröhre verstopft oder zugebunden worden waren.

Körperliche Verstümmelung

Eine andere Tortur war das Schrauben und Ausbrennen der Zunge. Eine weitere die Zertrümmerung der Hände auf einem Amboss bzw. das Abschlagen der Hände und Füße mit einem Beil. „Hexen“ bzw. der Unsittlichkeit angeklagten Frauen wurden bevorzugt Nasen und Ohren abgeschnitten; Juden, die einen Diebstahl begangen haben sollten, wurden an den Füßen zwischen zwei ausgehungerten Hunden oder Wölfen aufgehängt. Eine ganz besondere Grausamkeit stellte das Ausweiden der Opfer dar. Ihr Bauch wurde aufgeschlitzt, ein Teil des Darms herausgenommen, an einer Rolle befestigt und aufgewickelt.

Die „Eiserne Jungfrau“ *

Ein „Meisterwerk“ der Schmiedekunst im Dienst der Reinerhaltung des Glaubens war die so genannte „Eiserne Jungfrau“: ein züchtiger, bis zur Erde reichender Umhang, allerdings nicht aus Stoff, sondern aus Eisen. Das Kopfteil über dem Umhang stellte ein Frauengesicht dar. In Wirklichkeit war der Umhang ein Kasten, aus Eisen gefertigt und mit Türen versehen. Auf der Innenseite der Türen sowie auf der Rückseite des Kastens waren eiserne Dornen angebracht. Das Opfer der Inquisition wurde in das Innere des Kastens gestellt, dann schlossen sich langsam die Türen, so dass „die scharfen Dornen seine Arme durchstachen, und an etlichen Stellen seine Beine, und seinen Bauch und seine Brust, und seine Blase und die Wurzel seines Glieds, und seine Augen und seine Schultern, und seinen Hintern, ihn aber nicht töteten“, zumindest nicht gleich. Das geschah meist erst nach ein paar Tagen der unmenschlichsten Schmerzen und Schreie.

Die „Judaswiege“

Auch die so genannte „Judaswiege“ hatte es in sich. Das Inquisitionsopfer wurde mithilfe einer Seilwinde nach oben gezogen und auf die Spitze einer hölzernen Pyramide gesetzt. Sein ganzes Gewicht ruhte nun nur noch auf der Scheide oder dem After, dem Hodensack oder dem Steißbein. Die Qual wurde noch dadurch vergrößert, dass der Folterer das Opfer hochzog oder herabließ, es schaukelte oder immer wieder auf die Spitze fallen ließ.

Die „Ketzergabel“

„Religiös“ im Sinne eines Mittels zur Verteidigung des wahren Glaubens war auch die sog. „Ketzergabel“. Dabei wurden dem Opfer vier scharfe Spitzen in das Fleisch unter dem Kinn und in das Brustbein gebohrt, so dass es nicht mehr den Kopf bewegen und kaum mehr verständlich reden konnte. Aber das lag auch nicht in der Absicht der Inquisitoren. Es genügte, dass das Opfer noch das Wort „abiuro“ (ich schwöre ab) stammeln konnte, das es nur abzulesen brauchte, da es in die Ketzergabel eingeritzt war.

„Man muss die Schreie der Unglücklichen hören! Muss lesen, was manche aus den Kerkern schrieben, Frauen an ihre Männer, Väter und Mütter an ihre Kinder: die Beteuerungen der Unschuld, die Abschiede für immer.“
(Der Historiker Karlheinz Deschner in: Kirche des Unheils, München 1974, S.28)

Säge und Pfahl

Aber auch technisch primitive Instrument wie die „Säge“ oder der „Pfahl“ erfüllten durchaus ihren von den Inquisitoren vorgegebenen Zweck. Z. B. brachten nach dem Sieg über die aufständischen Bauern die Lutheraner die Säge gegen einige Bauernführer wieder zu Ehren. Sie wurden mit dem Kopf nach unten aufgehängt, dann begann die zwischen den Beinen angesetzte Säge ihr Werk, indem sie sich bis zu Nabel und Brust „vorwärts kämpfte“. Fast noch grausamer – wenn hier noch eine Steigerung möglich war – war das Pfählen der Angeklagten. Sie wurden in die Spitze eines Holz- oder Eisenpfahls hineingedrückt, -gepresst, -gehämmert, bis dieser schließlich, nachdem er durch den eingeölten After eingedrungen war, aus dem Magen, der Brust oder der Schulter wieder heraustrat …

Weitere Folterwerkzeuge

Allein schon die bloße Aufzählung der Folterwerkzeuge – der Daumen- und Knieschrauben, der eisernen Mundsperren, der Werkzeuge zum Brandmarken, der Halsgeigen und Halsketten, der um den Hals gehängten „Rosenkränze“ (Länge ein Meter, Gewicht circa acht Kilo), der im Nacken des Ketzers verschlossenen Eisenringe, der eisernen Käfige, der Kopfpressen und Schädelschrauben, der Kettengeißeln, der gedornten Halskrausen, der Zwangsgürtel, der mit scharfen Zacken besetzten „spanischen Kitzler“, der Scheren, Platt- und Kneifzangen, des Folter-Rades usw. usf. – vermag die perverse und erfinderische Leidenschaft der Inquisitoren und ihrer Helfershelfer zu bezeugen, demonstriert die ungeheuerliche, das kirchliche Christentum vor allen anderen Religionen auszeichnende „Passion der Grausamkeit“.

Erfindung neuer Qualen

Man mauerte die Opfer ein oder ließ sie – als Zeichen der Gnade der Tyrannen! – langsam verhungern, man ertränkte sie in Fässern, die mit Urin oder Jauche angefüllt waren, man schnitt oder sägte ihre Zunge ab oder brannte sie aus, man röstete die Ketzer auf glühendem Eisen oder erstickte sie durch das Anzünden feuchten Strohs. Nach der Erfindung des Schießpulvers ließ man dieses in ihrer Nähe explodieren, so dass es die Brust der armen Opfer aufriss. Der (Un-)Geist der Grausamkeit fand immer neue Mittel, um die Qualen der Inquisitionsopfer zu vergrößern.

Die Glaubenskongregation

Papst Paul III. (1468-1549, Papst seit 1534) richtete jedenfalls 1542 die Inquisition als Kardinalskommission ein, die als Zentralinstanz für alle Länder über die Reinheit des Glaubens zu wachen hatte. Sixtus V. (1521-1590, Papst seit 1585) legte 1588 ihren endgültigen Status als „Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis“ (Kongregation der Römischen und universalen Inquisition) fest. Viel später, nämlich 1908, erhielt diese zentrale Inquisitionsbehörde den Namen „Heiliges Offizium“. Heute heißt sie ganz harmlos und verharmlosend „Kongregation für die Glaubenslehre“. Aber der inquisitorische Geist ist der gleiche geblieben.«

Papst Paul III. (1468-1549), Förderer der Inquisition und Eröffner des Konzils von Trient (1545-1563), Tridentinum genannt:
„Wenn mein eigener Vater Häretiker wäre, würde ich selbst das Holz zusammentragen, um ihn verbrennen zu lassen.“
(zit. nach Deutschland-Radio Berlin, 21.7.2002, http://www.dradio.de/dlr/sendungen/kalender/126123/)

Joseph Kardinal Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI.:

Der „notwendige Einsatz“ der Inquisition

[Gott …] „Lass jeden von uns zur Einsicht gelangen, dass auch Menschen der Kirche im Namen des Glaubens und der Moral in ihrem notwendigen Einsatz zum Schutz der Wahrheit mitunter auf Methoden zurückgegriffen haben, die dem Evangelium nicht entsprechen.“

So der Beginn eines so genannten „Schuldbekenntnisses“ aufgrund der Verbrechen der Kirche, das so genannte „Mea Culpa“, das Papst Johannes Paul II am 12.3.2000 im Wechsel mit anderen hochrangigen Vertretern des Vatikan in Rom öffentlich vorgetragen hat
(z. B. http://www.theology.de/religionen/oekumene/evangelischerkatholischerdialog/meaculpa.php). Den Text hatte damals Joseph Kardinal Ratzinger verfasst und er hatte dabei auch die oben zitierten Worte gesprochen (z. B. http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/inquisition/manuskript/). Der Papst und die Kardinäle haben mit ihren schöngefärbten und ausgeklügelten Worten aber nicht ihre Opfer um Verzeihung gebeten – was notwendig wäre und bei einer echten Reue auch selbstverständlich. Man richtete stattdessen ein weitgehend allgemein gehaltenes Gebet an die Adresse von „Gott“.

„Großinquisitor ist eine historische Einordnung, irgendwo stehen wir in der Kontinuität. Aber wir versuchen heute das, was nach damaligen Methoden zum Teil kritisierbar gemacht worden ist, jetzt aus unserem Rechtsbewusstsein zu machen. Aber man muss doch sagen, dass Inquisition der Fortschritt war, dass nichts mehr verurteilt werden durfte ohne ´inquisitio`, das heißt, dass Untersuchungen stattfinden mussten.“

So Joseph Kardinal Ratzinger im ARD-Magazin Kontraste (3.3.2005) zu seinem inoffiziellen Titel „Moderner Großinquisitor“. Wenige Wochen später wurde er zum Papst gewählt.

„Jetzt haben wir ja unser Archiv Gott sei Dank nach mühsamen Vorarbeiten eröffnen können und freuen uns, dass also gerade auch nicht-gläubige Historiker sagen: ´Also ganz so schlecht war die Inquisition auch wieder nicht.` Sie war eigentlich der zeitgenössischen Justiz voraus, weil sie Verteidigungsmöglichkeiten, Anhörungspflicht usw. geschaffen hat. Machen wir uns nicht vor: Vieles waren Fehlurteile, vieles ist schiefgelaufen. Aber eine Suche nach Gerechtigkeit ist doch dagewesen und ich glaube, die Öffnung des Archivs wird vielleicht, soweit die Leute zuhören wollen, ein bisschen was von den dunklen Schatten aufhellen können.“

So Joseph Ratzinger im Jahr 1998, zit. nach Der deutsche Papst, 3Sat, 18.9.2011(Erstausstrahlung). Eine Unterscheidung von „Inquisition“ und „zeitgenössischer Justiz“ ist dabei nicht seriös. Es gab keine „zeitgenössische“ Justiz, die ohne Zusimmung der Kirche ihre Urteile fällen konnte. Die staatlichen Richter waren genauso der kirchlichen Obrigkeit hörig wie speziell tätige „Inquisitionsrichter“. Lesen Sie dazu auch das Extrablatt Satan öffnet sein Archiv.

PS: Hierzu einige sehenswerter Links: Der erschütternde Brief des Bamberger Bürgermeisters Johannes Junius vom 24.7.1628 an seine Tochter Veronika ist erhalten geblieben. Junius wurde von den Inquisitoren der Kirche im Bamberger Malefizhaus gefoltert und hingerichtet. Sein Brief wurde in einer Animation vertont – als ob Junius als Seele aus dem Jenseits sprechen würde. Siehe unter http://www.youtube.com/watch?v=qfRKfimBGpw.
Zur gesamten Situation siehe auch Die Folter der katholischen Inquisition in Bamberg von 1627-1632 unter http://www.youtube.com/watch?v=8q3IKHOcPd4. Dort finden sich auch weitere, auf dieser Seite nicht aufgeführte grausame Foltermethoden der Kirche.
Mehr zur Inquisition in Bamberg siehe auch unter http://www.theologe.de/erzbistum_bamberg.htm.

Die Inquisition und die Frauen

„Vaginale Birne“, Brustkrallen, „spanische Spinnen“,
Keuschheitsgürtel, Schandmasken

»In der patriarchalisch-maskulin strukturierten Kirche mussten zwangsläufig die Frauen häufig noch schlimmer als die ketzerischen Männer bestraft werden. Ihnen gegenüber konnte sich auch die sexuelle Aggression und Perversion der Inquisitoren in besonderer Weise austoben. Es gab speziell-spezifische Folterinstrumente gegen die Frauen, z. B. die „vaginale Birne“, die, durch Drehung der Schraube ausgeweitet, Eingeweide und Gebärmutter zerriss. Es gab „Brustkrallen“, die die Brüste zerfleischten; andere Krallen, die, rot glühend gemacht, „lediglich“ einen „Biss“ auf den Brüsten unverheirateter Mütter verursachten, während ihre Kinder zu Füßen der Mutter lagen und mit deren Blut bespritzt wurden. Es gab die sog. „spanischen Spinnen“, d. h. vierfingrige, scherenartige Klauen, die das Opfer am Gesäß, an den Brüsten, am Bauch oder Kopf, oft aber auch mit zwei Klauen an Augen und Ohren hochzogen. Auch der „Keuschheitsgürtel“ war entgegen seiner nachträglichen Mystifizierung in Wirklichkeit ein Folterwerkzeug. Natürlich gab es auch „Schandmasken“ für die Frauen sowie gegen ihre angebliche Geschwätzigkeit gerichtete „orale Birnen“, also kunstvoll gefertigte Eisenknebel, deren zugespitztes Ende das Aufschlitzen der Kehle bewerkstelligte. Aber notfalls reichten auch Steine, um das Werk der Zerstörung zu vollbringen. Frauen, die Ehebruch begangen hatten, wurden gesteinigt oder in eine Schlangengrube geworfen …

Noch nie gab es eine Religion, die so viel Nächstenliebe gepredigt und so viel „Nächstenhass“ und Frauenhass praktiziert hat! Nur in dieser einen, allerdings negativen Hinsicht steht das kirchliche Christentum evangelischer wie katholischer Provenienz tatsächlich einzigartig unter den Religionen da. Eine Einzigartigkeit im Positiven aber – in puncto Menschlichkeit und Schutz der Menschenrechte – besitzt es nicht. Jedes Menschenrecht musste vielmehr gegen den erbitterten Widerstand der Kirche, der katholischen wie der evangelischen, durchgesetzt werden.

Papst in „brennender Sorge“: Befehl zur Hexenverfolgung

Vor allem mit der Anerkennung der Frau als Mensch mit gleichen Rechten wie der Mann tat sich die Kirche schwer. Seltener als Männer hatten Frauen Glaubenssätze geleugnet. An sich hätte man sie daher weniger verfolgen dürfen als die Männer. Aber indem man sie der Hexerei bezichtigte, konnte man sie nun auch wegen Ketzerei anklagen. Hexerei sei Ketzerei, lautete die Gleichung. Und so eröffnete sich der Inquisition ein neues dankbares Feld der Bestätigung und Selbstbestätigung. Die von Papst Gregor IX. (um 1167-1241, Papst seit 1227) ernannten und ausgesandten Inquisitoren meldeten dem Pontifex Maximus eine horrende Ausbreitung des Hexenunwesens und scheußliche Teufelspakte von Frauen aller Gesellschaftsschichten. In „brennender Sorge“ erteilte also Gregor als erster Papst den Befehl zur Hexenverfolgung, die nun bis hinauf ins 18. Jahrhundert in den verschiedensten Gestalten und Auswüchsen wüten sollte …

Die Opfer der Verfolgung

Papst Innozenz VIII. (1432-1492, Papst seit 1484) hatte … allen jenen schreckliche Strafen angedroht, die der von ihm befohlenen Hexenvernichtung entgegentreten sollten. So konnte denn unter der Sonne der allerhöchsten päpstlichen Sanktionierung die Orgie der Vernichtung der Hexen ihren Lauf nehmen. Noch in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in dem fast eine Million Menschen, meist Frauen, den Hexenprozessen zum Opfer fielen, ließ der Bischof von Bamberg 600 Frauen, der Erzbischof von Salzburg 97 Frauen, der Bischof Philipp Adolf von Ehrenberg aus Würzburg 219 Hexen und Zauberer verbrennen, darunter 18 Schulknaben, ein blindes Mädchen, ein neunjähriges Mädchen und sein noch jüngeres Schwesterchen. Der Erzbischof Johann von Trier verbrannte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts so viele Hexen, dass in zwei Ortschaften gerade noch zwei Frauen übrig blieben. Ein Mainzer Dechant ließ in zwei Dörfern über 300 Menschen verbrennen, nur um an ihre Güter zu kommen. Die Orgie der Vernichtung der „Hexen“ wurde noch dadurch angeheizt, dass die Inquisitoren, aber auch Richter und Beichtväter, die mit dem Beichtgeheimnis keineswegs zimperlich umgingen, an manchen Orten Kopfgelder für jede hingerichtete „Hexe“ erhielten, so dass der Spruch aufkam, das schnellste und leichteste Mittel, sich zu bereichern, sei das Hexenverbrennen.
An Brutalität und sadistischer Grausamkeit war jedenfalls der Vernichtungskrieg der Päpste und ihrer Inquisitoren gegen die „Hexen“ nicht mehr zu überbieten. Wahrscheinlich sind dabei mehr als drei Millionen Menschen, vor allem Frauen, bestialisch ermordet worden …

Beide Kirchen, die katholische wie die evangelische, tragen eine ungeheure, unauslöschliche Schuld wegen ihrer Verteufelung, Verfolgung und Vernichtung von so vielen Frauen. Erinnert sei dabei auch an die perverse Erfindungskunst, die einzig und allein dazu diente, die „bösen Frauen“ mit den verschiedensten Instrumenten zu bestrafen …

Qualen der als „Hexen“ verdächtigten Frauen

… Oft schmachteten sie jahrelang in unterirdischen kalten, feuchten und dunklen Verließen, die von Ratten, Mäusen und jeglichem Ungeziefer nur so wimmelten. Die jüngeren Frauen waren darüber hinaus den Vergewaltigungen durch Geistliche und Gefängniswärter ausgesetzt. Man band viele „Hexen“ auf Holzkreuze oder schmiedete sie an Mauern an, man ließ sie im Hexenturm mit ihren gefolterten Gliedern an Ketten in der Luft hängen und langsam verdursten und verhungern usw. usf. Fast unvorstellbar ist die Qual, die jeder einzelnen „Hexe“ seitens der „Religion der Liebe“ zuteil wurde.

Der „Hexenhammer“ der Kirche

Eine besonders scheußliche Rolle bei der Verfolgung von Frauen spielte ein Buch, der sog. „Hexenhammer“ (Malleus Maleficarum; von 1486 bis ins 17. Jahrhundert in 29 Auflagen gedruckt). Es ist das Standardwerk für das Aufspüren, Dingfestmachen und Bestrafen von Hexen und hat wahrscheinlich mehr Unheil über die Frauen gebracht als jedes andere Buch. Der Hexenhammer ist die komplette Theorie und Praxis der Hexenjagd und beweist eindrucksvoll, dass man aus jeder Idiotie eine seriös daherkommende Theologie machen kann, wenn man nur pervers genug ist …

Das Los der Frauen unter der Inquisition, wie wir es hier – keineswegs erschöpfend – geschildert haben, ist nur noch mit dem Schicksal zu vergleichen, das die Inquisitoren den Juden bereiteten.« (S. 45 f. 48f. 51.53.58)

Diese Leseprobe über die frühere kirchliche Inquisition stammt aus dem Buch: Hubertus Mynarek, Die neue Inquisition Sektenjagd in Deutschland Mentalität, Motivation, Methoden kirchlicher und staatlicher Sektenbeauftragter Verlag Das Weisse Pferd, Marktheidenfeld 1999 (S. 45 f. 48f. 51.53.58; ISBN 978-3-9808322-1-2) [ Kurzbeschreibung ]

Der Autor: Prof. Dr. Hubertus Mynarek (Jahrgang 1929) ist ehemaliger Professor für Römisch-Katholische Theologie und ehemaliger Dekan der Römisch-Katholischen Fakultät der Universität Wien. Im Jahr 1972 trat er aus der Kirche aus und ist seither als Autor und Referent tätig. Er zählt neben Karlheinz Deschner, Eugen Drewermann und Horst Herrmann zu den bekanntesten und fundiertesten Kirchenkritikern. Er wohnt in Odernheim in Rheinland-Pfalz.

* Anmerkung der Redaktion: Kirchenfreundliche Forscher beschwichtigen heute u. a. damit, dass die Eiserne Jungfrau in der hier geschilderten Form gar nicht eingesetzt worden wäre, sondern dass man im 18. Jahrhundert der kirchlichen Inquisition diese Folter- und Tötungsmethode nur unterstellt hätte. Und so ist bis heute umstritten bzw. nicht gesichert, ob die Eiserne Jungfrau nun im Zusammenhang der Inquisition zum Einsatz gekommen war oder nicht.

Zu diesem Sachverhalt möchten wir allerdings noch folgendes zu bedenken geben: Man stelle sich z. B. vor, ein 30-facher Serienmörder steht wegen seiner Verbrechen vor Gericht. Im Laufe der Gerichtsverhandlung wirft er dabei dem Staatsanwalt vor, dass dieser die Todesursache des Opfers beim 23. Mord völlig falsch ermittelt hätte. Wie wäre das nun, wenn dieser Vorwurf des Täters gegenüber den Ermittlungsbehörden tatsächlich zutreffen würde? Was wäre also, wenn eines der Opfer nicht, wie in der Anklageschrift behauptet, an seinen Stichverletzungen durch eiserne Dornen gestorben ist? Sondern in Wirklichkeit wäre es langsam ersäuft oder erwürgt worden. Würde dadurch der Angeklagte entlastet? Und müssten seine Taten deshalb milder beurteilt werden, weil der Staatsanwalt einen Fehler gemacht hat? Oder dürfte er wegen dieses formalen Fehlers beim 23. Mord überhaupt verurteilt werden? Und müsste am Ende gar der Staatsanwalt auf die Anklagebank wegen falscher Anschuldigungen und der Täter würde nun zum Kläger? Was also würde sich dadurch ändern, falls eines der Details korrigiert werden müsste?

Zum Thema „Inquisition“ lesen Sie auch die Informationsschrift der „Freien Christen“, Nr. 3: Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld, die Ausgaben Nr. 12 und Nr. 30 der Online-Zeitschrift „Der Theologe“: Der Sektenbeauftragte – der neue Inquisitor und Die „heilige“ Elisabeth von Thüringen und ihr kirchlicher Gebieter Konrad von Marburg sowie die Internetseite über das Dorf Michelrieth

Igelin: Die moderne Erweiterung der Foltermethoden der christlichen Kirche durch Einrichtungen der Diakonie und Karitas genannt Ökumene sind die Zerstörungen durch chemische Gifte, die chemische Keule (Peter Lehmann) sauber und „anständig“ weil die chemischen Gifte Medikamente genannt werden und die Folterer und Mörder ausgebildete Ärzte sind.

Seit November 2004 ist für mich jedes Weihnachtsfest – die wein-Nacht bzw. christliche Triller-Parodie.
Am Heiligabend des 24.12.2009 wurde Holger Zierd sogar gefesselt und in komatöse Zustände gespritzt, weil er am 6.1.2010 als Zeuge für die Mutter aussagen sollte, was die Werneburg – Mit-Täterin im Klinikum Bad Salzungen verhindern wollte.

Weihnacht – nein den Psychiatrie-Opfern, Psychiatrie-Überlebenden, Psychiatrie-Opfer-Angehörigen die wein Nacht.
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wein Nacht
in Konservendosen enthalten:

von Igelin @ 2011-12-14 – 10:13:52

aus: gesundheitlicheaufklärung :
“Chemikalie Bisphenol A auch in Konservendosen enthalten” + 2 weitere(r) Artikel

Chemikalie Bisphenol A auch in Konservendosen enthalten
Hunderte Todesfälle durch Gerinnungshemmer Pradaxa
Tödliches Diabetesmedikament – Der Mediator-Skandal
Chemikalie Bisphenol A auch in Konservendosen enthalten
Posted: 13 Dec 2011 11:04 AM PST

Die gesundheitsschädliche Chemikalie Bisphenol A (BPA) wird hauptsächlich bei der Herstellung von Kunststoffen sowie von Lacken, Beschichtungen und Kleber verwendet und zählt heute weltweit als die häufigste eingestzte Industriechemikalie.
Der BAYER-Konzern gehört mit zu den größten Herstellern und alleine in Europa werden jährlich über eine Million Tonnen Bisphenol A in der Industrie verbraucht. BPA belastet massiv unsere Umwelt und man geht davon aus, dass heute beinahe jeder Mensch von klein auf mit BPA belastet ist.
BPA befindet sich in den meisten Lebensmittelverpackungen, in Plastikflaschen, Plastikbehältern, auf Kassenbons und in Kinderspielzeug sowie in vielerlei anderen Alltagsgegenständen. Der Einsatz von BPA in Babytrinkflaschen und Schnullern wurde 2003 verboten (- achten Sie beim Kauf auf „BPA-free“-Auflkeber!)
Durch eine Studie (JAMA 2011; 306: 2218-2220) in den USA wurde jetzt herausgestellt, dass Bisphenol A in erheblichen Mengen auch in Konserven enthalten ist.
aerzteblatt.de:
Es war bekannt, dass viele Konservendosen innen mit einer Dichtungsfolie aus Epoxidharz beschichtet sind, die Bisphenol A enthält. Die Chemikalie wird an den Inhalt abgegeben und gelangt beim Konsum in den Körper. Bislang ging man davon aus, dass die Exposition gering ist. Deshalb überraschen die Ergebnisse einer kleinen Studie, die Karin Michels von der Harvard School of Public Health in Boston durchgeführt hat.
[Quelle]

In der Studie wurde anhand von freiwilligen Studienteilnehmern nachgewiesen, dass der BPA-Gehalt im Urin bereits unmittelbar nach dem Verzehr von Konservennahrung erheblich ansteigt. Nach fünf Tagen Konservennahrung wurde im Urin ein Wert von durchschnittlich 20,8 Mikrogramm BPA pro Liter festgestellt. In der Kontrollgruppe (Teilnehmer die keine Konservennahrung zu sich nahmen) lag der Wert bei nur 1,1 Mikrogramm.

heilpraxis.net:
Fünf Tage Ernährung aus der Konservendose lässt BPA-Konzentration stark steigen
Im Rahmen ihrer Untersuchung haben die Forscher um Jenny Carwile zwei Gruppen mit 75 freiwilligen Studienteilnehmern gebildet und ihnen über einen Zeitraum von fünf Tagen vegetarische Suppen serviert.
Die ein Gruppe erhielt dabei rund 3,4 Kilogramm (12 Unzen) Konservendosen-Suppe am Tag, die Kontrollgruppe wurde mit der gleichen Menge frischer Suppe – ohne jegliche Zutaten aus Konservendosen – versorgt. Nach den ersten zwei Tagen wurde die Gruppe gewechselt, um die Ausgangsbelastungen zwischen den beiden Gruppen einigermaßen zu nivellieren. Wie die US-Forscher der Harvard School of Public Health berichten, wiesen die Studienteilnehmer unmittelbar nach der Dosenernährung einen erheblichen Anstieg des BPA-Gehalts im Urin auf.
Insgesamt lag die BPA-Konzentration der Urinproben am vierten und fünften Tag der Studie bei den Probanden mit Konservendosen-Ernährung durchschnittlich bei 20,8 Mikrogramm pro Liter gegenüber 1,1 Mikrogramm bei der Kontrollgruppe. Allerdings wiesen die Forscher auch bei 58 Studienteilnehmern der Kontrollgruppe Bisphenol A im Urin nach. Die Konzentration erreichte jedoch nicht ansatzweise die Belastungen, die bei den Probanden mit Dosenernährung festgestellt wurden.
[Quelle]

Bisphenol A macht uns krank:

Bereits in geringen Mengen ist BPA giftig. Seit längerem steht es unter dem Verdacht in den Hormonhaushalt des Menschen einzugreifen und so möglicherweise bereits in kleinsten Dosen beträchtlichen Schaden anzurichten. BPA steht in Verbindung mit Entwicklungsbeeinträchtigungen der Organe – insbesonderes des Gehirns – bei Kindern, Verhaltensauffälligkeiten (AD(H)S), Dysfunktionen der Fortpflanzungsorgane, erhöhtes Risiko von Brust- und Prostatakrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Ebenso wie Schädigungen des Erbguts und negative Folgen auf den Schwangerschaftsverlauf.

“Sichere” Höchstwerte liegen um das 2000-fache zu hoch:

Global 2000:
Wissenschaftler zeigen sich immer wieder besorgt über ein nicht ausreichendes Risikomanagement einer potentiell so gefährlichen Substanz. Die Europäische Union, die “sichere” Höchstwerte für Chemikalien festlegt, bezieht sich in ihrer Risikoanalyse für Bisphenol A auf Studien, die BPA als harmlos darstellen. Die besagten Studien sind – wie für Risikobewertungen vieler Chemikalien und Pestizide üblich – von der Industrie finanziert und wurden von der überragenden Mehrheit unabhängiger Studien widerlegt. Das deutsche Umweltbundesamt kam gar zu dem Schluss, dass der derzeit EU-weit geltende sichere Höchstwert von BPA bis um das 2000-fache zu hoch liegt.
[Quelle]

Unfruchtbar durch Bisphenol A
Sie machen Plastik schön und geschmeidig – Weichmacher und viele andere Industiechemikalien (BPA). Fast überall sind sie zu finden – auch im Hausstaub. report MÜNCHEN-Recherchen zeigen, wie gefährlich diese Chemikalien für Babys und auch Frauen sind. Unfruchtbarkeit kann die Folge sein. Wie reagieren jetzt Politiker und Behörden?

Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=3xCp2k1gxRc

Schleichendes Alltagsgift Bisphenol A
Aus unserer Lebenswelt sind Chemikalien nicht mehr wegzudenken. Sie sind Teil unserer technischen Errungenschaften und der modernen Lebensqualität. Aber viele haben unerwünschte und teilweise auch gefährliche Nebenwirkungen. Zurzeit überall in den Medien: Der Stoff Bisphenol A. Gerade wurde er in Babyflaschen verboten, als der BUND ihn – neben anderen Chemikalien – im Staub von Kindergärten aufspürte und Greenpeace fand ihn in sieben von acht Kassenzetteln. Beunruhigend, denn der Stoff steht im Verdacht, an den unterschiedlichsten Gebrechen beteiligt zu sein.

Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=cUOZ_aTmxTs

Bisphenol A – schleichende Vergiftung auch in PET-Flaschen
Bisphenol A ein eindeutiges Gesundheitsrisiko, besonders für unsere Kleinsten.

Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=yEBFJeOpE7M

Bisphenol A – Mehr statt weniger
Anstatt etwas gegen diese Chamikalie zu unternehmen, werden Grenzwerte werden nach oben hin angepasst. 3sat-Mitschnitt (nano) vom 19.11.2010 – Ist unsere EU käuflich? Warum wurde der Grenzwert um fast das Fünffache erhöht, obwohl unabhängige Wissenschaftler seit Jahren vor Bisphenol-A warnen? – Wer schützt uns? – Warum ist es in Kanada verboten?

Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=v2_TY7JUEzM

Weiterführende Links:

CSN-Blog: Warnung eines bedeutenden Forschers – Über die Risiken, mit denen BPA unser Leben bedroht
CSN-Blog: 120 Jahre notorischer Bisphenol-A Skandal
Plastic Planet: Bisphenol A
Plastic Planet: Informationsportal über plastikfreie Produkte
Plastik schadet Ihrer Gesundheit
Bisphenol A ist giftig, selbst in geringen Mengen
Global 2000: Baba, BPA!

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Hunderte Todesfälle durch Gerinnungshemmer Pradaxa
Posted: 13 Dec 2011 07:56 AM PST

Leider bin ich etwas spät, aber es ist immer noch aktuell: Dr. Schnitzer hat in einem Newsletter im November eine Warnung vor tödlichen Gerinnungshemmern ausgesendet.
Aufgrund unserer modernen Zivilisationskost (als Hauptursache) leiden alleine in Deutschland über 35 Millionen Menschen an Bluthochdruck und rund 10 Millionen an Diabetes. Die Tendenzen sind steigend. Dadurch herrscht in der Bevölkerung eine erhebliche Angst vor Schlaganfall, Herzinfarkt und Embolie.
Diese Angst machen sich Pharmakonzerne zunutze und bringen Medikamente – in diesem Fall Gerinnungshemmer – auf den Markt, die vor diesen Folgen (Symptomen) schützen sollen. Da die Ursachen jedoch wie immer unbehandelt bleiben (da unrentabel für den Markt), warten andere tödliche Folgen.
Dr. Schnitzer schreibt:
bei Bluthochdruck und Diabetes besteht in der Regel eine erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes. Diese führt – wenn ein Blutgerinnsel ein Blutgefäß verstopft – zu den bekannten schwerwiegenden und oft tödlichen Folgen: Schlaganfall, Herzinfarkt, Embolie.
Die ‘moderne Medizin’ (die an den Universitäten und in der ärztlichen Fortbildung gelehrte Schulmedizin) verordnet Gerinnungshemmer zur Reduzierung dieses Risikos. Um die Ursachen der erhöhten Gerinnungsneigung kümmert sie sich nicht, denn die Gerinnungshemmer sind ein Milliardengeschäft.
Es ist schon lange bekannt, dass Gerinnungshemmer schwerwiegende Nebenwirkungen haben können.
… dass z.B. der Gerinnungshemmer Marcumar bei längerfristiger Anwendung zu Leberschäden führen kann, und dass Blutungen nach Verletzungen, Operationen und z.B. nach Zahnextraktionen schwierig zu stoppen sind – siehe auch http://www.dr-gumpert.de/html/nebenwirkung_marcumar0.html

Am 12.11.2011 gab die Arzneimittelbehörde bekannt, dass über 250 Menschen durch die Behandlung des Gerinnungshemmers Dabigatran (Pradaxa) gestorben sind.
Hunderte Tote durch Pradaxa
Neuer Wirbel um Blutverdünner: Nicht 50 sondern über 250 Menschen sollen offenbar im Zusammenhang mit der Einnahme von Pradaxa ums Leben gekommen sein. Bereits vor Wochen hatten die Gesundheitsbehörden Alarm geschlagen und davor gewarnt, den Blutverdünner Patienten zu verschreiben, deren Nieren nur noch schlecht funktionieren.
Weiterlesen auf n-tv.de

Wenn man die Pharmakonzerne wegen ihrer tödlichen Pillen befragt, geben sie stets zur Antwort, dass der Nutzen ihrer Medikamente die Risiken doch bei Weitem übersteigen würde. Aber dass es auch natürliche Mittel und Wege gibt, die ihre Medikamente völlig überlüssig machen – dazu noch frei von schwerwiegenden und tödlichen Nebenwirkungen, außerdem nahezu kostenlos – das erzählen sie nicht, obwohl sie dies genau wissen. Die Wirkstoffe in den Medikamenten sind in Wahrheit ja nur aus der Natur abgeschaut und schlecht nachgebaut.
Wer sich solcher gefährlichen Medikamente zukünftig entziehen möchte und ernsthaft an einer natürlichen Heilung interessiert ist, dem sei das Buch von Dr. Schnitzer empfohlen: “Bluthochdruck heilen – Risikofaktor Hypertonie lebensbedrohend aber heilbar!“

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Tödliches Diabetesmedikament – Der Mediator-Skandal
Posted: 13 Dec 2011 05:17 AM PST
Anfang des Jahres berichtete dies Blog über den Mediator-Skandal in Frankreich. Dem Gesundheitsministerium in Paris war Ende 2010 bekannt, dass über 500 Menschen durch Nebenwirkungen von Mediator – ein Medikamet für übergewichtige Diabetiker – gestorben sind.
Da dieses Medikament bereits 1976 für den Verkauf freigegeben und auch für übergewichtige Menschen ohne Diabetes verschrieben wurde, geht man von einer weitaus höheren Dunkelziffer der Opfer aus.
Eine auf ARTE ausgetsrahlte Dokumentation gibt uns nun einen größeren Einblick in diesen Skandal:
Arte (2011) – Das in Frankreich umstrittene Diabetesmedikament “Mediator” hätte 1976 überhaupt nicht für den Verkauf freigegeben werden dürfen, so die Dokumentation. Seit den 90er Jahren gab es Hinweise auf die Gefährlichkeit von “Mediator” insbesondere in Bezug auf Herz und Lunge. Und bereits 1997 wurde auf seine Wirkungslosigkeit bei der Diabetes-Behandlung hingewiesen. Doch entgegen jeder Logik blieb das Prestigeprodukt des französischen Pharmaunternehmens Servier bis November 2009 auf dem Markt. Und die Kosten wurden bis zum Schluss von der Krankenkasse erstattet.
Die Wende im Umgang mit “Mediator” bewirkte Irène Frachon, Pneumologin am Universitätskrankenhaus Brest. Nachdem sie über Jahre eine beunruhigend hohe Anzahl von “Mediator”-Opfern festgestellt hatte, gelang es ihr, die französische Kontrollbehörde für Gesundheitsprodukte Afssaps (“Agence française de sécurité sanitaire des produits de santé”) auf dieses Medikament mit vermutlich tödlichen Nebenwirkungen aufmerksam zu machen. Drei Jahre kämpfte Frachon hartnäckig gegen die hundertprozentig von der Pharmaindustrie finanzierte Afssaps, damit diese sich für ein Verbot von “Mediator” einsetzt. Doch das war nicht leicht, denn einige der für die Medikamentenüberwachung zuständigen Fachleute der Behörde wurden sogar von der Firma Servier bezahlt.
Die Dokumentation beleuchtet das weit verzweigte Netz an Kontakten zu Medizin, Forschung und Politik, das der Unternehmensgründer Jacques Servier im Laufe der Zeit aufgebaut hatte und das ihn und sein Labor 32 Jahre lang vor Angriffen schützte.
Quelle: Arte

Tödliche Pillen – Der Mediator-Skandal

Videolink: http://youtu.be/V5rLXkMjm2A

Die Marketingstrategien der Pharmaindustrie – Debatte (Diskussion Arte 2011)

Anlässlich des Mediator-Skandals diskutiert Annie-Claude Elkaïm in ihrer Sendung mit den Studiogästen über die Marketingstrategien der Pharmaindustrie.
Videolink: http://blip.tv/play/g45ggt2sLAI.html

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in Konservendosen
Weihnachten – das Fest der Familie

von Igelin @ 2011-12-14 – 09:51:46

Oder das Fest des Kommerz und der giftigen Geschenke ?
Wie halten Sie es mit dem Weihnachtsfest ?
Tradion und Ritual ? Welche Tradition ?
die der christlichen Lügereien oder
die der keltischen der Wintersonnenwende oder
die des Kommerz mit teuren Geschenken und anschließendem Berechnen der Freude in Euro ?

Weihnachten, das Fest der Familie ? Weil hier die Familie zwangsweise ein paar Tage zusammengelegt ist ? Oder weil die Begünstigten der Familie endlich mal die Beine lang machen können und nichts tun – während die Mutter putzt, backt, kocht, abwäscht, Geschenke einpackt Weihnachtslieder singt ?

„Es ist nichts schlechter zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen“ sagt das Sprichwort

Wie viel Kilogramm Zucker und Alkohol wird konsumiert am Weihnachtsfest ? Gemeinsam ?
Ja, Schokolade enthält Zucker, Alkohol meist auch noch, Jedes Plätzchen enthält Zucker und kandiert bedeutet verzuckert.

„Es ist nichts schlechter zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen“

Wie viel Menschen sind nur notgedrungen in der Familie vereint am Weihnachtsfest ? Weil es so üblich und gewünscht ist nach der toxischen Geschenke-Verteil-Aktion .
Und wie viele Menschen sind auch am Weihnachtsfest alleine in ihrer Wohnung ?

Wie viele Mütter haben am Weihnachtsfest – mal Urlaub weil alle zupacken ?

Wie viele Menschen erleben Weihnachten mit einem lachenden und einem weinendem Auge und wie viele weinen heimlich ?

Die Familie – die kleinste, komplizierteste, festeste, konflikreichste, am engsten verbundenste Menschengemeinschaft überhaupt.

Die Familie in der die Kinder aufwachsen, pupertieren und gehen, und sich manchmal liebevoll zurück erinnern und manchmal voller Frust, Vorwürfe und Schuldzuweisungen.

Bert Hellinger hat die Methode der Familienaufstellung kreiert um dem Einzelnen aufzeigen zu können, wie die Beziehungen in ihrer Familie sind. Die Sache ist ganz einfach. Der hilfesuchende stellt völlig fremde Menschen zueinander auf mit der von ihm empfundenen Beziehung – völlig intuitiv. Diese fremden empfinden dann diese Beziehungen nach – je nach dem Standpunkt, der ihm zugeordnet worden ist.

Das schafft Klarheit aber oft auch Tränen und Selbstmitleid.

Noch in der Nach-Kriegsgeneration war es üblich, dass 3 und 4 Generationen unter einem Dach wohnten und miteinander auskamen. Beziehungen pflegten und empfanden und sich füreinander verantwortlich fühlten und verwandt = verbunden So konnte aus der Familie, der Verwandtschaft, die meist auch noch territorial eng zusammenwohnte aus dem Ur-Vertrauen die Ur-Lebens-Kraft geschöpft werden.
Heute findet man das nur noch selten.
Es ist wiedermal eine Völkerwanderung im Gange
verursacht aus Gründen der Politik und der Machtverhältnisse,
verursacht aus der Forderung der Arbeitsstelle nach Flexibilität
verursacht auch durch unterschiedliche Interessen und Auffassungen innerhalb der Familien.

Diese Vereinzelung fordert den Einzelnen:

Und das scheint mir ist der Zahn dieser Zeit:
die Zeit der Familien, der Parteien, der Vereine geht zu Ende.
Jeder steht für sich allein und muss sich behaupten und durchsetzen.
Manche schaffen das gut und manche versagen und verstecken sich unter Drogen.

Die Nachkriegsgeneration hat aus materiellen Gründen, aus Gründen des Sattwerdens, des Anschaffens zusammengehalten.
Die nächste Generation hat dagegen rebelliert – wir wollten selbst entscheiden und triffeten auseinander.
Die heutige Generation sucht ganz und gar nach dem Sinn des Lebens;
Jeder für sich und Jeder auf der Suche.

Samy Molchow hat geschrieben oder besser bebildert über die Körpersprache und über die Art der Beziehungen zwischen den Menschen – diese Lektüre schafft ein überzeugtes „Aha“. Zumal dabei niemand als psychisch gestört abgewertet wird und eine gesunde Portion Humor zu spüren ist.

In den alten Häusern war stets der Schornstein in der Mitte und der Ofen das Zentrum des Haushaltes und der Familie. Ich erinnere mich an einen warmen Kachelofen, vor dem wir abwechselnd und zusammen die Wärme gesucht haben.
So ist es auch in jeder Familie: Mehr oder weniger ist es mindestens eine Person, die die wärmende Mitte bildet und alle anderen gruppieren sich darum herum.
Ob alle damit zufrieden sind, spielt dabei keine Rolle. Es ist einfach so.

Heute hat auch das sich geändert – die Heizkörper sind in der Peripherie des Hauses angeordnet und ein Kuscheln ist nicht mehr nötig aber auch nicht mehr möglich.
Und so scheinen auch die Familien anders gestrickt zu sein.
Lockere Verbände – jeder geht seiner Wege und danach trifft man sich in einem Raum/Wohnung/Haus. aber weniger den anderen Verwandten oder Familienangehörigen.
Und jeder hat im Außen erlebt, erduldet, gearbeitet, gelernt, gelitten – und jeder kommt in das Zu-Hause und stellt den Anspruch, sich erholen zu müssen und Rücksicht und Bedienung zu brauchen. Das muss zum Ärger führen oder zur Überbelastung meist der Mutter und Ehefrau.

Weihnachten – das Fest der Familie – Zeit darüber nachzudenken – über Familie und ich.
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Weihnachten
Fragen über Fragen

von Igelin @ 2011-12-14 – 00:32:30

Wir werden jeden Tag, jede Stunde immerwährend mit Mitteilungen über unsere Promis überhäuft, überschwemmt, überrollt, überfordert, überlastet, überschüttet . . .

Sind die Lebensgeschichten dieser Promis unsere Vorbilder ?
Oder soll dieses ständige hin und her und rein und raus etwa das Ideal des Lebens sein ?
Brauchen wir diese permanenten Skandale ? wofür ?
Brauchen wir die Horrer-Nachrichten nach denen wir uns richten sollen ?
Glauben wir ihnen oder lenken sie uns nur ab von unserem eigenen Leben.
Machen uns diese immerwährenden Bilder der Promis zum Zuschauer, zum bloßen Beobachter des Lebens ?
Bin ich etwa „psychiatrisch gestört“ weil mein Leben nicht ständig in der Presse beleuchtet wird oder ganz anders verläuft ?

Wer sind wir dagegen – wer bin ich ? Nichts? oder Mehr ?

Was wäre wenn – könnten wir ohne diese Promi-Geschichten leben ? und wie würden wir dann sein ? aufmerksamer uns selbst gegenüber ? wahrhaftiger und ehrlicher ?
Würde unser Werte-System ein ganz anderes sein ? Würde unser Verhalten ein anderes sein ?

Fragen über Fragen
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Sind Leistungsträger bessere Menschen ?

von Igelin @ 2011-12-14 – 00:18:40

JW 14.12.11
Florida-Wulff
Deutsche Leistungsträger
Arnold Schölzel

Mit dem bisher jüngsten Bundespräsidenten ist eine neue Mentalität ins
Schloß Bellevue eingezogen: Wir sind Leistungsträger, also können wir uns
alles leisten. Von Wulff stammt der Satz bei »Friedmann« in der Debatte
über hohe Managergehälter 2008: »Ich finde, wenn jemand zehntausend Jobs
sichert und Millionen an Steuern zahlt, gegen den darf man keine
Pogromstimmung verbreiten«. Das ist Wulffs – Feriengast von
Drückerkolonnenchef Maschmeyer und ProChrist-Evangelikaler –
Ein-Punkt-Programm: Aufstieg heißt, die da oben verteidigen, nach unten
treten.

In einer Gesellschaft, in der die höchsten Prämien für die Herbeiführung
von Massenarbeitslosigkeit und nicht für den Erhalt von Jobs gezahlt
werden, sind Sätze wie die Wulffs ein Zynismus, der den der Verhältnisse
komplettiert. Wulff repräsentiert eine sogenannte Elite, die Gier für
Leistung ausgibt und Gleichgültigkeit gegenüber Verelendung als
Sozialpolitik. Es sind Aufsteiger wie er, die den Kampf gegen Armut als
Kampf gegen Arme führen und die aus ihrem parasitären Status bei den
Betuchten der Republik keinen Hehl machen. Wulff unterzeichnete am 25. März
rückwirkend zum Jahresbeginn die sogenannte Hartz-IV-Reform, die jeden
Betroffenen mit fünf Euro verhöhnt und das Bundesverfassungsgericht, das
eine erhebliche Leistungserhöhung verlangt hatte, gleich mit. Die Nähe zur
»guten« Gesellschaft vermarktet er über die einschlägige Presse. Da ist er
Vorbild: Wenn der Berliner Justizsenator Michael Braun zurücktritt, weil er
das Absahnen und Abzocken etwas übertrieb, dann ändert das nichts am
Vertrieb von Schrott­immobilien mit Hilfe williger Notare. Mit dem Skandal,
daß nach Aussagen von Verbraucheranwälten allein in Berlin mehrere Dutzend
solcher Mitternachtsbeurkunder tätig sind, befassen sich weder Medien noch
die aufsichtführende Justiz. Herr Braun, das Kampagnenopfer, kassiert fast
60000 Euro Übergangsgeld – 5000 Euro pro Tag im Amt. Leistung muß sich
wieder lohnen. Gesetze sind für diesen Typus, der nun auch in der
Linkspartei auftaucht, bestenfalls ein Mittel zum Zweck bei der ganz
privaten Umverteilung von unten nach oben: Rechtsförmig muß es aussehen,
alles andere regelt der Medienverbund, der einen hoch- oder runterschreibt.

Das hat bei Herrn Guttenberg gut funktioniert, nicht zuletzt, weil die
Staatsanwaltschaft zu überraschend flexibler Gesetzesauslegung zugunsten
des Betrügers fähig war. Auch das gehört zur »Leistungselite«: Die Justiz
hat noch nie die Hand gebissen, die sie füttert. Als »Florida-Wulff« vor
zwei Jahren wegen der kostenlosen Sitzplatzhöherstufung beim Flug in die
US-Villa seines heimatlichen Millionärsfreundes Geerken befragt wurde,
erklärte er im niedersächsischen Landtag: Objektiv liege eine Vorteilsnahme
vor, aber nicht subjektiv. Für deutsche Staatsanwälte reicht das. Wird
einer aber den »Freunden« da oben zu lästig, kommt der Abstieg sofort.

Sind sie bewundernswert und anbetungswürdig weil sie: Geld haben ?
Sind sie erstrebenswerte Vorbilder weil sie: Geld haben ?
Ist es egal wie sie zu Geld gekommen sind / woher das Geld kommt / wer dafür bezahlt oder die Gegen-Werte schafft oder ist dieses Geld nur eine Zahl und bedarf es keine Waren oder Leistungen als Gegenwerte auf dem heutigen Markt ?
Wer muss für diese „Leistungsträger“ und „Geld-haber“ auf seinen Existenz-Bedarf verzichten ?
Warum haben nicht alle Menschen so viel Geld ?
Ist die Masse des Volkes etwa minderwertig, weil es nicht im Geld schwimmt, weil es seine Lebenszeit opfern muss um Geld zu verdienen anstatt Geld zu haben ?

Wer gab diesen Geld-Habern ihr Geld oder haben sie es sich genommen ? Warum machen das dann nicht alle so ? Sind die Volksmassen zu dumm um Geld zu haben oder ?

„Haben und Sein“: Erich Fromm
„Das Kapital“ Karl Marx
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Leistungsträger ?
Erziehung – wo werden wir hingezogen ?

von Igelin @ 2011-12-13 – 23:28:20

JW 14.12.11
Krieg auf dem Rechner
Hintergrund. Videospiele gehören heute vor allem für junge Menschen zum
Alltag – ­insbesondere auch solche mit militaristischem Inhalt
Michael Schulze von Glaßer

Kriegerische Tage in der virtuellen Welt: Vor kurzem erschien das
Blockbuster-Videospiel »Battlefield 3«. Der Hersteller, das Unternehmen
Electronic Arts, soll 100 Millionen US-Dollar für die Werbekampagne zum
Spiel ausgegeben haben. Es gab über zwei Millionen Vorbestellungen. Die
Fachwelt jubelte ob der realistischen Darstellung militärischer Einsätze in
dem Spiel. Und die Konkurrenz steht schon in den Startlöchern: Im November
2011 erschien »Call of Duty: Modern Warfare 3« und wird Hersteller
Activision wieder einen Milliardenumsatz einbringen. Auch die deutsche
Spielergemeinde wird daran ihren Anteil haben. Laut einer Erhebung der
Gesellschaft für Konsumforschung betrug der Umsatz mit Videospielsoftware
in Deutschland 2010 insgesamt 1,86 Milliarden Euro – ein Wachstum von drei
Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Über 22 Millionen Bundesbürger nutzen
heute virtuelle Spiele.

Kritische Debatten drehen sich dabei oft nur um die Frage der dargestellten
Gewalt. Welche politischen Aussagen die Spiele verbreiten, wird in der
Öffentlichkeit kaum thematisiert. Dabei sind die in den Spielen erzählten
Geschichten oft hoch brisant. Ebenso wie die Machenschaften der sie
produzierenden Firmen.

Westliche Feindbilder

Um gute Verkaufszahlen zu erreichen bedarf es bei heutigen Videospielen
nicht mehr nur einer hervorragenden Grafik, sondern auch einer packenden
Geschichte: Je brisanter die Story, desto besser.

»Wir wollten das Spiel so schlüssig wie möglich wirken lassen, denn wenn
die Spieler aufhören, daran zu glauben, daß das alles wirklich so und nicht
anders passieren könnte, hat man nur noch einen ganz normalen Shooter von
der Stange«, erklärt etwa David Goldfarb, Lead Designer und Lead Writer des
schon erwähnten »Battlefield 3«. In dem First-Person-Shooter schlüpft der
Spieler in die Rolle von US-Soldaten, die unter anderem im Iran kämpfen.
Infanteristen stürmen durch die Gassen Teherans. Die Wüste vor der
iranischen Hauptstadt wird zum Schlachtfeld für US-Panzer. »Es muß sich
real anfühlen, es soll Emotionen hervorrufen«, beschreibt Goldfarb das Ziel
der Spieleentwickler.

Ein weiteres beliebtes Feindbild ist China: »Erlebe in diesem ultimativen
taktischen Infanterie-Shooter, wie es den US Marines im Kampfeinsatz
ergeht«, wirbt der Hersteller Codemasters für sein im Frühjahr 2011
erschienenes Videospiel »Operation Flashpoint: Red River«. Als
Granatwerfer-, Gewehr- oder Automatikschütze kann man in die Schlacht
ziehen und dabei auch Feuerunterstützung durch Mörser, Haubitze und
JDAM-Bomben sowie Luftnahunterstützung durch Hubschrauber und
Kampfflugzeuge anfordern. Geschossen wird meist auf Chinesen. Peking will
sich nämlich die Erdölreserven Tadschikistans unter den Nagel reißen. Dies
lassen sich die USA nicht gefallen und marschieren kurzerhand von
Afghanistan aus in den zentralasiatischen Nachbarstaat ein – ein blutiger
Krieg beginnt, in dem auch lokale Guerillagruppen mitmischen:
»Tadschikistan bietet eine so faszinierende Geschichte und so eine
vielfältige Landschaft, daß es sich perfekt für einen in naher Zukunft
entstehenden Konflikt der Supermächte eignet – ebenso wie für das
realistische Szenario eines Volksaufstandes«, so Adam Parsons, Executive
Producer bei Codemasters.

In vielen Videospielen wird auch Angst vor einem Wiedererstarken Rußlands
geschürt. In der »Call of Duty: Modern Warfare«-Reihe etwa stürzen
russische Ultranationalisten die Erde mit Terror und List in einen Dritten
Weltkrieg. Allein mit »Modern Warfare 2« machte Activision Blizzard einen
Umsatz von drei Milliarden US-Dollar bei Entwicklungskosten von etwa 50
Millionen. Im dritten Teil der Serie wird auch Berlin zum Schlachtfeld.
Millionen Spielern wird dabei nahegelegt grundlegendes Mißtrauen gegenüber
russischer Politik zu hegen. Auch das Luftkampfspiel »Tom Clancy’s H.A.W.X.
2« stößt in diese Richtung: Russische Militärs lassen einige Atombomben
verschwinden, bedrohen damit die Welt und putschen sich an die Macht.

Virtuelle Waffensysteme

Für Videospiele, die wie die oben genannten in der Gegenwart oder der nahen
Zukunft angesiedelt sind, greifen die Softwareentwickler bei der virtuellen
Darstellung gern auf reales Militärgerät zurück. Auch von deutschen
Rüstungsunternehmen produzierte Waffen kommen immer häufiger vor.

Im Frühjahr erschien in Deutschland das Videospiel »Elements of War« des
russischen Unternehmens Lesta Studios. In dem 3D-Echtzeit-Strategiespiel
stehen sich nach einer Klimakatastrophe im Jahr 2022 die USA, Rußland und
eine »Europäische Allianz« gegenüber. Der Krieg wird dabei unter anderem
mit Kampfpanzern vom Typ »Leopard 2A5« sowie Spähwagen vom Typ »Fennek«
ausgefochten. Beide Fahrzeuge werden in der realen Welt vom deutschen
Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann (KMW) in München und Kassel hergestellt.
Auch der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern ist mit Fahrzeugen vertreten: Das
modular aufgebaute »Geschützte Fahrzeugsystem«, kurz »GeFas«, existiert in
der Realität zwar nur als Studie, im Videospiel ist es aber bereits voll
einsatzbereit und sogar mit Rheinmetall-Logo versehen. Der gepanzerte
Transporter »Boxer«, eine Gemeinschaftsentwicklung von KMW und Rheinmetall,
wird gerade erst in die Bundeswehr eingeführt und ist in »Elements of War«
ebenfalls schon spielbar. Waffen aus Deutschland erfreuen sich auf
virtuellen Schlachtfeldern großer Beliebtheit.

So auch im schon erwähnten »H.A.W.X. 2«: »Die neuesten Technologien der
weltweit größten Verteidigungsunternehmen und der fortschrittlichsten
Militärfirmen stehen dem Spieler in H.A.W.X. 2 zur Verfügung, darunter über
40 lizenzierte Flugzeuge und Prototypen«, heißt es in einer
Pressemitteilung des Spielentwicklers UbiSoft. Unter den lizenzierten
Flugzeugen ist auch der »Eurofigther Typhoon«, der von der »Eurofighter
Jagdflugzeug GmbH« mit Sitz in Hallbergmoos bei München produziert wird.

Die Frage, ob für das Videospiel nur die Lizenz zur Darstellung seines
Flugzeugs gegeben oder darüber hinaus noch mit »UbiSoft« kooperiert wurde,
wollte das deutsche Rüstungsunternehmen nicht beantworten. Auch der
Rheinmetall-Konzern schweigt zur Darstellung seiner Waffen in »Elements of
War«. Einzig Krauss-Maffei Wegmann nimmt Stellung: »KMW unterstützt die
Hersteller von Computerspielen ausdrücklich nicht«, so ein Sprecher des
Unternehmens. Allerdings scheint sich die Rüstungsfirma auch nicht daran zu
stören, wenn ihre Produkte in Videospielen vorkommen.

Besonders bei großen Waffensystemen wie Kampflugzeugen, Hubschraubern oder
Panzern hat die Darstellung in Spielen auch einen legitimierenden Effekt
für die Rüstungsindustrie. Bekommt der Normalbürger etwa Kampfjets im
Alltag kaum zu Gesicht, kann er vor dem Bildschirm gleich selbst ins
Cockpit einsteigen und abheben. Und wenn der Bürger erst einmal von den
High-Tech-Geräten begeistert ist, fällt es leichter, die meist horrenden
Kosten der Waffensysteme zu legitimieren.

Software für Schießsimulatoren

Militärische Videospiele werden heute nicht selten von Waffenherstellern
oder Armeen unterstützt. Es geht aber auch andersrum. Crytek ist der Name
eines der erfolgreichsten Softwareunternehmen in Deutschland. Mit
First-Person-Shootern wie »Far Cry« und »Crysis« erlangte das 1999
gegründete Unternehmen mit heutigem Sitz in Frankfurt am Main weltweit
Bekanntheit. Vor allem die von der Firma entwickelte Engine – die
visuelle-, akustische- sowie physikalische Darstellung im virtuellen Raum –
wird sowohl von Spielern als auch der Fachwelt gelobt. Die »CryEngine«
reicht nahe an die Realität heran. Die Software ist so gut, daß sich nicht
nur andere Hersteller dafür interessieren – auch das Militär gehört heute
zum festen Kundenstamm. Viele Rüstungsunternehmen verwenden in ihren
Trainingssimulatoren die Software aus Frankfurt: Der deutsche
Kriegsschiffbauer ThyssenKrupp Marine Systems gehört ebenso dazu wie der
US-Militärkonzern Lockheed Martin.

Das Unternehmen Intelligent Decisions stattet bis Januar 2012 die US-Armee
mit 102 mobilen Infanteriesimulatoren aus; die Schlachtfelder im
»Dismounted Soldier« genannten Trainingsprogramm werden mit Hilfe der
CryEngine entworfen. Das Projekt hat ein Budget von 57 Millionen US-Dollar
und soll Kampfeinsätze durch Virtual-Reality-Helme besonders authentisch
machen.

Auch in der Bundeswehr kommt diese Technologie zum Einsatz: Der
französische Rüstungskonzern »Thales« entwickelt aktuell auf Grundlage der
»CryEngine 3« einen neuen Schießsimulator für die deutsche Armee. Das unter
der Bezeichnung »Sagittarius-Evolution« laufende Rüstungsprojekt soll die
Armee u.a. in die Lage versetzen mit einfachen Geodaten Übungsszenarien mit
unmittelbarem Einsatzbezug erstellen zu können. Dazu werden
Satellitenbilder einer bestimmten Region mit Höhendaten und Informationen
über die Vegetation gepaart und ergeben nach abschließender Detailarbeit
ein realitätsnahes Bild der gewünschten Region. Egal wo also der nächste
Auslandseinsatz der Bundeswehr ausgetragen wird, der Schießsimulator läßt
sich einfach darauf programmieren. Dieses Programm hilft dann den deutschen
Soldaten sich im neuen Terrain zu bewegen, und sie können im Ernstfall noch
treffsicherer auf »Feinde« schießen.

Auch Hersteller anderer militärischer Videospiele sind heute direkt in der
Rüstungsbranche tätig. Am erstaunlichsten vollzog sich dieser Wandel beim
Softwareunternehmen Bohemia Interacitve aus Tschechien: »Bohemia
Interactive Simulations ist ein weltweit führender Anbieter von
Simulationstechnologien und integrierten Lösungen für die Ausbildung
militärischer und ziviler Organisationen rund um den Globus«, warb das
Unternehmen im Frühjahr für seinen Auftritt auf der ITEC in Köln, der
größten Messe für Militärsimulatoren in Europa. Seit 2001 ist die
Softwarefirma auch Rüstungsunternehmen. Damals veröffentlichten die
Programmierer das kommerzielle Videospiel »Operation Flashpoint«. Das
Militär fand an dem Spiel Gefallen, und Bohemia Interacitve entwickelte den
Trainingssimulator »Virtual Battlespace 1«. Später folgte der »Virtual
Battlespace 2« mit einer neueren Engine. Die Trainingssoftware besteht wie
beim Videospiel aus einer detaillierten, dreidimensionalen Umgebung und
bietet die Möglichkeit, mit einem Editor eigene Missionen programmieren zu
können. So werden Soldaten etwa virtuell nach Afghanistan versetzt und
lernen, Autos an einem Checkpoint anzuhalten. Dabei sitzen die
trainierenden Soldaten oft nicht einfach nur vor einem Computer. Es werden
sogar wirklichkeitsgetreue Fahrzeuge ins Training implementiert. Die
Soldaten befinden sich dann wie gewohnt am Maschinengewehr ihres
Militärfahrzeugs, und um sie herum wird die Trainingssoftware auf Leinwände
projiziert. »Etwa fünfzehn Armeen nutzen unsere Simulationssoftware heute
und die Liste wächst ständig«, erzählt Martin Vano, Senior Designer bei
Bohemia Interactive stolz. Vor allem NATO-Streitkräfte würden das Programm
nutzen – darunter auch die Bundeswehr.

Für Bohemia Interactive lohnt sich die Zweigleisigkeit: 2009 machte das
Unternehmen aus Prag mit Videospielen einen Umsatz von sechs Millionen
Dollar während die Rüstungssparte mit ihren Trainingssimulatoren sogar
sieben Millionen Dollar umsetzen konnte. Als »Operation Flashpoint« 2001
erschien hatte die tschechische Videospielschmiede gerade mal acht
Mitarbeiter – heute arbeiten für die Bohemia-Interacitve-Gruppe 140
Menschen rund um den Globus. Die Grenze zwischen der Softwareentwicklung
für das Militär und für Videospieler ist fließend.

Bundeswehr im Spiel

Die deutsche Armee nutzt Videospielengines in ihren Übungssimulatoren. Und
seit sich die Bundeswehr zunehmend an Auslandseinsätzen beteiligt, wird sie
auch selbst in immer mehr kommerziellen Videospielen zum Akteur.

Im kürzlich erschienenen »Ace Combat: Assault Horizon« kann der Spieler mit
Eurofighter-Kampfjets samt Bundeswehrlogo – dem Eisernen Kreuz – auf die
Jagd nach feindlichen Flugzeugen gehen. Auch im Strategiespiel »Wargame –
European Escalation«, das Mitte November erscheinen soll, wird man in einen
fiktiven Krieg mit »Leopard«-Kampfpanzern und »Marder«-Schützenpanzern der
Bundeswehr geschickt.

Doch die deutsche Armee kommt nicht nur in Neuerscheinungen zum Zug. In
jüngster Vergangenheit kamen zahlreiche Spiele auf den Markt, die deutsches
Militär und die Einsätze der Bundeswehr thematisieren. In dem 2009
veröffentlichten First-Person-Shooter »Terrorist Takedown 2« des
Unternehmens »City Interactive« gehören Bundeswehr-Soldaten zu den
Protagonisten. Das Szenario hätte sich selbst die Imageabteilung der
Bundeswehr nicht besser ausdenken können: »Journalisten entführt! Zwei Tage
nach der Geiselnahme. Die Regierung beginnt, mit den Terroristen über die
Freilassung der Journalisten zu verhandeln. Aber die Forderungen der
Entführer scheinen unerfüllbar! Als Soldat einer Spezialeinheit ist es Ihre
Aufgabe, die Geiseln aus den Händen der Terroristen zu befreien und sie
lebend zurückzubringen …« Die deutsche Militäreinheit heißt im Spiel
»Spezialkräfte Kommando« und ist klar an die Bundeswehr-Elitetruppe
Kommando-Spezialkräfte (KSK) angelehnt. Der Ort des Spielgeschehens
erinnert an Afghanistan: kleine Dörfer und Märkte, öde und dürre
Landschaft, kahle Berge.

Auch in Flugsimulationen, die den Anspruch haben, die Luftfahrzeuge so
realistisch wie möglich darzustellen, kommt die Bundeswehr zum Einsatz: Die
deutsche Softwarefirma »Halycon Media« veröffentlichte beispielsweise die
Erweiterung »Jagdgeschwader 73« für den Microsoft Flight Simulator. Wie bei
der echten Luftwaffeneinheit wird in »Eurofighter«- und »Phantom«-Kampfjets
vom Flugplatz Rostock-Laage abgehoben. Der Hersteller verspricht eine
authentische Nachbildung des Fliegerhorstes der Bundeswehr. Auch die
Flugzeuge sind bis ins Detail an die Originale angepaßt, selbst die
Kennungen entsprechen denen der realen Maschinen. Im September 2011 folgte
mit »Jagdbombergeschwader 31« eine weitere Erweiterung: Nun kann auch in
»Tornado«-Jets abgehoben werden.

Es sind aber nicht nur die Hersteller selbst, die die Bundeswehr in Spiele
integrieren: Für das 2005 erschienene First-Person-Shooter-Kriegsspiel
»Battlefield 2« entwickelten Hobbyprogrammierer eine »Operation
Peacekeeper« genannte Modifikation. Darin können allerlei
Bundeswehr-Fahrzeuge mit Eisernem Kreuz bewegt werden. Die fiktive
Geschichte von »Operation Peacekeeper« knüpft an den Kosovo-Einsatz der
Bundeswehr an und setzt am 22. Dezember 2004 ein: »Bei einem Treffen
zwischen Deutschen und serbischem Militär wird ein serbischer Offizier
durch einen Heckenschützen erschossen. Daraufhin kommt es durch
Mißverständnisse zu einem Feuergefecht zwischen der Bundeswehr und dem
serbischem Militär, wobei es auf beiden Seiten Verluste gibt. Der Konflikt
weitet sich aus, nachdem serbische und deutsche Panzer sowie Deutsche Bo
105 Helikopter zur Unterstützung anrücken.«

Trotz der zahlreichen und teils detaillierten Darstellung der deutschen
Armee in Videospielen, streitet das Verteidigungsministerium jede
Zusammenarbeit mit Videospielherstellern ab: Es existierten keine
Kooperationen zwischen kommerziellen Anbietern und der Bundeswehr, teilte
ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage mit. Für die Verwendung des
Abzeichens der Bundeswehr gebe es zudem strikte Regeln: »Das
Bundeswehr-Logo darf nur mit Genehmigung der Bundeswehr verwendet werden«,
heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Bisher hätte man eine solche
Genehmigung noch nie erteilt. Auf welcher rechtlichen Grundlage die
Bundeswehr etwa in »Ace Combat« und den Flugsimulatoren von »Halycon Media«
dargestellt wird, bleibt offen – die Softwarefirmen reagierten nicht auf
Anfragen dazu.

Die Unternehmen profitieren aber davon, die Bundeswehr in ihren Spielen
darzustellen und den Käufern so ein möglichst realitätsnahes Kriegsszenario
bieten zu können. Und auch die Bundeswehr zieht ihre Vorteile daraus: Von
ihr wird in den Spielen meist ein positives Bild gezeichnet. Dieser
Werbeeffekt ist gerade in Zeiten anhaltenden Nachwuchsmangels von großem
Vorteil.

Verfehlter Jugendmedienschutz

Eine große Rolle gerade bei militärischen Videospielen kommt dem
Jugendmedienschutz zu. In Deutschland sorgt die Unterhaltungssoftware
Selbstkontrolle (USK) für die jeweiligen Altersfreigaben. Die Institution
gibt es seit 1994, und sie hat seit ihrer Gründung über 30000 Videospiele
auf ihre Kinder- und Jugendtauglichkeit geprüft. Seit Mai 2008 firmiert die
in Berlin ansässige USK als »Freiwillige Selbstkontrolle
Unterhaltungssoftware GmbH«. Gesellschafter sind der »Bundesverband
Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.« und der »Bundesverband der
Entwickler von Computerspielen G.A.M.E. e.V.« – beides Lobbyorganisationen
der Videospiele- und Computerindustrie. Vor Veröffentlichung eines
Videospiels in Deutschland muß es der USK – samt Lösungsweg – vorgelegt
werden. Die Sichter der USK spielen es dann durch und bereiten eine
Präsentation, in der sich beispielsweise Schlüsselszenen des Spielverlaufs
befinden, vor. Weder die USK noch die Sichter geben eine Altersbewertung
ab, sondern präsentieren das Spiel einem Prüfgremium. Dieses besteht aus
vier Jugendschutzsachverständigen und einem Ständigen Vertreter der
Obersten Landesjugendbehörden (OLJB). Die Sachverständigen geben eine
Empfehlung der Altersfreigabe ab, die der Vertreter der OLJB dann annehmen
oder ein Veto dagegen einlegen kann. Das besondere Augenmerk der am
deutschen Jugendmedienschutz Beteiligten liegt dabei auf der Darstellung
von Gewalt – eine Diskussion, die auch immer wieder in der Öffentlichkeit
geführt wird. Zwar wirkt die Diskussion auf den ersten Blick einleuchtend,
allerdings gibt es auch aus friedenspolitischer Sicht ernst zunehmende
Kritik daran.

So beanstandet etwa der Buchautor und Aktivist Peter Bürger das dem
heutigen Jugendmedienschutz zugrunde liegende Gewaltparadigma: »Bei den
herrschenden Kriterien kann man problemlos ein Kriegspropagandaspiel für
Kinder und Jugendliche ins Sortiment schleusen.« Die wirksamste Propaganda
sei ohnehin immer subtil, werde also durch vordergründige Gesichtspunkte
gar nicht beeinträchtigt. Bürger fordert daher ein Umdenken: »Es ist ein
großer Unterschied, ob man sich im engen Sinne auf psychologische
Wirkungshypothesen zur rMediengewaltl bezieht oder den in UN-Charta,
Verfassung und Völkerrecht manifestierten Zivilisationskonsens
beispielsweise einer Ächtung des Krieges zum Ausgangspunkt nimmt.«
Gewaltdarstellung allein sei nicht das Problem, denn die könne ein
wichtiges Moment von sehr menschlichen und kritischen Kunstwerken sein:
»Gewaltdarstellung kann sogar unter bestimmten Umständen friedensfördernd
sein«, so der 2006 für seine Bücher über die Darstellung des Militärs in
Filmen mit dem Bertha-von-Suttner-Preis der Deutschen Friedensgesellschaft
ausgezeichnete Autor. Wichtiger als ein vordergründiger Blick auf
Mediengewaltdarstellung ist laut Bürger die Kritik der »politischen
Drehbücher« von Videospielen wie auch von Filmen.

Beim heutigen Jugendmedienschutz stellt sich außerdem die Frage, ob
Altersfreigaben in Zeiten von – legalen und illegalen – Internetdownloads
und Videospielimporten aus dem Ausland überhaupt noch etwas nützen.
»Natürlich kann jede Regel auch umgangen werden«, räumt Felix Falk von der
USK ein. Letztlich bleibe die Kontrolle der Mediennutzung von Kindern und
Jugendlichen immer eine der wichtigsten Aufgaben der Eltern: »Das kann
ihnen kein Gesetz und kein Kennzeichen abnehmen.« Die USK biete den Eltern
daher vielseitige Informationen über Videospiele. Der beste
Jugendmedienschutz ist also Aufklärung – doch ob ein Staat, der Krieg
führt, jungen Leuten den Wert von Frieden und Gewaltfreiheit zu vermitteln
vermag, darf getrost bezweifelt werden.

Michael Schulze von Glaßer ist Mitglied im Beirat der Informationsstelle
Militarisierung e.V. und schreibt unter

http://www.militainment.info

über die Darstellung des Militärs in Kino, Fernsehen und Videospielen
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Er-zieh-ung
Die Geschichte Jesu Christus ist ganz anders:

von Igelin @ 2011-12-13 – 13:35:31

am 29. November 2011 um 23:25 | KommentarAngehöriger des Deutschen Reiches – icke
Mitten im lärmenden Zentrum von Srinagar liegt ein steinernes Grab.
Zwei sehr besondere Menschen sind in ihm begraben. Der eine ist Syed Nasîr-ud-
Dîn, ein islamischer Heiliger, der im 15. Jahrhundert hier bestattet wurde. Das andere Grab ist fast 1‘500 Jahre älter. In ihm liegen die sterblichen Überreste von jenem, den wir als Jesus, den Christus kennen. Denn Jesus starb nicht am Kreuz, sondern viele Jahrzehnte nach den höllischen Ereignissen von Golgatha im Land, wo Milch und Honig fließen – dem wald- und seenreichen Paradies am Fuße des Himalaja: In Kaschmir. Dies ist keine kühne, aberwitzige Behauptung, nein, es ist eine Tatsache. Und der An haltspunkte, ja der Beweise, daß Jesus in seinem normalen, physischen Körper die Kreuzigung überlebt hat, gibt es mittlerweile viele und vor allem numstößliche.
Unser Artikel stützt sich vorwiegend auf zwei Werke: Die überzeugende Recherche
Holger Kerstens, Jesus lebte in Indien (siehe t-Buchmarkt) und die jahrzehntelange
Forschung, die John Reban, alias Kurt Reban, alias Hans Naber hinsichtlich des
‚Turiner‘ Grabtuches Jesu betrieben hat, und die in den beiden Bänden ‚Christus wurde
lebendig begraben‘ (vergriffen) zusammengefaßt ist. Weiter berücksichtigten wir natürlich die Bibel und Michael Baigent/Richard Leigh‘s Buch Verschlußsache Jesus über die Qumranrollen, die 1947 in einer Höhle am Toten Meer entdeckt wurden.
Eine Vision mit Folgen Im gleichen Jahr 1947 hatte der 26jährige Deutsche Hans Naber gleichsam aus ‚heiterem Himmel‘ und vollkommen unerwartet ein mehrtägiges, mystisches Erlebnis. Zwischen dem 16. und 23. Februar vor fünfzig Jahren hatte er mehrere geistige Schauen, deren erste in den frühen Morgenstunden des 16. begannen und vor ihm, einem Filme gleich, die Ereignisse von Golgatha und der folgenden Tage ablaufen ließen. Aus welchen Sphären diese Bilder kamen, vermögen wir nicht zu sagen, auch nicht, wie echt das Geschaute wirklich ist. In den frühen Morgenstunden des letzten Tages der ‚Offenbarung‘, die Naber in einem Zustande verbrachte, der schwankte zwischen halbem Entrücktsein und trunkener gesteigerter Wachheit, wurde ihm in kurzen Sätzen ein Text diktiert, den er notierte. Wir möchten betonen, daß wir hier nicht die Ansicht vertreten, es sei Jesus gewesen, der ihm diktiert habe (obwohl Naber
später, als er zum ersten Mal das ihm bis dahin unbekannte Grabtuch Jesu‘ mit seinem
Antlitz sah, davon überzeugt war). Wir wissen zu sehr um viele täuschende Geister, die immer wieder gerne versuchen, leicht gläubige Menschen buchstäblich ‚hinters Licht‘ zu führen, sprich, in die Labyrinthe der Dunkelheit, indem sie ihnen falsche, nur als lich tvoll getarnte Botschaften übermitteln.
Auch befremdet uns der abgehackte Stil der Durchsage.
Da sie jedoch Naber dazu antrieb, sein ganzes Leben der Erforschung der Golgatha-Ereignisse zu weihen, geben wir sie hier dennoch wieder:
„Ihr Christen aller Welt! Höret das Wort eures Herrn Jesus Christus. Ich habe den Weltgeist besiegt. Er kann nicht mehr gegen mich aufstehen. Er kann sich nicht selbst vernichten. Ich habe das Tier und seinen Propheten, meine großen Widersacher,
in die Hölle der ewigen Verdammnis hinabgestürzt. Das Tier hatte sich hinter meinem
Tode am Kreuz versteckt. An meine Auferstehung glaubte es nicht. Es wollte mein ganzes Leben in seinen Weltgeist einordnen. Meine Auferstehung konnte es nicht erraten, sie war allein mein Geheimnis. Es glaubte nicht an das Gute, es war ja am Kreuz gestorben. Es glaubte nicht mehr an Gott und seinen eingeborenen Sohn.
Höret meine Offenbarung: In jener Zeit habe ich als Mensch unter euch gelebt. Ich habe euch die Wahrheit gelehrt. Ihr wolltet nicht glauben.
Ihr habt mich ans Kreuz geschlagen. Ich habe gelitten. Das Tier wollte mich töten. Es war blind.
In den letzten Jahrzehnten konnte dank dem ‚Turiner Grabtuch‘ wissenschaftlich bewiesen werden, daß Jesus die Kreuzigung überlebte. Würde diese Tatsache endlich vollständig anerkannt, müßten zwei Religionen ihre Doktrinen ändern – mit weitreichenden Konsequenzen für die ganze Menschheit.
Jesus starb nicht am Kreuz!
L e b e n Je s u
http://www.t.com 14/1997
Höret mein Geheimnis: Ich bin nicht am Kreuz gestorben. Die Wunden an meinen Händen und Füßen nahmen mir die Kraft. Die Schmerzen brannten in meinem Körper. Ich bat um Wasser.
Das Tier gab mir Essig. Er brannte wie Feuer durch meinen Körper. Er raubte mir die Besinnung. Das Tier hat meine Seite geöffnet. Es war blind. Seine Lanze stieß von unten in meine Brust. Mein Herz hat sie nicht getroffen. Meine Seite hat geblutet. Es wurde zu Blut und Wasser.
Josef von Arimathäa, der an mich glaubte, nahm meinen Körper vom Kreuz. Mein Körper war wie leblos, aber nicht tot. Das Herz hat noch geschlagen.
Meine Wunden wurden mit Balsam bestrichen, mein Körper mit Tüchern umhüllt. Er
legte mich in ein Felsengrab. Er wälzte einen Stein davor. Mein Körper konnte ruhen. Mein Herz wurde stärker. Am dritten Tage kam mein Geist zurück, dann bin ich auferstanden. Sie haben mich nicht erkannt; meine Kleider waren andere.
Mein Gesicht war mager. Nur meine Stimme war unverändert. Ich habe meinen Auftrag beendet.
Ihr Christen der Wahrheit – Höret das Wort eures Herrn: Ich habe den Weltgeist besiegt. Mein Reich wird errichtet. Es gibt nur noch einen Herrscher!
Ich hebe alle Grenzen der Welt auf; in meinem Reich gibt es keine Grenzen. Ich hebe alle Parteien der Welt auf; in meinem Reich gibt es keine Parteien. Alle Regierungen sind ohne Amt; in meinem Reich gibt es nur Diener. Aller Besitz ist mein Eigentum; in meinem Reich gibt es keinen Besitz. Alles Gold und Geld ist ohne Wert;
in meinem Reich gibt es keinen Mammon.
Alle Gesetze sind außer Kraft; in meinem Reich gilt nur mein Gesetz, ihr kennt alle meine Worte. Tuet Busse.
Danket eurem Vater, der auch mein Vater ist. Die erste Auferstehung ist nahe. Wehe dem Ungläubigen, der dann mehr hat, als er braucht!
Mein Engel ist unter euch; er wird die Auferstehung verkünden. Arbeitet und betet! Die Wahrheit hat euch frei gemacht. Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott. Das Wort war Gott – das Wort war Fleisch geworden.“

Manches in dieser Botschaft mag rätselhaft erscheinen, und natürlich stellen solche
Of fenbarungen keinerlei Beweis für das Gesagte dar. Für Hans Naber, alias Kurt
Reban (nom de plume) veränderten sie das Leben. Zuvor hatte ihn all das keinen Deut
interessiert. Und erst, als er zum ersten Mal vom heiligen Grabtuch hörte, ja eine Fotografie davon sehen konnte, wurde ihm klar, daß zumindest einiges dieser Durchsage auf wahren Tatsachen beruhen mochte. Reban war es im übrigen wichtig, festzuhalten, daß der im Text erwähnte ‚Engel‘, der unter uns sei und die Auferstehung verkünden werde, nichts mit seiner Person zu tun habe. Er kenne diesen ‚Engel‘ (in Menschengestalt) selber nicht einmal.
Die Päpste und das Grabtuch Seit 1865 war es Tradition geworden, das heilige Grabtuch Jesu alle 33 Jahre den Gläubigen zu zeigen. Bis zum Tode Umbertos im Jahre 1984 gehörte es der savoyardischen Königsfamilie und wurde in Turin aufbewahrt.
(Daher die Bezeichnung ‚Turiner Grabtuch‘). Kurz vor Umbertos Tod besuchte
Papst Johannes Paul II. ihn in seinem LissabonnerExil und erreichte, daß der Ex-König
Italiens das ‚heilige Linnen‘ dem Vatikan vermachte. Drei Päpste, nämlich Leo XIII.,
Pius X. und Pius XI. hatten öffentlich bekundet, daß ihrer Meinung nach das Grabtuch
authentisch ist. Auch Papst Pius XII. anerkannte die Echtheit des Tuches. Anläßlich des Eucharistischen Kongresses Italiens erwähnte er im September 1953 in Turin den „kostbaren Schatz des heiligen Grabtuches“, „an dem wir, ergriffen und trost erfüllt, das Abbild des entseelten Leichnams und des leiderfüllten göttlichen Antlitzes Jesu verehren.“
Man beachte: Im Jahre 1953 noch war man der festen Überzeugung, daß ein toter Körper in dem Tuche gelegen hatte. Die Beweise, daß Jesus noch lebte, als man ihn in das kostbare Damaszener Linnen legte (Joseph von Arimathäa hatte keine Kosten gescheut und ein nur in Damaskus hergestelltes Tuch mit komplizierter Fischgrat- Webtechnik gekauft) wurden erst 1956 öffentlich gemacht und entfachten damit natürlich eine heftige Diskussion, welche für das Christentum wie auch für das Judentum
entscheidende Konsequenzen haben könnte.
Blut fließt nicht aus Toten Anhand des Tuches ließ sich nämlich wissenschaftlich
beweisen, daß Jesus am Kreuz nicht gestorben ist! Der vielleicht schlagendste
Beweis sind die zahlreichen Blutflecken, die sich auf dem Grabtuch befinden:
Ein toter Körper blutet nicht mehr. Wie wir wissen, wurde Jesus am Freitag vor dem Pessah- Fest gekreuzigt, und zwar gemäß den Evangelien um die sechste Stunde (= 12 Uhr mittags). Um die neunte Stunde (15 Uhr) gab er ‚seinen Geist auf‘. Nach Sonnenuntergang (das Lukas-Evangelium berichtet, daß schon das Dreigestirn den Anbruch des Sabbat anzeigte) wurde der Totgeglaubte vom Kreuz abgenommen. Insgesamt hing Jesus also nicht einmal sechs Stunden am Kreuz – eine ungewöhnlich kurze Zeit. Die Kreuzigung war nämlich weniger eine Tötungs- als eine grausame Foltermethode, und ein Gekreuzigter, der nach Anbruch des Sabbats noch am ‚Fluchholz‘ (gemäß Moses) gehangen wäre, hätte den heiligen Tag geschändet, der ja schon am Abend zuvor, am Rüsttag (also Freitagabend) beginnt. Als Pilatus gefragt wurde, ob man den Leichnam vom Kreuze abnehmen dürfe, war er überrascht, daß Jesus so schnell gestorben war und fragte den Hauptmann, ob das denn auch mit rechten Dingen zugehe (Mk 15,44). Üblich war, daß Gekreuzigte zwei oder mehr Tage am ‚Fluch- Auf diesem Gemälde von Lorenzo Monaco (1370-1423) sieht man, wie es in der Bibel steht, daß Blut und Wasser aus der durch den Lanzenstich geöffneten Seite Jesu austreten.
Obwohl Jesus ‚den Geist schon übergeben‘ hatte, mußte er noch immer leben – denn ein
toter Körper kann nicht mehr bluten.
Das Original des Turiner Grabtuches (links) und sein Negativ (rechts), welches den
genauen Kopfabdruck Jesu offenbart. Die dunklen Flecken auf dem Original entstanden
durch sein Blut, das erneut zu fließen begann, als man Jesus die Dornenkrone abnahm
– ein weiterer Beweis, daß er noch leben mußte.
Eine Rekonstruktion, wie Jesus in das Linnen gelegt wurde. Der Rücken lag auf der
einen Hälfte, und die andere Hälfte wurde über das Haupt geschlagen. Deshalb konnte
sich sein Körper wie auf eine fotografische Trockenplatte auf das Linnen prägen.
3
L e b e n Je s u
14/1997 http://www.t.com
holz‘ hingen, und wenn man die Absicht hatte, ihren Tod herbeizuführen, brach man
ihnen gewöhnlich die Beine. Die Gekreuzigten standen nämlich auf einem kleinen Querbalken (den die byzantinischen Kreuze im – mer mit abbilden). Mit gebrochenen Beinen sanken sie vornüber, was zu einem schnellen Erstickungstod führte. Das Johannes-Evangelium berichtet aber, daß nur den beiden anderen Gekreuzigten die Beine gebrochen wurden, nicht aber Jesus (Joh. 19.33). „Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten durchbohrte mit einem Speer seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.“ (Joh. 19:34-35). Damit ist in der Bibel ein eigentliches Zeugnis der Lebendigkeit Jesu enthalten, nachdem er offiziell ‚seinen Geist ausgehaucht‘ hatte. Dr. W. B. Primrose (ehemaliger Chef der Narkoseabteilung der Glasgow Royal Infirmary) schrieb an Buchautor Reban: „… der Zustand des Todes erlaubt keine Blutungen“.
Für ihn sind die Aufzeichnungen Johannes‘ der Beweis, daß „nach dem Lanzenstoß
immer noch Blutzirkulation vorhanden war, da aktives Bluten mit dem Herzschlag aufhört, was allein ist: der Tod.“
Der Tod in der Antike Zur Zeit Jesu galt ein Mensch dann als tot, wenn seine Atmung aufgehört hatte. Erst viele Jahrhunderte später entdeckte man den Blutkreislauf und setzte dann den Zeitpunkt des Todes auf das Aussetzen des Herzschlags fest. Heute wiederum gilt ein Mensch dann als klinisch tot, wenn der Gehirn tod eingetreten
ist – auch wenn sein Herz noch schlägt. In den Evangelien wird berichtet, Jesu habe nach dem Essigtrank ‚seinen Geist übergeben‘. In neueren Bibelübersetzungen wird auch der Ausdruck ‚verschied er‘ verwendet, was bereits eine Verfälschung der Urtexte darstellt.
Bis in die kürzere Vergangenheit gab es immer wieder ‚Scheintote‘, die plötzlich wieder lebendig wurden. Daher rührt die Sitte, Tote erst nach drei Tagen zu begraben, denn in der Regel überdauerte der Scheintod diese Frist nicht. Dr. Primrose klärt uns darüber auf, daß durchaus noch Leben bestehen kann, auch wenn keine Atmung mehr wahrnehmbar ist: „Im Falle Jesu Christi war die Lebensfunktion auf einen so niedrigen Stand reduziert, daß auch aktive Atmung nicht mehr wahrzunehmen war. Dies ist ein Zeichen für einen auf andere Art weitergeführten Stoffwechsel nach dem Zusammenbruch. Die Lungenatmung hatte eigentlich nicht aufgehört, wie es so offensichtlich durch das Ausbleiben der Atembewegungen des Brustkorbes schien, weil eine genügende Atmung
durch das Schlagen des Herzens gegen die Lunge, die das Herz zu einem großen Teil
umgibt, erreicht wurde. Hier haben wir die praktische Erfahrung bei der Beobachtung
von aussetzender Atmung in der allgemeinen Narkose. Der Blasebalg des herkömmlichen
Gerätes wird unter solchen Umständen den Herzschlag in leichten Atmungsbewegungen
zeigen, während die Brust und das Zwerchfell sich in vollkommener Ruhe befinden.“
Auch Dr. J.G. Bourne, Chefarzt für Narkose und Wiederbelebung am Londoner St. Thomas-Hospital bekräftigte 1965: „Jesus hat in todesähnlichem Zustand überlebt und ist
in der Grabkammer wieder zum Leben erwacht und auferstanden.“
Die Art der Blutflecken auf dem Grabtuch ist ein weiterer Beweis, daß Jesus noch lebte: um die Flecken herum sieht man eine Art Rand, der vom Blutserum herrührt, wie es nur in lebendem Blut vorkommt. Als Josef von Arimathäa – der mit den Essenern sympathisierte, zu denen Jesus gehörte – den Körper Jesu‘ vom Kreuz abgenommen hatte, entfernte er die Dornenkrone – die verkrusteten Wunden und wurde vom Linnen aufgesaugt. Die Spuren der Dornen-Wunden sind einwandfrei auf dem Linnen sichtbar. Blut gerinnt an der Luft in zehn bis zwanzig Minuten. Es konnte sich also nicht um altes Blut handeln, da zwischen der ‚Geist-Aufgabe‘ Jesu am Kreuz (nach dem Essigtrunk) und dem Einwickeln in das Tuch zwischen zwei und vier Stunden vergangen sein mußten. Aus einem toten Körper ohne Herzschlag, ohne Blutdruck kann aber kein Blut austreten; u.a., weil Blut unter Vakuum steht und sich sofort ins Zentrum des Körpers zurückzieht, nachdem der Herzschlag aufgehört hat. Man kann diese Wirkung selbst ausprobieren, indem man eine Glasröhre nimmt, sie ins Wasser stellt und dann mit dem Finger die obere Öffnung luftdicht abschließt. Zieht man sie nun aus dem Wasser – so, daß das untere Ende offen ist – wird dennoch kein Wasser austreten,
sondern es bleibt in der Röhre hängen.
Longinus traf nicht ins Herz Der Lanzenstich des römischen Hauptmanns Longinus verletzte Jesu‘ Herz nicht.
In der Bibel steht nirgendwo, die Lanze habe ins Herz Jesu gestochen, und in jener Zeit war das Herz gar nicht als Lebenszentrum bekannt. In der Antike lebte ein Mensch, solange er ‚Pneuma‘ (Atem) hatte; und der Sitz des Lebens war die ganze Brust. Man wußte, daß ein Stich in die Brust das ‚Pneuma‘ zum Verlassen des Körpers brachte; daß da – mit also der Tod im Sinne der Antike eintrat.
(Heute nennt die Medizin dies ‚Pneumothorax‘, einen Vorgang, der die Lunge zum
Stillstand bringt, weil Luft in den Brustraum eindringt.) Dieser Zustand ist lebensgefährlich, aber nicht in jedem Fall tödlich. Im Falle Jesu hatte die Lunge offenbar schon vorher eine sichtbare Tätigkeit eingestellt.
Daß aber nach dem Lanzenstich, wie Johannes schreibt, Blut und Wasser flossen, beweist unzweifelhaft, daß noch ein Blutkreislauf vorhanden war. Das ‚Wasser‘ deute auf eine große Menge von Serum in der Körperhöhle als ein Ergebnis der Geißelung hin, welches auch direkt zum Zusammenbruch führte, analysiert Narkosespezialist Dr. Primrose.
Anhand des Grabtuches ist erkennbar, daß die Lanze das Herz in der Tat nicht berührt
hat. Sie trat zwischen der 5. und 6. Rippe auf der rechten Brustseite ein und unter dem linken Schulterblatt wieder aus, bei einem Winkel von etwa 29 Grad. Holger Kersten vertritt in seinem Buch die Ansicht, der römische Hauptmann Longinus könnte, wie Josef von Arimathäa, ein heimlicher Sympathisant von Jesus gewesen sein, und mit dem Lanzenstich – der den Tod bezeugen sollte – verhindert haben wollen, daß man Jesus die Beine breche, was unweigerlich zum Tod geführt hätte.
Nach einer von Gregor von Nyssa bezeugten Überlieferung soll Longinus später Bischof in seiner kappadokischen Heimat geworden sein! Kersten schreibt: „Joseph von Arimathäa, Nikodemus und Hauptmann Longinus gehörten zur geheimen Anhängerschaft Jesu.
Da sie einflußreiche Posten bekleideten, wußten sie früh genug Bescheid, worauf das revolutionäre Auftreten Jesu hinauslaufen würde.
Joseph genoß als Mitglied des Synedriums (des Sanhedrin) großes Ansehen, und auch
Nikodemus, der in nächtlicher Heimlichkeit von Jesus eingeweiht worden war (Joh. 3:1-
22), war ein jüdischer Ratsherr. Durch diese Positionen wußten Joseph und Nikodemus
über Ort und Zeitpunkt der Hinrichtung sicherlich Bescheid und konnten so die Rettung
ihres Meisters planen. (…) Joseph und Nikodemus wußten, daß die Kreuzigung selbst nicht zu vermeiden sein würde. Wenn es aber gelang, Jesus früh genug vom Kreuz
herunterzuholen, und alles gut geplant war, konnte man vielleicht sein Leben retten. Von entscheidender Bedeutung war, daß in all Der ‚auferstandene‘ Jesus spricht und ißt (!) mit zwei Jüngern in Emmaus und betont, er sei aus ‚Fleisch und Bein‘. Folglich kann sein Körper nicht gestorben sein (Gemälde von Caravaggio).
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http://www.t.com 14/1997 diesen Angelegenheiten die Jünger keine Rolle spielten. Sie hielten sich aus Angst vor Verfolgung verborgen. Gegen die angesehenen Ratsmitglieder Joseph und Nikodemus und den römischen Hauptmann konnte man nicht vorgehen.“
Des Sanhedrins strenge Gesetze Manche Autoren stellen heute Jesus als politischen Aktivisten dar, der den weltlichen Davidsthron in Palästina im Auge hatte.
Wiederholt sagte er jedoch, ‚mein Reich ist nicht von dieser Welt‘. Wir halten daher eine politische Zielrichtung Jesu‘ für eine irrige Ansicht. Ein Blick auf die damaligen Sanhedrin- Gesetze zeigt aber, daß Jesus gegen viele der strengen Gesetze verstoßen hatte, und dies durchaus auch wußte, war er doch schon im Kindesalter im Tempel von den Schriftgelehrten unterrichtet worden.
Professor Dr. Ethelbert Stauffer, ein bekannter Erlanger Theologe, stellte in seiner
Schrift ‚Jerusalem und Rom im Zeitalter Christi‘ (Franke-Verlag 1957) in 123 Paragraphen die damalige Gerichtsbarkeit der Juden zusammen. Nachstehend einige jener
Gesetze, gemäß denen Jesus legal hingerichtet wurde (die Abfolge und Numerierung
wurde von Prof. Stauffer geändert): Ablehnung der Thora § 1 Wer das Sabbatgebot oder eine andere Vorschrift der Thora mit Wissen und Willen übertritt, ist ein Gottesverächter.
§ 2 Er muß verwarnt werden.
§ 3 Wenn er nicht hört und wiederholt frevelt, ist er des Todes schuldig.
Ablehnung der juristischen Amtsträger und Entscheidungen
§ 6 Der Große Sanhedrin im Tempel zu Jerusalem spricht Recht in der Vollmacht Gottes. Gott selbst respektiert diese Rechtsentscheidungen (gemeint ist der Hohe Rat mit den
71 Mitgliedern, die auch Jesus verurteilt haben).
§ 7 Der Widerspruch gegen die Legitimation des Großen Sanhedrins wird mit dem Tode bestraft.
§ 8 Der Ungehorsam gegen eine Rechtsentscheidung des Großen Sanhedrin wird mit dem Tod bestraft.
Ablehnung des Klerus, Tempels oder Tempelkults
§ 13 Wer sich gegen den amtierenden Klerus in Jerusalem auflehnt, ist des Todes
schuldig. (Oft hat Jesus die Schriftgelehrten usw. lächerlich gemacht und sich gegen sie aufgelehnt).
Gotteslästerung
§ 16 Wer den Gottesnamen offen ausspricht, ist ein Gotteslästerer (von Jesus mehrfach
getan).
§ 17 Wer sich göttliche Ehren oder Reservatrechte anmaßt, ist ein Gotteslästerer.
(Sehr oft hat sich Jesus solche Reservatrechte zugelegt, zuletzt vor dem Hohen
Rat, was gewissermaßen nach ‚Recht und Gesetz‘ automatisch zum Todesureil führen mußte).
§ 21 Der überführte Gotteslästerer wird gesteinigt.
§ 22 Nach der Steinigung wird der Leichnam an einen kreuzförmigen Pfahl aufgehängt.
§ 23 Noch vor Ende des Hinrichtungstages (bei den Juden etwa gegen 18 Uhr) wird
der Leichnam des Gotteslästerers vom Kreuzpfahl abgenommen und ehrlos begraben.
Verführung zur Apostasie
§ 30 Ein Verführer (Mesith) ist ein Jude, der einen anderen Juden zum Abfall überredet hat oder überreden wollte.
§ 31 Jeder Jude ist verpflichtet, einen Verführer zur Anzeige zu bringen.
§ 35 Verwandtschaftliche und menschliche Rücksichten dürfen bei der Behandlung
eines Verführers keine Rolle spielen.
§ 36 Im Prozeßverfahren gegen den Verführer entfallen die sonst geltenden humanen
Bestimmungen.
§ 38 Wenn die Schuld des Verführers erwiesen ist, wird er gesteinigt.
Der Abfallprediger
§ 39 Ein Abfallprediger ist ein ‚Sohn Belials‘ (mehrfach wurde Jesus bezichtigt, mit
dem Teufel im Bunde zu sein), der das Gottesvolk durch planmäßige Agitation
zur Apostasie zu verführen sucht.
§ 41 Der Abfallprediger wird gesteinigt (Steinigung war eine der üblichen Arten, ein
Todesurteil zu vollstrecken).
Der Pseudoprophet
§ 50 Der Pseudoprophet kann von Gott gesandt sein, um Israel zu versuchen.
§ 51 Der Pseudoprophet gilt als Werkzeug der Hölle, erfüllt vom Geiste des Belial (des Teufels), in dessen Kraft er die Wunder vollbringt. (Wunder zu tun war also kein
Zeichen für die Sendung von oben).
§ 55 Der Pseudoprophet muß durch das Große Synedrium abgeurteilt und in Jeusalem hingerichtet werden.
§ 56 Die Hinrichtung kann durch Erdrosselung erfolgen.
§ 57 Die Hinrichtung kann durch Aufhängen erfolgen.
§ 58 Die Hinrichtung kann durch Steinigung erfolgen.
Prozeßordnung des Großen Sanhedrins in Jerusalem (u.a.)
§ 64 Der Große Sanhedrin in Jerusalem ist letzte Instanz für alle schwierigen Fälle
und Rechtsfragen.
§ 68 Jeder Apostasiefall muß durch mindestens zwei Zeugen bekräftigt werden.
§ 70 Die Aussagen der Belastungszeugen müssen völlig übereinstimmen, auch
in den geringfügigen Einzelheiten undNe bendingen. (Beim Prozeß Jesu ist bekanntlich die Erfüllung dieser Vorschrift nicht gelungen, und es traten gemäß der Evangelien viele falsche Zeugen auf, die falsche Aussagen machten. Als Jesus aber vom Hohepriester gefragt wird, ob er der Christus sei, und er antwortet:
„Du hast es gesagt“ (Matth. 26:64), wurde ihm das als Gotteslästerung ausgelegt).
§ 77 Die Hinrichtung des Apostaten erfolgt ‚zur größeren Ehre Gottes‘. Kaschmir, das wahre Land, wo Milch und Honig fließt. Auch Mose ist dort gestorben.
Sein Grab, 70 km nördlich von Srinagar, wird noch heute von Rishis behütet und bewacht.
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§ 78 Der Volksverderber muß ‚sterben‘, damit die Verderbnis nicht weiter um sich greift.
§ 81 Wenn die Verurteilten bei der Hinrichtung ihre Schuld bekennen und bereuen,
so ist ihnen Gottes Vergebung und ein Anteil an der künftigen Welt gewiß.
Publizität und Abschreckung
§ 83 Ein wesentlicher Zweck der Strafe ist die Abschreckung.
§ 84 Die Hinrichtung des Apostaten soll deshalb in größtmöglicher Öffentlichkeit
vollzogen werden.
§ 85 Die Hinrichtung soll deshalb vor den Toren Jerusalems stattfinden.
§ 86 Die blutige Demonstration soll deshalb um die Zeit der großen Wallfahrtsfeste
(Laubhütten, Pessah (wie bei Jesus), Pfingsten) vollzogen werden, am zweckmäßigsten
am Vortage des ersten Feiertages, wenn die Pilgermassen aus aller
Welt in Jerusalem versammelt sind.
§ 93 Noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang muß der Leichnam wieder vom Holze abgenommen werden. Zur Zeit Jesu hatte die römische Reichsregierung dem Großen Sanhedrin die Blutgerichtsbarkeit entzogen. Er konnte nach wie vor Todesurteile fällen, mußte aber den Verurteilten dann zur Bestätigung und Vollstreckung des Todesurteils dem römischen Prokurator (damals Pilatus) übergeben.
Die ‚Gottesprobe‘ und das ‚Fluchholz‘
Zu jener Zeit war es üblich, bei gekreuzigten Gotteslästerern, Sabbatschändern, Abfallpredigern und ähnlichen Ketzerverbrechern die sogenannte ‚Gottesprobe‘ anzuordnen.
Widerrief der Delinquent noch am Kreuz seine Lehre und sein Tun, erhielt er vom
Hohepriester eine Art Lossprechung und durfte damit im Schoß des Judentums sterben.
Widerrief er nicht, gab es für ihn nur noch die Chance, daß Gott selbst ihn durch
eine wunderbare Errettung bestätigte. Starb der Hingerichtete jedoch und wurde nicht
errettet, dann galt nach dem Gesetz des Moses der Fall als erledigt. Die Gottesprobe
hatte dann erwiesen – und daran halten sich die Juden noch heute -, daß der Hingerichtete tatsächlich von Gott verworfen wurde; denn die Urteile des Hohen Rates wurden im Namen Gottes ausgesprochen.
„Ebenso aber spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten und Ältesten
und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist Israels König, so steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir wollen an ihn glauben. Er vertraute auf Gott, der rette ihn jetzt, wenn er ihn liebt; denn er sagte: Ich bin Gottes Sohn.“ (Matth. 27:41-44).
„Starb Jesus am Kreuz, so mußte Gott selbst ihn verworfen haben; denn nach dem
Gesetz Moses ist verflucht, wessen Leichnam am Kreuz, dem Fluchholz hängt“, schreibt
Reban in seinem Buch. Unter der entsprechenden Bibelstelle steht: „Und wenn bei
einem Mann eine Sünde geschieht, (auf die) das Todesurteil (steht), und er wird getötet, und du hängst ihn an ein Holz, dann darf seine Leiche nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt am selben Tag begraben. Denn ein Gehenkter ist ein Fluch Gottes. So sollst du dein Land nicht unrein machen, das der HERR, dein Gott, dir als Erbteil gibt.“ (5. Mose 21:22-23).
Nun stellt sich natürlich die Frage, ob auch das (römische) Kreuz ein ‚Fluchholz‘ war; ob man einen Gekreuzigten einem ‚Gehenkten‘ gleichsetzen kann. So oder so berichten aber drei Evangelien davon, daß der Gekreuzigte verspottet wurde mit der Aufforderung, sich zu retten, wenn er wirklich der Sohn Gottes sei. Reban bemerkt: „In den Augen der Juden hatte Jesus – und das gilt wieder bis zum heutigen Tage – die Gottesprobe nicht bestanden, nachdem er (angeblich) am Kreuz gestorben war. Die Errettung kam aber nicht (scheinbar nicht, wie wir jetzt wissen).
Selbst eine Auferstehung änderte daran gar nichts, da es sich hier um eine Art neues
Leben handelte. Nach der Lehre der damals herrschenden Mächte in der jüdischen Synagoge erwartete ja alle Menschen eine Auferstehung in ein neues Leben. Eine solche
Auferstehung nach dem leiblichen Tode konnte und kann bis zum heutigen Tage in
den Augen der Juden die Verwerfung durch Gott, die durch das Sterben am Kreuz, dem
Fluchholz, bezeugt war, nicht widerlegen.
(…) Aus diesen Gründen haben sich die Juden bzw. die Rabbiner für die berichtete
Auferstehung Jesu in den letzten 1900 Jahren nicht sonderlich interessiert. (…) Sofern Jesus von Gott tatsächlich hätte bestätigt werden sollen, hätte Gott ihn erretten müssen und ihn keinesfalls am Kreuz, dem Fluchholz des Moses, sterben lassen dürfen.“ Jüdische Kultur entmythologisiert Jesus stellte für das damalige Judentum
eine Bedrohung dar, da er einen liebenden Gott predigte, statt einen Gott, den man
fürchten muß. Wiederholt wandte er sich gegen die starren Gesetze des Judentums –
und machte sich damit gemäß den Gesetzen der Thora zum ‚Gottesverächter‘, den zu verfolgen das Gesetz befahl. Er befand sich also in der schwierigen Lage, mit jeglicher neuen Lehre gegen die alten Gesetze zu verstoßen – und damit ein Verbrechen‘ zu begehen, das nur mit dem Tod gesühnt werden konnte.
Holger Kersten urteilt in seinem Buch ‚Jesus lebte in Indien‘: „Im Verhalten dem Tod,
der Familie, dem Gesetz und der Tradition gegenüber zeigen sich zwischen ihm (Jesus)
und dem orthodoxen Judentum grundlegende Unterschiede. Man kann sogar sagen, daß
Jesus alles entmythologisiert hat, was der jüdischen Kultur heilig war!“ Kersten weiter: eder verstößt Jesus gegen die jüdischen Gesetze, die er für bedeutungslos,
unnütz und leer hält, und sein demonstratives Übertreten der Sabbatgebote ist schließlich Anlaß für seine Kreuzigung.“ Auch Kerstens Recherchen ergaben, daß Jesus zweifellos zu den ‚Essenern‘ (sprich: Esseener) gehörte, die Epiphanios von Salamis zufolge auch ‚Nazarener‘ oder ‚Nazoräer‘ genannt wurden. (Es heißt daher korrekt ‚Jesus, der Nazarener‘ und nicht ‚Jesus von Nazareth‘. Der Ort Nazareth entstand erst im 3. Jahrhundert n.Chr.).
Der Messias sollte nicht sterben Die Propheten des alten Testaments weisen verschiedentlich auf den kommenden Messias hin. Nirgendwo in all diesen Schriften
findet sich ein Satz, der sagt, daß der Messias den Tod erleiden würde – jedenfalls nicht in der Septuaginta, der griechischen Urschrift (ca. 200 v.Chr.), wie auch in der Urschrift der Masoreten. Bei Jesaia lesen wir heute noch in jeder gängigen Bibelübersetzung: „Wenn er sein Leben zum Schuldopfer einsetzte, soll er Nachkommen sehen und sein Leben wird verlängert werden und die Sache des Herrn durch ihn glücken.“ (Jes. 53:10). Auch die Prophezeiungen in Psalm 34 erwähnen nichts
von einem Tod des künftigen Messias: „Der Gerechte muß viel leiden; aber aus allem
errettet ihn der Herr“ (Ps 34:20).
Die Juden glaubten ihren Propheten.
Da her konnte jener, der da starb am Kreuz, nicht der Verheißene sein. Was jedoch jahrhundertelang falsch gedeutet wurde – unter anderem wegen der Schriften und Lehren
des Paulus – war, daß der Herr seinen Sohn tatsächlich errettet hat. Und so wird die
Jesaia-Prophezeiung wahr, nämlich „Aber der Herr, Herr, hilft mir. Darum bin ich nicht zuschanden geworden, darum habe ich mein Gesicht (hart) wie Kieselstein gemacht. Ich habe erkannt, daß ich nicht beschämt werde“
Im Profil dieser beiden Männer erkennt man deutlich den Unterschied zwischen
den nordindischen Rassen: semitische Abstammung, von den Ansässigen ‚Söhne Israels‘ genannt (links), und die indoiranische Abstammung (rechts).
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(Jes. 50,7)- beschämt durch den Tod am ‚Fluchholz‘ des Mose, der besiegeln würde,
daß er ein Gotteslästerer war.
Das heilige Grabtuch Jesu, schreibt Kurt Reban, „beweist im 20. Jahrhundert, dem
sechsten Jahrtausend jüdischer Geschichte, die genaue und vollständig korrekte Erfüllung des Alten Testamentes in bezug auf Jesus Christus.“
War er also doch der Israel verheißene Messias?
Die Kraft der Auferstehungsflamme Holger Kersten vermutet, Jesus sei am Kreuz gar kein Essig dargereicht worden, sondern ein Rauschgift (möglicherweise Opium), das ihn schnell bewußtlos machte.
Dies ließ ihn, zusammen mit der scheinbar beendeten Atmung, wie ein Leichnam er –
scheinen. Josef von Arimathäa brachte ihn mit Nikodemus ins nahegelegene, eigens für
diesen Zweck gekaufte Felsengrab und bettete ihn in das Grabtuch. Sie rieben seinen
Leib mit einer Salbe ein, die Aloe enthielt (welche für den fotografischen Abdruck auf dem Tuch verantwortlich sei). Die Essener waren berühmt für ihre Heilkunst. Ganz
bestimmt wendeten die Anwesenden auch die Auferstehungsflamme an, mit der Jesus
zeit seines Lebens gearbeitet hat. Die Flamme hat die Eigenschaft, jegliche Zell-, Molekular-, Atomar- und Elektronenstruktur und Mittels ihr war es Jesus auch möglich, ‚Tote‘, deren Silberschnur noch nicht durchgetrennt worden war, wieder ins Leben zurückzuholen.
Es ist buchstäblich die Wiedererweckungskraft, und Erzengel Gabriel half mit, diese seine Kraft durch den geschundenen, halbtoten Körper Jesu` lodern zu lassen.
Als Jesus am Morgen nach dem Sabbattag das Grab verließ, erkannte ihn Maria Magdalena
nicht sogleich. Verständlich, hatte er doch erstens abgenommen, zweitens war sein
Gesicht vermutlich immer noch von den Prellungen der Geißelung verschwollen, und drittens war sie wohl kaum darauf vorbereitet, ihren Gefährten in Fleisch und Blut wiederzusehen.
Da er nackt am Kreuz gehangen hatte, brauchte er Kleider, um seine Blößen zu bedecken.
Wie die Bibel schreibt, zog er sich wahrscheinlich die Kleider eines Gärtners über
(Maria Magdalena meinte, in ihm einen Gärtner zu erblicken; Joh. 20:14). Wäre er nur in seinem ‚Lichtleib‘ auferstanden, hätte er das Kleiderproblem nicht gehabt. Auch später, als Jesus seinen Aposteln wiederbegegnet, versuchter sie mit aller Kraft davon zu überzeugen, daß er „in Fleisch und Bein“ vor ihnen steht: „Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Zweifel in euren Herzen auf? Ich bin es!
Tastet und sehet! Ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr es an mir sehet!“ (Luk. 24:38-43). Und weiter: „Als sie noch nicht glaubten vor Freude, und sich wunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Sie aber reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch; und er nahm und aß vor ihnen.“
Ein Astral- oder Geistkörper kann nicht essen.
Nur ein physischer Körper ist dazu imstande!
Auch die Episode mit dem ungläubigen Thomas, der erst glauben will, wenn er die Wundmale berührt hat, zeigt klar, daß Jesus in seinem physischen Körper vor seinen Jüngern stand: „Lege deinen Finger hierher und sieh meine Hände! Nimm deine Hand und lege sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ Da rief Thomas aus: „Mein Herr und mein Gott!“ Weshalb wohl? Weil er gespürt hatte, daß Jesus in demselben Körper vor ihm stand, der kurze Zeit zuvor am Kreuz angeblich gestorben war (Joh. 20:27).
Im physischen Körper ‚auferstanden‘!
Kurt Reban hat in seinen jahrelangen Forschungsarbeiten ermittelt, daß in den biblischen Urschriften nirgendwo die Rede vom Tod oder Sterben Jesu‘ die Rede war. In allen Urtexten hieß es an der Stelle, wo Jesu ‚Tod‘ beschrieben wird, „er gab seinen Geist auf“.
„Emisit spiritum“ steht in den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas; bei Johannes heißt es „tradidit spiritum“. Das heißt in jedem Falle: „Er gab seinen Geist auf“. In den griechischen Urschriften finden sich die Ausdrücke: • Apheken to pneuma – „Er gab seinen Geist auf“ • Exepneusen – „Er hauchte den Geist aus“
• Paredoken to pneuma – „Er gab hin den Geist“.
„Pneuma“ bedeutet Hauch, Luft, Atem,
Göttlicher Geist. An keiner dieser Stellen in der Bibel wurden in der Urschrift Worte verwendet, welche auf eine völlige körperliche Vernichtung hingewiesen hätten. Dafür hätte es andere Worte gegeben. Das heute oft an jenen Stellen verwendete ‚er starb‘ oder ‚er verschied‘ entspricht in seinem heutigen medizinischen Sinne keinem dieser Worte der Urschrift.
Irreführend ist auch die Stelle, wo Jesus zu dem einen Schächer, der mit ihm gekreuzigt wird, spricht: „Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!“ (Lukas 23:43). In der Urschrift heißt es an jener Stelle: „Wahrlich, ich sage Dir heute, Du wirst mit mir im Paradiese sein!“
Die kleine Verschiebung eines Wortes innerhalb eines Satzes bringt eine völlig
andere Bedeutung hervor. Jesus sagte ganz gewiß nicht, daß jener Schächer ‚heute‘ mit
ihm im Paradiese sein werde – denn er hatte noch nicht vor, ins himmlische Paradies einzugehen.
Statt dessen führte ihn sein Weg über Damaskus der alten Seidenstraße entlang
in ein irdisches Paradies, ins Land, wo Milch und Honig flossen – schon zu Mose‘
Zeiten: Nach Kaschmir.
Die Flucht nach Damaskus 40 Tage nach der ‚Auferstehung‘, im Jahre 26 unserer Zeitrechnung, floh Yeshua-bar-Joseph, den wir als Jesus, den Christus, kennen,
nach Damaskus. Es gab dort eine große, dem römischen Gouverneur Sossianus Hierocles
zufolge 900 Mann zählende Essenergemeinde, bei der er Zuflucht und Schutz fand. Damaskus lag mitten in Syrien, wo die Juden seit dem Makkabäeraufstand (165 v.
Chr.) verhaßt waren. Holger Kersten berichtet in seinem Buch Jesus lebte in Indien (siehe t-Buchmarkt) detailliert von Jesu‘ ‚Fluchtweg‘.
Interessant ist, daß nur eines der vier Evangelien von Jesu angeblicher Himmelfahrt berichtet. Und auch dort heißt es bloß lapidar: „Er führte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie.
Und es geschah, während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde hinaufgetragen
in den Himmel.“(Luk. 24:50). Da steht nichts von weißen Wolken oder gleißendem
Licht oder einem Strahlenkörper. Kersten sah sich vor Ort um: „Von der Stadtgrenze Jerusa- Jesu Reise nach Indien.
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lems steigt der Weg nach Bethanien über die letzten südlichen Ausläufer der Ölbergkette bis zur ‚Himmelfahrtskuppe‘ ziemlich steil an.
Wer über die Kuppe hinweg auf der anderen Seite wieder hinunterläuft, entschwindet
rasch dem Blick derer, die zurückbleiben.“
Und so geschah es auch. Jesus ging die Kuppe hinauf – und auf der anderen Seite
Richtung Damaskus wieder hinunter. Das war‘s auch schon. Alle anderen Deutungen
sind Legenden. Etwa fünf Kilometer vor Damaskus, berichtet Kersten, gibt es noch
heute einen Ort, der ‚Maryuam-i-isa‘ heißt, was bedeutet: ‚Der Ort, an dem Jesus wohnte.‘
Der persische Historiker Mir Kawand nennt gleich mehrere Quellen, denen zufolge Jesus
hier nach der Kreuzigung gelebt und gelehrt haben soll. Nach einiger Zeit wanderte Jesus weiter gen Osten. Das apokryphe Thomas-Evangelium berichtet, daß Jesus am Hofe des Königs von Andrapa erschienen sei (heute Iskilip im nördlichsten Anatolien). Über die alte Seidenstraße wanderten sie gen Persien.
Noch heute lassen viele Ortsbezeichnung entlang dieses alten Handelsweges auf einen
vorübergehenden Aufenthalt Jesu oder Marias schließen. Denn einige Jahre nach dem Fortgang Jesu begaben sich seine Mutter Maria und ihre engste Vertraute, Maria Magdalena, ebenfalls auf die Reise nach Kaschmir. Maria war gesundheitlich zu geschwächt gewesen, um ihren Sohn nach dessen Kreuzigung auf der Flucht zu begleiten. Zudem wollte sie ihrem zweitgeborenen Sohn Jakobus helfen, die junge christliche Gemeinschaft in Jerusalem aufzubauen. Maria Magdalena begleitete Mutter Maria auf dieser beschwerlichen Reise, da sie jene Frau war, die Jesus von ganzem Herzen liebte, und die später seine Gemahlin und die Mutter seiner Kinder (!) werden
sollte. Vom Aufenthalt Jesu‘ in Persien berichten verschiedene historische Dokumente.
Kersten zufolge war Jesus insgesamt etwa 16 Jahre unterwegs, bis er in Kaschmir eintraf. ‚Yuz Asaf‘ in Persien und Afghanistan
In Parthien war er unter dem Namen ‚Yuz Asaf‘ bekannt. Der Name bedeutet ‚Führer
der geheilten Unreinen‘ – geschichtlichen Quellen zufolge hat Jesus auch in Persien
Aussätzige geheilt. Den Überlieferungen zufolge kam der Prophet Yuz Asaf von Westen
her ins Land, und was er sagte oder lehrte,
un terschied sich inhaltlich nicht von dem, was Jesus Christus gepredigt hatte. Der Hofpoet des indischen Mogulkaisers Akbar nennt Jesus ‚Ai Ki Nam-i-to: Yus o Kristo‘ (Du, dessen Name ist: Yuz oder Christus). Während sich im Westen der griechische Titel ‚Christos‘ (was soviel wie der ‚Gesalbte‘ bedeutet) verbreitete, blieb im Osten über Jahrhunderte hinweg der Name ‚Yuz Asaf‘ gebräuchlich.
Kersten: „Ortsnamen, die auf den Aufenthalt und das Wirken Jesu schließen lassen, finden sich auch im heutigen Afghanistan und Pakistan, wie etwa zwei Ebenen, die den Namen des Propheten Yuz Asaf tragen, in der Nähe der Städte Ghazni und Jalalabad im Osten Afghanistans, wo Jesus der Tradition zufolge gewesen sein soll.“ Die Thomas-Akten bezeugen dann wiederum den Aufenthalt Jesu in Taxila (im heutigen Pakistan). 70 Kilometer östlich von Taxila befindet sich das Städtchen ‚Mari‘. „Bei dem idyllisch gelegenen Bergort (engl. ‚Murree‘) an der Grenze zu Kaschmir wird seit Menschengedenken ein Grabmal verehrt, das ‚Mai Mari da Asthan‘ genannt wird, ‚Ruhestätte der Mutter Maria‘. Als Maria diese Gegend erreichte, muß sie schon
über siebzig Jahre alt gewesen sein“, schreibt Holger Kersten, „und von der langen Reise war sie zweifellos geschwächt. Da sich nirgendwo sonst ein Grab der Maria nachweisen läßt, ist es durchaus vorstellbar, das sie hier begraben wurde.“ Die Ruhestätte werde heute noch von der moslemischen Bevölkerung als das Grab der Mutter Jesu‘ verehrt – Jesus gilt im Islam schließlich als einer der höchsten Propheten. Heute befindet es sich in militärischem Sperrgebiet.
Eine Asphaltstraße führt von Mari durch bewaldete Berglandschaften ins 170 km entfernte Srinagar, der Hauptstadt Kaschmirs.
Zwischen den Ortschaften Naugam und Nilmarg, 40 km vor Srinagar, liegt in einem weit
geöffneten Tal ‚Yus-Marg‘, die ‚Jesus-Wiese‘, wo der Meister predigte. Kersten: „Dies berichtet die Überlieferung der hiesigen, ‚BaniIsrael‘ (Söhne Israels) genannten Hirtenstämme, die sich in diesem Gebiet nach 722 v. Chr. angesiedelt haben sollen.“
Die Thomas-Akten erzählen, der Apostel Thomas habe eine Zeitlang am Hofe des indischen Königs Misdai in Südindien gewirkt, wo er zahlreiche Anhänger gewonnen habe.
Tatsächlich kehrte Marco Polo 1295 mit der Kunde nach Europa zurück, an der Ostküste
Südindiens lebten zahlreiche Christen, die das Grab des Apostels Thomas verehrten (es wird heute noch in Mylapore bei Madras in Ehren gehalten). Auch an der Malabarküste auf der Westseite Südindiens (dem heutigen Kerala) fand der venezianische Entdecker Christen, die sich ‚Thomas-Christen‘ nannten. Dieses Christentum lasse sich ‚sehr weit zurückverfolgen‘, notierte Marco Polo.
Kersten zählt noch weitere Hinweise vom Wirken Jesu‘ auf dem indischen Subkontinent
auf.
Im Koran: Jesus überlebte Kreuzigung!
Doch auch das heilige Buch der Moslems, der Koran, hält fest, daß Jesus am Kreuz
nicht gestorben ist, sondern die Hinrichtung überlebte und danach in einem ‚glücklichen Tal‘ lebte.
Die Aussagen des Korans hinsichtlich Jesu‘ Kreuzigung sind ziemlich eindeutig: „Und
weil sie ungläubig waren und wider Maria eine schwere Verleumdung aussprachen; und
weil sie sagten, ‚Wir haben den Messias, den Sohn der Maria, den Gesandten Gottes, getötet‘ – während sie ihn doch weder erschlugen noch kreuzigten , sondern er sollte ihnen nur erscheinen ähnlich (einem Gekreuzigten), …(darum verfluchten wir sie), und siehe, diejenigen, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kunde davon, sondern folgen einer Vermutung; und nicht töteten sie ihn in Wirklichkeit.
Vielmehr hat Gott ihn zu sich selbst erhoben, und Gott ist mächtig, weise.“
Kersten bemerkt, daß das arabische Wort für ‚Kreuzigung‘ ausdrücklich den Tod am
Kreuz bedeute. Der Text widerspricht also nicht der Kreuzigung, sondern dem am Kreuz
erfolgten Tod. Weiter heißt es im Koran darüber, was Jesus nach der Kreuzigung gemacht habe: „Und Wir machten den Sohn der Maria und seine Mutter zu einem Zeichen und gaben ihnen Zuflucht auf einer Höhe, einem Ort der Sicherheit mit Wasser von fließenden Quellen.“ (Koran 23,51).
Das ‚Gelobte Land‘ Kaschmir Der im Islam für Jesus übliche Name ‚Issa‘ stammt vom syrischen ‚Yeshu‘. Auf der Karte Kaschmirs (das in seinen westlichen Teilen,
auf dem Gebiet des heutigen Nordpakistan, islamisch ist,) finden sich allein 24 Ortsbezeichnungen, welche ‚Issa‘ oder Yuzu (von Yuz Asaf) beinhalten.
Doch nicht erst seit Jesu‘ Wirken in Kaschmir gibt es starke Bande zwischen den Israeliten und jenem fruchtbaren, süßen Bergland im Norden Indiens und Pakistans. Kaschmir war das eigentliche Ziel des Volkes Israel gewesen, als es unter der Führung von Moses aus Ägypten floh. Ja, Kaschmir war die Heimat des biblischen Stammvaters Abraham gewesen! „So spricht der Herr, der Gott Israels: Eure Väter, Tarah, Abrahams und Nahors Vater, wohnten vorzeiten jenseits des Stromes und dienten anderen Göttern. Da holte ich euren Vater Abraham von der anderen Seite des Stromes und ließ ihn durch das ganze Land Kanaan wandern, mehrte sein Ge Das Grab von Mutter Maria in Mari, Pakistan, wird seit Menschengedenken von der Bevölkerung verehrt. 8 http://www.t.com 14/1997
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schlecht und gab ihm Isaak.“ (Jos. 24:2-3). Mehrere Stellen im 1. Buch Mose weisen das Gebiet um Haran als die eigentliche Heimat Abrahams aus. Gott gab Abraham den Befehl, aus seiner Heimat auszuziehen, als er in Ha ran lebte (1. Mose 11:32). Und den Brautwerber, den Abraham schließlich für seinen Sohn Isaak ausschickt, sendet er wiederum nach Haran ‚in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft‘. (1. Mose 24).
„Haran heißt aber bis auf den heutigen Tag eine kleine Stadt in Nordindien, wenige Kilometer nördlich der kaschmirischen Hauptstadt Srinagar, in der Archäologen Reste von Grundmauern freigelegt haben, die schon weit vor der Zeitenwende zu datieren sind“, schreibt Holger Kersten. „Es ist heute nicht mehr möglich, die Wanderungen der nomadischen Hebräerstämme im einzelnen nachzuvollziehen, doch die Indizien lassen Schlußfolgerungen zu, daß sie um 1730 vor unserer Zeitrechnung unter Jakobs Führung begannen, Richtung Ägypten zu wandern.“ Vermutlich während der Regierungszeit Pharao
Ramses II., mutmaßt Kersten, hätten die semitischen Stämme dann unter der Führung
von Moses Ägypten wieder verlassen, auf der Suche nach dem Land ihrer Väter, dem von
Jahwe verheißenen ‚Gelobten Land‘. Während die historische Erforschung des Alten Testaments ergeben habe, daß Moses keineswegs der Verfasser der ihm zugeschriebenen
‚fünf Bücher Mose‘ sei (vielmehr sei der Pentateuch erst nach Jahrhunderten
münd licher und schriftlicher Überlieferung zu sammengestellt worden), gab es Moses
tat sächlich. Die mosaischen zehn Gebote sind jedoch nur ein zusammengefaßter Auszug
der Gesetze, die schon jahrhundertelang bei den Völkern Vorderasiens gebräuchlich
waren, und die höchstwahrscheinlich auf die indische Rigveda zurückgehen. Kersten:
„Moses ist auch nicht der Schöpfer der monotheistischen Religion. Der Gedanke eines
weltumfassenden, unsichtbaren, einzigen Gottes, des Allvaters, des Vaters der Liebe und Güte, der Barmherzigkeit, Menschlichkeit und Treue, existierte schon lange vorher in den Veden und in der nordischen Edda. Auch Zarathustra nennt seinen Gott ausdrücklich den ‚Einzigen‘.“
Moses starb in Nordindien Die uns bekannte jüdische Geschichte beginnt mit dem Auszug aus Ägypten. Historiker haben die Wanderung des Volkes Israel nachvollzogen und folgende Stationen ausfindig gemacht: Das Land Goschen lag höchst wahrscheinlich am Ostrand des Nildeltas; dann folgte Beerscheba, die traditionsreiche Jakobsstätte; später das Sinai-Massiv (wo Moses vermutlich am Berg ‚Dschebel-Mussa‘ – ‚Berg des Moses‘ die eindrucksvolle Demonstration des Feuergottes Jahwe er lebte). Gemäß biblischer Überlieferung blieben die Israeliten hier elf Monate. Dann versuchten sie, in das Gelobte Land weiterzuziehen, doch schlug dieses Unternehmen fehl, und das Volk Israel zog nach vierzig Jahren (‚vierzig‘ ist eine mystische, keine für real zu nehmende Zahl, die einfach ‚eine lange Zeit‘ bedeutet) in der Wüste umher.
Holger Kersten: „Im Tal des Jordans spürte Moses nun sein Ende nahen. Er wußte, daß er sein Volk nicht mehr bis zum Ziel des langen Weges führen durfte (5. Mose 31:1-2), und verkündete nun die Gesetze, die künftig im verheißenen Land gelten sollten. Er erteilte letzte Anordnungen und Anweisungen für die Zeit nach dem Übergang über den Jordan, hielt eine letzte Rede und stieg auf den Berg Nebo, um noch vor seinem Tode das Land, wo ‚Milch und Honig fließen‘, zu sehen. Dort starb er (5. Mose 34;1-7).“ Jedem, der einmal selbst in Palästina gewesen ist, ist schleierhaft, wie man dieses wüstenartige, karge, scheinbar nur aus Steinen bestehende Gebiet als ein ‚Land der Milch und des Honigs‘ bezeichnen könnte. Die Beschreibung trifft aber hundertprozentig auf Kaschmir zu das über ein angenehmes Klima verfügt, und über üppige Vegetation mit viel Gemüse- und Fruchtanbau, tiefen Wälder, wasserreichen Flüssen und ausgedehnten Seen.
Zu den Rätseln des Heiligen Landes gehört, wo denn Moses begraben ist. Bis auf
den heutigen Tag kennt dort niemand seine Grabstätte. Dabei gibt die Bibel insgesamt
fünf Hinweise auf seine Lage (5. Mose 34:1-7): Das Gefilde Moab, der Berg Nebo im
Gebirge Abarim, die Gipfel von Pisga, Bethpeor und Hesbon werden in der Umgebung
des Grabes genannt. Und, oh Wunder, all diese Ortsnamen gibt es – zum Teil leicht
abgeändert – heute noch, alle in enger Umgebung im schönen Lande Kaschmir.
Moab heißen das Tal und die Ebenen von Mowu, eine ideale Hochweide. Sie befinden
sich nur fünf Kilometer nordwestlich des Berges Nebo, der zum Abarim-Gebirge gehört.
Beth-peor ist die kleine Stadt Bandipur, die früher auf persisch Behat-poor und noch
weiter zurück Beth-peor hieß. Der Ort liegt 70 Kilometer nördlich von Srinagar. 18 Kilometer weiter nordöstlich liegt das kleine Dorf Hasba oder Hasbal – das biblische Hesbon (5. Mose 4:46); und in jenem Gebiet liegt auch Pisga, das heute Pishnag heißt.
Holger Kersten besuchte in jenem Gebiet das Grab Mose! Die Rishis der Gegend verehren
es seit 2‘700 Jahren. Kersten: „Die Überlieferung hat recht: Das Grab liegt bei
den Gefilden Moabs, bei den Gipfeln von Pisga, am Berg Nebo, gegenüber Beth-peor,
und gewährt einen herrlichen Blick auf ein immergrünes, blühendes Land, ‚in dem Milch
und Honig fließen‘, das wahre Paradies. In dieser Gegend, wie auch in anderen Teilen
Kaschmirs, gibt es zahlreiche Orte mit biblischen Namen, von denen manche Muqam-i-
Musa genannt werden, ‚der Platz des Moses‘“ – oder der ‚Stein des Moses‘, oder auch ‚das Bad des Moses‘. Kersten weist auch nach, daß die Seefahrer König Salomos Indien erreichten. Er reiste vermutlich selbst einmal nach Kaschmir, denn bei den muslimischen Bewohnern wird das Land bis heute ‚Bagh-i-Suleiman‘ geheißen
– ‚Garten des Salomo‘. Auf einem Berg oberhalb Srinagars steht ein kleiner Tempel,
der den Namen ‚Takht-i-Suleiman‘ trägt – ‚Thron des Salomo‘. Im Nordwesten Irans ist
ein Berg nach Salomo benannt. Er weist Ruinen auf, die aus dem frühen ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung stammen.
Im alten Testament finden sich über 300 biblische Ortsnamen, die identisch sind mit
praktisch oder noch immer völlig gleichlautenden Ortsnamen in Kaschmir!
Das hat seinen Grund. Nach der Teilung Israels in ein Nordreich (10 Stämme) und
ein Südreich (Stämme Juda und Benjamin) wanderten die Stämme des Nordreichs gen
Osten, von wo aus niemals mehr ein Lebenszeichen von ihnen nach Palästina gelangte.
Die abertausende Menschen zählenden ‚verlorenen Stämme‘ kamen nach Jahrhunderten
politischer Wirren und des Umherziehens ins Mitten in Srinagar, der Hauptstadt Kaschmirs, befindet sich das Grab von Yuz Asaf, wie man Jesus in Indien meistens nannte.
Aller Wahrscheinlichkeit nach liegen die sterblichen Überreste von Jesus in diesem
hölzernen Schrein im Innern der Grabstätte.
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‚Gelobte Land der Väter‘ – ins sonnig-grüne Kaschmir am Fuße des Himalaja, wo sie leben – bis auf den heutigen Tag. Man kennt sie dort auch als die ‚Ben-i-Israel‘ – die ‚Söhne Israels‘. Kersten führt auch diesen Beweis in seinem Buche souverän.
Jesu Tod in Kaschmir
Jesus soll der Überlieferung nach noch lange Jahrzehnte in Kaschmir gelebt haben
und erst in höherem Alter verstorben sein.
Wie schon erwähnt, war Maria Magdalena seine Frau, und hatten sie auch mehrere Kinder.
Das mag besonders bibeltreue Leser empören – doch was sollte am Kinderhaben
ungöttlich, ja, gar schlecht sein? Ist es nicht ein natürlicher Teil eines menschlichen Lebens? Und wenn Jesus dieses menschliche Leben nicht hätte bis zur Neige leben wollen – dann hätte er das Kreuz eben nicht überlebt!
An seiner Lehrtätigkeit hinderte ihn sein ‚normales‘ Leben bestimmt nicht. Zudem
brachte er die Qualität der Nächstenliebe und des Mitgefühls zu den Menschen, und diese Qualitäten lassen sich vortrefflich in einer Familie (vor-)leben. Und wie starb Jesus dann, wenn er nicht in Bethanien in den Himmel auffuhr?
Ein in Bombay erschienenes Buch (The Book of Balauhar and Budasaf) schildert den
Tod von ‚Yuz Asaf‘ alias Jesus: „Und er er – reichte Kaschmir, und dies war der entfernteste Ort, an dem er predigte, und dort kam das Ende seines Lebens über ihn. Und er verließ die Welt und hinterließ seine Erbschaft einem bestimmten Jünger, der Ababid hieß und ihm diente; alles, was jener tat, war vollkommen.
Und er ermahnte ihn und sprach zu ihm: Ich habe einen würdigen Schrein gefunden
und ihn ausgeschmückt und Lampen für den Sterbenden hineingebracht. Ich habe die
Herde mit dem wahren Gesicht versammelt, die verstreut war und zu der ich gesandt worden bin. Und nun werde ich Atem schöpfen durch meinen Aufstieg von der Welt, indem
sich meine Seele von dem Körper löst. Achtet die Gebote, die euch gegeben wurden, und
weicht nicht vom Pfad der Wahrheit ab, sondern haltet in Dankbarkeit daran fest. – Und laßt Ababid den Führer sein. Danach befahl er Ababid, die Stätte für ihn zu ebnen, dann streckte er seine Beine aus und legte sich nieder; und dann drehte er seinen Kopf in Richtung Norden und sein Gesicht nach Osten, und dann starb er.“
Konsequenzen für Judaismus und Christentum
All die Dinge, die Sie hier gelesen haben, sind keineswegs neue Erkenntnisse. Nach
und nach wurden sie seit 1947 aus dem Dunkel der Geschichte ans Tageslicht gebracht.
Was erstaunt, ist, daß diese umwälzenden Neuigkeiten bislang weder das Christentum
noch das Judentum beeinflußt haben. Dabei müßten beide Religionen, würden sie die
Wahrheit und Echtheit der zutage geförderten Fakten anerkennen, eine große Wandlung
vollziehen.
Eine Ahnung davon vermittelt Kurt Reban in seinem Buch ‚Jesus wurde lebendig
begraben‘. Im zweiten Band seiner Grabtuch-Jesu-Werke kommt ein jüdischer Journalist
namens Solomon vor, der, in New York lebend und gerade auf Europareise, von den
umwälzenden Entdeckungen um das heilige Grabtuch erfährt. Wir zitieren Reban, als er
schildert, wie Solomon die erschütternden Nachrichten – daß nämlich Jesus am Kreuz
gar nicht gestorben ist – aufnahm: „Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie durcheinander ich war, als ich die Universität in Köln verließ.
Ich warf mich in eine Taxe, um im nächsten Büro der Pan American Airways noch schnell
New York zu buchen, holte im Hotel meine Sachen und erreichte rechtzeitig die Maschine.
– Wie ich später bei Miller ja bemerkte, treffen diese Entdeckungen am Linnen euch Christen wieder ganz anders; aber ich bin Jude, und für mich als Jude waren diese Dinge viel wichtiger als für mich als Journalisten. Einigermaßen kam ich erst im Flugzeug zu mir, wo ich während der langen Flugzeit Gelegenheit hatte, in Ruhe über alles nachzudenken.
Von Schlaf konnte keine Rede sein. Wie soll ich alles schildern? In meinem
Kopf kreisten die Gedanken immer um den einen Satz: Christus nicht am Kreuz gestorben…Und auf dieses Wissen folgte die Erkenntnis: Dann haben wir Juden ihn ja gar nicht umgebracht – gar nicht umbringen können…
… Ihr versteht vielleicht nicht, aber ich wurde einfach im Laufe der Stunden zu einer
persönlichen Entscheidung gezwungen.
Sicher, ich hatte alles zunächst als Journalist aufgenommen; aber wer will sich teilen in so einer Sache? Es betrifft euch Christen auf eure Art, aber uns Juden auf unsere Art wohl ebenso stark! Für uns wird doch ganz klar: Wenn wir Juden Jesus Christus nicht umbringen konnten, dann war er, was er zu uns sagte, nämlich unser Messias! Gerade deshalb, weil ‚den Herrn‘ niemand umbringen kann! Nur darum haben wir doch bald 2000 Jahre nicht an Jesus Christus glauben können, weil wir nicht anerkennen konnten, daß Menschen den Herrn überhaupt umbringen können!
Jetzt ist alles anders. Wir Juden haben in unserer Blindheit damals versucht, ihn umzubringen, und geglaubt, es auch fertiggebracht zu haben. Für diese Blindheit hat er uns verstoßen aus dem Lande der Väter. Nahezu zweitausend Jahre hat er uns dafür direkt und indirekt strafen und züchtigen lassen. Aber weil unsere Schuld, wie sich jetzt gezeigt hat,
doch keine totale war, hat er uns nun das Land der Väter wieder geöffnet!“ Kurt Reban
fügt an: „Solomon hat noch viele ähnliche Äußerungen auf dem Tonband hinterlassen,
deren Wiedergabe über den Rahmen dieses Berichts hinausführen würde. Sie waren an
sich einfach und logisch. Seine Aussagen sind deshalb von Bedeutung, weil aus ihnen hervorging, daß Solomon sich ‚als Jude zu Jesus Christus bekehrt‘ hatte – zum ‚Herrn‘, wie er sagte, ‚der nicht am Kreuz gestorben ist.‘ Wir müssen zugeben, auch unter solchen Aspekten ist das Linnen in seinen Aussagen von wirklich weltgeschichtlicher Bedeutung.“
Was sollten die Fakten, von denen es spricht, für die christliche Kirche bedeuten?
Sie kann nicht länger predigen, daß da einer kam und das Sühneopfer einem (offensichtlich) rachsüchtigen Gott darbrachte für die – von Milliarden in Vergangenheit und Zukunft. Diese überirdische Form des Ablaßhandels – den sie jahrhundertelang ohnehin perfektionierte – hat damit endgültig ausgedient.
Doch warum sollte ihr das schaden?
Sind es nicht gerade solch offensichtliche Widersprüche zu jedem gesunden Menschenverstand, zu jeder Wissenschaftlichkeit oder Gesetzmäßigkeit, die heute die Menschen von der Kirche fernhalten? Wie in teil Nr. 9 dargelegt, war das Wissen um die Reinkarnation zu Zeiten Jesu überall verbreitet.
Gerade die buddhistisch geprägten Essener wußten, was Karma ist, und was das ‚Rad des
Lebens‘, nach dem man immer wieder geboren wird, bis man auf menschlicher Ebene
Vollkommenheit erreicht hat und sein Karma erlöst. Es waren Machtgelüste einzelner, die dieses zutiefst im Denken und Handeln der Menschen verankerte Wissen auslöschten
und ersetzten durch einen abstrusen – pardon – Kuhhandel. Die Konsequenz dieses ‚Erlöserglaubens‘ (der sicherlich nicht im Sinne Jesu‘ war) ist, daß der Mensch sich unendlich weit entfernt von einem unberechenbaren Gott fühlt und in einer zugleich ohnmächtigen wie arroganten Verantwortungslosigkeit verharrt, da er nicht mehr fähig ist, zu erkennen, wie das, was er sät, unweigerlich das hervorbringt, was er jetzt oder in einem künftigen Leben ernten wird. „Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: ‚Ich habe gesagt: Ihr seid Götter‘?“ (Joh. 10:34). Und sagte Jesus nicht ebenso: „Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun…“? (Joh. 14:12).
Würde die Kirche dieses Zitat zu ihrem Leitspruch machen und die Menschen lehren,
zum Christus zu werden – was Jesu‘ ‚Mission‘ war – dann könnte sie, wenn auch
2000 Jahre zu spät, zur Friedens- und Freiheitsbringerin werden, die endlich die wahre Botschaft ihres Herrn verkündet.
Wie hätte wohl die Geschichte der vergangenen zwei Jahrtausende ausgesehen, hätten
nicht zwei Religionen an der Irrlehre um den ‚Tod‘ Jesu am Kreuz festgehalten? Die Vorstellung läßt erschauern, denn die Welt hätte ein anderes Angesicht… Ursula Seiler
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am 29. November 2011 um 21:33 | Kommentarjurijbelow
Liebe Leute,
ich habe diesen Artikel schon im Original gelesen. Die Verbindung zum Papst finde ich nicht korrekt. Das Verlag Weltbild zwar ist katholisch, aber gehört nicht zu offiziellen vatikanischen, oder durch Santa Sede „kontrollierten“ Institutionen.

Es ist wahr, dass beim Weltbild mit „Konvergenz“ ist soweit gegagen, aber der Papst ist nicht der Zensor und selbst meines Wissens derartige Blödsinn irgendwie akzeptiert. Die Meinung, das der Papst alles verwaltet, was innerhalb der katolische Kirche betrieben ist, ist falsch. Man kann bei dte. Evangelischen Blätter noch krassen Dingen zu lesen: Homo-Ehe, Transsexalität usw. welchen gelobt werden und sog. Weltkirchenrat sogar ganz offiziell Holocausttreu, wie schon früher die jüdischen Bolschewisten als „progressiven Revolutionäre“ bezeichnete.

ADL würde sehr freuen über solchen Äußerung über den Papst, den diese Behörden seit 2009 nicht mehr von einem „Deutschen Anti-Semitismus“ reden sondern von einem „Christlichen Antisemitismus“.

Der Israelische Prof. Israel Shahak in seinem Buch „Der Juden, Götterglaube und Geschichte – Die Bürde vom 3000 Jahren“, Tise Christophersen Verlag Lissabon, 1. Auflage 1996 – nun seit Febrauar 2011 in Deutscher Sprache erhältlich – schlidert wie die Weltjudentum das Christentum bekämpft.

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am 29. November 2011 um 20:15 | KommentarTruthsearch
http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/14247030-kein-sex-in-ehe-10-000-euro-entschaedigung-fuer-franzoesin.html

Was soll man da noch sagen?

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am 29. November 2011 um 18:07 | KommentarGlaubsoderglaubsnicht
Sitzen 5 Nonnen mit hochgezogenem Rock auf einem Heizkörper.
Kommt die Obernonne vorbei und fragt warum die 5 da sitzen.
Sagt eine der Nonnen: Der Heizungsmonteur meinte der Heizkörper würde lecken.

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am 29. November 2011 um 17:53 | KommentarEin Leser
Zur allgemeinen Aufheiterung noch einen Spruch aus dem Westradio zu meiner Jugendzeit:

Ein alter Mann aus der Rhöhn las ei Buch ein Buch das war sehr obszön. Er schrie fürchterlich, schrecklich, abscheulich-aber schön.

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am 29. November 2011 um 15:29 | KommentarThaut
Zudem-sie werden nicht erlöst,denn sie wollen nicht.Außerdem muß sich jeder selbst erlösen(es ist seine eigene Arbeit-an sich selbst).
Sie sind unrettbar verloren!(Jovia der Seher– http://www.thuletempel.org)

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am 29. November 2011 um 14:41 | KommentarRüdiger
Nicht der Katholizismus ist das Problem, sondern das unterwanderte Rom. Spätestens seit der Machtergreifung durch Rodrigo Borgia (Papst Alexander VI.), haben Marranos (span. Kryptojuden) den Vatikan in der Hand und benutzen die katholische Kirche als Deckmantel für ihr Treiben. Die kryptojüdischen Jesuiten, von Ignatius von Loyola und Francesco Borgia gegründet (http://one-evil.org/ ), dienen ihnen als Geheimdienst, durch den sie die Kirche leiten. Rodrigo Borgia holte die spanischen Juden nach Italien und machte aus ihnen durch eine Zwangstaufe Schein-Christen.

Benjamin Disraeli, ein britischer Premierminister im 19. Jhdt, der aus einer sephardisch-jüdischen Familie aus Italien (Borgia-Spross?) stammt, bestätigt in seinem Roman Coningsby, dass die ersten Jesuiten Juden waren und erzählt, welchen Einfluss die Jesuiten auf die Politik haben. Auch wenn Disraeli, der ein erklärter Gegner des Deutschen Reiches war, die Romanform für seine Erzählung wählte, sollte man sich im Klaren sein, dass seine Darstellungen keine Phantastereien sind.

Die Elite macht daraus eigentlich gar kein Geheimnis, man muss nur hinsehen, ein Blick auf das Foto der Unterzeichnung der EU-Verfassung 2004 in Rom mit der riesigen, schwarzen Statue von Papst Innozenz X. im Hintergrund (http://vatikanische-nwo.blogspot.com/2009/11/unter-der-segnung-von-innozenz-x.html) genügt – Papst Innozenz X., der schwarze Jesuiten-Papst, Nachfahre von Rodrigo Borgia (http://de.wikipedia.org/wiki/Borgia), greift nach der Macht.

Weitere Infos, bitte Links beachten: http://kairostheos.wordpress.com/2011/11/10/die-borgias/

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am 29. November 2011 um 20:53 | KommentarHans Huckebein
Danke für diesen Hinweis!

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am 29. November 2011 um 14:24 | KommentarHeiliger Strohsack !
Ratzinger.
Man sehe ihm nur ins Gesicht.
Die Gemeinheit und das Laster blickt einem entgegen.
So ich mich recht erinnere, war es er, der mich als Kind geohrfeigt hatte, als ich während einer Klassenfahrt zur Münchner Frauenkirche, wo Ratzinger Bischof war, meinen vorlauten Mund nicht halten konnte und irgend einen über klugen Kommentar über die Kirchenausstattung von mir gelassen hatte….

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am 29. November 2011 um 17:46 | KommentarEin Leser
Danach hast Du dir doch hoffentlich die Backe nicht mehr gewaschen.
Mich hat leider nur der Herr Pfarrer des öfteren an den Löfflen gezogen. War wahrscheinlich ein verhinderter Sadist.

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am 29. November 2011 um 23:18 | KommentarAngehöriger des Deutschen Reiches – icke
Und seit dem hast Du Dir Deiner Rede nach zu urteilen Deine Ohren nicht mehr gewaschen?

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am 29. November 2011 um 11:06 | KommentarvonAquin
Richtig. Synagoge des Satans. Und wer dahintersteckt, wird auch geschrieben. Jesus war kein Jude und starb nicht am Kreuz. http://www.zeitenschrift.com/magazin/14_Jesus_starb_nicht_am_Kreuz.pdf Informiert Euch. In zeitenschrift.com ist auch etwas über Petrus zu finden, „der Fels, auf den die Kirche baut“. Der übrigens nie in Rom war.

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am 29. November 2011 um 14:20 | KommentarHeiliger Strohsack !
Da Jesus, will man der Schrift glauben, nach der Kreuzigung noch lebte und umher lief, kann er ja nicht am Kreuz gestorben sein. Die Kreuzigung war auch keine Todesstrafe. Sie war eine lebensgefährliche Schmach. Man hing nackt vor den Augen aller Welt von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang am Kreuz, OHNE FUßSTÜTZE! Dabei zog das Eigengewicht den Körper bei ausgebreiteten Armen nach unten und erschwerte somit das Atemholen. Der Kreuzigungstod war ein Erstickungstod. Überlebte man aber bis Sonnenuntergang, durfte man wieder nachhause gehen, vorausgesetzt man wurde nicht allgemein gehasst, wie die Verbrecher, die mit Jesus gekreuzigt worden waren. Denen brach man noch rasch die Knochen, nachdem sie lebend vom Kreuz gekommen sind….

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Kommentare (1)
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Denkt nach
Ratzingers-Porno-Macht-Kirche

von Igelin @ 2011-12-13 – 11:58:24

« Das Geschäft der Pharma-LobbySalz ist nicht gleich Salz »
Ratzingers Porno-Industrie
29. November 2011 von honigmann
Wenn es noch eines Beweises bedurfte, hier ist er:
Die katholische Kirche agiert als Synagoge des Satans

Die moderne Kirchenorganisation, Rom, der Vatikan, verwandelte sich spätestens seit der Exkommunikation der Katharer im Jahr 1179 durch Papst Alexander III. immer mehr in die in Johannes prophezeite Synagoge des Satans. Rom, das Papsttum, hat sich immer wieder von Juden finanzieren und bezahlen lassen, was nicht ohne Folgen blieb.
Im Auftrag der jüdischen Financiers wurden die wahren Christen, die Katharer verfolgt und ausgerottet, wie später die sogenannten Hexen (die weißen Frauen, die Heilkundigen). Die „Reinen“, die Katharer (griech. katharós, „rein“) wurden ausgemerzt, weil sie der Lehre Jesu Christi treu blieben und das Jüdische Gesetz als Buch des Teufels verdammten. Nach der Verfolgung und Vernichtung der Katharer wurde das Jüdische Gesetz fester Bestandteil der christlichen Religion.
In diesem Buch werden die schrecklichsten Verbrechen als gottgefällige Taten gefeiert, solange sie an Nichtjuden verübt werden. Selbst Massenmorde an Kindern und Säuglingen werden vom „bösen Gott“ der Juden in Auftrag gegeben, während die Botschaft des christlichen Erlösers genau das Gegenteil verkündet. Jesus selbst sagt in „Johannes“, die Führungsjuden seien nicht von Gott, sondern die Kinder des Teufels, die der Erlösung bedürfen.
Aber sie töteten Jesus, anstatt ihm zu folgen. Sie blieben leider „ihrem Vater“ treu, „dem Menschenmörder und Lügner von Anbeginn“, wie es Jesus in Johannes so eindringlich begreiflich macht.
Wer das „Buch des Teufels“, das Jüdische Gesetz, genannt Altes Testament, als Buch Gottes ausgibt, der muss selbst des Teufels sein. Allen voran der unsägliche Ratzinger, der derzeit im Vatikan für die „Synagoge des Satans“ regiert.
Christliche Agenten der „Synagoge des Satans“ tauschen auf subtile Weise die „Satzung Gottes“ aus, sie akzeptieren die Schwulenehe, sanktionieren den Massenmord im Mutterleib durch aktive Beratung der Abtreibungswilligen und nennen die Holocaust-Lügen „ein heiliges Mysterium“.
Doch jetzt hat sich diese sogenannte Christenkirche selbst überführt und sich als „Synagoge Satans“ ausgewiesen, sie betreibt nämlich hochprofitable Porno-Verlage und Porno-Filmproduktionen. Ratzinger verkauft über den „Weltbild-Verlag“ Bücher mit Gewaltverherr-lichung, Magie und Satanismus.
Da kann man wahrlich von der „Synagoge des Satans“ sprechen.
Das ist nicht mehr die Kirche des Erlösers, vielmehr macht der Ausspruch von Papst Paul VI. jetzt erst richtig Sinn, der warnte: „Der Gestank der Hölle ist bereits in die Vorhallen der Kirche eingedrungen.“

http://www.welt.de/vermischtes/article13679586/Katholische-Kirche-macht-mit-Pornos-ein-Vermoegen.html
25.10.2011

Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen

„Weltbild“-Verlag

Aus Ratzingers Verlagsprogramm

„Anwaltshure“ oder „Schlampen-Internat“: Obwohl der „Weltbild“-Verlag der Kirche gehört, verkauft er Porno-Bücher.

„Weltbild“ ist der größte deutsche Buchhändler. Was aufgrund des Verkaufsangebots nicht zu erkennen ist und daher viele nicht wissen: Dieser Medienkonzern gehört zu 100 Prozent der katholischen Kirche.

Doch seit Oktober ist Feuer unter dem Dach, nachdem das Fachmagazin „buchreport“ berichtete, die katholische Verlagsgruppe beteilige sich am Geschäft mit Erotik. Man wolle, hieß es daraufhin eilig von Seiten der Bischöfe, den „Vertreib möglicherweise pornografischer Inhalte“ durch den katholischen „Weltbild“-Verlag unterbinden. Vermutlich habe ein Filtersystem versagt.

Doch zahlreiche engagierte Katholiken, die schon seit mehr als zehn Jahren ihre Oberhirten so unermüdlich wie erfolglos auf den Skandal „Weltbild“ aufmerksam machen, sind ob solcher Scheinheiligkeit entsetzt.

Die katholische Kirche steckt in der „Weltbild“-Falle, weil sie hunderte Millionen Euro in das das Augsburger Verlagshaus gesteckt hat, das aber Geschäfte betreibt, von denen Papst Benedikt sagt, sie gehörten zu den Gütern der Kirche, die ihr eigentliches Gut verdunkelten.

Bischöfe wissen um „Weltbild“-Skandal

Im Frühjahr 2008 trafen sich in einer bayerischen Bischofsstadt einige entschlossene Katholiken und erstellten eine 70-seitige Dokumentation über das fragwürdige Angebot des katholischen „Weltbild“-Verlages.
Diese Dokumentation wurde allen deutschen Diözesanbischöfen zugeschickt, deren Bistümer Miteigentümer des „Weltbild“-Verlages sind.

In der Informationsmappe wurde bbeispielhaft nachgewiesen, dass „Weltbild“ mit der Verbreitung von Sexbüchern, Gewaltverherrlichung, Esoterik, Magie und Satanismus eine Menge Geld verdient. Die Aktivisten nannten ihre Initiative „Katholisches! Weltbild“ und forderten die Bischöfe als verantwortliche Eigentümer in einem beigefügten Schreiben zum sofortigen Handeln auf. Erschüttert hat das die hohe Geistlichkeit kaum.

Mehr als die Hälfte aller betroffenen Bischöfe ließ nicht einmal den Eingang bestätigen und beantwortete auch einen später nachgeschobenen Brief nicht. Die Antwort aus dem Erzbischöflichen Ordinariat in München war gar zynisch.

Beschwerdebriefe werden ignoriert

Dem „PUR“-Magazin – einer Zeitschrift, die sich selbst als „wertkonservativ“ und „katholisch mit Sympathie für Papst und Kirche“ bezeichnet – liegt der im Auftrag von Erzbischof Marx am 5. Juni 2008 an die Initiative „Katholisches! Weltbild“ geschriebene Antwortbrief vor, verfasst vom Erzbischöflichen Finanzdirektor, Dr. Sebastian Anneser.

Darin heißt es: „Gestatten Sie mir aber dennoch eine kleine persönliche Anmerkung. Sie und die in der Anlage genannte Initiative ‘Katholisches! Weltbild’ haben verdienstvoller Weise mit viel Mühe alles Unkraut aufgestöbert. Als Priester, dem die Glaubwürdigkeit eines kirchlichen Unternehmens sehr wohl auch ein großes Anliegen ist, fällt es mir schwer, alle Energie ausschließlich darauf zu verwenden, noch das letzte Unkraut auszureißen, selbst wenn ich dabei wissentlich Gefahr laufe, den Weizen im Acker – zu vernichten. Und aus meiner und sicher auch Ihrer Kenntnis des Unternehmens wäre ich dankbar, wenn ich mit ebenso großem Engagement Bestätigung und Anerkennung erführe für den vielen Weizen, der beispiellos über ‘Weltbild’ unter das Volk gestreut wird.“

Mit solch überheblicher Ignoranz hatten selbst die kampferprobten Streiter für ein katholisches „Weltbild“ nicht gerechnet. Sie hatten daher wohl auch nicht zu Unrecht den Eindruck, dass die bischöflichen Gesellschafter „nicht wirklich ernsthaft bereit sind, umgehend Abhilfe zu schaffen“.

Und irgendwie mögen sie den mehr als drei Jahre später eilig gesprochenen markanten Worten von Kardinal Marx nicht so recht glauben, wenn er jetzt in die Mikrofone der Journalisten ruft: „Wir wollen in unseren Verlagen weder Pornografie noch Gewaltverherrlichung. Wenn wir davon hören, gehen wir der Sache nach, und dann wird das unterbunden.“

Die gespielte Überraschung der Amtsträger

Die nach außen getragene Überraschung vieler kirchlicher Entscheidungsträger, dass in ihrem Großverlag Pornografisches vertrieben wird, ist gespielt. Schlecht gespielt. Seit Jahren gehen bei den Bischöfen Beschwerdebriefe von Gläubigen ein, die stereotyp bischöflicherseits so oder ähnlich beantwortet werden:

„Wir bestätigen den Eingang ihres Schreibens, das Herr Bischof … zur Kenntnis genommen hat. Ich darf Ihnen versichern, dass Herr Bischof … den darin geäußerten Fragen nachgehen wird.“

Seit 30 Jahren hantiert die katholische Kirche mit „Weltbild“. Seit 30 Jahren ein Flirt mit Geld und Macht. Unter Missachtung ethischer und moraltheologischer Verpflichtungen hat sich die Kirche mit ihrem hauseigenen Konzern zu einem „Major Player“ im Mediengeschäft hochgepuscht. Dieser Weg nach oben hat Millionen an Kirchensteuergeldern verschlungen.

Konzern mit 20 Prozent Marktanteil

Heute hat das Unternehmen 6400 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Im Onlinebuchhandel ist das Augsburger Verlagshaus die Nummer zwei nach Amazon.

Im stationären Buchhandel hat „Weltbild“ rund 20 Prozent Marktanteil. Damit ist der Konzern der führende Buchverkäufer in Deutschland.

Wer so einen florierenden Großkonzern besitzt, der verdient auch einen Haufen Geld, denkt sich der einfache Katholik, und weil die Kirche wohl mit den Gewinnausschüttungen viel Gutes bewirkt, hat die ganze Sache auch ihre positive Seite. Doch genau darauf haben die Eigentümer offenbar regelmäßig verzichtet und die gesamten Gewinne reinvestiert, um das kapitalistische Ziel, milliardenschwerer Marktführer zu werden, schneller zu erreichen.

Vor knapp drei Jahren versuchten die Bischöfe, „Weltbild“ zu verkaufen. Die damals hereingebrochene Finanzkrise habe aber einen Verkauf unmöglich gemacht, hieß es. So konnte „Weltbild“-Geschäftsführer Carel Halff, übrigens konfessionslos, im April 2009 verkünden: Der Verkaufsverzicht der Kirche habe das Haus gestärkt und er könne davon ausgehen, dass diese Entscheidung „stabil“ sei.

Was die Ausrichtung des Sortiments angehe, ließ Halff damals wissen, gebe es einen ständigen Dialog mit dem Aufsichtsrat. Direktiven, die sich auf die Katholizität des Programms auswirken, gibt es aber offenbar nicht. Entscheidend ist bei „Weltbild“ nur der Geschmack der über 20 Millionen Kunden.

Die Kirche in der „Weltbild“-Falle

Unter 2,5 Millionen Zuschriften 2008, so Halff, hätten sich nur 30 kritische Anfragen zum Angebot befunden. Eine so verschwindend geringe Zahl, dass sie sich nicht mehr in Prozenten ausdrücken lässt. Die katholische Kirche steckt in der „Weltbild“-Falle.

Der Marktführer unter Deutschlands Buchverkäufern kann nur Marktführer bleiben und seine Milliardenumsätze fortsetzen, wenn er weiterhin sein Geld auch mit Medien verdient, die mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar sind.

Ein Versandhandel in dieser Größenordnung kann nicht über Filtersysteme alle einschlägigen Bücher, CDs und DVDs aussortieren, ohne erhebliche Umsatzeinbußen hinzunehmen. Immerhin bietet „Weltbild“ heute etwa 2500 erotische Titel in ihrem Online-Katalog an. Darunter sind auch Bücher des Verlages Blue Panther Books mit seiner Sex-Prosa der Reihen „Anwaltshure“, „Vögelbar“ und „Schlampen-Internat“.

Blue Panther Books gibt‘s zwar bei „Weltbild“ zu kaufen, der Verlag war aber in diesem Jahr nicht einmal auf der Frankfurter Buchmesse vertreten, weil der Veranstalter für einen Verlag dieser Art „keinen passenden Standplatz anbieten konnte“.

Untragbar ist freilich nicht nur das pornografische Angebot des „Weltbild“-Verlages. Denn er bietet auch nahezu alle kirchenfeindlichen Schriften wie die Bücher des Gottleugners Richard Dawkins an. Und zum Aufspüren papst- und kirchengegnerischer Literatur gibt es bis heute nicht einmal einen brauchbaren Filter. Weiterhin sind Esoterik, Astrologie sowie gewaltverherrlichende und satanische Medien im Online-Angebot.

Die alte Frage: Geld oder Moral?

Der monatlich in einer weit höheren Auflage als die drei führenden deutschen Nachrichtenmagazine „Spiegel“, „Stern“ und „Focus“ zusammen gedruckte 200-seitige Werbekatalog von „Weltbild“ kommt in etwa vier Millionen Haushalte. Dort werden zwar offen keine Pornos beworben, der Katalog zeigt ansonsten aber oft eine erschreckende Niveaulosigkeit und preist Bücher an, die jeder Seite des katholischen Katechismus Hohn sprechen.

„Weltbild“ ist für die deutschen Bischöfe so etwas wie eine Bank. Sie haben dort über die Jahre knapp 182 Millionen Euro Kirchensteuergelder einbezahlt. Jetzt stehen sie vor der alten Frage: Geld oder Moral?

Die ohnehin schwierige Situation verschärften die geschäftstüchtigen Kirchenleute 1998 noch dramatisch dadurch, dass „Weltbild“ sieben eigene Buchverlage mit fünf Buchverlagen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zur Verlagsgruppe Droemer Knaur mit Sitz in München fusionierte.

Bei dieser Aktion versenkte die Kirche nicht nur mal schnell 25 Millionen, sondern seither ist sie mit ihrem 50-prozentigen Anteil an Droemer Knaur nicht bloß mehr Verkäufer, sondern auch Produzent von pornografischen Büchern.

Die Bischöfe werden somit indirekt zu Verlegern von Pornoartikeln. Man fragt sich, warum Medienbischof Gebhard Fürst, der sich aus der brisanten Diskussion öffentlich weitgehend heraushält, als Hirte nichts dagegen unternimmt, wenn die katholische Kirche das Werk „Sündige Spiele“ mitproduziert?

Bücher wie „Sag Luder zu mir!“

Manchem bleibt nur noch die Polemik: Wozu braucht „Weltbild“-Aufsichtsrat und Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Langendörfer, „Meine feuerroten Stilettos?“. Muss Bischof Mussinghoff wissen „Warum Männer so schnell kommen und Frauen nur so tun als ob“. So könnte man fortfahren.

Die quälende Frage bleibt, warum die Bischöfe als Miteigentümer ihrer persönlichen Verantwortung nicht gerecht werden und Bücher produzieren lassen wie: „Nimm mich hier und nimm mich jetzt!“, „Sex für Könner“, „Handbuch für Sexgöttinnen“, „Schmutzige Geschichten“, „Der perfekte Verführer“, „Sag Luder zu mir!“.

Bei Droemer-Knaur, zu dem die deutschen Bischöfe neben Carel Halff einen eigenen katholischen Aufsichtsrat, den Kölner Bildungsdirektor Erwin Müller-Ruckwitt entsandt haben, betreibt man darüber hinaus auch einen der bekanntesten buddhistischen Verlage in Deutschland, den O.W. Barth-Verlag. Auch daran sind die Bischöfe zur Hälfte beteiligt.

Aber auch weitere Firmenbeteiligungen sind problematisch. So gehört dem „Weltbild“-Konzern zu einem Drittel das Internet-Portal buecher.de. Dort werden Bücher wie „Graf Porno“ und „Porno für Paare“ beworben.

In der Selbstdarstellung „Wer wir sind – Über ‘Weltbild’“ heißt es auf der Homepage des Augsburger Verlagshauses: „Wir erfinden uns jeden Tag neu. Der Geschmack unserer Kunden ändert sich beinahe täglich. Daher gibt es für uns keine unumstößlichen Regeln oder festgeschriebene Strategien. Wir erfinden uns permanent neu … Fehler sind erlaubt – denn was zählt ist der Erfolg.“

Wasser predigen und Wein trinken

Man würde nicht unbedingt vermuten, dass dies katholische Unternehmensphilosophie ist. Daher bleibt bei vielen Gläubigen die Sorge, alles könnte so weiterlaufen wie bisher, sobald sich der kurze Sturm in den Medien wieder gelegt hat. „Business as usual“ eben. Die Glaubwürdigkeit der Kirche steht auf dem Spiel.

Bekannte Vorurteile gegen die Amtsträger finden durch den Skandal um „Weltbild“ eine traurige Bestätigung: Wasser predigen und Wein trinken.

Auf die aktuelle Situation übersetzt: Keuschheit predigen und Pornos verkaufen. Wenn ein kirchliches Unternehmen es aufgegeben hat, nach christlichen Gesichtspunkten zu arbeiten, dann gerät es an vielen Fronten in Widerspruch.

Die alte Welt vergeht,
eine neue entsteht!
Die Zeit der Nationalstaaten, der Freiheit, der völkischen Harmonie bricht mit dem Untergang dieses Systems an. Wir müssen helfen, den aufklärerischen Weg zu bereiten.

Das zeigt ein Beispiel aus einer württembergischen Kleinstadt. Dort kämpft ein ortsansässiger katholischer Buchhändler seit Jahren um seine Existenz, seit „Weltbild“ ein Ladengeschäft in seiner Straße eröffnet hat. Aus einem Fastenhirtenbrief seines Ortsbischofs, der zugleich Medienbischof ist, weiß er, dass er sich zur Heiligung des Herrentags nicht am verkaufsoffenen Sonntag beteiligen soll. Er hält sich daran. Andere nicht.

Der erste Laden, der aufmacht und der letzte der zumacht, ist das katholische „Weltbild“-Geschäft in seiner Straße. „Bigott“ nennt der Buchhändler die Bischöfe deshalb, zumal nicht bekannt ist, dass irgendeiner von ihnen „Weltbild“ schon mal aufgefordert hätte, sonntags ihre Buchläden geschlossen zu lassen, oder auf die 24-Stunden-Bestellhotline zu verzichten.

Deshalb fordern Leser auf der Internet-Plattform kath.net nicht nur eine „Entweltlichung“ der Kirche, wie sie der Papst angemahnt hat, sondern gleich eine „ganze Tempelreinigung“. Die katholische Kirche in Deutschland ist jedenfalls in ziemliche Erklärungsnot geraten. -ende WELT-Bericht-

http://www.globalfire.tv/nj/11de/religion/synagoge_des_satans.htm

.

Gruß

Der Honigmann

.

Veröffentlicht in Aufklärung, City of London, Deutschland, Illuminaten, Intrigen, Kirche, Lobbyisten, Medienmanipulation, Neue WeltOrdnung (NWO), Vatikan, Wirtschaft/Finanzen, Zensur | Getaggt mit Frauen, Jesus, Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI., Porno, Pornographie, Sexindustrie, Verlogenheit, Weltbild, Zionisten | 29 Kommentare
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am 12. Dezember 2011 um 14:36 | KommentarAktuelle Lesenswerte Links (12.12.2011) | Gesundheitliche Aufklärung
[…] Ratzingers Porno-Industrie Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen. Lesen auf derhonigmannsagt.wordpress.com […]

hält er (Ratzinger)die satanische Symbole in sein Körper, manchmal hält er kreuz mit den Kopf nach unten(zionistische kreuz).. dan in vielen video aufnahmen wo er redet oder in manche bildern, da ist der Antichrist auge zu sehen und die sonne hinter den Papst, iluminati simbole sind auch zu sehen usw. Ich frage mich oft wie ist es möglich, dass die Katholiken nicht verstehen und unterliegen einer zionistischen betrüger…. Gruss an euch Deutschen

ende
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Ratzingers Porno-Kirche
lesenswerte Links bei gesundheitliche Aufklärung

von Igelin @ 2011-12-13 – 10:44:56

http://de.mg40.mail.yahoo.com/neo/launch?.rand=438e4ij4iic9r
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Verblüffende Sorglosigkeit

von Igelin @ 2011-12-12 – 22:36:43

Spiegel Nur 50 Seite 146
Schmerzmittel wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen gelten als harmlos. Doch Vergiftungen und Missbrauch sind verbreitet.
Um den Patienten die Gefahr bewußt zu machen, sollen jetzt die Packungen kleiner werden.

. . . obwohl Paracetamol schon in vergleichsweise geringer Überdosierung lebertoxisch wirkt und obwohl es unter dem Aspirin-Wuirksstoff Acetylsalicylsäure(ASS) bei mindestens jedem 10 0000. Patienten zu einer lebensbedrohlichen Magenblutung kommt, gelten diese Mittel gemeinhin als harmlos. Die Risiken von Ibuprofen oder Diclofenax – neben Magenblutungen auch Herzinfarkte, werden ebenfalls trotz Beipackzettel unterschätzt.
Diese Mittel sind laut Ansicht von Experten nicht nur gefährlich, sondern auch überflüssig. . . .
Schätzungsweise sterben jedes Jahr 2000 Menschen an Magenbluten durch ASS und Diclofenac. . . .

Es ist ein poaradoxer Effekt: Wer zu viele Schmerzmittel einnimmt, wird für Schmerz um so empfindlicher . . . .
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verblüffende Sorglosigkeit
Pharma-Seelsorger

von Igelin @ 2011-12-12 – 22:22:43

Spiegel Nr. 50 S 144 unten
„Pharma-Seelsorger

Ein fragwürdiges Verständnis von Transparenz gibt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) zu erkennen. In einer Selbsterklärung sollten 70 Funktionsträger unter ihnen Mediziner angesehener Hochschulen, bereits vor einem Jahr angeben, inwiefern sie persönliche Honorare etwa für Beratungen von pharmazeutischen Firmen kassieren. Bis April hatten nur 54 von ihnen die Erklärung abgegeben – knapp die Hälfte musste Beziehungen zu Unternehmen einräumen. Inzwischen haben zwar auch die anderen geantwortet, jedoch sind ihre Interessenkonflikte anscheinend so brisant, dass die DGPPN jetzt beschlossen hat, sie auf Wunsch der Mitglieder uner Verschluss zu halten. “
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Pharma-Seelsorger
cronisch vergiftet durch Dioxin im Zucker

von Igelin @ 2011-12-12 – 22:02:24

Spiegel-Artikel Seite 51 Heft 50
Nach dem Dioxin-Skandal versprach die Berliner Politik bessere Kontrollen von Futtermitteln, Lobbyisten und Bürokraten verhindern das bislang erfolgreich.

Ende Oktober kam es mal wieder zur Katastrophe: Das Kölner Zuckerunternehmen Pfeifer & Langen stellte in einem Teil seiner Zuckerrüben-schnitzel eine Überschreitung der Grenzwerte für Dioxin fest. Die Abfallprodukte aus der Zuckerproduktion werden als Tierfutter verwendet.
Landwirte in zehn Bundesländern hatten sie bereits gekauft – das Dioxin war also längst über ganz Deutschland verteilt. 35 000 Tonnen hatten zwei Werke der Kölner Firma bereits ausgeliefert, als die Suche nach der Quelle des Giftes überhaupt erst begann. Den Landwirten wurde verboten, die restlichen Mengen zu verfüttern, die Behörden versicherten reflexhaft, dass keine Gefahr bestehe. Der Vorfall sorgte kaum noch für Schlagzeilen. . . .

Igelin: Dioxin nur in den Abfällen ?
Wieviel Zuucker wird in der Weihnachtszeit verarbeitet und verkauft und
wieviel Kinder essen diesen Zucker ?

Ich verweise darauf, dass raffinierter Zucker in der Natur nicht vorkommt, und dass der Staat auf Zucker Vergnügungssteuer erhebt – das bedeutet, Zucker braucht der Körper nicht !
Bei der Verdauung von Zucker muss der Körper sehr viel Gallensaft ausschütten, so dass eine Übersäuerung eintritt. Diese Gallensäure spaltet den Zucker auf in Alkohol und Hefe, so dass Gärung/Blähungen die Folge sind und ein Alkoholrausch.
Zur Neutralisierung der Übersäuerung braucht der Körper mehr Kalk – den nimmt er aus den Knochen, aus den Nägeln, den Haaren und den Zähnen.

Wirkungen von Dioxin:
Wie Dioxin im Körper wirkt

06.09.1999 – (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Toxikologie

Die Umweltbelastung durch Dioxine ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Dennoch verschwindet der krebserregende Stoff nicht ganz aus dem Bewußtsein, weil immer wieder Meldungen über dioxinbelastete Lebensmittel in die Medien gelangen. Den komplizierten Wirkmechanismen des Dioxins im Körper ist eine Forschergruppe aus Tübinger Toxikologen, Biochemikern und Chemikern nähergekommen.
Wie Dioxin im Körper wirkt

In der Tübinger Toxikologie wurde die krebserregende Wirkung untersucht

Dioxine sind eigentlich immer unerwünschte Nebenprodukte. Sie entstehen, wenn bei Verbrennungsvorgängen die sogenannten Halogene, wie zum Beispiel Chlor, dabei sind, etwa bei der Müllverbrennung. Da früher auch vielfach chlorhaltige Pflanzenschutzmittel hergestellt wurden, konnte es 1976 zu dem schweren Dioxin-Unfall in einer Pflanzenschutzmittel-Fabrik im italienischen Seveso kommen. Zahlreiche Menschen erlitten damals zum Teil schwere Vergiftungen. Wie Dioxin im Körper wirkt, hat die Forschergruppe „Biochemische Toxikologie“ unter der Leitung von Prof. Karl Walter Bock an der Universität Tübingen untersucht.

Es ist auch auf die Initiative von Toxikologen zurückzuführen, daß in zahlreichen Fabriken Rauchgasfilteranlagen installiert worden sind, die einen großen Teil des unerwünschten Dioxins zurückhalten. Dadurch ist die Belastung zwar geringer geworden, aber der gefährliche Stoff ist nicht völlig aus der Umwelt verschwunden. Das liegt daran, daß Dioxin sehr stabil ist und in der Umwelt nur langsam abgebaut wird. Es reichert sich über verschiedene Nahrungsketten vor allem in fleischfressenden Tieren an, das Fleisch von Nutztieren kann über das Futter mit Dioxin verseucht werden. Wir nehmen mit der Nahrung täglich kleine Mengen Dioxin auf. Menschen, die sich überwiegend von tierischen Produkten ernähren, können damit unter Umständen sogar die von der Weltgesundheitsorganisation als unschädlich angesehene Menge überschreiten. „Akute Vergiftungserscheinungen sind allerdings nur in hohen Dosen wie damals bei dem Unfall in Seveso zu erwarten“, sagt der Tübinger Toxikologe Prof. Michael Schwarz.

Dioxine können vielfältige Gesundheitsschäden auslösen wie Schädigungen von ungeborenen Kindern, Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit, Schäden am Nerven- und Immunsystem und an der Leber. Außerdem kann Dioxin Chlorakne hervorrufen. Die Langzeitwirkungen wie die krebsauslösende Wirkung durch Dioxine sind für die Toxikologen besonders schwer zu beurteilen. „Dabei kommt das Dioxin nie allein zur Wirkung, viele andere Substanzen können bei der Krebsentstehung beteiligt sein“, erklärt der Toxikologe.

Die meisten krebserregenden Stoffe verändern das Erbgut und bewirken, daß die Zellen sich unkontrolliert vermehren. Dioxin gehört nicht zu dieser Substanzklasse. „Vielmehr wirkt es über eine Signalkette auf den Zyklus von Teilung und Absterben der Zellen ein“, erklärt Schwarz. Dioxin bewirkt, daß Tumorzellen seltener absterben. Dadurch wachsen Tumore schneller oder noch gutartige Tumorvorstufen können sich in Krebs verwandeln. Zu der krebsfördernden Wirkung des Dioxins trägt außerdem bei, daß die Wachstumshemmung der Tumorzellen an Begrenzungen aufgehoben wird. Bei Tieren löst Dioxin im Experiment vor allem Leberkrebs aus, bei Menschen ist dies nicht so deutlich. Auf welchen Wegen Dioxin im Körper wirkt, haben die Tübinger Toxikologen erfolgreich erforscht. „Doch die Abschätzung, welche Risiken eine bestimmte Dioxinbelastung birgt, ist noch immer schwierig“, sagt Schwarz.
(2998 Zeichen)

Ein unerwünschtes Nebenprodukt

Tübinger Toxikologen erforschen die Wirkung von Dioxinen

Bekannt geworden ist das Dioxin 1976 bei dem schweren Unfall in einer Pflanzenschutzmittel-Fabrik im italienischen Seveso. Damals gelangte eine größere Menge des Stoffes in die Umwelt, die Gesundheit zahlreicher Menschen wurde zum Teil schwer beeinträchtigt. Doch auch heute macht dioxinverseuchtes Fleisch immer wieder Schlagzeilen in den Medien. Woher kommt das Dioxin und wie gelangt es in das Fleisch? „Dioxine entstehen bei allen Arten von Verbrennungsvorgängen, bei denen die sogenannten Halogene, häufig Chlor, dabei sind“, erklärt Prof. Michael Schwarz, Toxikologe an der Universität Tübingen, der in der Forschungsgruppe „Biochemische Toxikologie“ unter der Leitung von Prof. Karl Walter Bock die Wirkungen von Dioxin auf den Körper untersucht. Dioxin fällt bei thermischen Prozessen, so zum Beispiel auch bei der Müllverbrennung, an. Früher entstand es auch bei der Herstellung von chlorhaltigen Pflanzenschutzmitteln. In der Umwelt reichert sich das Dioxin über die verschiedenen Nahrungsketten vor allem in fleischfressenden Tieren an. Das Fleisch der Nutztiere kann über das Futter mit Dioxinen belastet sein.

Die Liste der Schäden, die Dioxine auslösen können, ist lang: Sie wirken potentiell schädigend auf ungeborene Kinder, auf die Fruchtbarkeit der Menschen, sie können Krebs erzeugen und verursachen Beeinträchtigungen am Nervensystem, Immunsystem und an der Leber. Auf der Haut können sie Chlorakne hervorrufen und zeigen außerdem hormonähnliche Wirkung. „Diese Wirkungen einer akuten Vergiftung sind allerdings nur bei sehr hohen Dosen zu erwarten“, erklärt Schwarz. Über die Lebensmittel nehmen auch wir jeden Tag kleinste Mengen Dioxin auf, etwa ein billionstel Gramm pro Tag und Kilo Körpergewicht. Damit bleiben die meisten Menschen zwar unter der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, die etwa die vierfache Menge als unschädlich einstuft. Doch wer sich hauptsächlich von tierischen Produkten wie Milch, Fleisch oder Fisch ernährt, kann die empfohlene Höchstmenge unter Umständen überschreiten.

Welche Auswirkungen hat diese alltägliche Dosis Gift? „Die Bezeichnung ‚Gift‘ geht Toxikologen nicht so leicht über die Lippen, denn ob ein Stoff giftig ist, ist immer eine Frage der Menge, die im Körper zur Wirkung kommt“, sagt der Wissenschaftler. Beispielsweise sind allgemein als giftig bezeichnete Stoffe wie Blausäure in kleinen Mengen ungefährlich, dagegen kann auch ein scheinbar harmloser Stoff wie Alkohol in größeren Mengen schädlich oder gar tödlich sein. Eine akute Vergiftung wie bei den Unfallopfern in Seveso sei selbst beim Genuß von stark dioxinbelastetem Fleisch in der Regel nicht zu befürchten. Bei den Dioxinen handelt es sich eigentlich um eine Substanzklasse mit über 200 in der Struktur ähnlichen Verbindungen. Das Seveso-Dioxin ist hochwirksam, andere Dioxine erreichen die gleiche Giftwirkung erst bei größeren Mengen. Schwieriger zu beurteilen sind dagegen die Langzeitwirkungen der Dioxinbelastung, wie zum Beispiel der Einfluß auf die Entstehung von Krebs. Zwar gibt es deutliche Hinweise, daß Dioxin krebserregend wirkt, doch auch in den mehr als zwanzig Jahren nach dem Seveso-Unfall ist dort die Krebsrate in der Bevölkerung nicht sprunghaft angestiegen. „Die Risikoabschätzung ist auch deswegen so schwierig, weil das Dioxin nie allein zur Wirkung kommt, sondern immer gemeinsam mit anderen Krebsrisikofaktoren“, sagt Schwarz.

In Experimenten mit Tieren stieg die Leberkrebsrate bei Dioxinbelastung an. „Beim Menschen zeigt sich allerdings nicht so deutlich, daß eine bestimmte Krebsart zunimmt“, sagt der Toxikologe. Dioxine verändern nicht, wie die meisten anderen krebsauslösenden Stoffe, das Erbgut von Zellen. „Dioxine gehören zu einer zweiten Klasse von Stoffen mit krebserregender Wirkung, die möglicherweise genauso bedeutsam sind. Sie greifen über Signalketten in den Zyklus von Teilung und Absterben der Zellen ein“, erläutert Schwarz. Dioxin bewirkt, daß Tumore schneller wachsen oder noch gutartige Tumorvorstufen zu Krebs werden, vorwiegend indem es das Absterben der Tumorzellen verhindert.

„In Zellkulturen führt die Zugabe von Dioxin außerdem dazu, daß die sogenannte Kontaktinhibition wachsender Zellen aufgehoben wird, das heißt, daß die Zellen ihr Wachstum an einer Begrenzung nicht einstellen“, nennt Schwarz ein weiteres Ergebnis der Forschergruppe. Dieser Effekt kann das Tumorwachstum zusätzlich beschleunigen. Die Tübinger Forscher haben außerdem eine Anti-Östrogen-Wirkung des Dioxins gefunden. Das Wachstum mancher Tumore wird durch das Hormon Östrogen aufrechterhalten. Vermittelt wird die Hormonwirkung über bestimmte Rezeptoren, die ein Signal weitergeben, wenn sich ein passender Partner an sie bindet. „Dioxine hemmen den Rezeptor für Östrogen. Deshalb zeigen sie kurioserweise auch eine antikanzerogene Wirkung“, sagt der Toxikologe. Als Medikament ließe sich Dioxin dennoch nicht einsetzen, es hätte zu viele unerwünschte Nebenwirkungen.

Auf welchen Wegen im Körper Dioxin wirkt, haben die Toxikologen an Zellkulturen erforscht. Sie haben dabei festgestellt, daß Dioxin sich besonders leicht an einen bestimmten Rezeptor im Zellplasma bindet. Dadurch wird eine Signalkette in Gang gesetzt, bei der Proteine aktiviert werden, die bei verschiedenen Arten von Streß eingeschaltet werden. Dioxin und Rezeptor werden in den Zellkern transportiert, wo diese dann auf mehrere Gene im Erbgut einwirken. Die bilden daraufhin vermehrt Enzyme, die für den Abbau von Fremdstoffen im Körper zuständig sind. „Wir wissen noch nicht, welcher Bindungspartner natürlicherweise an den Rezeptor im Zellplasma bindet. Es ist unwahrscheinlich, daß der Körper einen Rezeptor für einen Fremdstoff wie das Dioxin geschaffen hat, dafür gibt es sonst kein bekanntes Beispiel“, erklärt Schwarz. Dem Wirkmechanismus des Dioxins sind die Wissenschaftler näher gekommen, doch, so Schwarz: „die Risikobeurteilung von Belastung mit Dioxin ist nach wie vor schwierig.“

Dennoch gibt es in puncto Dioxin nicht nur schlechte Nachrichten. Zwar reichert sich der fettlösliche Stoff im Fettgewebe des Menschen und in der Muttermilch an und wird im Körper und in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut. Doch Schwarz führt es unter anderem auch auf das Engagement von Toxikologen zurück, daß die Dioxinabgabe in die Umwelt durch Rauchgasfilteranlagen stark eingedämmt wurde. „Die Belastung für Menschen ist seither deutlich zurückgegangen“, weiß der Toxikologe. (6416 Zeichen)

Nähere Informationen:

Prof. Karl Walter Bock
Institut für Toxikologie
Wilhelmstraße 56 (Lothar-Meyer-Bau)
72074 Tübingen
Tel. 0 70 71/2 97 22 74
Fax 0 70 71/29 22 73

Der Pressedienst im Internet: http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/pd/pd.html
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Dioxin im Zucker
Gefährliches Vorurteil

von Igelin @ 2011-12-12 – 21:50:15

Spiegel-Artikel
Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu, 52, erhebt schwere Vorwürfe gegen Ermittler und warnt vor einem Wiederaufflammen des Fremdenhasses in Europa.

Igelin:
Die anderen sind nicht schuld wenn es uns schlecht und schlechter geht.
Denkt nach und schiebt/projektiert das Unwohlsein nicht auf andere.
Diese Anderen sind unsere Mit-Menschen – auch wenn sie eine andere Sprache sprechen.

Wir sind in der ganzen Welt Ausländer. Die Arroganz der Deutschen, vor allem der ehemaligen Bundesrepublik ist noch immer sprichwörtlich.
Wie Heitmeyer in seinem Interview sagte: sind nicht die randalierenden Jugendlichen die Ursache, sondern das Geschwätz der über 60jährigen.

Die Nazis sind nach dem Krieg nicht einfach verschwunden ! Sie lebten weiter vor allem in der Bundesrepublik Deutschland und haben ihr Denken an die nächste Generation weitergegeben:

„Ihr sollt verflucht sein bis ins dritte Glied“ Bibel

Karl Marx analysierte, dass das Kapital mit viel Blut zusammengerafft wurde, und dass die Vertreter des Kapitalismus immer aggressiver werden, je näher ihre Auflösung rückt.
Es ist mal wieder soweit – die Krise der Banken, die Krise der christlichen Bundesregierung, die Krise der Wirtschaft, die Krise des Euro.

Nichts ist mehr glaubwürdig. Die Schere zwischen arm und reich klafft immer weiter auseinander und jede Entscheidung der Regierung verstärkt diese Krisen.

Jetzt sollten wir uns als Volk tatsächlich Gedanken darüber machen, wie unser Überleben gemeistert werden kann. So wie es war – geht nichts mehr.
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gefährliches Vorurteil
Die Gesellschaft ist vergiftet

von Igelin @ 2011-12-12 – 21:34:35

Interview mit dem Bielefelder Sozialforscher Wilhem Heitmeyer, 60 über das Verhältnis der Deutschen gegenüber Minderheiten und menschenfeindlichen Eliten im Kapitalismus

Spiegel 50 S 71
Spiegel: Prof. Heitmeyer, Sie untersuchen seit zehn Jahren den Zustand der Deutschen. Wie geht es uns ?

Heitmeyer: Nicht besonders gut. Die zunehmende soziale Spaltung zersetzt das Miteinander, die Gesellschaft ist vergiftet, besonders für schwache Gruppen. Erhebliche Teile denken, sie seien mehr wert als andere. Nur wer etwas leistet, wer nützlich ist, wer effizient ist, zählt etwas.
. . .
Auch in Deutschland ist Status-Denken weit verbreitet. Das aktiviert insbesondere in Krisenzeiten eine Spirale der Abwertung. Wer Angst vor dem Abstieg hat, wer befürchtet, morgen nutzlos zu sein, der wird Schwächere abwerten, um sich damit zu beweisen, dass noch jemand unter ihn auf der Leiter steht . . .

Igelin: Siehe Erich Fromm : „Haben und Sein“
„Die Pathologie der Normalität“
„Die Destruktivität der menschlichen Seele“

Erich Fromm ist während der Nazizeit ins Exil und hat nach dem Krieg die Deutsche Bevölkerung psychologisch analysiert . . . “

Der Artikel ist durchweg interessant und empfehlenswert zu lesen.
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vergiftete Gesellschaft
Geld-Geschenke ohne Arbeit für politische Beamte

von Igelin @ 2011-12-12 – 20:59:47

Spiegel Nr. 50 Seite 21
Geld ohne Arbeit

Pläne der Bundesregierung, das Ruhegehalt für politische Beamte ab 2012 um mehrere hundert Euro im Monat zu erhöhen, stoßen auf Kritik.
Bei der Berechnung der Altersbezüge können danach bis zu drei zusätzliche fiktive Dienstjahre mitgezählt werden, was bei Staatssekretären um die 600 Euro monatlich mehr ausmachen würde. Eine ähnliche Regelung hatte schon früher einmal bestanden, war aber 1998 als unangemessene Begünstigung gestrichen worden. „Statt die Überversorgung politischer Beamter weiter abzubauen, wird nun im Schnellverfahren nochmals ein ordentlicher Batzen drauf gesattelt“ rügt der Speyrer Verwaltungsrechtsprofessor Hans Herbert von Arnim. Offenbar fürchtet die Regierungskoalition, bald auseinander zu brechen, und wolle so schnell die politischen Beamten aus dem eigenen Lager zusätzlich finanziell absichern“ .
Politische Beamte sind etwa Staatssekretäre und Ministerialdirektoren, aber auch Behördenleiter wie der Generalbundesanwalt. “ Ende des Artikels

Igelin:
Und mir wird für 3 Monate von 364 Euro monatlich je 109 Euro abgezogen – als Sanktion wegen der Verweigerung an einem Lehrgang teilzunehmen, der kein Lehrgang ist, sondern eine Arbeitsmaßnahme ohne Arbeit. Der 1 Euro-Zuschuss wurde für die Hälfte der Zeit versprochen und machte 2 Euro pro Tag aus, womit nicht mal das Schuhbesohlen bezahlt werden kann für das Ablaufen in diesen 3 Monaten geschweige denn den Verschleiß der Kleidung.
Wieviel Arbeits-Stellen-Lose könnten mit diesem Geld-Geschenk sowie mit den „goldenen Füllern“ für Abgeordnete versorgt werden und wieviel Kinder ?
Ich sprach in einer Geschäftsstelle der SPD vor und bewarb mich als Abgeordnete, da es keinen Abgeordneten gibt, der arbeits-stellen-los ist – mit dem Erfolg, dass ich mit einer Menge Werbepapier hinauskomplimentiert worden war – aber dies wurde mir als real bestätigt.
Ich gehe davon aus, dass genau dies christlich ist und demokratisch.
mit der Schlußfolgerung: Ich pfeife auf christlich und ich pfeife auf demokratisch.

Wir brauchen eine menschlich reale Welt und menschlich natürliche Lebensweise und keine korrupte Geld-Regierung !
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Korrespontenz mit dem Jobcenter

von Igelin @ 2011-12-12 – 09:42:03

Gesendet: 7:26 Montag, 12.Dezember 2011
Betreff: Reisekosten

Sehr geehrte Frau Zierd.

bei der Antragsausgabe habe ich Sie persönlich darauf hingewiesen, sich das Vorstellungsgespräch von dem Arbeitgeber bestätigen zu lassen.

Die Angabe einer Betriebsnummer ist dafür als Nachweis leider nicht ausreichend.

Sofern kein Betriebsstempel vorhanden ist, sollte der Arbeitgeber ein Schreiben ( mit Briefkopf) aufsetzen, worin das Gespräch mit Ihnen bestätigt wird.

Bis dato liegt mir auch keine Telefon –Nummer für einen Rückruf vor.

Hiermit gebe ich Ihnen Gelegenheit mit dem Reisekostenantrag persönlich bei mir vorzusprechen, damit ich Ihre Fragen beantworten kann und wir gemeinsam eine Lösung finden.

Termin : 14. 12. 2011 um 14 Uhr im Zimmer 211 Frau W im 1. OG

Mit freundlichen Grüßen

C W-
persönliche Ansprechpartnerin /TEAM 751
03695/662482 Fax. 03695/662253

Jobcenter WAK
Erzberger Allee 12
36433 Bad Salzungen

meine Antwort:
Sehr geehrte Frau W – das war bei dem anderen Arbeitgeber auch nicht nötig.
Mein Rechtsanwalt sagt, dass die Unterschrift und die Betriebsnummer sehr wohl ausreichend ist und nicht jeder Betrieb ist ein Büro-Betrieb – obwohl ich zugebe, dass heute tatsächlich sogar ein Arbeitsloser einen Buchhalter und einen Rechtsanwalt braucht. Ob das allerdings mehr bringt -. bezweifle ich. Es ist wohl nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Ich habe hier ein Buch vom Computer-Erfinder vorliegen mit dem bezeichnenden Titel: „Mythos Computer“ Darin schreibt er, dass ein PC die Büroarbeit tatsächlich nicht effektiviert sondern nur verdoppelt. Es bleibt eine Spielerei – vor allem eine männliche Spielerei.
Ich sehe in Ihrer Forderung lediglich, dass Sie Arbeitslosen vom Grund auf misstrauen – obwohl Sie vorgeben, Ihnen dienen zu wollen und Ihnen helfen zu wollen, wieder in Arbeit zu kommen.
Nur waren alle bisherigen Maßnahmen keinesfalls erfolgreich in dieser Richtung.

Von einem Telefon-Gesprächspartner erfuhr ich folgende Geschichte:
Ein Aufschneider aus seinem Ort hat dem Arbeitsamt eine Konzeption vorgelegt wonach er einen Betrieb gründen wolle, wo er eine Frequenz vermarkten wolle, die er selbst erfand. Seinen Betriebsstempel fertigte er aus einen Kinderspiel selbst an – und die Mitarbeiter des Amtes gewährten ihm Unterstützung und die Bank gewährte im einen Kredit in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die er in den folgenden Jahren mit seiner Freundin erfolgreich verprasste.
Wir lachen immer wieder über die Dummheit und Naivität der Mitarbeiter des Amtes und der Banken.
Nur leider bezahlen diese Mitarbeiter den Schaden nicht selbst – was angebracht wäre.
Die Mitarbeiter des Amtes haben Ermessensspielraum und nutzen diesen nicht zum Vorteil und zur Arbeitsvermittlung der Arbeitslosen, wie ich selbst am eigenen Leibe erfuhr und von dem ich Ihnen berichtete.
Bisher war ich immer der Auffassung, dass Missverständnisse mit einem Gespräch durchaus geklärt werden können, habe diese Auffassung aus Erfahrung aber revidieren müssen: Gegen Dummheit und Borniertheit ist kein Kraut gewachsen. Man kann Niemanden überzeugen, der nicht überzeugt werden will.
Ich habe hier natürlich auch zahlreiche Informationen aus dem Internet über die Arbeitsweise und die Erfahrungen der Mitarbeiter der ARGE und Jobcenters, die keineswegs vertrauenserweckend sind.
Wenn Sie mit aller Gewalt Kosten sparen wollen, dann tun Sie das gescheiter – denn diese Maßnahme, in die sich mich delegieren wollen – ist auch nur ein Blöff und keineswegs geeignet, Menschen in Arbeit zu vermitteln.
Und das ist bereits die dritte Maßnahme, die ich als wirkungslos und nicht durchdacht erleben musste.
Wie Sie selbst richtig erkannt haben – waren auch meine Delegierungen in Lehrgänge nicht dazu geeignet, eine Arbeitsstelle im Wohnbereich ausfindig zu machen. Sie waren für mich nur ein Aufwand und für das Arbeitsamt ein Kostenfaktor. Ich habe im Anschluß an 2 Maßnahmen auch einen Intelligenztest absolviert, von denen ich nie weder etwas hörte oder erfuhr – also auch rausgeschmissenes Geld – und dann wollen Sie sparen an 40 Euro Fahrtkosten für ein Vorstellungsgespräch, dessen Unternehmer zwar handschriftlich die Vorstellung bestätigte, jedoch den Stempel vergaß. Ich müsste nun wieder nach Zittau fahren, um diesen Stempel hinzuzfügen zu lassen – werden Sie diese Fahrtkosten bezahlen ? Oder bezahlen Sie die Fahrtkosten und Unterbringung für eine Wohnungssuche ?
Sie haben mir für 3 Monate je 109 Euro gestrichen – damit habe ich nicht mal satt zu essen – und ganz sicher kein Geld für Vorstellungsgespräche und Bewerbungskosten. Die Armutsgrenze in Deutschland liegt bei über 900 Euro pro Monat.
Was denken Sie eigentlich, was Sie da tun ?
Es ist mir durchaus bewußt, dass Sie sich nicht ansatzweise vorstellen können, wie ihre Opfer mit den Almosen ALG II auskommen.
Ich habe keine Mutter, die mich zum Essen einläd oder die mir von ihrer Rente ein Auto bezahlt.
Trotzdem scheinen Sie immer irgendwelche Schätze zu vermuten, die eine Arbeitslose Frau und Alleinerziehende Mutter von 4 Kindern, die ständig hinter den fehlenden Unterhalt klagen musste – angesammelt haben könnte.
Auch dem Gerichtsvollzieher habe ich bereits gesagt, er solle bei der Durchsuchung meiner Wohnung bescheid geben, wenn er irgendwelche Schätze findet – ich suche schon so lange danach.
Ich bin gegenwärtig nicht mal mehr frustriert oder verbittert – ich bin nur noch maßlos traurig, dass Verständigung zwischen den Menschen überhaupt nicht mehr möglich ist und dass sich die Fronten durch einen einfachen Schreibtisch definieren.
Wie ich Ihnen bereits sagte, komme ich sehr leicht und schnell ins Gespräch mit meinen Mit-Menschen. Deshalb weiß ich sehr wohl, von was ich spreche.
Und Ihre Richtlinien – sind nicht die Rechts- und Gesetzeslage – und schon lange nicht die Menschenrechte der UN – bitte denken Sie mal darüber nach.
Die Erhöhung von ALG II ein ein Tropfen gegenüber der Preiserhöhungen allein in den letzten Wochen.
Weihnachten und Geschenke kenne ich nur vom Hören-Sagen.
Mein ganzes Leben lang konnte ich mir nicht mehr leisten als unbedingt gebraucht wurde. Und ich habe mehr gearbeitet – als Sie – dafür gebe ich Ihnen Brief und Siegel – auch wenn für die Versorgung von Kindern und den Eltern und Eigenheimbau kein Einkommen erzielt wird.
Mit meinem Antrag auf 40 Euro Fahrgeld habe ich wohl das Amt auch nicht allzusehr strapaziert – dass Sie sich so eckig anstellen. Was kostet diese Maßnahme dem Amt ? Allein der Leiter des Arbeitsamtes steckt sich monatlich 13 000 Euro in die Tasche laut dpa. Die Abgeordneten ihre fast 8000 Euro Diäten außer ihrem Gehalt und verschenken sich gegenseitig goldene Füller aufkosten des Steuerzahlers.
Und was kostet die Kriegsführung in Afganistan, obwohl nachweislich 70 % des Volkes diese Kriegsführung ablehnen . . .,
Ich habe auch über-rechnet, wieviel der Staat für die Folter, Misshandlung und Ermordung meines Sohnes bezahlte. Das sind Milliarden-Beträge.
Halten Sie ihre Mit-Menschen wirklich für so dumm,. dass Sie das nicht durchschauen ?

Nehmen Sie das nicht persönlich – wenn ich vom Amt oder vom Staat schreibe – obwohl Sie sich zum ausführenden Werkzeug machen – Wieviel Geld bekommen Sie monatlich dafür ? Und da wollen Sie mir 40 Euro Fahrgeld verweigern für ein Vorstellungsgespräch zu dem Sie mich verpflichten, damit ich ALG II bezugsberechtigt bin mit fast 62 Jahren ?!

Überlegen Sie sich mal vor dem Spiegel – ob Sie sich da nicht verrannt haben in eine Position der Rechthaberei.

Mit freundlichem Gruß
Rosel Zierd
Ing.Ök.
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Korrespontenz mit Jobcenter
das Salz des Lebens

von Igelin @ 2011-12-11 – 23:46:31

http://gedankenfrei.wordpress.com/2009/03/15/salz-in-der-wunde/
15. März 2009
Natriumchlorid oder Salz in der Wunde

Salz als Waffe John S. Torell aus dem Englischen übersetzt

Als Nimrod begann, die Stadt Babylon aufzubauen, war sein Ziel das eines je-den Diktators – die Menschenmassen zu kontrollieren. Je gebildeter und in-formierter die Menschen wurden, desto schwerer war es, sie unter Kontrolle zu halten.

Die skrupellosen Führer brauchten nicht lange, um herauszufinden, dass SALZ einen ge-waltigen Einfluss auf den IQ einer Person hatte. Kinder, die in der Nähe der Meeresküste geboren wurden und freien Zugang zu Meersalz in ihrer Ernährung hatten, waren intelli-genter als Kinder, die nur begrenzt Meersalz in ihrer Ernährung zu sich nahmen. Daher war es immer ein Teil der Strategie von üblen Regierungen, die Familien der obersten Führung mit ausreichend Meersalz zu versorgen, der allgemeinen Bevölkerung „echtes Meersalz“ jedoch vorzuenthalten. Kriege sind geführt worden über den Zugang zu Meer-salz und die Kontrolle darüber.

Der menschliche Körper enthält drei Flüssigkeiten, die der ionischen Zusammensetzung von Meerwasser sehr ähnlich sind. Jede dieser komplexen Lösungen zirkuliert durch unseren Körper: Blutplasma, Lymphflüssigkeit und extrazelluläre Flüssigkeit. Vergleichs-analysen zeigen, dass diese Flüssigkeiten dem Meerwasser in ihrer chemischen Zusam-mensetzung sehr ähnlich sind.

Echtes Meersalz, das durch die Verdunstung von Meerwasser gewonnen wurde, ist grob und grau und passt daher nicht durch einen Salzstreuer. Doch es enthält über 120 unterschiedliche Mineralien, die chemisch auf so eine Weise gebunden sind, dass der menschliche Körper sie leicht aufnehmen und die chemische Balance aufrecht erhalten kann, die Gott bei der Erschaffung des Menschen eingerichtet hat. Babys, die von der Zeit ihrer Zeugung an mit diesem Salz ernährt werden, entwickeln eine überdurchschnittliche Intelligenz wenn sie aufwachsen und werden weniger häufig krank.
Wisse eines: In Amerika ist es illegal, echtes Meersalz in Geschäften zu verkaufen! Sie dürfen dir Alkohol, Tabak und Junk Food verkaufen, doch was du im Supermarkt kaufen kannst wenn du nach Salz fragst, ist Natriumchlorid (NaCl), ein aus echtem Meersalz raffiniertes Produkt, aus dem jedoch alle Spurenmineralien entfernt wurden. Damit dieses Produkt problemlos durch den Salzstreuer passt werden Natriumaluminsilikat und Tricalciumphosphat. hinzugefügt. Manchmal wird das Tricalciumphosphat auch durch Magnesiumsilikat ersetzt. Nun sagst du vielleicht: „Aber ich kaufe doch mein Meersalz im Reformhaus!“ Falsch! Auch dort kaufst du ein Produkt, das raffiniert wurde, wenn auch nicht so radikal wie das normale Salz, das in den Geschäften und Supermärkten verkauft wird.
Die Menschen, die hinter der Weltregierung stehen, haben ihre Hausaufgaben gut gemacht. Zunächst einmal „verdummen“ sie die allgemeine Bevölkerung, so dass die Menschen leichter zu kontrollieren und mit dem zufrieden sind, was die Weltregierung ihnen im Hinblick auf BILDUNG vorsetzt.

Salz und Gesundheit
Es ist erstaunlich, wie viel von unserem Erbe bezüglich Salz und seiner Kraft wir vergessen haben. Wir haben auch viel über die Qualität von Salz vergessen. Das heutige, minderwertige Tafelsalz verdient seinen schlechten Ruf und zu Recht werden ihm vielfältige Übel vorgeworfen. Unverblümt ausgedrückt: es ist Müll und man sollte es nicht benutzen. Das Salz, das auf den vom Herrn gedeckten Tisch gehört, ist reines, unraffiniertes, lebendiges Meersalz. Echtes Meersalz ist das komplexeste mineralische Element auf diesem Planeten. Es enthält alle 92 lebenswichtigen Spurenminerale, die unser Körper braucht, wie Schwefel, Magnesium, Kalzium und Kalium, alle in ihrem natürlichen, organischen Zustand, der für unseren Stoffwechsel leicht zu verarbeiten ist. Im Gegensatz dazu enthält raffiniertes Salz nur zwei Elemente. Beim Raffinieren von Salz wird dem Salz alles Gute entzogen und an andere Industriezweige weiter verkauft während der Kunde im Supermarkt den minderwertigen Müll bekommt, der übrig geblieben ist.

Irgendwann hat die moderne Gesellschaft sich für den Gedanken begeistert, dass Fortschritt “veredelt und gereinigt” bedeutet. Reines, klares, leuchtendes Weiß ist gut. Unattraktives Grau oder alles Trübe ist schlecht. Die Marketing- Strategie für Salz hört sich in etwa so an: “Was sieht besser aus: Das verarbeitete, saubere, leuchtend weiße Salz oder dieses feuchte, grau aussehende, natürliche Salz? Welches rieselt besser: das trockene und raffinierte Salz oder das feuchte, natürliche Salz?” Folgendes erfährt der Verbraucher aber nicht: „Um alles so sauber, klar und leuchtend weiß zu machen, müssen wir alle gesunden, lebendigen, organischen Nährstoffe entfernen. Diese verkaufen wir still und heimlich an die Chemiekonzerne. Um diese Nährstoffe wieder zurück zu bekommen müsst ihr dann von den Chemiekonzernen Vitamin- und Mineralpräparate kaufen.“ Dieser moderne Raffinerie- und Veredelungsprozess, der hier am Beispiel von Salz dargelegt wurde, lässt sich genauso auf unsere Öle, unser Mehl, unsere Milch, Fruchtsäfte etc. übertragen – Satan und seine Handlanger haben ganze Arbeit geleistet!

Was mit dem natürlichen Meersalz geschieht ist eines der größten Verbrechen gegen die Menschheit. Das gewonnene Salz wird normalerweise an eine Fabrik geliefert, wo ihm fast alle lebenswichtigen Nährstoffe entzogen werden, die dann an Chemiekonzerne weiterverkauft werden. Das wertlos gewordene, minderwertige Überbleibsel wird dann verpackt und an die Verbrauchermärkte verkauft. Otto Normalverbraucher, der von all dem keine Ahnung hat, kauft und verzehrt dieses Produkt im guten Glauben an dessen Nährwert. Da dasselbe nicht nur mit unserem Salz, sondern wie gesagt auch mit unseren Ölen, Mehl, Milch, Fruchtsäften etc. geschieht, ist es nahezu unvermeidlich, dass es früher oder später zu Gesundheitsschäden kommt. Diese werden aber natürlich nie auf diese tatsächlich dahinter stehende Ursache zurückgeführt. Somit konsumiert man die Krankmacher weiter und versucht die gesundheitlichen Probleme durch Medikamente zu beheben – ein hoffnungsloses Unterfangen. Ein Teufelskreis kommt in Gang.

Anfang des 20. Jahrhunderts, als dieser Raffinierungsprozess beim Salz erstmals einge-führt wurde, machte das Salz die Menschen schließlich krank. Man erkannte, dass das Entfernen des natürlichen Jods negative Auswirkungen auf die Schilddrüse hatte. Darum setzte man dem Salz Jod zu und verkaufte es als neues und verbessertes „Jodsalz”. Die Werbung dafür vermittelte die Vorstellung, die Herstellerfirma würde dem Verbraucher durch diese Verbesserung einen Gefallen tun.

Im Opfersystem des Tempels verlangte Gott das Beste, was diese natürliche Welt zu bieten hat. Entgegen der Darstellung mancher Bibellehrer ging es bei den Tempelopfern nicht darum, einen zornigen Gott zu besänftigen. Gott hat Interesse an der Menschheit und gebraucht die Weltbühne des Tempels, um uns etwas zu lehren. Gott verlangt das Beste und die Opfer sind auch ein Beispiel für die besten Lebensmittel auf Erden. Der Gedanke dahinter ist: wenn sie gut genug für Gott sind, dann sollten sie auch für uns Menschen gut sein. Wenn du den Weg zu guter Gesundheit kennen lernen willst, dann solltest du die Opfer und Nahrungsmittel studieren, die in der Bibel erwähnt werden. Salz war bei jedem Opfer erforderlich und ist eines der Nahrungsmittel, das sowohl im Tempel als auch in unserer Gesundheit eine Hauptrolle spielt.

Wir sind alle so unterschiedlich wie Schneeflocken, aber Wasser und Salz ist unser gemeinsamer Nenner. Die einfache Tatsache ist, dass sich ohne das richtige Salz deine Zellen nicht regenerieren können, sie degenerieren. Der Körper braucht Salz. Ohne Salz haben wir nicht genug Elektrolyte und unsere Batterie ist leer. Ohne Salz oder mit dem falschen Salz wird der Verstand dumpf und Krankheiten ergreifen bald Besitz von unserem Körper – und die Kinder leiden am meisten. Satan weiß das und ausschließlich die Welt der Finsternis steht hinter diesem sinnlosen Propagieren einer natriumfreien Ernährung. Wenn wir diesem Pfad weiter folgen wird das mindestens zu einer der Ursachen für eine Gesundheitskatastrophe werden.

Unser Schöpfer machte den menschlichen Körper aus den organischen Elementen der Erde und die beste Methode, um unsere Gesundheit zu erhalten, ist sie mit natürlichen, organischen Elementen zu versorgen, nicht mit synthetischen Ersatzstoffen. Organische Elemente in ihrem natürlichen Zustand werden vom Verdauungssystem des Körpers leicht assimiliert. Die Zufuhr von Meersalz ist wie die Zufuhr einer göttlichen Vitaminpille – so hat es unser Schöpfer eingerichtet. Abhängig von Körpergröße, Aktivität und Klima sollte man ein bis zweimal täglich 1/8 bis ¼ Teelöffel Meersalz mit einem Glas Wasser zu sich nehmen. Außerdem sollte man es auch seinen Speisen zusetzen. Bei gekochten Speisen sollte das erst nach der Kochzeit stattfinden, damit die aktiven Inhaltsstoffe des Salzes nicht beim Kochvorgang zerstört werden.
Für den Fall, dass es irgendwann im Verlauf der Geschichte noch einmal zur Zündung einer Atombombe kommt, lagert die moderne Welt Kaliumjodit-Tabletten zur Abwehr der Nachwirkungen. Unglücklicherweise werden dich aber von Menschen hergestellte synthetische Stoffe nicht retten. Das Problem ist, dass eine massive Dosis künstlichen Jods nicht lange im Körper bleibt, sondern bald mit dem Urin ausgeschieden wird. Das beste Verteidigungsmittel gegen Strahlung ist ein starkes Immunsystem, dem regelmäßig organisch gebundenes Jod aus Meersalz zugeführt wurde. Es ist reich an natürlichem Jod und seine Spurenminerale werden in ihrem unverarbeiteten, natürlichen Zustand leicht vom Körper aufgenommen und im ganzen System verteilt. Die Körperzellen werden wieder aufgeladen und Verstand und Körper mit Energie versorgt. Falls du einer Strahlungsgefahr ausgesetzt bist solltest du vorübergehend deine übliche, tägliche Meersalz-Dosis verdoppeln.
Salz ist ein entscheidender Bestandteil von Gottes Bundesritual und seine Symbolik lehrt uns viele wichtige geistliche und physische Lektionen.

Die Kinder Gottes sind mit ihm durch einen Salzbund vereint (4. Mose 18:19; 2. Chronik 13:5; Matthäus 5:13). Salz ist ein durch die Zeit erprobtes und bleibendes Konservierungsmittel, das Fäulnis und Verfall verhindert. Es ist ewig, beständig, reinigend, unveränderlich und damit das Symbol für Gottes Charakter und Verlässlichkeit schlechthin. Der Begriff „Salzbund” deutet auf die ewig währende Natur der Bundesbeziehung zwischen dem Schöpfer und seinen Kindern hin.
Beispielsweise war Gerste ein vorgeschriebenes Tempelopfer und heute ist wissen-schaftlich bewiesen, dass Gerste von aktiven, organischen Nährstoffen nur so strotzt. Dasselbe gilt für unraffiniertes, Meersalz, denn es enthält viele lebenswichtige Mineralien. Im Mittelalter galt, dass man jeden Tag ein wenig Salz zu sich nehmen sollte um Dämonen von seinem Körper fern zu halten. Heute sagt uns die Wissenschaft, dass die Mineralien im Meersalz für gute Gesundheit und einen klaren Verstand sorgen.
Die Haut ist nicht nur ein Ausscheidungsorgan, sondern auch ein Aufnahmeorgan. Deshalb stellen Bäder in Salzwasser sowie Waschungen und Abreibungen mit Salzwasser eine Heilungstherapie dar. Salzbäder sind reich an Mineralien und Mikroelementen und haben wunderbare therapeutische Wirkungen. Diese Behandlungsweise nennt man heute „Thalasso-Therapie”. Man muss für die Anwendungen nicht gleich in ein Spezialzentrum gehen. Man kann sie auch leicht zu Hause durchführen. Die grundlegenden Zutaten sind reines Meersalz und Wasser. Für eine Gesichtswaschung oder ein Vollbad sollte das Wasser nur ein paar Grad wärmer als die Körpertemperatur sein. (Heißes Wasser entzieht dem Körper Mineralien.) Für ein Gesichtsbad braucht man eine kleine Schüssel Wasser mit ½ bis 1 Teelöffel Meersalz. Für ein Vollbad reichen 2 Tassen Meersalz. Wenn man gesundheitlich in einem guten Zustand ist und regelmäßig seinem Vollbad Meersalz zusetzt, sind ein paar Teelöffel auch genug. Bei ernsthaften Krankheiten sollte man jedoch mehr verwenden. Die beste Zeit für ein therapeutisches Bad ist am Morgen weil der Körper sich in der Nacht regenerieren und Reparaturarbeiten durchführen konnte. Das ist die Zeit, in der Toxine über die Haut ausgeschieden werden.

Salz ist auch ein Reizmittel. Wenn es mit einer offenen Wunde in Berührung kommt reizt, schmerzt und sticht es im ersten Augenblick, wenn es die Keime abtötet. Doch das lässt bald nach und es fühlt sich gut an, wenn der Heilungsprozess beginnt. Diese Analogie finden wir auch beim Salz des Wortes Gottes. Zuerst verursacht es Irritation in den religiös Stolzen und Blinden und jenen, die auf ihre menschlichen Wege vertrauen. Statt ihre Bedürftigkeit nach Medizin und Heilung (Gottes Wort – die Bibel) zu sehen, wehren sie sich gegen das Salz als wäre das Salz schuld an ihrem Schmerz.
Wahrer Glaube an die Schöpfung, ist ein Lebensstil und nicht nur eine Lehre. Durch das Führen eines gottesfürchtigen Lebens werden wir zu stechenden Reizmitteln für jene in unserer Umgebung, die durch falsche Religion verwundet sind. Das kann dazu führen, dass sie in einer Art Reflexreaktion auf uns einschlagen. Das beste Heilmittel dagegen ist das „Sela“. Wenn die Hebräer ihre Bibel lesen, nennen sie die kurze Pause zwischen einzelnen Abschnitten Sela, was „innehalten und nachdenken, ruhen“ bedeutet. Im übertragenen Sinne ist damit gemeint, dass wir nicht gleich zum Gegenschlag ausholen, sondern einen Schritt zurücktreten, Ruhe bewahren und das Salz seine Arbeit tun lassen. Wenn mit der Zeit der Heilungsprozess beginnt kann mehr Salz hinzugefügt werden.
Erinnere dich…
“Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt…” (Kolosser.4:6)

Hier mehr zum Thema SALZ von Rudi Berner aus seinem Buch “Auf ein Wort”:
Nachtrag 16März-20:31 – Andreas Helten)
LEBENSmittel versorgen den menschlichen Organismus im Grunde nicht mit Flüssigkeit, Prote-inen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen, Mineralien usw., sondern sie versorgen unsere Zellen eigentlich nur mit InFORMation. Wir essen und trinken nichts anderes als InFORMation in Form von Schwingungen. Und ein InFORMationsträger der ganz besonderen Art ist Salz. Und zwar le-bendiges, ganzheitliches Salz, und nicht das raffinierte Verbrechen, das sich höchst wahrscheinlich in Ihrem Küchenschrank befindet, und dem man die irreführende Bezeichnung „Speisesalz“ gege-ben hat! Diesem Speisesalz wurde nämlich durch den Prozess des Raffinierens die Ganzheit genom-men, und das, was übrig bleibt und den Menschen als Speisesalz verkauft wird, hat mit LEBENS-mittel nichts mehr zu tun, sondern es fällt in den Bereich „Gift“!
Der grobstoffliche Leib eines Menschen besteht aus natürlichen Elementen. 92 natürliche Elemente gibt es. Und ein Großteil dieser Elemente ist in naturbelassenem, gesundem Salz vorhanden. Natür-liches Salz ist nach Wasser und Luft das wichtigste LEBENSMITTEL. Salz ist, wenn man dessen Entstehung betrachtet, nichts anderes als kristallisiertes Sonnenlicht. Salz beinhaltet nahezu alles an Mineralien und Spurenelementen, was der Mensch zum
Leben braucht, es ist ganzheitlich. Wenn man einen menschlichen Leib bis zum Gehtnichtmehr ver-brennt, dann bleibt reines Salz übrig. Naturbelassenes Salz hat eine gewisse Intelligenz, es ist In-FORMationsträger und somit der Gesundheit in hohem Maße dienlich.
Wenn sie gesundes, natürliches Salz zu sich nehmen, dann schaut im Idealfall das Salz quasi in Ih-rem Körper nach, was denn so an Elementen fehlt, das Fehlende wird ergänzt, und der Rest wird ausgeschieden – genial, nicht wahr? Sie können gesundes, natürliches Salz auch nicht überdosieren und somit gesundheitliche Schäden erlangen.
Natürliches Salz kommt in der Natur in drei verschiedenen Zuständen vor. Als Meersalz, als Steinsalz & als Kristallsalz.
Salz hat generell eine kristalline Struktur, die Harmonie der Struktur ist jedoch entscheidend. Stein-salz und Kristallsalz sind ursprünglich aus Meersalz entstanden. Die Urmeere sind ausgetrocknet, riesige Salzseen sind entstanden. Gewaltige Erdmassenverschiebungen haben Gebirge entstehen lassen, die Salzplatten sind somit unter extrem starken Druck geraten. Bei starkem Druck ändert sich die kristalline Struktur, sie wird immer harmonischer und somit klarer. Ein reiner Bergkristall zum Beispiel ist das Maximum an struktureller Kristallharmonie. Bei Salz ist es das Kristallsalz, welches die harmonischste Struktur aufweist.
Je harmonischer die Salzkristallstruktur ist, desto mehr LEBENswichtige InFORMation kann das Salz dem Menschen übermitteln – es ist LEBENdiger. Kristallsalz durchzieht, ähnlich dem Gold, die Steinsalzblöcke in Form von Adern – es ist also, im Vergleich zum Steinsalz, relativ rar. Kristallsalz wurde in der Geschichte als weißes Gold bezeichnet, die Menschen wussten also über den unschätzbaren Wert dieses Salzes bestens Bescheid. Kristallsalz war vorwiegend dem Adel vorbehalten, es wurden sogar etliche Kriege um dieses Salz geführt. Kristallsalz ist also der König unter den Salzen, aber auch natürliches Steinsalz und natürliches Meersalz sorgen bestens für des Menschen Gesundheit.
Nur, Sie haben aller Wahrscheinlichkeit nach kein natürliches Salz in Ihrem Haushalt, Sie verwen-den handelsübliches Speisesalz, dabei handelt es sich um reines Natriumchlorid sprich Kochsalz – und das vergiftet Sie! Das wird Ihnen auch jeder Doktor bestätigen: „Essen Sie ja nicht zu viel Salz, das ist gesundheitsschädlich!“ – hören wir doch von ärztlicher Seite immer wieder. Jetzt werden Sie sicherlich fragen: „Ja um Himmelswillen, wie ist denn so etwas möglich?“ Wie so etwas möglich ist, das ist schnell erklärt:
Die Industrie braucht, um verschiedenste chemische Prozesse zu steuern, große Mengen an reinem, aggressivem Natriumchlorid (chem.: NaCl). Und dieses Natriumchlorid wird durch den Prozess des Raffinierens aus natürlichem Salz gewonnen. Dem natürlichen Salz werden in so genannten „Raffi-nerien“ alle Elemente entzogen, mit Ausnahme von Natrium und Chlorid. Natrium und Chlorid sind zwar die Hauptbestandteile eines Salzes, die restlichen Elemente sorgen jedoch für die Ganzheit-lichkeit und somit für LEBENdigkeit und Gesundheit.
So weit, so gut, doch jetzt wird es kriminell. Dieses für den Menschen giftige Natriumchlorid wird der Bevölkerung unter der Bezeichnung „Kochsalz“ oder „Speisesalz“ als Lebensmittel verkauft – und zwar weltweit! Dabei bräuchte die Lebensmittelindustrie doch nur das natürliche, gesunde Salz so zu belassen, wie es ist, und lediglich in gewünschte Korngrößen zu mahlen. Stattdessen wird noch Geld zur Vernichtung der Natürlichkeit ausgegeben, denn Raffinieren verursacht Kosten. An der Wirtschaftlichkeit kann es also nicht liegen, dass man uns Gift als Lebensmittel verkauft. Jetzt könnte man noch vermuten, dass es vielleicht aus Unwissenheit geschieht. Doch diese Vermutung ist wohl mehr als lächerlich. Bleibt nur noch ein, wenn auch erschreckender, Grund: Irgendjemand ist daran interessiert, die Menschen krank zu machen!
Und dieser Vorsatz wird durch eine schier unglaubliche gesetzliche Verordnung rechtlich gedeckt. Bei dieser Verordnung handelt es sich um den „Codex Alimentarius“. Der Codex Alimentarius be-stimmt gesetzlich den Standard für Speisesalz und fordert, dass Speisesalz mindestens 97% Natri-umchlorid enthalten muss! – Klingt unglaublich, ist aber wahr! Von behördlicher Seite heißt es, dieser Codex sei deshalb notwendig, um zu verhindern, dass ein Salz zu viel Arsen, Kupfer, Blei, Cadmium und Quecksilber beinhaltet, was sich ja auf den ersten Blick durchaus positiv anhört. Was bei diesem Codex natürlich verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass es diese gesetzliche Verord-nung unmöglich macht, natürliches, gesundes Stein- oder Meersalz als LEBENsmittel zu verkaufen, denn Stein- und Meersalz enthalten in der Regel keine 97% Natriumchlorid, wie das beim Kristall-salz der Fall ist. Es muss also, um als Lebensmittel in den Handel gelangen zu dürfen (obwohl es dann seine Ganzheit verloren hat und kein LEBEN mehr vermitteln kann), raffiniert werden.
In Wirklichkeit enthalten natürliche Salze, die abgebaut oder geerntet werden (beim Meersalz spricht man von ernten), keinerlei Konzentrationen, die die Gesundheit gefährden könnten – ganz im Gegenteil! Die Tiere (für die gilt diese Verordnung nicht!) bekommen sehr wohl Lecksteine, die aus natürlichem Steinsalz sind, denn an reinem Natriumchlorid (unserem Speisesalz) würden sie krepieren!
Aber uns Menschen wird dieses Gift weltweit vorsätzlich als Lebensmittel verabreicht. Und oftmals noch mit Jod und Fluor versetzt, was das Zeug noch giftiger macht, obwohl auf der Verpackung das Gegenteil gelogen wird. Seltsamerweise wird mittlerweile in Reformhäusern und auch in den Bio-ecken der Supermärkte vollkommen naturbelassenes Meer- und Steinsalz angeboten, was eigentlich gegen die Bestimmungen des Codex Alimentarius ist. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass die Menschen in punkto Salz mittels Bücher und Internet mehr und mehr aufgeklärt werden, und man von gesetzgebender Seite her langsam kalte Füße bekommt. Denn ich möchte nicht in der Haut der Verantwortlichen stecken, wenn der Bevölkerung bewusst wird, was hier für ein Verbrechen verübt wird. Und mir braucht kein Gesundheitsministerium erzählen, man hätte nichts davon gewusst! Übrigens, der Volksmund weiß ganz genau, dass wir in punkto Salz hinterhältig vergiftet werden. Was sagt man denn, wenn ein hinterlistiger Plan plötzlich bekannt wird: „Das war ganz schön raffi-niert!“ – Alles klar?
Natriumchlorid (Kochsalz/Speisesalz), mit dem die ganze Welt versorgt wird, ist bei der Entstehung von so genannten Zivilisationskrankheiten maßgeblich beteiligt! Zum Beispiel bei Bluthochdruck, was jeder Arzt bestätigen wird. Natürliches, gesundes Salz ist niemals die Ursache für einen zu ho-hen Blutdruck, im Gegenteil, Kristallsalz normalisiert die Werte unter Umständen sogar, egal, ob der Blutdruck zu hoch oder zu niedrig ist.
Verwenden Sie unbedingt nicht-raffiniertes, vollkommen naturbelassenes Salz (auch dürfen keine Rieselhilfen beigesetzt sein, denn die sind ein Skandal für sich!), Sie bekommen derartiges Salz in Reformhäusern und Naturkostläden oder in der Bioecke im Supermarkt. Es gibt nicht-raffiniertes Meer- und Steinsalz sowie Kristallsalz zu kaufen. Kristallsalz wird meinem Wissen nach in raffi-nierter Form gar nicht angeboten. Kristallsalz ist verhältnismäßig teuer, wenn man jedoch bedenkt, was dieses Salz für die Gesundheit des Menschen tut, dann ist dies den Preis allemal wert.
Wie schon erwähnt, es handelt sich dabei um „weißes Gold“. Wenn Sie sich über das Thema Salz näher inFORMieren wollen – und es ist eine hochinteressante Thematik! –, dann empfehle ich Ih-nen folgendes Buch:
Krüger, Harald: Kristall-Salze (ISBN: 3442216451)
Stellen Sie sich einmal vor, 30% aller Bundesbürger leiden an Bluthochdruck – dreißig Prozent! Die Kosten, die sich daraus ergeben, sind gigantisch, alleine in der BRD sind es ca. 60 Millionen Euro täglich!
Daraus errechnet sich eine jährliche Belastung des Gesundheitswesens von 22 Milliarden Euro! Und hierbei handelt es sich nur um unmittelbare Behandlungskosten (vorwiegend Medikamente), von diversen Folgekosten, auf die ich noch zu sprechen kommen werde, ganz zu schweigen, hier wird die Summe astronomisch! Ja glauben Sie im Ernst, dass diejenigen, die daran kräftig verdie-nen, auch nur das geringste Interesse daran haben, dass die Menschen natürliches, gesundes Salz bekommen? Und auch unser hoch bezahltes politisches Kasperltheater hat in dieser Sache das Maul zu halten – geschweige denn etwas dagegen zu unternehmen, denn es wäre ein Leichtes, den Men-schen zu gesundem, LEBENdigem Salz zu verhelfen und giftiges Natriumchlorid (Kochsalz) als Lebensmittel zu verbieten.
Jedoch: Das GELD hat sich unser Recht und unsere Gesundheit untertan gemacht!
Schauen Sie sich doch einmal unsere politische Bühne über die Jahrzehnte hinweg einmal genau an! Können Sie den jämmerlichen, korrupten Witz, der da vorgetragen wird, überhaupt noch ertragen? Ja merken Sie denn nicht, dass Sie hier komplett verarscht und hintergangen werden? Vollkommen egal, ob Rot, Schwarz, Grün oder Gelb regiert, das GELD diktiert, was zu passieren hat. Das GELD steuert die Arbeitslosenzahlen nach Belieben; das GELD bestimmt den Inhalt unserer Gesetzbücher; das GELD sagt, wann und wo Krieg zu sein hat; das GELD bestimmt, wie hoch sich ein Land ver-schulden muss; das GELD bestimmt, wie krank die Menschen zu sein haben –und nicht die faden-scheinigen Figuren, die sich als Vertreter des Volkes ausgeben! Was sagen Sie? „Wir haben doch eine Demokratie!“ – Ja zwischen was können Sie denn noch großartig wählen? Zwischen Schlecht und Miserabel können Sie wählen – und sonst gar nichts! Betrachten Sie doch einmal die Struktur der etablierten Parteien und die Gesetze zur Parteigründung genau.
Von den mächtigen Medien, die ebenfalls komplett vom GELD regiert werden, ganz zu schweigen. Es ist gezielt zu einem Ding der Unmöglichkeit gemacht worden, dass eine Partei entsteht, die kon-sequent für das Wohl und die Gesundheit der Menschen eintritt. Wenn Sie in einer etablierten Partei der so genannten „Basis“ angehören (also ganz unten anfangen), dann müssen Sie, um nach oben zu gelangen, mit den Wölfen mitheulen, denen in den Arsch kriechen, wie der Volksmund so schön sagt, sonst sind sie unbequem, ein Querulant und werden folglich gar nichts!
Können Sie das heuchlerische Kostensteigungsgewinsel des Gesundheitsministers oder der Gesund-heitsministerin überhaupt noch hören? Warum wissen denn diese hoch studierten Politiker samt monströsem, ach so klugen Beratungsstab nicht, dass man mit schier lächerlich einfachsten Maß-nahmen (z.B. mit LEBENdigem Wasser und Salz sowie Stevia anstatt Zucker) Hunderte von Milli-arden an Kosten im Gesundheitswesen sparen könnte? Die Antwort ist denkbar einfach: Diese Leu-te dürfen an unserer Gesundheit gar nicht interessiert sein! – Merken Sie das jetzt langsam?
Was die Volkskrankheit „Bluthochdruck (Hypertonie)“ anbelangt, so werde ich jetzt ein biss-chen ins Detail gehen:
Wie Sie bereits wissen, muss unser Gesundheitswesen jährlich gigantische Beträge für blutdruck-senkende Mittel aufwenden. Was Sie noch nicht wissen, ist die Tatsache, dass all diese blutdruck-senkenden Mittel diejenigen Menschen, die derartige Mittel einnehmen, auf Dauer gesehen wirklich krank machen.
Und warum? – Weil diese Mittel zwar für einen schönen Wert am Blutdruckmessgerät sorgen, je-doch die Ursache des zu hohen Blutdruckes nicht oder allenfalls habherzig angehen. Ich werde Ihnen das kurz erklären:
Der menschliche Körper muss immer ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, dieser Versor-gung misst der Organismus oberste Priorität bei. Die Versorgung mit lebenswichtigem Sauerstoff geschieht, wie Sie ja sicherlich wissen, über das Blut. Der über die Lunge eingeatmete Sauerstoff wird vom Blut aufgenommen und über die Venen und Adern hin zu den Blutgefäßen und Blutkapil-laren transportiert. Bei Blutkapillaren handelt es sich um winzige Blutgefäße, mittels derer die Sau-erstoffversorgung des Gewebes und der Zellen stattfindet. Unser Herz ist dafür verantwortlich, dass alle Blutkapillaren immer mit genügend sauerstoffhaltigem Blut versorgt werden. Deshalb pumpt es stetig mit gewissem Druck (Blutdruck) das Blut in dieses System.
Bei Menschen mit permanent zu hohem Blutdruck liegt folgender Defekt vor: Die Blutkapillaren sind winzige Schläuche, durch die das Blut fließen muss, um das Gewebe mit Sauerstoff zu versor-gen. Diese Schläuche sind bei Bluthochdruckpatienten verdickt, damit verengt sich deren Quer-schnitt, durch den das Blut hindurchfließen muss. Außerdem ist bei einigen Bluthochdruckpatienten
das Blut dickflüssiger als normal, was die Sache noch kritischer macht.
Diese beiden Defekte (verengter Querschnitt und Dickflüssigkeit) sind die Ursache, dass das Gewe-be und die Zellen nicht mehr genügend Sauerstoff bekommen. Ihr Organismus löst den Hilfeschrei „Sauerstoffmangel!“ aus –ein lebenswichtiges Notsignal!
Wenn Sie in Ihrem Körper der leitende technische Ingenieur wären, was würden Sie tun in so einer kritischen Situation? Logisch, sofort den Druck erhöhen, sodass die lebenswichtige Sauerstoffver-sorgung gewährleistet ist.
Das Herz muss dann zwar mehr leisten, dafür bleibt aber der Organismus gesund. Und genau diese Maßnahme ergreift der Organismus, und zwar vollkommen automatisch und der jeweiligen Situa-tion angemessen. Menschen mit zu hohem Blutdruck fühlen sich nicht unwohl! – Lediglich die Werte des Blutdruckmessgerätes versetzen sie in Panik, und ein Besuch beim Arzt.
Und was macht der Onkel Doktor? Er greift in den allermeisten Fällen zum Rezeptblock und ver-schreibt Ihnen blutdrucksenkende Mittel. Diese Mittel erweitern weder den Querschnitt der Blut-kapillaren noch verhelfen sie dem Blut dazu, seine natürliche Konsistenz selbständig zu gewähr-leisten. Diese Mittel setzen in erster Linie den „Hilfe-mehr-Sauerstoff-Schrei“ der Zellen außer Kraft und veranlassen so das Herz, wieder mit geringerem Druck zu pumpen. Die Werte auf dem Blutdruckmessgerät sind zwar dann wieder schön, doch Ihre Zellen haben nach wie vor Sauerstoff-mangel. Und jetzt, trotz „normalen“ Blutdruckwerten, geht es den Leuten schlecht.
Ist ja klar, Sauerstoffmangel führt zu Unwohlsein! – Merken Sie, mit was für zwielichtigen, kosten-intensiven, ja oft lebensgefährlichen Methoden weltweit Bluthochdruck behandelt wird? Und als Patient, dessen zu hoher Blutdruck mit blutdrucksenkenden Mitteln normalisiert wird, sind Sie dann
lukrativer Dauerpatient. Und zwar auf mehreren Ebenen, denn der permanente Sauerstoffmangel, dem Ihre Zellen ausgesetzt sind, macht Sie dann erst richtig krank, und damit für die Medizinmafia letztendlich auch richtig interessant!
Oder warum glauben Sie, dürfen Flugzeugpiloten, die an Bluthochdruck leiden, und die mittels blutdrucksenkender Medikamente wieder einen normalen Blutdruck vorweisen können, nicht flie-gen?
Wie Sie sehen, ist die Sachlage in punkto Behandlung von zu hohem Blutdruck medizinisch so klar und einfach zu verstehen, da braucht es gar nicht viel an Intellekt, um das zu kapieren. Doch für unsere verantwortlichen Politiker ist dies anscheinend schon zu hoch – oder etwa doch nicht? Es gibt etliche Studien, die den Einsatz von blutdrucksenkenden Mitteln als vollkommen unsinnig ent-larven – ist ja auch nicht sonderlich schwierig, dies nachzuweisen. Natürlich ist es nicht normal und in einigen Fällen auch gefährlich, wenn das Herz mehr leisten muss.
Aber es ist, objektiv gesehen, weitaus gefährlicher, den Organismus permanentem Sauerstoffmangel auszusetzen! – Es muss die Ursache des Übels bekämpft werden. Und die Ursachen sind, wie schon gesagt, in erster Linie verengte Blutkapillaren und mitunter auch zu dickflüssiges Blut. Und was verursacht wiederum diese beiden Ursachen? – Denn das ist hier die entscheidende Frage.

Auch diese Frage ist wissenschaftlich schon längst geklärt, es gibt vier Hauptursachen:
1. Viel zu hohe Zufuhr von tierischem Eiweiß durch Fleisch-, Wurst-, und Fischkonsum
2. Vergiftung durch Natriumchlorid (Kochsalz)
3. Gefäßverengung durch Nikotin (Arteriosklerose)
4. Stress und Bewegungsmangel

Wenn Sie zur Gruppe der Bluthochdruckpatienten gehören oder auch sonstiges Interesse an diesem Skandal ersten Ranges haben, dann schauen Sie sich doch einmal die Internetseite des Dr. Johann Georg Schnitzer an, unter:
http://www.dr-schnitzer.de
Dort finden Sie weitergehende INFORMATIONEN und Literatur zu diesem brisanten Thema.
Und seien Sie sich darüber bewusst, dass das, was ich Ihnen hier an Missständen aufzeige, nur die Spitze eines Eisberges ist.
Die Menschen werden auf dieser Welt in einer Art und Weise betrogen und misshandelt, wie Sie sich das gar nicht vorstellen können.
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Salz als Waffe
Wenn noch Jemand meint, dass es doch gut wäre, wenn die Psychiatrie ruhigstellt und normierte Menschen machen will, der lese hier;

von Igelin @ 2011-12-11 – 14:57:29

Und erstens kommt es anders und zweitens, was die Psychiater versprechen.
Sie erzeugen Amokläufer, Selbstmörder und Mörder – weil sie selbst welche sind.
Der Umgang formt den Menschen.
Zeige mir, mit wem Du gehst und ich sage Dir, wer Du bist – Goethe
Und wie es hier wiederum berichtet wird – bringt es nichts Gutes, in psychiatrischer Be-handlung zu sein.
Ich erinnere daran, dass Holger sich „freiwillig“ in der Psychiatrie Bad Salzungen fesseln ließ, weil er aufgrund der PsychoDrogen nicht schlafen konnte und weil sein Gehirn mit ihm tat, was er nicht wollte, was er nicht mehr wußte und was er nicht verhindern konnte !

Vier Leichen: 13-Jähriger unter Mordverdacht
010.12.11| Merkur ohnline

Buenos Aires – Ein 13-Jähriger steht unter Verdacht, vier Mitglieder einer Nachbarsfamilie auf grausamste Art getötet zu haben. Bisher hat er jedoch nur einen Teil der Tat gestanden.

Die blutüberströmten Leichen wurden in der Stadt Las Heras in einem Haus gefunden. Der Junge räumte lediglich ein, in Notwehr seinen zehn Jahre alten Freund erstochen zu haben. Dieser habe jedoch zuvor die eigene Mutter sowie die eigenen Großeltern ermordet. Die Polizei vermutet jedoch, der 13-Jährige könne an allen vier Bluttaten beteiligt gewesen sein. Auch ein Mordpakt der Kinder gegen die Erwachsenen werde nicht ausgeschlossen, berichtete am Samstag die Zeitung “Clarín“.

Die beiden Freunde hatten in der Wohnung des Jüngeren mit dem Computer gespielt. Plötzlich lief der 13-Jährige blutbefleckt über die Straße in seine Wohnung und erklärte, ein unbekannter Mann habe bei einem Überfall seinen Freund und dessen Familienangehörige ermordet. Am Freitag gab er jedoch vor einer Staatsanwältin zu, in Selbstverteidigung seinen Freund getötet zu haben, nachdem dieser seine Familie erstochen habe. Der Zehnjährige sei in Wut geraten, als ihn seine Mutter aufforderte, ein T-Shirt anzuziehen.

Die Polizei fand in der Wohnung neben der Leiche des Jungen zwei blutbefleckte Messer. Der 13-Jährige hatte nur eine Schnittwunde an einem Daumen, obwohl die Opfer zahlreiche Stiche aufwiesen.

Der Pate des ermordeten Jungen erklärte nach Angaben von “Clarín“, der Zehnjährige sei seit seinem dritten Lebensjahr wegen Schizophrenie in psychiatrischer Behandlung gewesen. Die Mutter, eine 49 Jahre alte Kunstlehrerin, hatte ihn mit neun Monaten adoptiert. Nach mehreren Gewalttaten gegen jüngere Mitschüler wurde er vor 20 Tagen von der Schule ausgeschlossen, wie lokale Schulbehörden der Zeitung mitteilten.

Der 13-Jährige wohnte bei seiner Großmutter, nachdem ihn seine Mutter verlassen hatte. Er kam vorläufig in eine psychiatrische Anstalt. In Argentinien sind Jugendliche unter 16 Jahren schuldunfähig.

dpa
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Produkt der Psychiatrie
Wußten Sie, dass Advent eine Fastenzeit ist ?

von Igelin @ 2011-12-11 – 14:35:08

So wie auch die Zeit von Fastnacht bis Ostern ist auch die Adventzeit eine Fastenzeit.

Zumindest hielten das so die alten Kelten dazumals und die armen Bauersleute ganz früher, als sie noch mit der Natur lebten und alles selbst machen mussten, was sie brauchten.

Weihnachten – der 23. Dezember ist vor allem Wintersonnenwende wie auch Johanni die Zeit der Sommersonnenwende ist.
Bis dahin wurde jeder Tag um einen Hahnenschrei kürzer und die Nacht länger. Weihnachten ist also die längste Nacht des Jahres.
Ab 24. Dezember aber wird der Tag wieder um einen Hahnenschrei länger.

Frau Holle die Göttin der Natur hat Heros, den Sohn der Sonne in die Unterwelt gebracht zur WinterRuhe der Natur.

In den langen Nächten haben die Familien tatsächlich sehr viel miteinander gespielt, gesungen, Sagen und Märchen erzählt, gehandarbeitet, geschreinert und gekocht, gebacken und zum Familienfest gegessen, was sie im Laufe des Jahres erwirtschaftet, gesammelt und haltbar eingelagert hatten.
Draußen wurde nur das Notwendigste erledigt. In den Ställen das Vieh versorgt und Holz klein gehackt für ein wärmendes Feuer. Das wärmende Licht ist uns noch als Erinnerung geblieben im Kerzenschein – so er nicht auch noch ersetzt wird durch elektrischen Strom und blinkende Lichterketten.

Die Märchen und kleinen Geschichten von Hans Christian Andersen Nexö erzählen davon.
Und die Erzählungen von Astrid Lindgren.

Zeit, diese Kinderbücher wieder beizuholen.

Zur Tag und Nacht- Gleiche an Beltane im Frühjahr, wenn die jungfräuliche Sonne ihre Hochzeit feiert mit Heros, dem Sohn der Sonne und die Hexen auf dem Brocken /Harz tanzen beginnt das Jahr in der Natur.

Tatsächlich war zur Zeit der Kelten der Beginn des Kalender-Jahres gleich mit dem VegetationsJahr in der Natur.

Die Christliche Kirche hat dies zur Festigung und Dokumentierung ihrer Macht geändert. Sie lässt das Jahr im Winter beginnen, wenn die Natur ruht und lässt ihren Gott im Frühjahr sterben, wenn die Natur zum Leben erwacht und die Tiere ihre Jungen bekommen.
Wir stehen nicht mehr mit der Sonne auf und gehen nicht mit den Hühnern zu Bett – ein Wecker ersetzt den Hahnenschrei.

Und so wurde unser menschliches Leben in ein völlig un-natürliches verwandelt.
Der Mond ist in der deutschen Sprache nicht mehr weiblich – sondern männlich – so wie unsere Sprache vermännlicht ist.
Und wir werden zum Ding – wie unsere Sprache die Verben und Adjektive substantiviert; also verdinglicht.
Und wir selbst erklären uns für psychisch gestört, weil unser Körper und Psyche noch immer mit der Natur verbunden re-agiert ?!!!
Verbunden mit dem Einfluss des Mondes und der Sonne, mit dem Erdmanetfeld und dem Wetter sind wir keine reibungslos funktionierene Apparate.

Die Psychiatrie will auch die letzten Reste von natürlicher Menschlichkeit in genormtes Humankapital verwandeln – mithilfe von chemischen Giften und wissenschaftlich bewiesenen Foltermethoden von Fesselung, Isolationshaft´, Dunkelhaft, Kontaktsperre und Entfernung jedes Anreizes für unser Gehirn (uniZelle mit nur der Bibel als Lektüre) und Bedrohung, Nötigung, Versprechen und chemische vergifteter Beeinflussung des Körpers.
Konditionierung und Dressur, wo die Schulen versagt haben und ein Exemplar entwischt ist.
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Advent und Natur
artgerechte Menschenhaltung

von Igelin @ 2011-12-11 – 13:29:09

Quelle: theintelligence.de/index.php/gesellschaft/kommentare/3631-artgerechte-menschhaltung.html

Mit dem Zug durch Sachsen Anhalt musste ich mit Enttäuschung und Entsetzen sehen, dass eine ganze Gartenanlage an der Peripherie von Weisenfels umgelegt worden war.

Gibt es in der ganzen Stadt keine jungen Menschen, die einen Garten bestellen wollen ?

Wissen die Jungen nicht, dass Garten-Arbeit erholsam und gesund ist ?!
Schrebergärten und Gartenarbeit hat uns 2 Kriege und die Nachkriegszeiten überleben lassen.
Wie Sebastian Kneipp schrieb, ist es ausreichend für die Gesunderhaltung des Körpers, wenn wir den Haushalt besorgen und uns gesund ernähren. Allerdings war die Haushaltsarbeit zu Kneipps-Zeit noch ein bischen aufwendiger als nur Straub zu saugen und den Mülleimer hinunter zu tragen.
Und ich denke auch nicht, dass dieses Joggen ein Ausgleich ist – da die Befriedigung der Selbst-Herstellung des Eigenbedarfs fehlt.
Deshalb sind auch heutzutage Kirmes, Weihnachten, Ostern keine sehnsüchtig und freudig erwarteten Feste mehr sondern verkommen zu bloßem Kommerz, in dessen Folge die Preise der Geschenke ausgewertet werden.

Ihr sollt verflucht sein bis ins dritte Glied – und
vornehm geht die Welt zugrunde –
sind Aussagen aus der Bibel und dem Volksmund – die sicher ihre Bedeutung nicht verloren haben.
„Die Kinder sollen es mal besser haben“ sind Aussagen der Nach-Kriegsgeneration, die uns heute ins Gesicht schlägt.
Die Kinder haben das Arbeiten nicht gelernt – sitzen ihre gesamte Kindheit auf dem Hintern und schwatzen nach was ihnen Jemand vorsagt und können und dürfen sich nicht mehr selbst helfen.
Die Bundesregierung erfaßte die Aussage, die Jugendlichen seien nicht mehr Existenz-fähig.
Anstatt einen Garten zu bewirtschaften – greifen sie zur Pille.
Anstatt mit Äpfeln aus dem Garten – ernähren sie sich von Fastfood vor dem Fernseher. Bei jedem kleinsten Luftzug werden sie krank und brauchen Anti-Biothika.
Anstatt ein altes Holz/Lehmhaus zu renovieren wohnen sie in chemischen synthetischen Häusern und anstatt Feuerholz zu holen um es warm zu haben, drehen sie die Heizung auf.
Die Indianer sagen, es darf keiner Bärenfleisch essen, der keinen Bären erlegt hat.
Und so ist es heute.
Die junge Generation leidet unter Fett-Sucht oder Mager-Sucht weil sie ihr Leben nicht ertragen können oder den Promis nachtun.
Ihre Muskeln kriegen junge Burschen nicht von der Arbeit, sondern schweißtreibend im Fitness-studio – wenn überhaupt.
Sie verteidigen auch nicht mehr ihre Kinder und ihre Familie, sondern sie ziehen für Geld Uniform an und drücken aufs rote Knöpfchen – völlig ungerührt davon, was sie damit anrichten. Die Folgen allerdings können sie nicht ertragen und brauchen Drogen, damit sie nichts mehr wahrnehmen müssen.
Frauen, die Millionen Jahre lang die Bekleidung für die Familie hergestellt haben mit ihrer Handarbeit – sitzen jetzt vor dem Fernseher und können all die Handarbeiten nicht mehr. Sie können auch nicht mehr kochen, weil alles fertig im Supermarkt geliefert wird.

Artgerechte Menschenhaltung – Menschenwürde – MenschSein.
Innerhalb nur einer Generation ist alles weg – nur noch Worte auf Papier.

Ja – in den Schulen gibt es keine Aus-Bildung mehr, sondern BildungsAus.
Die Familien arbeiten nicht mehr zusammen, sondern leben auseinander.
Mütter geben ihre Kinder schon im Baby-Alter für Geld weg, modern und ungesund.
Denn diese Kinder lernen gar nicht erst, was Familien-Beziehung ist und haben auch nicht mehr die Lebenskraft, die aus dem Familien-Zusammenhalt geschöpft werden kann.
Sie werden auch nur bis maximal 40 Jahre zur Ausbeutung gebraucht – dann können sie durch die Medizin entsorgt werden. Die Alten werden in Spezieleinrichtungen fürs schnellere Ableben aufgewahrt – störfrei für das Geldverdienen.

Für Kultur sind nur eine kleine Gruppe Menschen zuständig für Geld.
Kultur wird heute nicht mehr gelebt, sondern im Fernsehen angeschaut.
Es wird nicht mehr gesungen, sondern technisch mit viel Getöse abgespielt.
Es wird nicht mehr miteinander gespielt – weder als Kind noch als Erwachsener, heute wird noch maximal zusammen geraucht, gekifft, Alkohol getrunken, getratscht und auch ja – im Internet ge-blog-t.
Die Vielfältigkeit des Leben schauen wir uns im Film an, denn das ist sauber und unverfänglich. Denn es ist gefährlich einem Menschen unsere Gedanken mitzuteilen – weil das sofort zur Diagnose „verwirrt“ führt und jeder Passant auf einer Straße oder Tankstellen-Mitarbeiter sofort die Polizei verständigt und dann die zwangs-Ruhigstellung und chemische Normierung in einer Psychiatrie erfolgt.

Artgerechte Menschenhaltung ist das nicht.

Um zu erfahren, wie alt eigentlich eine Kuh werden kann ließ man in DDR Zeit eine Kuh am Leben – 70 Jahre alt können Rinder werden.
Um die Krankheiten und Gesundheitschädigungen der Massentierhaltung entgegenzuwirken wurden in den LPG die Offenställe erfunden; und in der Rhön wurden sogar Rinder in der Herde zusammen gelassen und in freier Natur – damit das Fleisch nach „Wild“ schmeckt.
Seltene Versuche der artgerechten Tierhaltung.

Mit artgerechter Menschenhaltung ist es schon weit schwieriger.
Obwohl Kinder-kriegen ganz sicher keine Krankheit ist – wurde dies in die Krankenhäuser verlegt – und so werden Babys vom ersten Atemzug an medizinisch kontrolliert, geimpft gewogen und gemessen. Das Stillen wird zum Abfüttern nach genauem Zeitplan und Menge degratiert und beaufsichtigt und so beginnt unsere Konditionierung und Dressur des Menschen in eine nicht-Art-gerechte Haltung;
zum Wohnen in Werktätigen-Schließfächern, zum monotonen Tätigsein am Fließband. Wer krank wird braucht einen Schein vom KontrollOrgan und chemische Gifte zur schnellen Wiederherstellung der Arbeitskraft.
Selbst der Urlaub ist voll durchorganisiert durch Reisebüros und wird mit Geld reguliert.

Und all diese Kuriositäten fallen den gut dressierten Menschen nicht mal auf, weil es niemand mehr anders kennt.

artgerechte Menschenhaltung.
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artgerechte Menschenhaltung
gefunden von einer Freundin

von Igelin @ 2011-12-11 – 12:27:36

http://aundckinder00.blog.de/2011/12/10/wuetend-12285120/
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Angehörigen

von Igelin @ 2011-12-11 – 07:01:30

Wie ich bereits bewiesen habe – ist die Verhinderung des Kontakts der Psychiatrie-Patienten zu ihren Angehörigen weder dem Verschulden der Patienten, noch dem Verhalten der Angehörigen geschuldet:

Sondern wie Schmidbauer bewies dem herrsch- und geltungssüchtigem Charakter der Psychiater und ihres Pflegepersonals, die die oral re/progressive Entwicklungsphase nie überwunden haben.

und dem einzigen Aspekt der Psychiatrie, der wissenschaftlich beweisbar ist, nämlich der Folter,
dessen Geschichte bis zur Inquisition zurück verfolgt werden kann.

Gerade weil der Kontakt zur Familie lebens- und überlebenswichtig ist, wurde dies im Grundgesetz Deutschlands und einschlägigen Spezial-gesetzen und in der Menschenrechtskonvention der UN verankert.

Und gerade deshalb foltern die Psychiater ihre schutzbefohlenen Opfer mit Isolation, Fesselung und Kontaktsperre.

Die Begründungen der Psychiater und ihres Teams – auch wenn diese die Angehörigen oder ihre Opfer belasten – ist nur Lüge und Verleumdung.
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Angehörigen-Kontakt
Krankheitswesen

von Igelin @ 2011-12-11 – 06:51:21


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Forensik Riedstadt Durchfall ausgebrochen

von Igelin @ 2011-12-09 – 23:51:34

Ursachen unbekannt – aber es ist mal wieder ein Grund die Angehörigen auszusperren.

Wenn ein männliches Paychiatrrie-Opfer mit einer Körpergröße von 1,82 m nur noch 65 kg wiegt, dann ist ein Durchfall lebensgefährlich.

Die Familien-Angehörigen werden nicht informiert, was diese Drogen-Daeler dagegen tun – und was noch schlimmer ist, sie dürfen selbst auch nichts tun und nicht helfen.

Ich würde Reis kochen gewürzt mit etwas Meersalz und Petersilie anfangs nur das Kochwasser, später auch den Reis geben.

Der Körper braucht Wärme, aber bitte keine elektrische und keine wässrige, sondern kuschlige Wärme etwa mit Schafwolle und natürlichem Fell.

Vor allem muss man für warme Füße sorgen und für gedämpftes Licht.
Ein warmer Wickel auf dem Bauch tut auch gut und warmer Fenchentee, Kamillentee oder Kräutertee. Aber nur so viel, wie der Patient selbst trinken will.
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Durchfall in Riedstadt
Kontroll-Süchtige am Werk oder hat die Regierung Angst vor ihrem Volk ?

von Igelin @ 2011-12-09 – 19:57:38

Big Brother im All
Satellitenüberwachung der Europäischen Union bald einsatzbereit. Zu
künftigen Nutzern gehören auch Bundeskriminalamt und Bundespolizei
Matthias Monroy

Seit 1998 errichtet die Europäische Union ein Aufklärungssystem, das auf
sechs eigenen Satelliten basiert. Die unter dem Namen Global Monitoring of
Environment and Security (GMES) firmierende Plattform soll die bereits
existierende Satellitenaufklärung einiger Mitgliedsstaaten um ein eigenes
EU-System ergänzen. Integriert sind neben Satelliten auch boden- und
seegestützte Radarstationen sowie Aufklärungsdaten aus Flugzeugen und
Drohnen.

Wichtigster deutscher Akteur innerhalb von GMES ist das Deutsche Zentrum
für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ebenfalls zum DLR gehört das Zentrum für
satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). Das Institut hat Erfahrungen
mit der Kontrolle politischer Proteste: Bereits zum G-8-Gipfel 2007 in
Heiligendamm und zum NATO-Gipfel 2009 in Strasbourg hat es Polizeien
testweise mit Daten aus der Satellitenaufklärung versorgt.

Die EU-Mitgliedsstaaten sind jetzt angewiesen, den »nationalen Bedarf« an
GMES-Dienstleistungen zu ermitteln und zu koordinieren. Angesprochen sind
etwa das Bundesamt für Seeschiffahrt und das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Laut dessen Vizepräsident gehört
auch das Bundesamt für Verfassungsschutz zu den künftigen Anwendern. Zur
militärischen »Nutzerfamilie« von GMES zählen das
Bundesverteidigungsministerium und das Amt für Geoinformationswesen der
Bundeswehr.

Laut der jetzt vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine kleine
Anfrage des Linke-Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko ist das
Bundeskriminalamt seit Jahren bei »polizeilichen Vorläuferprojekten zu
GMES« aktiv. Gemeint sind Forschungsprogramme, in denen Anwender mit
Herstellern und Forschungseinrichtungen spätere Einsatzgebiete ausloten.

Das BKA nimmt etwa an dem Projekt G-MOSAIC teil, das von Tochterfirmen des
italienischen Rüstungsgiganten Finmeccanica dominiert wird. G-MOSAIC
entwickelt die technischen Hilfsmittel zur Frühwarnung und zum
Krisenmanagement, die vor allem der EU-Außenpolitik zugute kommen sollen.
Ausgeforscht wurden damit schon Atomanlagen im Iran ebenso wie die
Aufstände in Ägypten. Neben der EU-Grenzpolizei Frontex sind mehrere
militärische und zivile Geheimdienste beteiligt. Auch die Bundeswehr, der
EADS-Ableger Astrium und die Universität Freiberg mischen mit.

Das BKA hatte sich vor allem für das Aufspüren von Drogenanbauflächen
interessiert. Laut dem Bundesinnenministerium sind hierzu jedoch keine »in
Betracht kommenden Anwendungen« ermittelt worden. Doch noch im Juni hatte
das BKA am »2nd User-Workshop G-MOSAIC« teilgenommen. Dort wurden mehrere
Live-Demonstrationen vorgeführt, darunter zu Migration, Grenzüberwachung
und dem Schutz von Industrieanlagen. Das Projekt ist überdies mit der
Vorbereitung der Fußball-Europameisterschaft 2012 beschäftigt: Aus dem All
werden die Stadien im polnischen Gdansk und im ukrainischen Lwiw beobachtet
und der Baufortschritt dokumentiert.

Schon 2008 hatte das BKA mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum
Möglichkeiten für die polizeiliche Nutzung der Satellitenaufklärung
ausgelotet. Beteiligt waren das Bundes­innenministerium, die Bundespolizei
und Landeskriminalämter. In der Folge kam es zu einer
Kooperationsvereinbarung zwischen BKA und DLR auszubauen.

Im Oktober hatte das Bundesinnenministerium nachgelegt und mit dem DLR zum
ersten Strategieforum »Chancen und Möglichkeiten der Fernerkundung für die
öffentliche Verwaltung« eingeladen. Neben Vertretern des
Verteidigungsministeriums und des Bundeswehr-Amtes für Geoinformationswesen
reisten auch Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes an. Bundespolizei
und BKA interessieren sich für die Überwachung von Nord- und Ostsee durch
Satelliten, deren Potentiale im GMES-Projekt »MARItime Security Service«
(MARISS) beforscht werden. Das BKA forderte auf dem Forum Bilder »zu
Testzwecken« an, um zu prüfen, ob »Schleusungskriminalität und
Rauschgifthandel per Wasserfahrzeug« zukünftig aus dem All aufgespürt
werden könnte.

Die maritime Abteilung der Bundespolizei hat einen bis 2013 gültigen
Kooperationsvertrag mit dem DLR unterzeichnet. Der Behörde werden
ausgewertete Bilder hochauflösender Radarsatelliten geliefert. Die
Bundespolizei will damit die Bekämpfung unerwünschter Migration an den
Schengen-Außengrenzen verbessern. Zuvor wurden dem EU-Projekt GMES bereits
Schiffe für Tests zur Verfügung gestellt.

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Angst vor dem Volk
Zockerbande

von Igelin @ 2011-12-09 – 19:49:16

JW 9.12.11
Merkels Geisterfahrt
Gastkommentar: Krisenpolitik der Kanzlerin
Sahra Wagenknecht

Die deutsche Regierung hat sich durchgesetzt: Schuldenbremsen,
Sparkommissare, automatische Sanktionen für sogenannte »Defizitsünder« –
diese Politik soll jetzt in Stein gemeißelt, in Verfassungen und
EU-Verträgen verankert werden. Statt zu überlegen, wie man die Euro-Staaten
aus dem Würgegriff der Finanzmafia befreien kann, setzt Merkel weiterhin
auf die »disziplinierende Wirkung« der Finanzmärkte, an die sich eine
»marktkonforme Demokratie« anzupassen habe. Eine verhängnisvolle
Realitätsverweigerung in einer Situation, in der selbst Italien auf einen
Bankrott zusteuert, die Bankenkrise sich erneut zuspitzt und die Euro-Zone
am Konflikt über die Verteilung der Krisenkosten zu zerreißen droht.

Wenn Merkel ihre Geisterfahrt nicht bald beendet, kommt es in Europa zum
großen Crash. Wer den Krisenländern brutale Kürzungsprogramme diktiert,
führt diese aus der Krise nicht heraus, sondern immer tiefer in sie hinein
– diese Lektion sollte eine deutsche Kanzlerin 80 Jahre nach Brüning
eigentlich gelernt haben. Doch Amnesie scheint ein Grundprinzip deutscher
Politik zu sein. Wie sonst ist zu erklären, daß über Defizitsünder und
Schuldenbremsen schwadroniert wird, während die horrenden Kosten der
Bankenrettung, die den drastischen Anstieg der Schuldenquote verursacht
haben, mit keinem Wort mehr erwähnt werden?

Es ist doch zynisch: Die gleiche Zockerbande, die die Staaten erst in die
ganze Verschuldung hineingetrieben hat, diktiert den Staaten jetzt die
Bedingungen, zu denen diese neue Kredite erhalten. Das ist, als würde ein
Einbrecher mein Haus leerräumen und ich würde ihn anschließend um einen
Kredit bitten, damit ich mich neu einrichten kann – wobei ich dem
Einbrecher auch noch erlaube, die Zinssätze und Konditionen jederzeit neu
festzusetzen. Dieses absurde System der Staatsfinanzierung muß geändert
werden. Zum Beispiel, indem eine öffentliche Bank bzw. die Europäische
Zentralbank an alle Euro-Staaten zinsgünstige Kredite ausreicht. Vom Diktat
der Investmentbanker und Ratingagenturen befreit, könnte man auch einen
Schuldenschnitt durchführen, ohne daß eine unkontrollierbare Kettenreaktion
einsetzt.

Zwar würden viele Banken und Versicherungen einen Schuldenschnitt aus
eigener Kraft nicht überleben. Dies bietet aber auch eine Chance: Der
gesamte Finanzsektor könnte in öffentliche Hand überführt, geschrumpft und
vernünftig reguliert werden. Das Geld für eine Rekapitalisierung des
Finanzsektors ließe sich durch eine einmalige Vermögensabgabe für
Superreiche beschaffen. Dort dürfte auch nach einem Schuldenschnitt noch
genug zu holen sein: Allein in Deutschland verfügen etwa 830000 Millionäre
über ein Finanzvermögen von mindestens 2,2 Billionen Euro – mehr als Bund,
Länder und Gemeinden zusammen an Schulden haben. Statt zu dulden, daß der
Sozialstaat brutal zerstört und die Demokratie Schritt für Schritt
ausgehebelt wird müssen wir in Deutschland und Europa darum kämpfen, daß
diese Profiteure zur Kasse gebeten werden.

Sahra Wagenknecht ist Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die
Linke im Bundestag
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Zockerbande
Tiere sind lebende Wesen – haben Instinkte und Gefühle wie Menschen

von Igelin @ 2011-12-09 – 07:45:14

Energetisch ist alles miteinander verbunden – wir schwingen miteinander und beeinflussen uns so.

70 % der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion wird für die Massentierhaltung verwandt – wieviel menschliche Vegetarier könnten damit ernährt werden ?
Darüberhinaus wird das Futter dieser Tiere mit Medikamenten, PsychoDrogen vermischt, reine Vegetarier wie Rinder erhalten Reste aus den Schlachthöfen und erkranken an BSE – wir Menschen nehmen mit ihrem Fleisch auch den Stress der Tiere, ihre Angst und ihre unnatürliche Lebensweise in uns auf und wundern uns dann, dass auch die Menschen nicht gesund sind ?!

“Massentierhaltung und die Notwendigkeit einer Nahrungsmittelwende” + 1 weitere(r) Artikel

Massentierhaltung und die Notwendigkeit einer Nahrungsmittelwende
Posted: 08 Dec 2011 01:36 PM PST

Wenn es um die Rettung unseres Planeten geht, sind viele Menschen schnell bereit aktiv zu werden. Ob mit Energiesparlampen, Biosprit, dem grünen Punkt, dem BIO Gütesiegel oder des sparsamen Wasserverbrauchs – wir sind geneigt alles zu tun, um unseren Planeten zu schützen und ihn für zukünftige Generationen lebenswert zu hinterlasen.
Doch die Realität sind anders aus. Das Hauptproblem der heutigen planetaren Gesellschaft liegt in der Massentierhaltung. Sie allein ist der Hauptverursacher für Krankheiten wie Krebs, Osteoporose, Diabetes. Ausserdem vernichtet unser aller täglicher Konsum von Tierprodukten viele tausend Quadratkilometer Regenwald, um Platz für neue Nutztiere zu schaffen.
Der Verbrauch dieser Tötungsmaschinerie sorgt weltweit dafür, dass große Kalorienmengen aus pflanzlichen Produkten aus armen Ländern in z.B. Afrika, zu sehr viel kleineren Kalorienmengen in Form von Tierprodukten in den reichen Ländern (uns) umgewandelt werden. Dadurch verursachen wir nicht nur tausende Hungertode jeden Tag, sondern wir tragen durch unseren Konsum auch wesentlich dazu bei, dass die Ozeane, die Regenwälder, das Klima und unsere ganze Umwelt vergiftet und ausgebeutet wird.
In diesem Prozess haben wir nun einen Punkt erreicht, an welchem wir kollektiv eine Entdscheidung treffen nüssen. Wollen wir als Menschheit weiter auf diesem Planeten in Koexistenz mit der Natur und der Tierwelt leben? Oder führen wir unser derzeitiges Verhalten noch einige wenige Jahre fprt und opfern dabei die Zukunft unserer Menschheit?
Die Notwendigkeit der Nahrungsmittelwende | So retten wir die Welt?
Quelle, Text und Produktion: NuoViso http://www.youtube.com/user/NuoVisoProductions
Gute Gründe, kein Fleisch mehr zu essen…

Videolink: http://youtu.be/gD2jb5qmLdQ

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Massentierhaltung – Die nackte Wahrheit
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Tiere sind lebende Wesen
Organspende- der moderne Kannibalismus

von Igelin @ 2011-12-09 – 07:37:48

Organspende und Hirntod – Sagt man uns alles?
Posted: 08 Dec 2011 11:54 AM PST

Organspende – Hirntod – Herzschlagtod – Spenderausweis – Sagt man uns alles?
Der Markt der Transplantations- und Pharmaindustrie ist viele Milliarden schwer. Die neuen Fallpauschalen für Transplantationen liegen zwischen 50.000,– und 80.000,– Euro.
In Zeiten der Marktwirtschaft wird die Transplantationsmedizin nicht nur durch den Bedarf gesteuert, sondern auch von den kommerziellen Interessen der Akteure, nicht zuletzt auch von der Pharmaindustrie, die mit dem Verkauf von Immunsuppressiva Milliardenumsätze tätigt.
“Du bist Gott“, wird dem Organspender gesagt. Zu wenige sterben, deren Organe verwendet werden können und dürfen. Muss der Mensch seine Organe nach seinem angeblichen Hirntod für das Leben freigeben? Ist es seine moralische Verpflichtung gegenüber dem Leben?
Wo fängt gesellschaftlicher Druck an und wo hört die Freiheit auf? Kein anderes Thema so sehr mit Emotionen behaftet und ist letztendlich nur eine wirtschaftliche Diskussion um Kostenübernahme und medizinische, sowie pharmazeutische Weiterversorgung der Lebenden.
Würden wir diese Diskussion führen, wenn Ärzte und Pharmaindustrie ebenfalls kostenlos, also s e l b s t l o s den Transplantierten ihre Leistung und Waren zur Verfügung stellen müssten?
Ich denke das Thema wäre sehr schnell vom Tisch, wenn keiner mehr einen wirtschaftlichen Vorteil daraus schlagen könnte. Die Medizin und Pharmaindustrie würden sogar eher dazu angeleitet werden, wirkliche Heilung ohne Transplantationen herbei zu führen. [Quelle, Text und Zusammenfassung: http://www.YouTube.com/user/Merkelfanclub%5D

Wird die Diskussion um Transplantationen wirklich neutral geführt oder absichtlich emotional? Was kosten Spenderorgane? Übernehmen die Spenderempfänger die Beerdigungskosten? Transplantationsmedikamente sind ein Fortschritt?

Videolink: http://youtu.be/74bUMKBmbbg
6 Videos von Dr. med. Regina Breul
Turn und Taxis
Organhandel im Sinai
Transplantationsgesetz, Warteliste, Verteilung von Organen
Quelle, Text, Produktion sowie Zusammenstellung und weitere Videos: http://www.YouTube.com/user/keuronfuih
SWR Nachtcafe Diskussion 2011 – die ganze Sendung:

Kurz vor der Organentnahme erwacht!
In Oklahoma erwachte im März 2008 der 21-jährige Zack Dunlap nach 4 Monaten kurz vor seiner Organentnahme.
Seine Mutter hat, nachdem die offizielle Diagnose Hirntod festgestellt wurde, einer Organentnahme zugestimmt, um einen anderen Menschen glücklich zu machen. Später erzählte der Junge Mann im NBC-Interview, dass er sogar hören konnte, dass die Ärzte ihn für hirntot erklärt hatten. 7 Wochen nach seinem Unfall war Zack wieder zuhause und konnte laufen…
Dr. Byrne sagt dass dieser Fall eine Warnung sei bezüglich der Kriterien, die zur Hinrtoddiagnostik genutzt werden und auch Dr. Shea beschreibt die Hirntodkriterien als wissenschaftliche Theorien, die mit großer Vorsicht behandelt werden sollten. [Quelle, sowie viele weitere Artikel zum Thema: http://hirntoddebatte.wordpress.com/%5D

Videolink: http://youtu.be/zwuzex-aiVE
Quelle: http://www.lifesitenews.com/news/archive/ldn/2008/mar/08032709

Krass- Wie lebendig sind Hirntote bei der Organentnahme ?
Immer wieder wird uns versichert, dass die Hirntoddiagnose absolut sicher ist. Allerdings ist es inzwischen weltweit anerkannt,dass für hirntot erklärte Patienten nicht tot sind.
Die Wahrheit wird ignoriert.

Videolink: http://youtu.be/61Rp9YiAKsA

Hirntot? Tot oder doch lebendig ?
Fehldiagnosen beim Hirntod gibt es, obwohl die Transplantationsmedizin diese brisante Tatsache vehement bestreitet. Hier sehen Sie ein Beispiel von vielen.
Teil 1:

Videolink: http://youtu.be/4JD1151hsQw
Teil 2:

Videolink: http://youtu.be/mJXeq4FBVxY

Zweifel am Hirntod
Sind für “hirntot”erklärte Menschen wirklich tot? Am 19. Februar 2009 fand in Rom der Kongress “Signs of life” statt. Wissenschaftler aus aller Welt stellten das Hirntodkonzept in Frage. Ausführliche Informationen in weiteren Filmen: Interview mit Prof Coimbra

Videolink: http://youtu.be/0ghPW-M3GjQ

Recht auf Leben für “Hirntote” !
Dr. Rainer Beckmann, Richter, Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Chefredakteur der “Zeitschrift für Lebensrecht, stellvertretender Vorsitzender der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e.V. ( Köln)., Dozent an der Palliativakademie des Julius-Spitals Würzburg widerlegte klar und eindrucksvoll mit juristischer Argumentation die Behauptung, ein Mensch im Hirnversagen sei ein toter Mensch. Begründete Zweifel müssten dazu führen, “hirntote” Patienten als Lebende, die ein Recht auf Leben haben, zu behandeln.

Videolink: http://youtu.be/qWHbRyGZP6A

Wioletta, eine Hirntodfehldiagnose ?
Weltweit gibt es immer wieder Fehldiagnosen bei der Hirntodfeststellung, auch wenn diese Tatsache vehement bestritten wird.
Fehldiagnosen sind nicht unbedigt ein Beweis für die Fragwürdigkeit der Hirntoddiagnostik, aber doch ein Indiz dafür, dass missliebige Tatsachen verschwiegen werden. Das betrifft vor allem die neuerliche wissenschaftliche Diskussion darüber, ob der Hirntod der Tod des Menschen ist.

Videolink: http://youtu.be/C8geRhFdixs

Weiterführende Links:

Alpenparlament.TV: Die dunkle Seite der Organtransplantation
Hirntod: Sind Organspender wirklich tot?
Wie tot ist wirklich tot?
In der Grauzone des Hirntodes – Ein Erfahrungsbericht (PDF)
Was ist “Hirntod”?
76-jährige Hirntote erwacht nach Hintoddiagnose!
Hirntod-Konzept: Welche Medizin wollen wir?
Literatur zum Thema:

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Peter Fitzek – Neue Wege für Mensch & Gesellschaft
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moderner Kannibalismus
Hinrichtungen in Deutschland durch Psychiatrie in christlich kirchlichen Einrichtungen

von Igelin @ 2011-12-09 – 07:14:50

Der Rechtsanwalt Dr. D. Schneider Addae Mensah hat per 4.12.2011

die Beschwerde an Cour Europeenne des Droits de PHomme Palais des Droits de PHomme Strasbourg Cedex gesandt:
des Herrn Holger Zierd fortgeführt durch seine Mutter Rosel Zierd

wegen Verletzung seiner in der Konvention enthalten
Rechte auf Leben gemäß Art 2 EMRK
Rechte auf Freiheit gemäß Art 5 Abs 1 EMRK; und
Rechte auf körperliche Unversehrtheit gemäß Art. 8 Abs. 1 EMRK sowie
wegen Verletzung des Folterverbots gemäß Art. 3 EMRK
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Recht auf Leben
Staatliches Töten

von Igelin @ 2011-12-09 – 07:07:10

JW 9.11.2011
Staatliches Töten
Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe wurden in den USA 1271 Menschen
hingerichtet
Jürgen Heiser

In den USA wurde die Todesstrafe am 2. Juli 1976 nach ihrer vierjährigen
Aussetzung wieder eingeführt. Im Verfahren Furman gegen den Bundesstaat
Georgia hatte der Oberste Gerichtshof der USA am 29. Juni 1972 mit fünf
gegen vier Stimmen entschieden, die Todesstrafe verletze den 8.
Zusatzartikel zur US-Verfassung, der »grausame und ungewöhnliche« Strafen
verbietet. Das Gericht setzte die Todesstrafe im ganzen Land aus, erklärte
40 Todesstrafengesetze für nichtig und wandelte die Todesurteile von 629
Gefangenen in lebenslängliche Haftstrafen um.

Der vorübergehende Sieg über die Todesstrafe war juristischer Ausdruck der
gesellschaftlichen Umbrüche der 1960er und 70er Jahre, vor allem des
Aufbegehrens der schwarzen Bevölkerung gegen Armut, Rassismus und
Diskriminierung. Der Kampf um Bürger- und Menschenrechte hatte auch vor den
Toren der Gefängnisse und Todestrakte nicht halt gemacht.

In den Jahren nach der Aussetzung der Todesstrafe verabschiedete die
Mehrheit der US-Bundesstaaten Gesetze, mit denen das staatliche Töten auf
eine verfassungskonforme Weise wieder praktizierbar werden sollte. Zwar
hatte sich an der grundlegenden gesellschaftlichen Problematik im Verlauf
der vier Jahre nichts geändert. Doch die Todesstrafenlobby in Politik und
Justiz schuf ein passendes gesetzliches Instrumentarium, das den Vorgaben
des Obersten Gerichtshofs von 1972 folgte. Das höchste Gericht machte mit
seiner Entscheidung im Fall Gregg gegen Georgia 1976 den einzelnen
Bundesstaaten wieder den Weg zu den Hinrichtungskammern frei.

Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe sind in den USA 1271 Menschen
hingerichtet worden. Als erster wurde am 17. Januar 1977 Gary Gilmore in
Utah durch ein Erschießungskommando exekutiert. Die Giftspritze kam
erstmals am 7. Dezember 1982 in Texas zum Einsatz. Als bislang letzte Frau
starb Teresa Lewis am 23. September 2010 in Virginia durch Gift. Es war die
erste Exekution einer Frau in diesem Bundesstaat seit fast hundert Jahren
und die zwölfte insgesamt in den USA seit 1976. Laut letzter offizieller
Statistik saßen Ende 2010 in den Todestrakten 3261 Verurteilte, davon 52
Frauen.

+++—————————————————————+++

Kampf gegen Todesstrafe und Ungleichheit
Über das Vermächtnis meines Mandanten Troy Davis
Thomas Ruffin

Am 21. September 2011 war ich Zeuge, wie mein Mandant Troy Anthony Davis
legal gelyncht wurde. Er starb kurz vor seinem 43. Geburtstag durch eine
»tödliche Injektion«. Troy Davis war ein humorvoller Mann, ein gläubiger
und politisch sensibler Schwarzer. Er wurde gegen seinen Willen zu einer
Person des öffentlichen Interesses, weil ihm die Hinrichtung für ein
Verbrechen drohte, das ein anderer begangen hat. Daß man ihn in Savannah,
Georgia, für den sinnlosen Mord an einem weißen Polizisten zu Unrecht
anklagte und vor Gericht stellte, war für ihn ein Martyrium, das er dennoch
tapfer ertrug.

Nachdem er im August 1991 zum Tode verurteilt worden war, mußte Troy
erkennen, daß es vor den Gerichten dieses Landes entgegen der behaupteten
»Gleichheit« und »Fairneß« keine »Gerechtigkeit« für jene gibt, die zu
Unrecht beschuldigt werden. Die hohe Zahl von Armen, Schwarzen und Latinos,
die in den USA Gefängnis und Todesstrafe erleiden müssen, steht in krassem
Mißverhältnis zu unserem tatsächlichen Anteil an der Gesamtbevölkerung.

In Georgia liegt der Anteil schwarzer Männer an der Bevölkerung bei nur 15
Prozent, sie stellen aber 48,4 Prozent der Insassen in den Todestrakten. In
den Gefängnissen Georgias sind 61,5 Prozent der eingesperrten Männer und
Frauen Schwarze, obwohl sie nur 30 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Wie
die Geschichte zeigt, sollten uns diese Zahlen nicht überraschen. Von 1882
bis 1923 wurden in Georgia 458 Menschen vom weißen Mob gelyncht. Davon
waren 95 Prozent oder 435 Menschen afrikanischer Herkunft. Von 1924 bis
heute wurden in Georgia 471 Menschen »legal« gelyncht, von denen 74,9
Prozent oder 353 Schwarze waren.

Viele begriffen Troys Ermordung als direkten Angriff auf sich selbst. »Ich
bin Troy Davis« muß deshalb für uns heißen, daß wir auf die Abschaffung der
Todesstrafe in den USA innerhalb von drei bis fünf Jahren nach Troys
Hinrichtung hinarbeiten. Gleichzeitig sollten wir eine Politik der
Ungleichheit in der US-Gesellschaft beenden, durch die vor allem Menschen
mit einer bestimmten Hautfarbe und Herkunft eingesperrt werden. Auch mit
dieser Politik muß innerhalb von drei bis fünf Jahren Schluß sein.

Es ist eine Frage des Gewissens und solider Politik, daß diese beiden
Forderungen miteinander verbunden werden. Die Geißel der Todesstrafe muß in
den USA genauso beseitigt werden wie das um sich greifende
Polizeistaatsapartheidsystem. Ethnische Minderheiten dürfen nicht mehr in
die Gefängnisse geworfen, Unschuldige und Arme dürfen nicht mehr in
Todestrakten legal gelyncht werden. Wir dürfen dem US-Polizeistaat
angesichts seiner Geschichte der rassistischen Sklaverei und anderer Formen
der Unterdrückung und seiner scheinbar unbegrenzten Macht, Arme, Schwarze
und Menschen anderer ethnischer Herkunft zu schikanieren, nicht mehr
trauen.

Mit anderen Worten, es muß Schluß sein damit, daß der Staat uns mit
Gesetzen verfolgt, die er selber bricht. Wenn Verfassungsgrundsätze wie das
Recht auf ein faires Verfahren und das Recht auf gleichen Schutz durch das
Gesetz noch irgendeine Bedeutung haben sollen, dann dürfen ethnische
Ungleichheit und Mißachtung der Unschuldsvermutung bei der Strafverfolgung
nicht mehr die Norm sein. Wir sollten uns diesem Übel widersetzen, bis es
nicht mehr existiert. Als Troy Davis in der Nacht des 21. September schon
auf der Exekutionsbahre festgeschnallt war, hat er uns mit seinen letzten
Worten dieses Mandat erteilt. Nun liegt es an uns, diese Aufgabe zu
erfüllen.
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staatliches Töten
Menschenrecht auf Leben

von Igelin @ 2011-12-09 – 07:04:22

Immer mehr US-Bundesstaaten setzen Hinrichtungen aus. Neue Kampagne zur
Überwindung der Todesstrafe soll Druck auf Politik und Justiz entfalten
Jürgen Heiser

Am morgigen Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am
10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen
verabschiedet wurde, ist die Todesstrafe ein zentrales Thema vieler
Veranstaltungen. Während eine Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten sie
abgeschafft hat, ist sie in den USA immer noch Gesetz – in 34
US-Bundesstaaten. Aber nur noch zwölf praktizieren sie tatsächlich, allen
voran Texas, Virginia und Oklahoma. Zuletzt verhängte der
US-Westküstenstaat Oregon Ende November ein Moratorium. Gouverneur John A.
Kitzhaber (Demokraten) erklärte vor der Presse, er werde alle Hinrichtungen
stoppen, da sie »moralisch verwerflich« seien. Er wolle »nicht länger Teil
eines kompromittierten und ungerechten Systems« sein. Kitzhaber setzte die
letzte der für 2011 in den USA geplanten Exekutionen aus.

Damit ist mit den diesjährigen 43 staatlichen Tötungen die Tendenz weiter
rückläufig, und es sind nur noch halb so viele wie 1999, als mit 98
Hinrichtungen die höchste Jahresrate seit Wiedereinführung der Todesstrafe
1976 (siehe Spalte) erreicht war. Gegenüber AFP erklärte Richard Dieter,
Leiter des Death Penalty Information Center (DPIC) in Washington D. C., zu
dieser Entwicklung: »Langsam, Bundesstaat für Bundesstaat, gibt es eine
Erosion der Todesstrafe.«

Herausragend war in diesem Prozeß das Zeichen, das der scheidende
Gouverneur George R. Ryan im Januar 2003 im Bundesstaat Illinois gesetzt
hatte: Er begnadigte alle 167 Insassen des einzigen Todestrakts von Chicago
(darunter vier Frauen) und erklärte in seiner letzten öffentlichen Rede,
die Todesstrafe stehe »im Zentrum der großen Bürgerrechtskämpfe unserer
Zeit«. Mit seinem Moratorium hatte Ryan eingeleitet, was der Senat des
Bundesstaats dann im Januar 2011 in Gesetzesform goß. Seit dem 9. März 2011
ist die Todesstrafe dort endgültig abgeschafft.

Mit Oregon sind es nun 16 US-Bundesstaaten, in denen die Todesstrafe
entweder nach 1976 nicht wieder in Kraft gesetzt oder sie später per Gesetz
abgeschafft bzw. durch ein Moratorium ausgesetzt wurde. In Maryland,
Connecticut und Kalifornien laufen Bestrebungen, es diesen Bundesstaaten
gleichzutun.

Trotz dieser Entwicklung sitzen die unentwegten Befürworter des »Capital
punishment« entweder in der US-Regierung, wie der ehemalige Hoffnungsträger
Barack Obama, oder sie meinen, sich gerade durch das fanatische Festhalten
an diesem Relikt der Inquisition in höchste Ämter bringen zu können. So
Rick Perry, Gouverneur von Texas, der in den Casting Shows seiner
Republikanischen Partei für den nächsten Präsidentschaftskandidaten damit
prahlt, gnadenlos alle Hinrichtungsbefehle zu unterzeichnen, die ihm
vorgelegt werden.

Auch die Richterschaft hält an der Todesstrafe fest. Sie füllt die
Todes­trakte, in denen gegenwärtig rund 3300 Menschen sitzen, weiter. Und
nach wie vor sind Hautfarbe und Armut die Hauptkriterien bei der Frage, wer
dort landet. Insgesamt werden im gefängnisindustriellen Komplex über zwei
Millionen Häftlinge »verwahrt«. Thomas Ruffin, afroamerikanischer Anwalt
des im September gegen starke Proteste im In- und Ausland hingerichteten
Troy Davis, plädiert deshalb dafür, die gesellschaftliche Bedingtheit von
Haft- und Todesstrafenvollzug zum Punkt einer politischen Kampagne zu
machen, die nicht irgendwann, sondern jetzt auf eine Lösung drängt (siehe
unten).

Funktionäre des etablierten Teils der Kampagne zur Abschaffung der
Todesstrafe wie Richard Dieter vom DPIC dagegen wollen warten, daß die
»Erosion« von allein fortschreitet. »Die Praxis der Todesstrafe wird nicht
in drei Jahren beendet sein, in zehn Jahren ist es vielleicht möglich«,
meint Dieter und verweist darauf, dies sei letztendlich Sache des Obersten
Gerichtshofs.

Doch der andere Teil der Mitstreiter der Kampagne, die selbst den Kampf
gegen die Todesstrafe beharrlich auf die Straße tragen oder wie
jW-Kolumnist Mumia Abu-Jamal aus dem Innern der Todestrakte darüber
aufklären, will nicht auf die Gnade von Justiz und Regierung warten. Für
sie setzt ein Sieg über die Todesstrafe das Erzeugen von gesellschaftlicher
Bewegung voraus, wie es der Aufbruch der »Occupy Wall Street«-Kampagne
zeigt. Nur so könne man am Ende auch Justiz und Gesetzgeber wie 1972 zu
Veränderungen zwingen.

Deswegen gingen im September weltweit so viele auf die Straße, die sagten
»Ich bin Troy Davis«. Die US-Bürgerrechtlerin Angela Davis verdeutlichte
ihre Hoffnung, daß gerade die Ungeheuerlichkeit der Hinrichtung eines
Menschen, für den noch die Unschuldsvermutung galt, den »Grundstein für
eine sehr große Bewegung gegen die Todesstrafe« gelegt hat und die Gegner
»jetzt in einer besseren Position« seien. Auch Martina Correia, Anfang
Dezember an Krebs verstorbene Schwester von Troy Davis und mutige Gegnerin
der Todesstrafe, hatte gemahnt, auf die eigenen Kräfte zu vertrauen: »Wir
selbst müssen der Katalysator der Veränderung sein, die wir erreichen
wollen.«
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Menschenrecht auf Leben
CCIA-Folterknäste

von Igelin @ 2011-12-09 – 06:58:31

JW 9.12.11
Menschenrechtsfestungen des Tages: CIA-Folterknäste

Über die Käfighaltung von Menschen in Guantánamo Bay unter Ägide des
Washingtoner Friedensnobelpreisträgers wird kaum noch gesprochen. Da fällt
es auf, wenn an einem Tag gleich auf zwei europäische CIA-Folterknäste
aufmerksam gemacht wird. In Guantánamo befindet sich u. a. der staatenlose
Palästinenser Abu Subeida ohne Anklage in Haft. Ihn nahmen US-Agenten am
28. März 2002 in Pakistan fest, weil der heute 40jährige verdächtig war,
ein hochrangiges Mitglied Al-Qaidas zu sein. Inzwischen erklären auch die
USA, selbst eine einfache Mitgliedschaft sei nicht nachweisbar – nach mehr
als neun Jahren Folter und Isolation. Subeida wurde von der CIA nach
Thailand, Polen, Marokko und Litauen entführt. Mit einer Station dieser
Form von Reisefreiheit in Litauen von Februar 2005 bis September 2006
befaßt sich nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in
Strasbourg, wie AFP am Donnerstag berichtete. Die in London ansässige
Menschenrechtsorganisation Interight hat demnach eine 90seitige Beschwerde
gegen Litauen eingereicht – wegen Wissen über die Foltermethoden und daher
Mitverantwortung. Die Klageschrift enthält Auszüge eines Berichts des Roten
Kreuzes, dem Subeida von den »Black sites« berichtet hat. Ein Gespräch mit
ihm selbst verweigerten die USA Interights.

Laut einem litauischen Parlamentsbericht wurde 2002 in Vilnius ein erstes
CIA-Geheimgefängnis eingerichtet, 2004 kam ein zweites auf dem Land (Foto)
hinzu. Im Januar 2011 stellte der dortige Generalstaatsanwalt seine
Ermittlungen ein. Ebenfalls am Donnerstag berichteten AP und die ARD, sie
hätten im Norden Bukarests ein rumänisches Regierungsgebäude ausfindig
gemacht, in dem die CIA ab 2003 gefoltert habe. Die Lebensmittel für die
Häftlinge ließ sie übrigens aus Frankfurt am Main einfliegen, von wo die
CIA-Folterei in Europa gesteuert wurde. Wehrhafte Demokratien stehen
zusammen. (asc)
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Folterknast
Ärzte-Pfusch

von Igelin @ 2011-12-09 – 06:16:52

http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=2408124/stl058/index.html#Weiterempfehlen
Falsche Diagnose, falsche Behandlung / Warum so viel Pfusch passiert

aus der Sendung vom Donnerstag, 12.7.2007 | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen
Falsche Diagnose, falsche Behandlung – das kommt in der Rückentherapie immer wieder vor. Nicht einmal die Ärzte scheinen ihrer eigenen Zunft, geschweige denn ihrer Kunst, zu trauen: Forscher aus Heidelberg wollten nämlich von ihren Kollegen in ganz Deutschland wissen, ob sie sich nach einem Bandscheibenvorfall mit hartnäckigen Schmerzen operieren lassen würden. Das Ergebnis sagt alles: Gerade einmal 17 Prozent würden sich unters Messer legen. Warum aber wird dann so viel operiert? Und vor allem: warum werden auch noch so viele Fehler gemacht?

Jedes Jahr etwa 70.000 Bandscheibenoperationen
Antworten auf diese Fragen erhalten wir von dem Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie in Karlsbad, Professor Jürgen Harms. Schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit zu waschen ist normalerweise nicht das Ding des Spezialisten. Doch auf dem boomenden Gebiet der Wirbelsäulenchirurgie – so Jürgen Harms – sind einige massive Fehlentwicklungen zu beklagen. Zum Beispiel: „In Deutschland werden jedes Jahr etwa 70.000 Bandscheibenoperationen durchgeführt. Das sind für mich 30- bis 35.000 zu viel.“

Viele dieser OPs würden aus wirtschaftlichen Gründen gemacht, seien medizinisch eigentlich über-flüssig, so seine Ansicht. Und das hat Folgen: 60 Prozent seiner Zeit verbringt Jürgen Harms näm-lich damit, verpfuschte Operationen von Kollegen zu reparieren. Obwohl er selbst nicht direkt von Pfusch sprechen möchte: „Pfusch ist ja ein sehr herbes Wort. Ich glaube, ich sollte mich als Kollege etwas zurückhalten, das als Pfusch zu bezeichnen. Aber sicher wird zu viel an der Wirbelsäule her-umoperiert. Und es gibt auch zu viele Kollegen, die sich an Dinge heranwagen, denen sie von ihrer Ausbildung her nicht gewachsen sind.“
Ein falscher Schlag kann die Querschnittlähmung bedeuten
Im OP arbeitet das Team von Jürgen Harms bereits seit einer Stunde. Die Ärzte haben die Wirbel-säule einer Patientin auf einer Länge von 40 Zentimetern freipräpariert. Die Patientin leidet unter einer extremen Verkrümmung der Wirbelsäule, eine Skoliose. Harms will das mit Hilfe einer Schie-ne korrigieren. Mit Hammer und Meißel arbeitet der Chirurg an den Wirbelkörpern, bereitet die Korrektur vor. Eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, denn ein falscher Schlag kann die Querschnitt-lähmung bedeuten.

Um so erstaunlicher, dass es trotz der hohen Anforderung an den Operateur, keine geregelte Ausbil-dung in der Wirbelsäulenchirurgie gibt. Aber das ist nicht das einzige grundlegende Problem, wie Prof. Harms erläutert: „Das andere Problem ist, dass wir in der Wirbelsäulenchirurgie keine Quali-tätskontrolle besitzen.
Wenn wir in der Wirbelsäulenchirurgie 35 Prozent schlechte Ergebnisse produzieren, dann wird das voll akzeptiert. Wenn wir das in der Knie- und Hüftchirurgie hätten, würde ein Aufschrei durchs
Wenn wir in der Wirbelsäulenchirurgie 35 Prozent schlechte Ergebnisse produzieren, dann wird das voll akzeptiert. Wenn wir das in der Knie- und Hüftchirurgie hätten, würde ein Aufschrei durchs Land gehen.“
Ein wahres Gruselkabinett mit Beispielen für verpfuschte Rücken
Mitverantwortlich für die desolate Situation: In Deutschland sind es Orthopäden, Unfallchirurgen und Neurochirurgen, die an der Wirbelsäule herumdoktern. Einheitliche Standards? Fehlanzeige! Kein Wunder, dass sich in Jürgen Harms Archiv ein wahres Gruselkabinett mit Beispielen für ver-pfuschte Rücken-Operationen befindet. Zum Beispiel die falsche Anwendung von Knochenzement. Auf Röntgenbildern ist zu sehen, dass der Zement Wirbelknochen samt Bandscheiben förmlich weggefressen hat. Was Halt geben sollte machte instabil und brachte Schmerzen.

Auf einem weiteren Röntgenbild ist ein vollkommen misslungener Versuch, die Wirbelsäule zu schienen, zu sehen. Jürgen Harms ist regelrecht verärgert:
„Die Patientin – und das ist das entscheidende – wurde sieben mal am Rücken operiert. Und das ist das Ergebnis: Die metallischen Implantate sind vollkommen gelockert. Die Schrauben im unteren Bereich hängen vollkommen in der Luft. Aber viel dramatischer ist die massive Knickbildung in der Wirbelsäule, was zu eine massiven Fehlhaltung des Rumpfes führt. Das bedeutet, dass die Ner-venbahnen massiv druckgeschädigt werden – was auch bei der Patientin der Fall war. Sie hatte Läh-mungserscheinungen im linken Bein, und – was noch dramatischer ist – Mastdarmbeschwerden und an der Blase beginnende Lähmung.“ Nur zwei Beispiele von Tausenden.
Ein komplexe Zusammenspiel von Wirbel mit Bandscheiben und Bändern
Szenenwechsel: Labor für Biomechanik, Uni Ulm. Auf dem Prüfstand ein Bandscheibenmodell das von Elektromotoren geknetet wird. Ein Laserscanner misst die Verformungen auf Bruchteile von Millimetern genau. Was hat sie wirklich auszuhalten? Welche Kräfte wirken? Wie genau verformt sich die Bandscheibe? Kaum zu fassen, aber viele dieser fundamentalen Fragen sind bisher nicht zufriedenstellend beantwortet.

Hans Joachim Wilke erforscht in dem Labor seit 15 Jahren die Wirbelsäule – mit Präparaten, Mo-dellen, Computersimulationen. Im Laufe der Jahre hat er Bescheidenheit gelernt: Schon das kom-plexe Zusammenspiel der 28 Wirbel mit Bandscheiben und Bändern ist kaum zu verstehen: „Wenn die Muskulatur noch ins Spiel kommt, oder die Wirbelsäule als Gesamtkomplex, dann verstehen wir eigentlich noch sehr, sehr wenig.“

Allein die Unterschiede der Muskulatur bewirken, dass Kräfte und Druckverhältnisse an der Wir-belsäule sich von Mensch zu Mensch um ein Vielfaches unterscheiden, sagt der Biomechaniker. Jede Wirbelsäule ist so individuell wie ein Gesicht. Das hat auch Folgen für eine Behandlung oder eine Strategie im Operationssaal: „Ein junger Patient, der sportlich sein will, braucht eine ganz an-dere Behandlung als ein älterer, der vielleicht schon an Osteoporose leidet. Das heißt, hier muss man ganz gezielt individuelle Maßnahmen anbieten und auch richtig auswählen.“
Rückenchirurgie ein wahrer Wachstumsmarkt
Genau diese individuelle Behandlung ist die Spezialität von Jürgen Harms. Wenn möglich, verzich-tet der Chirurg dabei auf vorgefertigte Implantate. Die Schiene zur Begradigung der Wirbelsäule fertigt er während der OP individuell an: Je genauer die Schiene zum Körper der Patientin passt, desto größer die Chance auf baldige Heilung.

Dreieinhalb Stunden hat die aufwändige Operation an der Wirbelsäule gedauert. Jetzt wird mit einer Röntgenaufnahme überprüft, ob das Ziel des Eingriffs erreicht wurde. Vor der Operation hatte die Wirbelsäule der Patientin eine stark S-förmige Verkrümmung.

Der Röntgenbogen fährt über den Rücken der Patientin. Das Team ist gespannt, ob sich die harte Arbeit gelohnt hat. Für Laien zeigt das Gerät ein gespenstisches Bild: dicke Schrauben und Metall-stangen im Rücken. Doch die Wirbelsäule ist gerade und stabil. Jürgen Harms ist mit dem Ergebnis absolut zufrieden.

Dass andere Kollegen mit fragwürdigen Methoden Geld scheffeln, ärgert ihn. Als Beispiel nennt er ein Implantat, das neuerdings immer häufiger bei Rückenpatienten zwischen den Dornfortsätzen der Wirbelsäule eingesetzt wird. Der Hersteller verspricht eine Aufweitung des Wirbelkanals.
Rückenschmerzen sollen verschwinden, der unbeschwerte Gang wieder möglich werden. Dazu sagt der Spezialist aus Karlsbad: „Genau das Gegenteil von dem, was hier gezeigt wird, ist tatsächlich der Fall. Der Druck in der Bandscheibe wird dadurch erhöht. Vielleicht gibt es kurzfristig eine Bes-serung, aber für die Gesamtwirbelsäule ist das eine absolut schädliche Operation.“

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit, Rückenchirurgie ein wahrer Wachstumsmarkt, auf dem viel Geld zu verdienen ist. Höchste Zeit, dass bei Ausbildung und Qualitätskontrolle strengere Maß-stäbe angesetzt werden.
Frank Wittig

Wirbelsäule der Patientin eine stark S-förmige Verkrümmung.

Der Röntgenbogen fährt über den Rücken der Patientin. Das Team ist gespannt, ob sich die harte Arbeit gelohnt hat. Für Laien zeigt das Gerät ein gespenstisches Bild: dicke Schrauben und Metall-stangen im Rücken. Doch die Wirbelsäule ist gerade und stabil. Jürgen Harms ist mit dem Ergebnis absolut zufrieden.

Dass andere Kollegen mit fragwürdigen Methoden Geld scheffeln, ärgert ihn. Als Beispiel nennt er ein Implantat, das neuerdings immer häufiger bei Rückenpatienten zwischen den Dornfortsätzen der Wirbelsäule eingesetzt wird. Der Hersteller verspricht eine Aufweitung des Wirbelkanals.
Rückenschmerzen sollen verschwinden, der unbeschwerte Gang wieder möglich werden. Dazu sagt der Spezialist aus Karlsbad: „Genau das Gegenteil von dem, was hier gezeigt wird, ist tatsächlich der Fall. Der Druck in der Bandscheibe wird dadurch erhöht. Vielleicht gibt es kurzfristig eine Bes-serung, aber für die Gesamtwirbelsäule ist das eine absolut schädliche Operation.“

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit, Rückenchirurgie ein wahrer Wachstumsmarkt, auf dem viel Geld zu verdienen ist. Höchste Zeit, dass bei Ausbildung und Qualitätskontrolle strengere Maßstäbe angesetzt werden.
Frank Wittig

http://www.aerzte-pfusch.de/VerjaerhungsfristenimArzthaftungsrechtnachderNeuregelung.html
Verjährungsfristen im Arzthaftungsrecht

Nach der Neuregelung ab dem 01.01. 2002:
Im Folgenden soll aus der Sicht des Patientenanwaltes geprüft werden, welche Änderungen sich nach der Neuregelung ab 01.01.2002 bezüglich der Verjährung von Schadensersatzansprüchen auf-grund von Behandlungsfehlern ergeben. Dabei wird bewusst so formuliert, dass auch ein juristi-scher Laie dies verstehen kann. Vorweg und grundsätzlich muss gesagt werden, dass gerade im Arzthaftungsrecht Opfer von Behandlungsfehlern keine „bösen Überraschungen“ zu gegenwärtigen haben.

1. Deliktische Ansprüche (z. B. Schmerzensgeld)
Die jetzige Regelung ist im Bereich deliktischer Ansprüche für den Geschädigten sogar vorteilhaf-ter, weil ab Beginn der Verjährungsfrist nicht mehr taggenau in drei Jahren der Anspruch verjährt, sondern mit Ende des Jahres indem die Verjährungsfrist beginnt.
Entscheidend ist die Frage, wann die Verjährung beginnt. Die Voraussetzungen für den Verjährungs-beginn sind aber inhaltlich gleich geblieben. Früher wie heute ist das so, dass der Patient positive Kenntnis von Behandlungsfehlern haben muss, um die Verjährungsfrist beginnen zu lassen. Um diese Kenntnis zu haben, muss er nicht nur die wesentlichen Umstände des Behandlungsverlaufs kennen, sondern auch Kenntnis von solchen Tatsachen erlangen, aus denen sich für ihn als medizi-nischen Laien ergibt, dass der behandelnde Arzt von dem üblichen ärztlichen Vorgehen abgewichen ist oder Maßnahmen nicht getroffen hat, die nach dem ärztlichen Standard zur Vermeidung oder Be-herrschung von Komplikationen erforderlich waren. Eine solche Kenntnis ergibt sich nicht bereits daraus, dass aus den aufgetretenen Komplikationen auf einen Behandlungsfehler hätte geschlossen werden müssen. Sogar der Hinweis eines Arztes auf nur mögliche Schadensursachen vermittelt noch keine Kenntnis der anspruchsbegründeten Tatsachen.
Eltern geburtsgeschädigter Kinder können zum Beispiel in der Regel keine Kenntnis davon haben, wie ein CTG zu bewerten ist. Sie wissen nicht, wann eine solche kardiotokographische Aufzeich-nung, die regelhaft bei Geburten läuft, so hinweisend für einen Sauerstoffmangel des Kindes ist, so dass ärztliche Aktivitäten erforderlich sind. Sie wissen nicht, ob die „schwere Geburt“, die vaginal-operativ beendet wird, behandlungsfehlerhaft war oder nicht. Häufig kommen Eltern erst durch den Kontakt mit anderen Eltern, die ein geschädigtes Kind zu beklagen haben, überhaupt auf die Idee, dass die Schäden des Kindes nicht schicksalhaft sind, sondern arztverschuldet. In aller Regel be-ginnt dann auch erst die Recherche. Es werden Behandlungsunterlagen angefordert, diese werden sachkundig beurteilt, Ansprüche werden angemeldet. Es würde hier zu weit führen, sämtliche Mög-lichkeiten und Alternativen der Kenntniserlangung im Einzelnen aufzuführen. Sicher ist aber, dass diese Prüfung sorgfältig vorgenommen werden muß und das kann in aller Regel nur der Anwalt, der im Einzelnen abschätzen muss, ob mit Sicherheit dieses subjektive Merkmal der Kenntniserlangung anhand der objektivierbaren Umstände vorliegt oder nicht. Wenn dann aber aus den Krankenunter-lagen eindeutig hervorgeht, dass notwendige Maßnahmen nicht getroffen wurden oder zu spät, dem-nach die Umstände des Behandlungsverlaufs bekannt werden, dann muss man von einer solchen positiven Kenntnis ausgehen. Damit beginnt die Verjährung. Der positiven Kenntnis wird die Situ-ation gleichgestellt, wenn der Patient oder sein gesetzlicher Vertreter gleichsam auf der Hand lie-gende Erkenntnismöglichkeiten nicht wahrnimmt und letztlich das sich Berufen auf die Unkenntnis als Förmelei erscheint, weil jeder andere in der Lage des Geschädigten unter den selben konkreten Umständen die Kenntnis gehabt hätte (z.B. BGH VersR 96, Seite 1258).
Das, was also früher von der Rechtsprechung gefordert wurde und nicht im Gesetz stand, steht heute im Gesetz und zwar wie folgt:
Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstan-den ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründeten Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (§ 199 Abs. 1 BGB neue Fassung).
Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich großem Maße verletzt worden ist, ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt oder beiseite geschoben wurden und Dasjenige unbeachtet geblieben ist, was im gegebenen Fall jedem hätte einleuchten müssen.
Der Vergleich der Formulierungen zeigt, dass hier keine wesentlichen Unterschiede zu verzeichnen sind, so dass es im Wesentlichen bei der Beurteilung des Beginns der Verjährung bei den alten Prü-fungsfragen verbleibt.
Sind solchermaßen deliktische Ansprüche also nicht verjährt, kann der Verletzte Schadensersatz in Form von immateriellen Ansprüchen (Schmerzensgeld) und Ersatz des gesamten sonstigen materi-ellen Schadens (Mehrbedarfsrente, Einzelposition wie Haus, KFZ, Verdienstendgang etc.) geltend machen.
Wichtig zu wissen ist, dass nicht der Patient beweisen muss, dass er die für den Verjährungsbeginn erforderliche Kenntnis hat, sondern, da die Verjährung eine sogenannte Einrede ist, der Schuldner, der sich auf den Verjährungseintritt beruft, die Kenntnis oder die grob fahrlässige Unkenntnis des Patienten beweisen muss. Dies ist für den Arzt oder das Krankenhaus misslich, da insofern Um-stände darzulegen und zu beweisen sind, welche in der Sphäre des Patienten liegen. Dies war nach altem Recht so und ist nach neuem Recht genauso.
Nach wie vor ist die Verjährungshöchstfrist dreißig Jahre. Wenn also ein Behandlungsfehleropfer z.B. erst -und nichtwiderlegbar- 29 Jahre nach der konkreten Behandlung subjektive Kenntnis des Behandlungsfehlers -wie auch immer- erlangt hat, endet diese absolute Verjahrungsfrist dann genau ein Jahr danach. Über die absolute Verjahrungsfrist von 30 Jahren geht nichts mehr.

2. Altfälle
Auf Altfälle, also Schadensereignisse vor dem 01.01.2002, finden Übergangsregeln Anwendung, die im Einführungsgesetz zum BGB in Artikel 229 § 6 geregelt sind.
Für den hier interessierenden Bereich der Arzthaftung ist bezüglich deliktischer Ansprüche lediglich anzumerken, dass nicht etwa der Verjährungsbeginn mit Ende des Jahres, in dem die Voraussetzun-gen für den Beginn der Verjährung vorliegen, beginnt, sondern es bleibt dabei, dass die Verjährung mit dem Tag beginnt, an dem die erforderliche Kenntnis – wie oben besprochen – vorliegt. Es bleibt dann auch bei der taggenauen Verjährung, so dass Ansprüche, wo die Verjährung am 01.10.1999 beginnt, mit Ablauf des 01.10.2002 verjähren. Nach neuem Recht ist es so, wie oben besprochen, dass regelmäßiger Verjährungsbeginn der Schluss des Jahres ist, in dem der Patient Kenntnis vom Behandlungsfehler hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen.
Im Wesentlichen ist es auch nach wie vor so, dass bestimmte Umstände dazu führen, dass während des Laufes der Verjährung diese gehemmt wird. Bei delikischen Ansprüchen war die Verjährung schon immer gehemmt, wenn Verhandlungen zwischen den Parteien stattgefunden haben. Der Be-griff der Verhandlung wurde schon immer von der Rechtsprechung weit gefasst. Diese Regelung gilt an anderer Stelle des Gesetzes und zwar im § 203 BGB nun fort. Verweigert eine Partei weitere Verhandlungen, dann beginnt die Verjährung frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung. Weitere Hemmungstatbestände sind im § 204 BGB geregelt.

Diese entsprechen im Wesentlichen auch dem alten Recht. Mit dem Unterschied, dass eine Unter-brechung der Verjährung durch eine Hemmung der Verjährung ersetzt wird. Dies ist im Ergebnis für arzthaftungsrechtliche Ansprüche aber irrelevant. Für den Juristen sind natürlich eine Reihe prozes-sualer Besonderheiten von Bedeutung, die aber hier nicht diskutiert werden müssen, da in aller Re-gel spätestens dann, wenn der Patient die erforderliche Kenntnis von Behandlungsfehler hat, er die-se Kenntnis auch umsetzt und zwar in Form der Mandatierung eines Anwaltes oder aber er wendet sich an Patientenschutzorganisationen oder aber, wie es in seltenen Fällen auch vorkommt, er wen-det sich an das Krankenhaus bzw. den Arzt selbst und korrespondiert insofern dann mit der Haft-pflichtversicherung. Sobald mit der Haftpflichtversicherung korrespondiert wird, der Anspruch geltend gemacht wird und insofern die Haftpflichtversicherung nicht von vorne herein jeden Scha-densersatzanspruch ablehnt, sondern in Ermittlungen eintritt, ist die Verjährung gehemmt.
Die Besonderheiten, die nach Beginn der Verjährung und Geltendmachung des Anspruchs bei an-waltlicher Bearbeitung zu beachten sind, brauchen den Patienten im Grunde nicht zu interessieren. Macht der Anwalt hier Fehler, dann kann der Anwalt eben wegen Nichtbeachtung relevanter Verjäh-rungsvorschriften, die zum Anspruchsverlust führen, vom Patienten bez. Mandanten genauso wie der Arzt in Regress genommen werden und zwar mit den gleichen schadensersatzrechtlichen Inhal-ten wie bei den Direktansprüchen.
Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass Patientenschutzorganisationen, die im Auftrag ihrer Mitglieder Krankenunterlagen anfordern, diese auswerten und aufgrund ihrer spezifischen Sach- und Fachkunde eher in der Lage sind als der medizinische Laie Behandlungsfehler zu erkennen sich bezüglich der Verjährungsvorschriften an den gleichen Maßstäben messen lassen müssen wie ein Anwalt. Zumindest sind an solche Organisationen höhere Anforderungen an die Möglichkeiten zur Kenntniserlangung zu stellen als bei einem betroffenen Patienten.
Es ist nicht Intention dieses kleinen Beitrages alle Facetten der für das Arzthaftungsrecht relevanten Verjährungsprobleme aufzurollen. Der Patient muss sich nur merken, dass er, wenn er durch eigene Sachkunde oder durch andere Umstände Kenntnis von einem Behandlungsfehler hat, er möglichst zeitnah sich anwaltlich beraten lassen sollte. Egal ob nach altem oder neuen Recht sollte er sich nach diesseitiger Auffassung umgehend an eine Patientenschutzorganisation oder eine Anwalts-kanzlei wenden, um seine Ansprüche anwaltlich prüfen zu lassen. Der Anwalt muss von Berufswe-gen pflichtgemäß dafür sorgen, dass die Ansprüche nicht verjähren soweit sie bei Mandatierung nicht bereits verjährt sind. 3. Vertragliche Ansprüche
Schadensersatz wegen ärztlicher Behandlungsfehler kann man auch auf grund vertraglicher Ansprü-che geltend machen (Schlechterfüllung des Arzt-Behandlungsvertrages). Allerdings gibt es hier kein Schmerzensgeld. Vertragliche Ansprüche unterliegen nun aber nach neuem Recht auch der dreijäh-rigen Verjährung. Die regelmäßige Verjährungsfrist deliktischer und vertraglicher Ansprüche ist somit gleich geregelt. Gleich geregelt ist auch der subjektive Moment des Verjährungsbeginns. Hier gilt für vertragliche Ansprüche das Gleiche, wie für die oben diskutierten deliktischen Ansprüche.
Hin und wieder kam es vor, daß Eltern aufgrund welcher Umstände auch immer zwar wußten das ein Behandlungsfehler vorlag, Schadensersatzansprüche dieserhalb aber erst nach fünf sechs oder sieben Jahren geltend gemacht haben. Zu diesem Zeitpunkt waren deliktische Ansprüche verjährt (drei Jahre). Die regelmäßige vertragliche Verjährungsfrist betrug aber dreißig Jahre, so dass zu-mindest die materiellen Ansprüche auch noch später durchgesetzt werden konnten. Diese Mög-lichkeit besteht jetzt nicht mehr. Dafür ist aber das subjektive Kriterium der Kenntniserlangung hinzu getreten. Früher begann die Verjährung vertraglicher Ansprüche mit der Vertragsverletzung, also dem Behandlungsfehler. Heute beginnen auch vertragliche Ansprüche erst wie auch deliktische Ansprüche mit Kenntniserlangung vom Behandlungsfehler.
Für den Betroffenen hat sich insofern also eine Verschlechterung ergeben. Aus der Praxis ist es aber selten, dass lediglich aufgrund vertraglicher Haftung Direktansprüche eingefordert werden, weil de-liktische Ansprüche mit Sicherheit wegen schon jahrelang vorbestehender Kenntnis verjährt waren.
In unserer Praxis hatten wir bisher keinen Fall, in dem mit Sicherheit deliktische Ansprüche verjährt waren (Kenntnis vom Behandlungsfehler lag schon jahrelang vor, Ansprüche wurden aber nicht geltend gemacht) und die Sache dann allein auf vertraglicher Basis reguliert wurde. Wir haben hier 2 Fälle, wo letztlich aber auch Schmerzensgeld gezahlt wurde, weil Kenntniserlangung nicht vor dem 25. Lebensjahr anzunehmen war.

4. Zusammenfassung
Nach neuem Recht ist nun auch die vertragliche Verjährung der deliktischen Verjährung angepasst. Sowohl vertragliche, als auch deliktische Ansprüche unterliegen nun der regelmäßigen Verjährungs-frist von 3 Jahren ab Kenntnis vom Anspruchsgrund oder grob fahrlässiger Unkenntnis. Die Über-leitungsvorschrift zum Verjährungsrecht bestimmt für Altfälle:
Grundsätzlich finden die Vorschriften über die Verjährung in der seit dem 1. Januar 2002 geltenden Fassung Anwendung. Auf Ansprüche, die zu diesem Tag bestehen und noch nicht verjährt sind. Der Beginn der Verjährung bemisst sich bei Altfälle nach dem vor dem 01. Januar 2002 geltenden Recht.
Soweit nach altem Recht. Soweit nach altem Recht Unterbrechung der Verjährung eingetreten ist, sind diese ab 01. Januar 2002 gehemmt. Ist die Verjährungsfrist nach neuem Recht kürzer, als nach altem Recht, so wird die kürzere Frist von dem 01. Januar 2002 an berechnet. Für vertragliche An-sprüche bedeutet dies, dass bei unterstellter Kenntnis vom Behandlungsfehler vertragliche Ansprü-che spätestens am 31.12.2004 verjähren. Läuft jedoch nach altem Recht die Frist bereits bis zum 31.12.2001 ab, so verbleibt es dabei. Das heißt, dass sich nach neuem Recht alte Fristen, die bereits abgelaufen sind, nicht verlängern.
Der Unterzeichner steht gerne für Nachfragen und vertiefende Erläuterungen auch telefonisch zur Verfügung. Natürlich können auch bestimmte Fragestellungen per Email oder per Post an mich ge-richtet werden. Die Beantwortung erfolgt kostenfrei im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Bundesinteressengemeinschaft Geburtshilfegeschädigter.
J. Korioth
e-mail: korioth@t-online.de

Das Private Netzwerk Medizingeschädigter

Geoffrey http://www.geburtsschaden.de
&
Mike http://www.behandlungsfehler-arztpfusch.de

dankt Herrn RA Jürgen Korioth für die Erstellung und Freigabe des Textes.
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Ärzte-Pfusch
Wir werden geboren, ohne das wir es wollen, wir werden sterben, ohne das wir es wollen – dann lasst uns verdammt nochmal leben, wie wir es wollen !

von Igelin @ 2011-12-09 – 06:12:10

http://www.allein-erziehend.net/forum/beitrag1014.html

Lebensmittelspende aus Afrika für „Hartz IV“-Empfänger

Lebensmittelspenden kennen in der Regel nur einen Weg: aus den westlichen Ländern in Richtung Krisenregionen in Afrika oder Asien. Jetzt läuft eine solche Aktion einmal in die andere Richtung: Die Situation von „Hartz-IV“-Empfängern in Berlin hat in Kenia Solidarität ausgelöst. Eine Lebens-mittelspende befindet sich von dort auf dem Weg in die Hauptstadt.

Die Betreiber eines Berliner Diakonieladens, der einmal wöchentlich kostenlos Lebensmittel an Be-dürftige ausgibt, erhalten am Montag eine Hilfssendung aus dem kenianischen Malindi. Erwartet würden 300 Kilogramm Kaffee und Tee, sagte der Pfarrer der Evangelischen Philippus-Nathanael-Kirchengemeinde, Thomas Lübke.

In einem Krankenhaus, das seit Jahren von der Medizinischen DirektHilfe in Afrika (MDH), unter-stützt werde, sei seit November gesammelt worden. Ein deutscher Kollege hatte dort von dem Berliner Diakonie-Projekt berichtet, wie Lübke sagte.

Die Spende sei eine einmalige symbolische Geste. „Gesammelt wurde natürlich nicht bei armen Menschen, sondern bei Freunden und Förderern des Krankenhauses“, betonte Lübke.

LTU habe die Hilfslieferung kostenlos nach Berlin transportiert und das Zollamt eine außerordent-liche Zollbefreiung ausgesprochen, erläuterte der Pfarrer. Er hoffte, dass er die rund 250 Menschen, die seit August 2005 jeden Montag in den Diakonieladen kommen, mindestens bis Ostern mit Kaf-fee und Tee aus Kenia versorgen kann.

Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/n…tschland/248754

Wir werden geboren ohne das wir es wollen,
wir werden Sterben ohne das wir es wollen,
dann lasst uns verdammt nochmal leben wie wir es wollen!
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Spenden aus Afrika
Ein Insider packt aus

von Igelin @ 2011-12-09 – 06:07:13

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/ein-pharmavertreter-ueber-die-korrupten-machenschaften-seiner-branche

Ein Pharmavertreter über die korrupten Machenschaften seiner Branche
4. November 2011 von Gesundheitsapostel | 4 Kommentare
Es ist eine begrüßenswerte Entwicklung, dass immer mehr Insider der Branche darüber informieren, wie das GESCHÄFT (und nur das ist es) wirklich läuft!
“Ein Pharmareferent packt aus!” Illegale bis hin zu mafiösen Machenschaften einer Industrie. Im ZDF heute journal berichtet ein Insider über das Geschäft mit der Gesundheit.
Pharmaindustrie Mafia – Pharma Insider packt aus [ZDF heute journal]

Es geht alleine um Umsatzzahlen und nicht etwa darum, das Beste für den Patienten zu finden. – Medikamenten-Nebenwirkungen werden absichtlich verschleiert. – Bedrohungen massiver Art, üppige Bestechungsgelder, Nachstellungen, mutwillige Zerstörung, … – Alleine im Bundesland Hessen lassen sich nachweislich über 5.000 Ärzte von der Pharmaindustrie bezahlen.- Mehrere Milliarden Euro werden alleine dafür verwendet, Ärzte für Medikamente oder den Konzern zu kö-dern.

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/aus-dem-bauch-der-bestie-artikel-eines-gesundheitspolitik-insiders

Aus dem Bauch der Bestie: Artikel eines Gesund-heitspolitik-Insiders / 16. August 2010 von Gesundheitsapostel | 4 Kommentare
Was viele nicht realisieren wollen, die Pharmakonzerne, Spitäler und Kliniken, speziell die Privaten, sind alle gewinnorientiert. Ihre Aufgabe ist es eine Rendite für ihre Aktionäre zu erwirtschaften, also Profit zu machen.
Ich war eine Zeit lang als Wirtschaftsberater tätig, als von der Politik notgedrungen die Forderung an das Gesundheitssystem gestellt wurde, effizienter und kostengünstiger zu arbeiten. Bei diesen Besprechungen in höchsten Kreisen hörte ich die Diskussionen der Teilnehmer, die sich nur um ein Thema drehten, wie kann man den Profit pro Patient erhöhen?
Man muss einfach verstehen, wenn man mit dem obersten Managern und Chefs der ganzen Firmen zu tun hat, die im Gesundheitswesen tätig sind, reden sie nicht darüber was am besten für die Patienten ist, sie reden auch nicht darüber wie man die Patienten heilt, sie sprechen auch nicht wie man Krankheiten verhindert, das ist in ihren Augen völlig irrelevant, sie reden nur darüber wie man den Gewinn erhöhen, die Kosten reduzieren und die Rentabilität verbessern kann.
Das Ziel ist, immer mehr Menschen als Patienten ins System zu bringen, mit mehr Bettenbe-legung, mehr Labortests und Untersuchungen, mehr Medikamentenabgabe, mehr teure Be-handlungen und mehr Operationen.
Es geht nur darum, wie kann man pro Patient am meisten Geld rausholen. Es geht nie darum, was ist das Beste für die Patienten, sondern nur was ist am besten für die Konzerne und deren Aktionäre.
Jetzt werden viele von euch sagen, nein das kann nicht sein, sie müssen doch an das Wohlergehen und der Gesundheit der Menschen denken, es sind doch auch gute Meschen dabei. Ja, für die mei-sten Ärzte und dem Pflegepersonal trifft das zu, nur, sie sind lediglich Angestellte der Firmen. Sie haben nichts zu sagen und nur zu funktionieren.
Ja sogar den Forschern in den Pharmakonzernen kann man meistens unterstellen, sie suchen nach Lösungen im Interesse der Patienten. Nur, die Forscher werden daran gehindert an irgendeiner Lö-sung zu arbeiten, die nicht am Ende ein Produkt herausbringt das patentiert werden kann. Es muss also immer eine synthetische chemische Arznei am Schluss herausschauen, welche die Phar-makonzerne exklusiv vermarkten und verkaufen können.
Für diese „Lösung muss dann noch ein Problem entdeckt werden”. Da erfindet man dann Symp-tome und neue Krankheitsbilder, die es vorher noch nie gab. Die Ärzte werden mit aufwendigen und kostspieligen Seminaren darauf hingewiesen und schon entdecken sie kaum zurück in ihrer Praxis den ersten Fall unter ihren Patienten und sie fangen an das neue Präparat zu verschreiben. So wird der Markt für die Pharmabranche wieder erweitert und der Umsatz gesteigert.
Die Ärzte und Pfleger müssen den Vorgaben des Spitalmanagement folgen und Abläufe einhalten, welche nicht dazu da sind um die Patienten zu heilen, sondern um so viel Profit wie möglich aus jeden rauszuholen. Es werden also nicht vernünftige und alt bewerte Methoden angewendet, und überlegt, wie kann man am einfachsten und am unschädlichsten die Patienten wieder gesund ma-chen, sondern wie kann man am teuersten, mit Spezialgeräten, komplizierten Labortests und mit vielen Medikamenten, die Symptome unterdrücken, diese nur behandeln, aber sicher nicht für im-mer heilen. Ein geheilter Patient ist kein gutes Geschäft, nur ein Dauerpatient ist eines.
Man stelle sich vor, die Gesundheitsindustrie würde tatsächlich alle Menschen gesund machen, dann wäre sie ja pleite und überflüssig. Das darf nicht sein, genau das Gegenteil muss passieren, Wachstum ist der Motor, mehr Marktanteile und Umsatz, neue Märkte eröffnen, deshalb der Zwang für immer neue Indikationen und Syndrome, immer mehr Krankheiten und Kranke, niemand darf gesund sein und wenn man meint tatsächlich gesund zu sein, dann ist das bereits wieder ein Syn-drom welches behandelt werden muss, denn das gibt es nicht, und wenn man eine Krankheit den Leuten einreden muss.
Die Gesundheitsbehörden fördern diese Methode, in dem sie zum Beispiel alle alternativen Behandlungen verbieten und nur die Verabreichung von Pharmaprodukte zulassen. Sie sagen mehr oder weniger, nur mit Produkten der Pharmaindustrie darf man Krankheiten behandeln, alles andere wird als Quacksalberei und als unseriös verteufelt. Wenn jemand wegen Verstopfung zum Arzt geht, dann wird dieser sicher nicht sagen, nimm ein altes Hausmittel, iss Pflaumen oder trink Pflaumensaft, kannst du dir im nächsten Supermarkt holen, sondern er wird ein chemisches Präparat wie Lefax Activolax oder Bisacodyl verschreiben. Dieser Zwang ist da, alle kassieren ab, so funk-tioniert das System.
Es wird sogar von den Aufsichtsbehörden bald vorgeschrieben, es ist den Ärzten verboten Patienten zu behandeln, außer mit zugelassenen Arzneien und Behandlungsmethoden, und wenn sie es nicht einhalten, wird ihnen die Zulassung entzogen.
Patienten die sich weigern einer Behandlung zu unterziehen, werden zwangsweise, gegen ih-ren Willen dazu genötigt.
So bereits in Amerika geschehen, wo die Eltern eines 16 jähriges Kindes mit Krebs, nach dem die Chemotherapie nichts gebracht hat und eine alternative Behandlung wünschten, von einem Gericht durch Urteil auf Antrag der Vormundschaftsbehörde dazu gezwungen wurden, die völlig schädliche Chemotherapie fortzusetzen.
Das Resultat war, das Kind ist an der weiteren Behandlung gestorben.
Das gleiche gilt jetzt bald auch für Impfungen. Es werden Gesetze verabschiedet, zum Beispiel in der Schweiz, wo Kinder gegen Masern geimpft werden müssen, ob die Kinder oder die Eltern es wollen spielt keine Rolle. Es ist auch unwichtig welche Nebenwirkungen und Schäden diese Impfungen verursachen. Wenn sie es nicht tun, werden ihnen massive Strafen angedroht. Gleiches gilt in gewissen Bundesstaaten in Amerika, wie Texas, wo alle Mädchen zwangsweise gegen Ge-bärmutterhalskrebs geimpft werden. Die Begründung dafür ist die übliche, ihr seit zu blöd um das für euch zu entscheiden, wir wissen es besser, notfalls zwingen wir euch dazu, im Interesse der Gesellschaft.
Das ist selbstverständlich völlig absurd und ist eine Ideologie welche die Nazis bereits angewen-det haben. „Dein Körper gehört nicht dir” sagten sie “er gehört der Volksgemeinschaft und du hast nicht das Recht darüber zu bestimmen”. Wir sagen was für dich gut ist. Genau wie damals wird auch heute das Argument verwendet, es dient nur dem Wohle der Allgemeinheit und der Volks-gesundheit. Leider übernehmen viele obrigkeitshörigen Menschen diese Begründung und finden sie auch noch gut, dabei hat das individuelle Recht selber über seinen Körper zu entscheiden einen viel höheren Stellenwert.
Interessant ist, wenn es um Abtreibung geht, da wird schon die Selbstbestimmung der Frau akzeptiert, da gilt die Bevormundung nicht. Da wird nicht von den Behörden gesagt, wir be-stimmen was du mit deinem Körper machst. Ist ja klar warum, das ist ja auch ein Geschäft für die Gesundheitsindustrie. Im Jahr 2008 wurden 114’500 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland durchgeführt. Und der gigantische Umsatz mit der Verhütung gehört auch dazu, denn sieben Millionen Frauen nehmen täglich die Pille in Deutschland.
Die Zwangsaktionen im Bereich Impfungen werden nicht im Interesse der Gesundheit der Allge-meinheit befohlen, nicht damit die Menschen gesund bleiben, sondern es geht nur um die Profite der Pharmakonzerne, welche mit ihrer Lobby das ganze Gesundheitssystem kontrollieren und für ihre Zwecke manipulieren.
So dient die neuliche völlig überrissene Panik über die Schweinegrippe nur den Pharmamultis. Als Resultat hat zum Beispiel alleine Grossbritannien 50 Millionen Tamiflu Dosierungen bestellt, die jetzt auf Halde gehen. Und in anderen Ländern werden ähnliche Bestellungen gemacht. Der Steuer-zahler bekommt die Rechnung dafür. Die Aktienkurse der Hersteller sind um 25 Prozent und mehr deshalb gestiegen. Bei dieser Panikmache, die mit Hilfe der Medien verbreitet wird, geht es nur ums Geschäft und um sonst gar nichts. Die Politiker, Gesundheitsbehörden und die Medien sind völlig unter der Kontrolle der Pharmalobby. Sie werden mit grosszügigen Beträgen „ge-sponsort und arbeiten nur in ihrem Interesse.
Er wäre sogar nicht auszuschließen, wenn die heutigen Epidemien bewusst verursacht werden. Adrian Gibbs, 75, der maßgeblich an der Entwicklung von Tamiflu für Roche beteiligt war sagt, der H1N1 Virus könnte als Resultat eines Experiments oder aus der Impfproduktion entwichen sein. Zweistellige Milliarden Beträge fließen alleine durch die Grippepanikmache in die Taschen der Pharmakonzerne, ein sehr verlockendes Motiv um nachzuhelfen.
Und wer meint, diese Impfungen bringen was, verhindern Infektionen, glaubt auch an Märchen. Das Immunsystem der Geimpften wird dadurch möglicherweise geschwächt und die Nebenwirkungen können katastrophal sein. 1976, bei der letzten Impfaktion gegen Schweinegrippe in Amerika, wurden 40 Millionen Amerikaner damals geimpft, bis dieser Wahnsinn wegen zahlreicher Nebenwirkungen gestoppt wurde.
Dieses pervertierte Gesundheitssystem zahlen wir mit immer höheren Krankenkassenprämien. So erfolgte gerade die nächste Ankündigung einer 20 Prozentigen Steigerung der Krankenkassenbeiträge für nächstes Jahr in der Schweiz. Dafür gibt es keine vernünftige Erklärung, außer Profitgier der ganzen Beteiligten, oder bekommen die Krankenschwestern und sonstiges Pflegepersonal 20 Prozent mehr Lohn? Sicher nicht, im Gegenteil, es wird am Personal gespart und sie müssen immer mehr für den gleichen Lohn leisten. Wer kassiert denn hier die große Kohle? Ja die übermächtige Pharmaindustrie und die ganzen Hersteller von medizinischen Geräten und Produkten. Und wir werden mit staatlicher Genehmigung abgezockt. Eine Krankenversicherung wird immer unerschwinglicher, wer soll das noch bezahlen? Wann hört diese jährliche Kostensteigerung und Preisspirale endlich mal auf?
Wer glaubt, die Politiker und Gesundheitsbehörden handeln im Interesse der Bevölkerung, sind wirklich naiv und gutgläubig. Ihre Aussagen, Handlungen und Gesetze die sie verabschieden sind nur gegen die Bevölkerung gerichtet.
Schauen wir als Beispiel den Schweizer FDP-Ständerat Felix Gutzwiller an. Er ist wie kein anderer Politiker mit allen Bereichen des Gesundheitswesens verknüpft. Gutzwiller ist im Verwaltungsrat der Axa Winterthur Versicherung, der Mediclinic Switzerland AG, der Osiris Therapeutics Inc. in Baltimore USA. Er sitzt auch im Stiftungsrat der Sanitas Krankenkasse und im Schulrat der Swiss School of Public Health (SSPH+). Und er hat weitere Mandate der Pharmabranche. Er ist überall in der Führungsspitze drin. Wessen Interessen meint ihr wird Gutzwiller vertreten, die Menschen die ihn gutgläubig gewählt haben, oder die ganzen Firmen die ihn dicke Honorare bezahlen? Warum holen sich die Firmen diesen Politiker? Weil er im Parlament für das Volk arbeitet, oder weil sie dadurch einen Lobbyisten für ihre Sache haben?
Von den 46 Vertreterinnen oder Vertretern der Schweizer Kantone im Ständerat, sind insgesamt 29 Politikerinnen und Politikern im weitesten Sinn mit Krankenversicherungen, Pharma, Ärzten, Spitälern und dem Pflegebereich verbunden oder besser gesagt «verfilzt». Im 200 köpfigen Nationalrat sind es 51 Mitglieder. Was kann man bei so einer Zusammensetzung schon erwarten? Eine kostengünstige und vernünftige Gesundheitspolitik zum Vorteil der Bevölkerung? Lächerlich.
Aber diese Politik der Regierungen, die Bevölkerung nur im Interesse der Pharmakonzerne gegen ihren Willen zu behandeln, ist ein weltweites Phänomen, schließlich Dank der Globalisierung hat diese Pharmakrake überall ihre Tentakeln drin, sogar bis in den Pentagon. Schauen wir uns nur an was die amerikanischen Soldaten alles schlucken müssen bevor sie in die verbrecherischen Kriege geschickt werden, alle möglichen Impfungen gegen Biokampfstoffe, Malaria, Wundstarrkrampf, … und wenn sie in die Schlacht ziehen noch Antidepressiva wie Klonopin, Drogen gegen Angstzustände wie Zoloft, diverse Schmerzmittel um die Pein auszuhalten und dann damit sie nachts nicht Albträume haben noch Schlaftabletten wie Ambien, alles zusammen wird in ihre Körper gepumpt. Zur Selbstbehandlung kommt dann noch ein großer Schuss Alkohol dazu, was diese Giftmischung noch gefährlicher macht.
Hunderttausende Soldaten werden so tagtäglich behandelt. Was für ein Geschäft für Bigpharma, in dem ein Großteil der US-Politiker Aktien halten.
In der amerikanischen Zeitschrift „Mens Health” mit dem Titel „Der Krieg auf Drogen” steht in der Einleitung: „Das US-Militär führt eine der am höchsten mit Medizin vollgestopften Kampftruppen in der Geschichte der Kriegsführung”. Das bedeutet, unsere Soldaten kämpfen nicht nur gegen unsere Feinde, sie kämpfen auch gegen ihre Medikamente.
Diese Kombination an Drogen sind so potent und bringen den Körper und das Bewusstsein so durcheinander, dass zum Beispiel die amerikanische Luftaufsichtsbehörde FAA es den Berufspiloten verboten hat, diese zu nehmen, weil es ihre Arbeit im Cockpit unmöglich und unsicher macht. Aber das Militärpersonal welche Helikopter, Flugzeuge, Panzer und sonstige Fahrzeuge im Kriegseinsatz führen, müssen diesen Drogencocktail nehmen. Kein Wunder benehmen sie sich wie gefühllose Monster, die massenweise Zivilisten ermorden, bauen Unfälle oder schießen sich gegenseitig ab.
Dazu kommt noch, wenn sie auf Heimaturlaub zurückkommen oder ihren Dienst beenden, die ganzen verordneten Drogen nicht mehr erhalten, dann fangen die Entzugserscheinungen an, sie werden gewalttätig, oder depressiv, bringen ihre Familien oder sich selber um. Das wenigste was ihnen passiert, sie werden völlig gaga und unfähig ein normales Leben zu führen, stürzen ab und werden asozial. Das sind dann die mentalen Schäden die praktisch alle Veteranen aus den Kriegsgebieten mitbringen, nur weil die US-Regierung ihre Soldaten zwingt wesensverändernde Drogen zu nehmen, im Auftrag der Pharmaindustrie.
Kriege sind nicht nur ein Bombengeschäft für die Politiker welche Aktien der Waffenproduzenten besitzen, sondern dazu kommt noch der Profit von den Pharmakonzernen an denen sie beteiligt sind. Ist es nicht interessant, dass kein einziges Mitglied der US-Senats und Kongress, einen Sohn oder eine Tochter im Irak oder Afghanistan im Einsatz hat? Ja, Kriege beschließen können die feinen Damen und Herren schon und damit sich auf Kosten der Steuerzahler die Taschen füllen, aber selber mit der Waffe in der Hand an die Front gehen, die Konsequenzen ihrer Politik am eigenen Leib spüren, nein danke, dafür sollen die Proleten aus den Slums sich hergeben und töten lassen … und die braven Idioten machen es auch noch, mit dem Glauben, dem Vaterland einen guten patriotischen Dienst zu erweisen. Gerade die welche am meisten vom Staat unterdrückt, verarmt und ausgebeutet werden, sind die welche sich am bereitwilligsten für diesen Staat opfern und ihn “verteidigen”. Unglaublich!
Wann wachen die Menschen endlich auf und erkennen, welches dreckig Spiel mit ihnen betrieben wird? Das es bei allem nur um das Geschäft geht. Das die Gesundheitsindustrie nicht dazu da ist die Menschen gesund zu machen, sondern im Gegenteil, sie krank, abhängig und als Dauerpatienten am Tropf zu halten, sie bis aufs Blut abzukassieren. Ist ja auch logisch, Konzerne und alle anderen privaten Gesellschaften haben nur ein Ziel, Profit zu erwirtschaften, das ist ihre einzige Aufgabe. Das steht so in ihren Statuten. Es ist eine völlige Illusion zu glauben, sie haben dabei das Wohl der Bevölkerung im Auge. Das widerspricht sich ja. Das machen sie höchstens kurzweilig wenn sie dazu gezwungen werden als Propaganda-Show. Und da die Politiker, Aufsichtsbehörden und Medien massiv von ihnen beeinflusst, unter Druck gesetzt und finanziell versorgt werden, ist von dort auch nichts zu Gunsten der Menschen zu erwarten.
Also gibt es nur eines, wir müssen uns dagegen wehren als Dauerpatienten die man permanent melken kann angesehen zu werden. Wir müssen aus dieser „Gesundheitsfabrik” raus die uns nur krank macht und krank halten will. Es gibt Möglichkeiten wie man dauerhaft gesund sein kann, mit richtiger Ernährung, Bewegung und vernünftiger Lebensweise. Wer sich informiert wird viele Tipps finden, wie man auf einfache und bewährte Art viele sogenannte Volkskrankheiten vermeiden oder in Ordnung bringen kann, wie man seinen Körper zuerst entgiftet und dann fit und gesund hält und dadurch dieses unmenschliche System boykottieren kann. Wie haben es die Generationen vor uns gemacht, wo es diese Chemiebomben noch nicht gab? Ging doch auch.
Wir müssen die Ärzte unterstützen, die ebenfalls nicht Sklaven der Pharmakonzerne sein wollen, die nicht für jedes Wehwehchen sofort mit Kanonen auf Spatzen schiessen und dabei mehr Schaden anrichten als gutes, wirklich an der dauerhaften Gesundheit ihrer Mitmenschen interessiert sind.
Vielleicht sollte man einen Paradigmawechsel vornehmen und das System umkehren, die Ärzte bekommen nur dann Geld wenn ihre Patienten gesund sind, und nichts wenn sie krank sind, das würde die Motivation auch völlig kehren und das Gesundheitssystem wirklich zu dem werden lassen was mit dem Begriff gemeint ist.
[Artikel aus dem Forum von We Are Change Austria]
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/die-biochemische-manipulation-der-menschheit
Die biochemische Manipulation der Menschheit

4. September 2009 von Healthman | 1 Kommentar
von David Rothscum auf David Rothscum Reports via INFOKRIEG.tv via Sackstark
Übersetzt von Hagbud für Infokrieg.tv
Viele prominente Wissenschaftler haben bei mehreren Gelegenheiten verkündet, dass in der Zukunft das gemeine Volk durch Chemikalien in ihrem Essen, Wasser und Injektionen manipuliert werden würde; alles um die Bedürfnisse der Herrscher zu erfüllen. 1931 schrieb Bertrand Russell in seinem Buch »The Scientific Outlook«:
«Durch Injektionen, Medikamente und Chemikalien könnte die Bevölkerung möglicherweise zur Akzeptanz all dessen verleitet werden, was ihre wissenschaftlichen Meister für sie als das Beste erachten.»
Eines der berühmtesten Beispiele für die Idee, die Unterschicht biochemisch zu manipulieren, stammt aus dem 1932 erschienenen Buch »Brave New World« von Aldous Huxley. In Brave New World werden die Menschen der unteren Schichten bevor sie “geboren” werden verschiedenen Chemikalien ausgesetzt, die ihre Intelligenz und ihre spätere Körpergröße reduzieren, und sie auf ihre Rolle die sie im Erwachsenenalter zu erfüllen haben, vorzubereiten. Alkohol wird verwendet, niedere Klassen bekommen weniger Sauerstoff und werden Röntgenstrahlen ausgesetzt. Ihnen wer-den außerdem bestimmte Hormone verabreicht, um sie unfruchtbar zu machen. 70% der Frauen werden im Mutterleib männlichen Hormonen ausgesetzt, wodurch sie zu so genannten »Freemar-tins« werden, sterilisierte Frauen die männliches Verhalten aufweisen.
Bertrand Russell schrieb 1952 in »The Impact of Science on Society« (der Einfluß der Wissenschaft auf die Gesellschaft):
«Ernährung, Injektionen und Verfügungen werden schon in frühen Jahren zusammen mitein-ander dafür sorgen, den Charakter und die Ansichten hervorzubringen die die Obrigkeit für wünschenswert hält, wodurch jede Form von ernsthafter Kritik an den Herrschenden psy-chologisch unmöglich wird.»
Charles Galton Darwin, der Enkel von Charles Darwin, schrieb im gleichen Jahr in seinem Buch ‘Die nächste Million Jahre’ – Wie man die Überbevölkerung tötet:
«Wenn man genauer hinsieht, dann existiert die Möglichkeit den Intellekt und die Moral von Indivi-duen durch eine bestimmte Art von Hormon-Injektion wesentlich zu verändern; bei Tieren wurden bereits großartige Ergebnisse erzielt.»
John Holdren, der zurzeit als wissenschaftlicher Berater für die Obama-Regierung arbeitet (1977):
«Das Zuführen eines sterilisierenden Stoffes ins Trinkwasser oder in Grundnahrungsmittel ist ein Vorschlag, der die Menschen anscheinend mehr erschreckt als andere Vorschläge zur un-freiwilligen Fruchtbarkeitskontrolle. In der Tat würde das einige sehr schwierige politische, gesetzliche und soziale Fragen aufwerfen, von den technischen Problemen ganz zu schweigen. Noch existiert ein solches Sterilant nicht und es ist auch keines in Entwicklung. Um akzepta-bel zu sein müsste eine solche Substanz ziemlich hohe Anforderungen erfüllen:
Sie müsste durchweg effektiv sein trotz stark unterschiedlichen Dosen die Individuen aufneh-men und trotz unterschiedlicher Fruchtbarkeit und Empfindlichkeit von Individuen; sie müsste frei sein von gefährlichen oder unangenehmen Nebenwirkungen und dürfte keine Aus-wirkungen haben auf Mitglieder des anderen Geschlechts, auf Kinder, alte Menschen, Haustiere oder auf Nutzvieh.»
All diese Ideen mögen vielleicht schrecklich klingen, aber Bertrand Russell erklärt höchstpersönlich:
«Wirklich anspruchsvollen Leuten ist Glück gleichgültig, vor allem das der anderen Menschen.»
Dieser Artikel wird die verschiedenen, künstlich hervorgerufen Krankheitsbilder erörtern, deren Zahl täglich steigt und wofür sehr viel Platz im ICD-10* Katalog freigelassen wurde, die Methoden mit denen sie entwickelt werden und was die Gründe dafür sind.
Vermännlichung und Sterilisation von Frauen

Viele der heute verwendeten Produkte enthalten Bisphenol A, eine Chemikalie die zum ersten Mal 1891 synthetisiert wurde. 1938 entdeckte man, dass sie hormonelle Effekte auf den menschlichen Körper hat. Deshalb wurde sie in den 1930er Jahren als synthetisches Östrogen verwendet. Später, nachdem die Wirkungsweise bereits bekannt war, wurde in den 1950er Jahren damit begonnen es zur Herstellung von Polykarbonat zu verwenden, ein Plastik, das mittlerweile für viele Nahrungs-mittelprodukte verwendet wird. Es gibt hunderte Arten von Plastik, viele davon haben keine Aus-wirkungen auf das Hormonsystem, die Industrie beharrt dennoch darauf, Bisphenol A zu verwen-den.
Die Wirkung bei Frauen ist allgemein bekannt. Wissenschaftler hatten entdeckt, dass Frauen, die drei oder mehr aufeinander folgende Fehlgeburten hatten, einen dreimal höheren Anteil an Bisphe-nol A in ihrem Blut aufwiesen als Frauen deren Schwangerschaft erfolgreich verlief. Studien an Ratten haben außerdem gezeigt, dass bei der Menge an Bisphenol A der die Menschen ausgesetzt sind, das Gehirn von Weibchen vermännlicht wird mit dem Resultat, dass weibliche Mäuse sich so verhielten wie es eigentlich nur für Männchen typisch ist.
Die sich am schnellsten in der westlichen Welt ausbreitende Pandemie ist das polyzystische Ova-rialsyndrom. Dieses Syndrom kommt bei Frauen vor, denen große Mengen männlicher Hormone verabreicht wurden; zu den Symptomen zählen Unfruchtbarkeit, übermäßige Körperbehaarung, Haarausfall am Kopf, Fettleibigkeit, und eine tiefe Stimme. Die Angaben über die Häufigkeit dieses Problems schwanken zwischen 2 und 20% aller Frauen weltweit, eines ist jedoch klar, das Problem wird durch Bisphenol A verursacht. Studien haben gezeigt dass die Bisphenol-A-Werte bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom signifikant höher sind. Die Vermännlichung und Sterilisation von Frauen im Mutterleib, wie sie in »Brave New World« beschrieben wird, könnte mit Bisphenol A effektiv durchgeführt werden.
Polykarbonat, das Plastik aus dem Bisphenol A hergestellt wird, wurde in Deutschland und den USA zur selben Zeit entwickelt, und zwar im Jahr 1955 von Bayer in Deutschland bzw. von General Electric in den USA. Die Geschichte von Bayer ist sehr interessant. Bayer war das Resultat des Zu-sammenbruchs von IG Farben im Jahr 1951. IG Farben war das Unternehmen das Zyklon B herge-stellt hatte, welches von den Nazis in den Gaskammern während des Holocaust eingesetzt wurde.
Natürlich setzten viele Leute die während der Produktion von Zyklon B bei IG Farben gearbeitet hatten, ihre Arbeit nach dem Zusammenbruch bei Bayer fort. Fritz Ter Meer zum Beispiel, war seit 1925 Vorstandsmitglied bei IG Farben. Während des Zweiten Weltkriegs war er für den Bau der IG Farben Fabrik in Auschwitz verantwortlich, in der ca. 30.000 Zwangsarbeiter den Tod fanden. Bei den Nürnberger Prozessen gegen IG Farben im Juli 1948 wurde Ter Meer wegen Versklavung und Plünderung zu sieben Jahre Haft verurteilt. Nach seiner Entlassung 1952 begann er sofort wieder für Bayer zu arbeiten, 1955 wurde er Vorstandsmitglied und ein Jahr später Vorstandsvorsitzender.
Die Frage wie jemand absichtlich Produkte verkaufen konnte, die mit gefährlichem synthetischen Östrogen kontaminiert sind, welche Menschen sterilisieren können und andere negative Effekte auf die Gesundheit haben, ist leicht zu beantworten. Wie es dazu kam dass Bayer und General Electric dieses Produkt zur selben Zeit herausbrachten und einen Kaufvertrag abschlossen, wird von Anthony Sutton in seinem Buch ‘Wallstreet und der Aufstieg Hitlers’ erklärt. Genau wie IG Farben war auch General Electric bei der Finanzierung Nazi-Deutschlands behilflich.
International General Electric war der größte Aktionär (30%) der deutschen General Electric (A.E.G.), das Unternehmen das Hitler in den frühen Tagen seines Aufstiegs unterstützte. Mehrere Direktoren von AEG saßen auch im Vorstand von IG Farben. IG Farben und International General Electric hatten auch die gleichen Aktionäre. Die Warburg Manhattan Bank und die Rockefeller Chase Bank hatten großes Interesse an IG Farben. Die Familie Rockefeller hatte außerdem eine Mehrheitsbeteiligung (25%) bei Standard Oil, das Sutton zufolge mit IG Farben zusammenarbeitete.
IG Farben war außerdem auch im Besitz und unter Kontrolle der Familie Warburg. Max Warburg war ein Vorstandsmitglied von der Gründung 1925 an, bis 1938. Sein Bruder, Paul Warburg, war ein Vorstandsmitglied der amerikanischen IG Farben, die durch die deutsche IG Farben kontrolliert wurde. Sutton lieferte den Beweis dass die Elektroindustrie in ein Kartell umgewandelt wurde und betont besonders, dass die Unternehmen nicht länger im Wettstreit um Patente standen. Es ist wohl keine Überraschung dass ein Jahrzehnt später Bayer und General Electric zusammen das giftige Plastik auf den Markt brachten, das heute als Verpackung für unser Essen und Trinken verwendet wird.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass Bayer später Schwierigkeiten bekam, weil das Unternehmen wissentlich HIV-verseuchte Blutprodukte verkauft und weiterverbreitet hatte, während eine sichere Alternative zur Verfügung stand.
Weil ein Verbot von Bisphenol A immer wahrscheinlicher wird, bekam die Coca Cola Company Panik und es wurden interne Memos bekannt, die zeigen dass das Unternehmen eine Propagandakampagne geplant hat, in der unter anderem eine »schwangere junge Mutter, die bereit ist überall im Land über die Vorteile von BPA zu sprechen« als ihre Sprecherin benutzt werden sollte. Gemäß der Environmental Working Group würde diese Kampagne speziell auf Arme und ethnische Minderheiten abzielen. Das durchgesickerte Memo ist hier zu finden.
Ich habe in der Vergangenheit schon über Zwangssterilisationskampagnen berichtet, speziell bei Frauen durch die Verabreichung von Impfstoffen. Für mehr Informationen zu diesem Thema, klicken sie hier.
Die Sterilisation und Verweiblichung von Männern

Das Absinken der globalen Fruchtbarkeitsrate bei Männern ist ausreichend dokumentiert. John Holdren erwähnte, dass dem Trinkwasser zugeführte Chemikalien dazu benutzt werden könnten um Menschen zu sterilisieren, und es befinden sich tatsächlich Chemikalien im Trinkwasser die die Fruchtbarkeit senken. Eine dieser Chemikalien ist Fluorid. Wie ich früher schon berichtet hatte, reduziert Natriumfluorid die Anzahl der Spermien bei Männern. Gemeinden mit höherem Anteil von Fluorid im Wasser haben geringere Geburtsraten als Gemeinden mit niedrigerem Fluorid-Anteil. Die Anzahl der Spermien ist bei Männern in den letzten 50 Jahren um 50% gesunken (Quelle hier).
Im Wasser finden sich verschiedene Chemikalien die als endokrine Disruptoren agieren und für die steigende Anzahl von Problemen bei Männern verantwortlich sind. Diese Chemikalien könnten problemlos herausgefiltert werden, das wird jedoch nicht gemacht wegen der falschen Bedrohung durch den Klimawandel. Wie ich bereits berichtet hatte, sterilisiert Soja ebenfalls Männer und verändert ihr Gehirn:
Studien an Ratten haben gezeigt dass bereits moderate Mengen an Soja die Tiere dazu bringt, weniger Zeit damit zu verbringen mit anderen Ratten sozial zu interagieren. Eine andere Studie die mit erwachsenen männlichen Affen durchgeführt wurden, hat gezeigt dass durch das Füttern mit Phyto-Östrogenen ebenfalls ihr Verhalten verändert wird. Die Zeit die sie zusammen mit anderen Affen verbrachten sank um die Hälfte. Des weiteren stieg das gehorsame Verhalten um das dreifache.
Eine Reduktion des IQ und Lernschwäche

Was den meisten Menschen inzwischen bekannt sein sollte ist, wie verschiedene Studien gezeigt haben, dass Fluorid im Wasser den IQ von Kindern reduziert. Es werden auch noch andere Metho-den verwendet um den gleichen Effekt zu erzielen.
Eine Studie hat z.B. gezeigt dass Jungen, die alle drei Hepatitis-B-Impfungen erhalten hatten, ein neunfach höheres Risiko aufwiesen an einer Behinderung zu erkranken als Jungen die nicht dage-gen geimpft wurden. Eine andere Studie hat ergeben dass bereits eine einzige Thimerosal enthalten-de Impfung das Risiko von Autismus und ADHS erhöht. Eine Studie von Thomas Verstraeten fand heraus, dass das Risiko an Autismus oder ADHS zu erkranken, bei geimpften Kindern signifikant erhöht ist. Leider wollte der Studienleiter ein anderes Ergebnis erhalten, deshalb entfernte er einfach eine große Zahl von Kindern aus der Studie, um so das Ergebnis zu verändern. Das ursprüngliche Ergebnis der Studie findet man hier. Eine größere Menge an Beweisen darüber wie Impfungen Au-tismus verursachen, findet sich hier. Russells Vorhersage, dass Injektionen dazu verwendet werden um menschliches Verhalten zu verändern, war korrekt.
Krebs

In Impfstoffen finden sich viele verschiedene Arten von Viren die Krebs verursachen. Das erste Virus dieser Art wurde mit finanzieller Unterstützung der Rockefeller-Familie entwickelt. Viele Leute fragen sich wie so etwas überhaupt passieren kann. Die Antwort ist, dass es uns eigentlich überraschen sollte, würden die Impfungen nicht dazu verwendet Menschen zu schädigen. Dieselben Leute die in den Pharmazeutischen Unternehmen das Sagen haben, stehen auch an der Spitze des amerikanischen Programms für biologische Kriegsführung. Auf einer Regierungs-Webseite haben wir Folgendes gefunden:
«Von seiner Entstehung in den höchsten Regierungskreisen an, beschränkte sich das Wissen um die neue biologische Kriegsführung auf einen inneren Kreis von eingeweihten Leuten. George W. Merck war ein wichtiges Mitglied im Beratungsausschuss von Franklin D. Roosevelt und war damit beauftragt, ein solches Unterfangen auf die Beine zu stellen. Merck besaß das Pharmaunternehmen das heute noch seinen Namen trägt.»
Depression

Depressionen werden in der westlichen Welt immer häufiger. Depressionen werden durch eine Ge-hirnentzündung verursacht, weil der Körper durch eine Gehirnentzündung Serotonin verliert. Diese Gehirnentzündung ist ein Resultat von Impfungen. Eine gute Erklärung dazu findet sich hier. Es versteht sich von selbst dass die Unternehmen die Impfstoffe herstellen, auch die diejenigen sind die Anti-Depressiva verkaufen. Anti-Depressiva sind mittlerweile die am meisten verkauften Medi-kamente der USA und der Konsum bei Erwachsenen ist in den Jahren 1988-1994 und 1999-2000 um das dreifache gestiegen. Das bekannteste Anti-Depressivum ist Prozac, ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer der von Eli Lilly patentiert wurde. Eli Lilly besitzt außerdem das Patent auf Thimerosal, die Quecksilberverbindung die in Impfstoffen enthalten ist und mit der Entstehung von Autismus in Verbindung steht. In den USA wurden 37% der Autisten-Kinder selektive Seroto-nin- Wiederaufnahmehemmer wie Prozac verabreicht.
Es ist leicht Profit zu machen, wenn die Produkte die man verkauft Symptome behandeln, die durch andere Produkte die man ebenfalls selbst verkauft, ausgelöst werden. Dieses Vorgehen steigert Umsatz, Gewinn, Macht und Größe eines Unternehmens.
ICD-10 = International Codes of Diseases, 10. überarbeitete Auflage

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/kinder-auf-psychopharmaka-seelenmord-durch-die-psychiatrie

Kinder auf Psychopharmaka – Seelenmord durch die Psychiatrie

27. June 2010 von Gesundheitsapostel | 5 Kommentare
Die boomende Therapie mit Psychopharmaka ist der Opiumkrieg gegen unsere Kinder.
Kinder sind die Zukunft. Doch die Psychiatrie stellt sicher, dass 17 Millionen Kinder keine Zukunft haben werden.

Wie Schulkinder auf Psychopharmaka gesetzt werden:
Weltweit werden 17 Millionen Kindern Psychopharmaka verschrieben – ein Milliardengeschäft. Die Rate von Gewaltverbrechen bei Jugendlichen ist inzwischen in die Höhe geschossen. Viele der Schießereien an Schulen sind von Teenagern verübt worden, die Antidepressiva oder Stimulanzien eingenommen haben. Die US-Regierung hat nun empfohlen, dass 52 Millionen Kinder auf “psychische Krankheiten” durchsucht werden. Das könnte dazu führen, dass weitere Millionen Kinder auf gefährliche Psychopharmaka gesetzt werden. Etwa 2,3 Millionen Jugendliche missbrauchen bereits die Psychopharmaka Ritalin und Adderall. Nach den Resultaten einer neuen Studie des Robert-Koch-Instituts zur psychischen Gesundheit von Kindern sollen in Deutschland ebenfalls “präventive” Maßnahmen bei Kindern durchgeführt werden. Nach dem Arzneiverordnungs-Report 2006 werden bereits mehr als 90.000 Kindern in Deutschland psychiatrische Stimulanzien verschrieben.
Vergewaltigung und Betrug:
Studien zeigen, dass mindestens 10% der Psychiater zugeben, ihre Patienten sexuell zu missbrauchen und das 1 von 20 Opfern eines Therapeuten minderjährig ist – das jüngste war erst 3 Jahre alt. Wenn ein Patient Anzeige erstattet, ist der Beweis einer Vergewaltigung schwer zu erbringen, weil Psychiater dies als Symptom der “Geisteskrankheit” hinstellen. Psychiater erfanden sogar die “masochistische Persönlichkeitsstörung”, um behaupten zu können, dass Patienten “den Therapeuten unbewusst provozieren, entweder dahingehend, sie [die Patienten] aufzugeben oder sie sadistisch zu missbrauchen…” 11% der von Therapeuten missbrauchten Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden. Nur 17% der Betroffenen erholten sich vollständig von dem Missbrauch. Zudem haben Psychiater auch Versicherungen wiederholt betrogen, indem sie sexuellen Missbrauch als “Beratung” abrechneten.
Erfundene psychische Krankheiten:
In einer Studie vom April 2006 wurde aufgedeckt, dass über 50% derjenigen Psychiater, die darüber entscheiden, ob eine “psychische Störung” in die “Verrechnungsbibel” der der Psychiatrie, das ”Diagnostic & Statistical Manual of Mental Disorders”, aufgenommen werden soll, nicht bekannt gemachte Verbindungen zu Pharmafirmen hatten. 100% der Psychiater, die ber “Stimmungsstörungen” und “psychotische Störungen” entscheiden, wurden von Pharmafirmen finanziert. Nur wenige Menschen, die an einem emotionalen oder mentalen Trauma leiden, sind über den massiven Einfluss der Pharmaindustrie auf psychiatrische Diagnosen informiert, oder darüber, dass es im Gegensatz zu medizinischen Krankheiten keine physischen Tests, Röntgenbilder, Bluttests oder Gehirnscans gibt, mit denen eine “psychische Störung” festgestellt werden kann.
Psycho-Pharmaka und Kinder! 1/2

Justiz- und Medizin-Skandal rund um Kindesmißbrauch in Wien

Ohne Rücksprache mit der Kindesmutter, die das Obsorgerecht über den 8-jährigen Jungen hat, zwingt das Jugendamt Wien dem Kind nach einer Medikations-Idee eines AKH-Arztes seit über einem Jahr drei verschiedene äußerst schwere Psycho-Pharmaka auf. Obwohl das Kind bereits deutliche Schäden zeigt, nimmt niemand darauf Rücksicht und setzt die Mutter mit Kommunika-tions-Erschwernissen, die einem Verbot gleichkommen, auch in ärgste seelische Not (siehe Video 1 und 2 “Freiheit für Victor) . Sie darf weder dazu Stellung nehmen oder mit dem eigenen Kind, das über Übelkeit und Störungen aller Art berichtete, darüber reden. Da Kind wird gezwungen, die Prä-parate zu nehmen, “sonst darfst Du die Mama nicht mehr sehen” obwohl diese Präparate von US-Instituten und Fachleuten in Deutschland als Betäubungsmittel und hinsichtlich Sucht-Entstehung als “stärker als Kokain” eingestuft werden. Victor ist – solange niemand seine BEFREIUNG durch-setzt, ein Opfer der Medizin, des Wiener Jugendamtes und zuallerletzt eines vom sexuellen Miss-brauch durch den Vater. Aber er bringt als unschuldig “Gefangener” in der “VOLKSHILFE” WG 4, dieser parteinahen Wohlfahrts-Organisation, im Dienste der Gemeinde Wien MAG11 dieser seit mehr als 8 Monaten pro Tag an die 200 oder mehr Euro aus Steuermitteln, egal ob er oder seine Mutter sich darüber die Augen blutig weint!
Amokläufe & Psychopharmaka – Die tödliche Verbindung

Häufig werden Videospiele, Gewaltfilme und Vernachlässigung der Eltern als Grund aufgeführt, die Jugendliche angeblich zu Amokläufern werden lassen. Sicher tragen diese Dinge auch sehr zur auffallenden Verrohung unserer Jugendlichen bei. Aber bei Amokläufern sind es meistens Drogen (Psychopharmaka), die sie zu solch grausamen Taten veranlassen.
Im deutschen Arzneimittelreport wird im Vergleich zu den 90igern von einer mittlerweile enormen Steigerung der verschriebenen Medikamente an Kinder und Jugendliche berichtet. Hierunter fallen in erster Linie Psychopharmaka.
Alleine Medikamente gegen die angebliche Hyperaktivität / ADHS bei Kindern – wurden im Jahr 2005 zwanzig mal häufiger verschreiben, als noch 1995.
Liest man nun den Beipackzettel dieser Medikamente, so muss man lesen, dass als Nebenwirkun-gen Psychosen (Geisteskrankheit) und vielen anderen geistigen Störungen aufgeführt sind. In die-sem Zusammenhang gibt es bereits verstärkt Berichte über extreme Aggressivität und sogar Selbst-morde von Jugendlichen, die diese Medikamente über einen längeren Zeitraum eingenommen ha-ben. Viele der bisherigen Amokläufer standen unter dem Einfluss solcher Medikamente.
Mittlerweile soll es eine Anweisung für Journalisten geben, in der die Frage nach einer eventuellen Abhängigkeit eines Amokläufers von Psychopharmaka nicht mehr öffentlich gestellt werden darf.
Amokläufe & Psychopharmaka – Die tödliche Verbindung

Pfusch an der Seele

Skandalös: Unbedarft und zu schnell verschreiben manche Ärzte Neuroleptika und Antidepressiva. Eine etwaige Fehlmedikation birgt weitere Gesundheitsrisiken und psychische Schäden.
Pfusch an der Seele (1/3)

Menschenfalle Psychiatrie

Ein Beitrag in der ARD-Sendung “Ratgeber Recht” zum Thema Psychiatrie. Es wird anhand von Fallbeispielen gezeigt, wie leicht man in Deutschland in die Fänge der Psychiatrie gelangen kann.
Menschenfalle Psychiatrie


Ein Milliarden-Geschäft – Gefährliche Psychopharmaka

Weiterführende Links:
http://www.kvpm.de
http://www.ritalin-kritik.de
http://www.psychiatrieopfer.de
http://www.psychiatrieerfahrene.de
http://www.die-bpe.de
http://www.freedom-of-thought.de
http://www.psychiatrierecht.de
http://antipsychiatrie.de
http://www.antipsychiatrieverlag.de
http://www.iaapa.ch
http://www.szasz.com
http://www.breggin.com
http://www.wildestcolts.com

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/unabhangige-denker-gelten-der-psychiatrie-jetzt-als-krank

Unabhängige Denker gelten der Psychiatrie jetzt als krank

30. May 2010 von Gesundheitsapostel | 2 Kommentare
Willkommen in der Anstalt.
Seit geraumer Zeit arbeiten Psychiater an der vierten überarbeiteten Ausgabe des »Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders« (DSM, »Diagnostisches und Statistisches Handbuch psychischer Störungen«), in die sie eine ganze Reihe neuer psychischer Störungen aufzunehmen hoffen. Leider handelt es sich bei vielen dieser Störungen jedoch nur um Persönlichkeiten oder Verhaltensformen, die von der Norm abweichen.
Möglicherweise werden in diese neue Ausgabe »Störungen« wie »Oppositional Defiant Disorder« (Aufsässigkeits-Trotz-Störung) aufgenommen, die bei Menschen festgestellt werden, die »Autori-tätsfiguren gegenüber ein negativistisches, trotziges, ungehorsames und feindliches Verhalten« an den Tag legen. Zu den »Symptomen« dieser Störung zählt, dass der Betreffende leicht in Wut gerät, andere belästigt und »reizbar« ist.
Auch Persönlichkeitsauffälligkeiten wie antisoziales Verhalten, Arroganz, Zynismus oder Narziss-mus sollen als »Störungen« gelten. Es gibt sogar Kategorien für Menschen mit häufigen Essattak-ken und für Kinder, die zu Wutanfällen neigen.
Schon jetzt wird bei Kindern viel zu häufig die Diagnose »bipolar« oder Aufmerksamkeitsdefizit-störung (ADS) gestellt, und daraufhin werden gefährliche Neuroleptika verschrieben. Werden noch mehr normale Kindheits-Verhaltensmuster als psychiatrische Störungen kategorisiert, werden nur noch mehr Kindern unnötig solche Medikamente verordnet.
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Insider-Wissen
Die kollektive Intelligenz oder Massenwahn

von Igelin @ 2011-12-08 – 15:45:25

die kollektive Intelligenz oder Messenwahn
den meisten Thesen von Gustav Adolf Pourroy kann ich folgen:

Zusammenfassung: Worauf sollte ein Volk achten, will es Massenwahn vermeiden ?

Die Geschichte zeigt, dass gerade Usurpatoren das Kontrollsystem des Gemeinwesens durch Lähmung der Kommunikation ausschalten, um ihre Macht frei entfalten zu können. Das kollektive Gewissen lässt sich dann nicht mehr organisieren. Medien und kritische Masse sind gehemmt.

Der Begriff Soziale Intelligenz umfasst hier die intelligente Leistungsfähigkeit eines Sozialsystems. Soziale Intelligenz entsteht nicht nur als Integral einzelner Intelligenzpotentiale, sondern im besonderen Masse auch aus den kommunikativen Fähigkeiten des Sozialsystems.

Soziale Intelligenz organisiert das kollektive Gewissen. Mit der Sozialen Intelligenz eines Volkes entsteht das Kontrollsystem, das die Einhaltung der Normen im Sozialsystem überwacht.

Der Mensch als Kleingruppenwesen entfaltet seine höchste soziale Intelligenz nur in der Gruppe. Der usurpierende Machthaber bevorzugt Massenveranstaltungen, da die soziale Intelligenz in Menschenmassen eingeschränkt wird.

Ein häufig geübtes Strategem zur Ausschaltung des Kontrollsystems, ist die Infantiisierung – die Abhängigmachung – der Menschen. Das wird durch soziale Rauschmittel oder soziale Gifte in den Ideologien erreicht. Rauschmittel sind Gemeinschaftserlebnisse wie Siege, Parteitage, Filme, Bücher oder Lieder. Gifte sind zum Beispiel der Aufbau eines Gruppenfeindes (sic! Al Quaeda einfach im Irak vermuten), durch Anheizen von Rassenhass, durch Angstmachen vor Teufel , Hölle und Technik, Glaube an raffinierte Heilsbringer und die Unterhaltung von Hybris. Der Machthaber als Heilsbringer strebt im Idealfall charismatische Herrschaft an (Max Weber).

Die Nutzung der Mechanik von Soziotechnischen Systemen (Polizei, Armee etc., also Systeme mit stark eingeschränkten dispositiven Möglichkeiten) ist ein probates Hilfsmittel zur Durchsetzung von Entschlüssen der usurpierenden Machthaber.

So entstehen Fragen nach der Verantwortung des einzelnen Menschen im wahnbesessenen Sozialsystem. Seine Infantilisierung fesselt ihn. Ein Volk aus lauter Stauffenbergs ist nicht vorstellbar.
© Gustav Adolf Pourroy 2001
Fundstelle:
http://www.forum-gap.de/massenwahn.htm
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kollektive Intelligenz
Schrittmacher fürs Gehirn

von Igelin @ 2011-12-08 – 11:18:00

Spiegel 49 S 145

. . . Mit einer neuen, von US Medizinern entwickelten Messapparatur sollen sich Gehirnareale besser lokalisieren lassen. Dabei handelt es sich um eine hauchdünne Folie, die sich an Windungen und Furchen der Hirnoberfläche perfekt anschmiegt. Darin eingelassensind Hundertze Elektroden, die erstmals ein genaues Bild vom Neuronengeflüster ermöglichen soll..
Wenn sich die Messdecke bewährt könnte sie künftig sogar als Hirnschrittmacher eingesetzt werden um :
Igelin: diesmal epileptische Anfälle zu verhindern, und nicht zur Gehirnkontrolle und zur Normierung des Humankapitals.
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Gehirnkontrolle
Schulden

von Igelin @ 2011-12-08 – 10:59:53

Lt Spiegel 49 S 116
Schulden privater Haushalte in Prozent des verfügbaren Einkommens

Island 225
Großbritanien 177
USA 137
Kanada 136
Deutschland 95
Frankreich 93
Italien 70.

Das ist nicht die absolute Zahl der Schulden, sondern nur im
Verhältnis zu dem verfügbaren Einkommen.
Ist das verfügbare Einkommen schon knapp – sind die gleichen Schulden prozentual gering.
Also ist dies keine vertrauenswürdige reale Statistik.

Trotzdem kassieren die Psychiartien und die christliche Kirche Milliarden-Beträge.
und kriegen immer noch nicht genug.

Wieviel Geld wird ausgegeben für Wert-Schaffung ?
Und wieviel Geld kostet Krieg und die Söldner-Armee und die ausgestockte Polizeitruppe gegen die Bevölkerung für den Fall, dass diese aufmuckt ?
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Schulden
Todesurteil: Psychiatrie in Deutschland

von Igelin @ 2011-12-08 – 09:08:26

In Deutschland gibt es keine Todesstrafe – oh doch
in Deutschland gibt es keine Folter und Misshandlungen – oh doch
in Deutschland gibt es keine Unrechtsurteile – oh doch
in Deutschland gilt ein Mensch so lange als unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist – aber ganz und gar nicht – die richterliche Einweisung in eine psychiatrische Klinik /Forensik erübrigt die Beweisfrage.
in Deutschland werden keine Unschuldigen gefangen genommen – oh doch
in Deutschland gibt es keine Hinrichtungen ? – oh doch
für psychiatrisch gestört Diagnostizierte gibt es kein Gesetz und kein Recht, keine Geschäftsfähigkeit und keine Rechtsfähigkeit. Mit denen kann jeder alles tun.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht – wenn sie niedergeknüppelt werden und wenn sie ermordet werden. . . eine psychiatrische Diagnose ist ein Freibrief für die Täter, Vergewaltiger und Mörder.

Und auch die Linken haben ohne Veto den PsychKG zugestimmt.

Psychiatrisch Diagnostizierte haben keinerlei Lobby.
Psychiatrisch Diagnostizierte sind die Prügelknaben der Nation – sowohl der Politiker, des Geheimdienstes, der Polizei, der Nachbarn, der Bekannten als auch der Familie.
In Deutschland gibt es psychiatrisch Diagnostizierte in epidemischem Ausmaß.

JW 8.12.11
„Drei Jahrzehnte Isolation
30 Jahre Haft im Todestrakt wegen eines verfassungswidrigen Urteils sind
genug – für die sofortige Freilassung von Mumia Abu-Jamal
Dave Lindorff und Linn Washington Jr.“

Wer fragt auch nur nach den psychiatrisch Verurteilten ?
Wer kämpft für die psychiatrisch Verurteilten ?
Wer fordert die Freilassung von psychiatrisch Verurteilten ?
Wer fordert Veröffentlichung der Massaker und Massenmorde in Psychiatrien und Forensik ?
Wer fordert die Veränderung der Schikane und Misshandlungen in Psychiatrien und Forensik?
Wer verlangt die Einhaltung der Gesetze in Psychiatrien und Forensik und die Wahrung der Menschenrechte und Menschenwürde – der psychiatrisch Verurteilten ?

in Deutschland ?

Diese Menschen – sind Deine Mit-Menschen !!!
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Deine Mit-Menschen
Geheimdienst besteht nicht aus Linken und auch nicht aus Psychiatrie-Opfern

von Igelin @ 2011-12-08 – 08:46:17

Immer noch Bollwerk
Antikommunismus weiter Leitlinie des Verfassungsschutzes: Geheimdienst läßt
Linke nicht aus den Augen – faschistische Terroristen dagegen schon
Hans Daniel

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) scheint, sieht man ihn vor
der Kamera um »Vertrauen« für den Staat bittend, immer noch nicht seinen
Schrecken ob der Tatsache überwunden zu haben, daß da quasi über Nacht und
überhaupt nicht voraussehbar eine seit über einem Dutzend Jahre durchs Land
ziehende neonazistische Mörderbande öffentlich geworden ist. Und das bei
Existenz von über 30 klandestinen, zur Bewahrung der »wehrhaften
Demokratie« geschaffenen Diensten. Einer davon, der »Verfassungsschutz«,
oder kurz: VS, fällt allerdings, weil von Beginn an weitgehend anderweitig
beschäftigt, für dieses »Sachgebiet« aus. Der Bremer Rechtsanwalt Rolf
Gössner nennt darum auch den Titel dieser staatlichen Institution »eine
recht schönfärberische Bezeichnung für einen veritablen
Regierungsgeheimdienst – ein Euphemismus, vergleichbar der Rakete, die den
Namen rPeacemakerl trägt, oder dem Atommülllager, das als rEntsorgungsparkl
firmiert«. Der VS, ein »ideologisches Kind des Kalten Krieges« mit der
»Lizenz zur Infiltration, Täuschung, Manipulation, Gesinnungsschnüffelei
und Desinformation«, so Gössner, wurde aufgebaut zur »Absicherung des
westdeutschen rBollwerks gegen den Kommunismusl« (Rolf Gössner: Geheime
Informanten. V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des
Staates. Knaur Taschenbuch, München 2003).

Hinter den hohen Mauern dieses Bollwerks hat sich der »Dienst« heute noch
immer eingegraben. Es blieb dem Fraktionsvorsitzenden der Partei Die Linke,
Gregor Gysi, vorbehalten, bei der Bundestagsdebatte am 22. November zu
fordern, den Verfassungsschutz auf den Prüfstand zu stellen und, ohne dabei
ein Echo im »Hohen Haus« zu finden, das Ende der Überwachung seiner Partei
und aller antifaschistischen Organisationen zu verlangen.

Ähnliches war vor 50 Jahren in der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit zu
lesen gewesen. Ihm scheine es geboten, hatte dort der Stuttgarter
Oberlandesgerichtspräsident Dr. Richard Schmid geschrieben, »die Verfassung
vor den Verfassungsschutzämtern zu schützen« (Die Zeit, 29.12.1961). Das
DGB-Blatt Welt der Arbeit hatte da schon unter Berufung auf eine
Untersuchung der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr
(ÖTV) berichtet, daß im Bundesland Nordrhein-Westfalen »mindestens 200 SD-
und Gestapoangehörige in leitenden Polizeifunktionen an Rhein und Ruhr
amtieren« (Welt der Arbeit, 9.10.1959).

Am 3. September 1963 legte Metall, das Organ der gleichnamigen
Industriegewerkschaft, bei Nennung einer Anzahl von Namen der beim VS
Beschäftigten, nach: »Der Verfassungsschutz der Bundesrepublik ist
Todfeinden der Freiheit und des Rechts anvertraut. Frühere SS-Führer,
ehemalige Beamte und Agenten des berüchtigten SD sind an wichtigsten
Stellen des Bundesverfassungsschutzamtes tätig.« Hier war Hubert
Schrüb­bers, Präsident des VS von 1955 bis 1972, das herausragende Beispiel
für den unverfrorenen Einbau altgedienter Faschisten in das »Bollwerk gegen
den Kommunismus« (siehe auch junge Welt, 24.11.2010).

Damit waren, ähnlich wie in der Justiz oder in der jungen Bundeswehr, all
die wieder rekrutiert worden, die sich in den Jahren der faschistischen
Herrschaft die Hände blutig gemacht hatten bei der gnadenlosen Jagd gegen
diejenigen, die auf dem europäischen Kontinent Widerstand gegen die
Kriegsmaschinerie und den damit einhergehenden braunen Terror leisteten.

Nun drohte den Überlebenden dieses Terrors im »Rechtsstaat« BRD zwar nicht
mehr die Todesstrafe oder das Konzentrationslager. Aber parallel zu den
Gesetzen zur Quasi-Amnestierung der Jäger von damals erfolgte die in den
Verfassungsschutzberichten einiger Bundesländer bis in die Gegenwart
reichende neuerliche Bannung der antifaschistischen Organisationen als
»Linksextremisten« (siehe unten). Dafür stehen aus den Gründerjahren u.a.
die Ausnahmeverordnung vom 19. September 1950, durch die es Angehörigen des
öffentliche Dienstes verboten worden war, Mitglied der KPD oder der
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) zu sein; der vor 60 Jahren
am 22. November 1951 beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gestellte
Antrag auf Verbot der KPD und Verfügungen der Bundes- und Landesbehörden
zum Verbot der VVN.

In der Bundesrepublik greife »die Unsitte immer mehr um sich, politisch
Andersdenkende zu diffamieren«, konstatierte das DGB-Organ Welt der Arbeit
(14. April 1961) in einem Beitrag über den Geist der von Bonn verordneten
und von den Ämtern des Verfassungsschutzes exekutierten Politik. Das Blatt
zitierte den damaligen ÖTV-Vorsitzenden Adolph Kummernuß: »Die
Bundesrepublik entwickelt sich zum klassischen Land des Rufmordes.« Nur »zu
schnell und leichtfertig« werde jeder ernsthafte Kritiker »als Kommunist
und Drahtzieher Moskaus« verschrien, war am 3. August 1962 im Westdeutschen
Tageblatt zu lesen. »Die Methode ist gleichermaßen hinterhältig wie
bequem.«

Das könnte heute geschrieben sein. Denn die »Hirten« beim VS lassen keinen
aus, den sie einmal ins Visier genommen haben. Als der 2006 verstorbene
Kommunist Kurt Baumgarte – zwölf Jahre Zuchthaus im Faschismus, 24 Monate
Gefängnis unter Adenauer – 1991 im Alter von 79 Jahren Auskunft über seine
Akte forderte, erhielt er vom niedersächsischen Innenministerium
detailliert Daten seines politischen Lebens aufgelistet. Endend mit der ihn
beruhigenden Versicherung: »Die einschlägigen Vorgänge werden fortgesetzt.«

Welche Rolle spielt die christliche Kirche `?
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Geheimdienst
Kriegsvorbereiter Deutschland

von Igelin @ 2011-12-08 – 08:41:40

JW 8.12.11
Deutsche Waffen überall
Jörn Boewe

Die hohe Nachfrage nach Kriegsgütern hat der deutschen Rüstungsindustrie im
vergangenen Jahr einen Exportboom beschert. Der Wert der Waffenausfuhren
summierte sich 2010 auf 2,1 Milliarden Euro, wie aus dem
Rüstungsexportbericht hervorgeht, den das Kabinett am Mittwoch in Berlin
verabschiedete. Dies waren 58 Prozent mehr gegenüber 2009, als Kriegsgüter
für 1,3 Milliarden Euro exportiert worden waren. Laut einer im Bericht
zitierten Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service lag
Deutschland 2010 bei den tatsächlichen Waffenausfuhren weltweit an dritter
Stelle hinter den USA und Rußland. Das Stockholmer
Friedensforschungsinstitut SIPRI hatte bereits im Juni darauf hingewiesen,
daß die Bundesrepublik in den letzten fünf Jahren beinahe so viele
Rüstungsgüter ausgeführt hat wie Frankreich und Großbritannien zusammen.

Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte die starke Zunahme mit einem
Sondereffekt: Die Hälfte des Gesamtwerts für 2010 basiere auf der Lieferung
von Kriegsschiffen an NATO-Partnerländer. Allerdings nahmen auch die
Ausfuhren in Entwicklungsländer deutlich zu: Von 52 Millionen Euro 2009
verdoppelten sie sich auf 108 Millionen. Davon entfielen allein 65
Millionen auf Pakistan und 27,6 Millionen auf den Irak.

Insgesamt wurden im Jahr 2010 Exportgenehmigungen für Kriegsgüter im Wert
von rund 4,7 Milliarden Euro erteilt, das waren 290 Millionen Euro weniger
als im Vorjahr. Die Summe steht für Vertragsabschlüsse, nicht für
tatsächlich ausgeführte Waren. Von diesem Volumen entfielen rund 70 Prozent
auf EU- und NATO-Staaten, auf Entwicklungsländer 365 Millionen Euro. Das
waren dem Ministe­rium zufolge 43 Millionen Euro weniger als 2009. Nur ein
winziger Bruchteil der Exportanträge wurde nicht bewilligt, worauf der
Abgeordnete Jan van Aken (Die Linke) in einer Auswertung des Berichts
hinwies: Gerade einmal 0,15 Prozent des beantragten Volumens seien 2010
abgelehnt worden.

Größter außereuropäischer Vertragspartner 2010 war Südkorea. Der Wert der
genehmigten Rüstungsexporte dorthin belief sich 2010 auf 270 Millionen
Euro. Die Vereinigten Arabischen Emirate folgten mit 262 Millionen Euro.
Saudi-Arabien liegt mit 152 Millionen Euro auf Platz zehn aller
Empfängerländer. Die Bundesregierung war im Sommer in die Kritik geraten,
weil sie nach undementierten Medienberichten den Export von 200 »Leopard
2«-Kampfpanzern in das fundamentalistisch regierte Königreich genehmigt
hatte.

Wie Die Zeit am Mittwoch meldete, will Saudi-Arabien weitere 70 dieser
Panzer von der deutschen Firma Krauss-Maffei-Wegmann kaufen. Dies hätten
der im saudischen Verteidigungsministerium zuständige General Abdullah
Al-Saleh sowie der Militärattaché der BRD-Botschaft in Riad bestätigt.

Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, alle Ausfuhrgenehmigungen für
Rüstungsexporte seien nur nach »eingehender Prüfung im Einzelfall« erteilt
worden, damit die Waffen »nicht für Menschenrechtsverletzungen mißbraucht
werden oder zur Verschärfung von Krisen beitragen«.

Der Rüstungsexportbericht 2010 sei »ein menschenrechtlicher und
friedenspolitischer Offenbarungseid der Bundesregierung«, kommentierte der
Linkspolitiker Aken. Das Papier zeige deutlich, daß nur gesetzliche Verbote
den Export deutscher Waffen wirksam einschränken könnten. Dies verlangten
auch Peter Strutynski und Lühr Henken vom »Bundesausschuß
Friedensratschlag«. Beide plädierten zudem für die Einrichtung eines
Konversionsfonds, um die Umstellung von Rüstungsbetrieben auf zivile Güter
zu fördern.
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Kriegstreiber Deutschland
kognitive Dissonanz

von Igelin @ 2011-12-07 – 17:05:29

Warum Diebe die Bestohlenen diskriminieren,
warum Psychiater ihre Opfer diagnostizieren;
warum Polizisten ihre Vergewaltigungsopfer schmähen,
warum gewalttätige Ehemänner ihre geschlagenen Frauen beschimpfen;
warum Juristen ihre betrogenen Opfer abwerten;
warum manche Eltern ihre Kinder beschimpfen;
warum Lehrer ihre Schüler abwertend beurteilen;
warum Politiker ihre Wähler verachten;
und letztendlich steht hier, warum diese Psychiater und Richter sogar der kritischen Mutter in ihren Gerichtsbeschlüssen und anderen Stellungnahmen der Klinik der Mutter eine Psychose angedichtet haben. . . .

die psychologische Erklärung nennt man kognitive Dissonanz:

Am 7. Dezember 2011 16:17 schrieb Wolfgang Schrammen hws -48 Ät gmx.de:
Kognitive Dissonanz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten – die nicht miteinander vereinbar sind, also eine Art von „Störgefühl“.

Kognitive Dissonanz tritt unter anderem auf,

wenn man eine Entscheidung getroffen hat, obwohl die Alternativen ebenfalls attraktiv waren
wenn man eine Entscheidung getroffen hat, die sich anschließend als Fehlentscheidung erweist
wenn man gewahr wird, dass eine begonnene Sache anstrengender oder unangenehmer wird als erwartet
wenn man große Anstrengungen auf sich genommen hat, nur um dann festzustellen, dass das Ziel den Erwartungen nicht gerecht wird
wenn man sich konträr zu seinen Überzeugungen verhält, ohne dass es dafür eine externe Rechtfertigung (Nutzen/Belohnung oder Kosten/Bestrafung) gibt.
Ist die Dissonanz stark genug, kann ihre Bekämpfung eine dauerhafte Änderung von Einstellungen und Verhalten herbeiführen. Starke Dissonanz entsteht insbesondere bei einer Gefährdung des stabilen, positiven Selbstkonzepts, wenn also jemand Informationen bekommt, die ihn als dumm, unmoralisch oder irrational dastehen lassen. In der Alltagssprache werden solche Momente als peinliche Momente bezeichnet.[1] Kognitive Dissonanz motiviert Personen, die entsprechenden Kognitionen miteinander vereinbar zu machen, wobei unterschiedliche Strategien benutzt werden, wie beispielsweise Verhaltensänderungen oder Einstellungsänderungen. Falls nötig werden die eigenen Überzeugungen und Werte geändert, was über temporäre Rationalisierungen weit hinausgeht. Der Begriff wurde 1957 von Leon Festinger geprägt, der sowohl die Entstehung als auch die Auflösung von kognitiver Dissonanz theoretisch formulierte. Seither wurde die zugrundeliegende Theorie in mehreren hundert Experimenten bestätigt.[2] Seinem Schüler Elliot Aronson ist eine substantielle Weiterentwicklung und die empirische Untermauerung zu verdanken.

Beispiele [Bearbeiten]

Der Fuchs und die Trauben.
In Äsops Fabel Der Fuchs und die Trauben möchte der Fuchs Trauben fressen, ist jedoch unfähig, sie zu erreichen. Statt sich sein Versagen einzugestehen, wertet er die Trauben ab als „zu sauer und nicht der Mühe wert“.
Nachdem die Wette platziert ist, rechnen sich Wettende höhere Gewinnchancen aus, als vor dem Bezahlen (Knox und Inkster, 1968).[3]
Corey (1937) fand eine große Diskrepanz zwischen Überzeugung und Verhalten bei der Frage des Schummelns bei Prüfungen. Es gab keine Korrelation zwischen der Stärke, mit der seine Versuchspersonen das Schummeln verurteilten und ihrem tatsächlichen Schummelverhalten.[4]
Dieselbe Tätigkeit wird positiver bewertet, wenn sie auf Aufforderung eines unfreundlichen Menschen geschieht, als wenn sie einem freundlichen Menschen zuliebe getan wird (Zimbardo et al., 1965). Im ersten Fall fehlt die externe Rechtfertigung: „Ich tue es, aber nicht der unfreundlichen Person zuliebe, also muss die Tätigkeit attraktiv sein“.[5]
Die kognitive Dissonanz, die bei Ablehnung einer Bewerbung empfunden wird, sei es beim Flirten oder auf Jobsuche, kann durch Abwertung des Ablehnenden gemildert werden.
Dissonanzentstehung [Bearbeiten]

Vier Schritte müssen durchlaufen werden, damit kognitive Dissonanz entsteht:

Verhalten und Einstellung werden als widersprüchlich empfunden
das Verhalten geschah freiwillig
physiologische Erregung tritt ein
das Verhalten wird für die Erregung verantwortlich gemacht.[6]
Dissonanz entsteht, wenn eine Person das Gefühl hat, inkompetent oder unmoralisch gehandelt zu haben, wenn ein Verhalten negative Konsequenzen für sich selbst oder andere hervorruft (Des Kaisers neue Kleider), oder wenn zwei oder mehr Gedanken das Verhalten oder Handlungen blockieren (Harmon-Jones‘ action-based model of dissonance).

Dissonanzauflösung [Bearbeiten]

Da Dissonanz als unangenehm empfunden wird, versuchen Personen, die Kognitionen in Einklang zu bringen (sie in eine „konsonante“ Beziehung zu bringen), um den negativen Gefühlszustand zu beenden. Die Dissonanzauflösung (auch Dissonanzreduktion genannt) kann an jedem der vier Entstehungsschritte ansetzen:

Der Widerspruch zwischen Verhalten und Einstellung wird heruntergespielt („So schlimm ist mein Verhalten nun auch wieder nicht.“)
Das Verhalten wird als erzwungen dargestellt („Ich musste so handeln.“)
Die physiologische Erregung wird gedämpft, meist durch Alkoholkonsum[7]
Die Erregung wird auf andere Ursachen zurückgeführt („Die Scheinheiligkeit der Leute nervt mich“).[8]
Entweder wird das Verhalten geändert, sodass es zur Überzeugung passt, oder die Überzeugung wird geändert, sodass sie zum Verhalten passt, oder weitere Überlegungen werden als Rechtfertigung hinzugezogen (zum Beispiel „Diese Prüfung war so wichtig, dass Schummeln ausnahmsweise in Ordnung war“).[9] In der Regel ist eine der Kognitionen veränderungsresistenter als die andere, weshalb meistens die Kognition geändert wird, die am leichtesten zu ändern ist. Wenn die Handlung bereits geschehen ist, kann nur die Einstellung geändert werden. Wenn Raucher mit Informationen über die schlimmen Folgen ihres Zigarettenkonsums konfrontiert werden, können sie Dissonanz vermeiden, indem sie diesen Informationen deutlich weniger Aufmerksamkeit schenken als Nichtraucher. Eine andere Strategie zur Dissonanzreduktion ist die Herbeiziehung weiterer Kognitionen, zum Beispiel der Verweis auf Raucher, die alt geworden sind.[10] Bei der Dissonanzauflösung unterscheidet man zwischen direkten und indirekten Strategien. Direkte Strategien beziehen sich auf die Auflösung der für die Dissonanz verantwortlichen Diskrepanz zwischen Verhalten und Einstellung, d.h. Personen ändern ihr Verhalten, um es mit ihren Einstellungen in Einklang zu bringen, oder ändern ihre Einstellung bezüglich ihres Verhaltens. Indirekt lässt sich Dissonanz auch durch Betonung guter Eigenschaften oder Fähigkeiten in anderen Bereichen kompensieren, zum Beispiel würde man, falls man sich inkompetent verhalten hat und dies Dissonanz erzeugt, nach anderen Verhaltensbereichen suchen, in denen man kompetenter ist. Diese indirekte Strategie beschreibt die „Selbstbestätigungstheorie“ (engl. self-affirmation theory, C. M. Steele, 1988).[11] Die Kriminologie bezeichnet Strategien, mit denen Täter ihre Verbrechen rechtfertigen, als Neutralisierung.

Dissonanzvorbeugung [Bearbeiten]

Steht ein Ereignis bevor, das eventuell das stabile, positive Selbstbild bedroht, beispielsweise eine Prüfung, legen sich Menschen für diesen Fall oft Ausreden zurecht.[12][13] Häufig sind dies körperliche Symptome, negative Erfahrungen oder ungünstige Stimmungen (Prüfungsangst, Schüchternheit, „nicht gut drauf“ sein) usw.[14] Dies kann sogar soweit gehen, sein Verhalten so zu verändern, dass dieses dann als Ausrede herhalten kann, das sogenannte Self-handicapping, zum Beispiel vor einer Prüfung nicht zu schlafen.[15][16] Problematisch daran ist, dass eine solche Voraus-Rechtfertigung als Selbsterfüllende Prophezeiung wirken kann, also den peinlichen Moment vielleicht erst herbeiführt. Self-handicapping dient gleichzeitig dazu, sich gegenüber Mitmenschen zu rechtfertigen, siehe Impression-Management.

Geschichte [Bearbeiten]

In den 1950er Jahren gab Marian Keech (eigentlich Dorothy Martin) aus Salt Lake City an, Nachrichten von der Außerirdischen „Sananda vom Planeten Clarion“ zu empfangen. Sie scharte in Wisconsin (USA) eine Sekte um sich, die ihren Vorhersagen glaubte, eine gewaltige Flut werde alle Menschen auf der Erde töten und nur die Sektenanhänger würden von fliegenden Untertassen gerettet. Als die prophezeite Flut ausblieb, sah sich die Gruppe der Lächerlichkeit preisgegeben. Statt das Versagen ihrer Führerin zu akzeptieren und sich von ihr abzuwenden, sahen sich die Anhänger in ihrem Glauben nur umso mehr bestärkt. Sie behaupteten, ihre Gebete hätten Gott umgestimmt, und versuchten mit einem Mal fieberhaft, andere Leute zu ihren Ansichten zu bekehren.

Leon Festinger, der gemeinsam mit Stanley Schachter zum Schein Sektenmitglied war, entwickelte auf Basis dieses Geschehens die Theorie der kognitiven Dissonanz: Nach der persönlichen Überzeugung der Sektenanhänger hätte die Welt in der Flut versinken müssen. Da dies nicht eintrat, sei es zu einer kognitiven Dissonanz zwischen der Erwartung und der Erfahrung der Wirklichkeit gekommen. Um diesen Konflikt aufzulösen, habe es nur zwei Möglichkeiten gegeben: Die eigene Meinung ändern oder die Meinung aller anderen. Für die Anhänger der UFO-Sekte sei nur die zweite Möglichkeit in Betracht gekommen, ergo hätten sie ab da versucht, alle anderen von ihrem Glauben zu überzeugen.[17]

Festinger veröffentlichte seine Theorie 1957 in seinem Buch A Theory of Cognitive Dissonance (deutscher Titel: „Theorie der kognitiven Dissonanz“, s.u. Literatur).

Festingers Theorie [Bearbeiten]

Kognitive Elemente können in relevanter Beziehung zueinander stehen oder irrelevant füreinander sein. Für das Entstehen von Dissonanz sind nur relevante Relationen bedeutend.

Grundlage von Festingers Theorie sind folgende Hypothesen:

Das Vorhandensein von Dissonanz wird als unangenehmer Spannungszustand erlebt und übt auf den Menschen Druck aus, diesen zu beseitigen oder zu reduzieren. Die Stärke des Drucks zur Dissonanzreduktion ergibt sich aus der Stärke der Dissonanz.
Die Dissonanz zwischen zwei kognitiven Elementen kann nicht größer sein, als notwendig ist, um das weniger widerstandsfähige der beiden Elemente zu ändern. Dies, weil sich zum Zeitpunkt größtmöglicher Dissonanz das weniger widerstandsfähige Element ändern würde – die Dissonanz wäre somit beseitigt.
Das bedeutet, dass Menschen konsonante Kognitionen als angenehm empfinden und daher aktiv suchen. Daher versuchen Menschen u.a., dissonante Informationen zu vermeiden (Seeking-and-Avoiding-Hypothese). Die Folge des geschilderten Verhaltens ist die selektive Wahrnehmung von Informationen, also beispielsweise von dargebotenen Medieninhalten. Menschen neigen dazu, einmal getroffene Entscheidungen zunächst beizubehalten oder zu rechtfertigen (s. Bestätigungsfehler). Deshalb werden alle neuen Informationen, die zu der getroffenen Entscheidung in Widerspruch stehen, tendenziell abgewertet, während alle konsonanten Informationen tendenziell aufgewertet werden. Erst wenn die durch die Dissonanz erzeugte innere Spannung zu groß wird, also die individuelle Toleranzschwelle überschreitet, ändert das Individuum die getroffene Entscheidung, um so Erfahrung und Entscheidung wieder zur Konsonanz zu bringen. Je toleranter und veränderungsbereiter ein Mensch ist, desto geringer seien die durch neue Informationen erzeugten Spannungen (d.h. die empfundene Dissonanz).

Festinger nennt vier Anwendungsbereiche der Dissonanztheorie, auf welche sich ein Großteil der empirischen Forschung bezieht:

Dissonanz vor und nach Entscheidungen (pre-/post decisional dissonance)
Dissonanz nach einstellungsdiskrepantem Verhalten (forced compliance Paradigma)
Dissonanz und selektive Informationssuche (selective exposure)
Dissonanz und soziale Unterstützung (social support)
Forced-compliance-Paradigma [Bearbeiten]

Forced compliance bzw. Induced compliance bezeichnet eine forcierte Zustimmung / herbeigeführte Einwilligung / Manipulation und basiert auf einer Untersuchung von Leon Festinger und Merrill Carlsmith aus dem Jahr 1959.

Das Experiment beruht auf der Annahme, dass Personen Dissonanz empfinden, wenn sie ein Verhalten zeigen, das nicht mit ihrer Einstellung übereinstimmt. In ihrem Experiment ließen Festinger und Carlsmith zwei Experimentalgruppen eine extrem langweilige Tätigkeit durchführen. Anschließend wurden die Probanden beider Gruppen gebeten, ihre Tätigkeit nachfolgenden Versuchspersonen als äußerst interessant und spannend zu „verkaufen“. Die Probanden der ersten Gruppe erhielten für die positive Darstellung des Experiments nur eine geringe Bezahlung (1 Dollar), die der zweiten Gruppe erhielten hingegen 20 Dollar. Außerdem gab es jeweils eine Kontrollgruppe, die anschließend niemanden überreden musste und auch nicht belohnt wurde. Anschließend wurden die Probanden befragt, wie attraktiv sie die ausgeführte Tätigkeit einschätzten.

Die erste Gruppe (1 Dollar) bewertete die Aufgabe viel attraktiver als die zweite Gruppe und die Kontrollgruppe. Der Theorie der kognitiven Dissonanz zufolge lässt sich das Verhalten folgendermaßen erklären: Die Versuchspersonen der ersten Gruppe mussten lügen, um die Tätigkeit als spannend darstellen zu können, dabei entstand eine kognitive Dissonanz. Um diese auszugleichen, bewerteten sie die Aufgabe im Nachhinein als attraktiver. Die Versuchspersonen aus der 20-Dollar-Gruppe hatten eine externe Rechtfertigung für ihre Lüge (die 20 Dollar als Belohnung), sodass sie ihr Verhalten nicht im Widerspruch zu ihrer negativen Einstellung zum Experiment erlebten, also keine Dissonanz verspürten.

Alternative Theorien [Bearbeiten]

Die Dissonanztheorie gilt als populärste Theorie der Konsistenztheorien. Zu diesen gehören neben der Dissonanztheorie:

die Balancetheorie von Fritz Heider
die Weiterentwicklung der Balancetheorie durch Newcomb
die Kongruitätstheorie von Osgood und Tannenbaum
Trotz erheblicher Differenzierung und empirischer Variationsbreite beruhen sie auf den gleichen Grundannahmen.

Grundannahmen im Konsonanzmodell: Die durch Erfahrung entstandenen, komplexen Vorstellungen des Menschen (kognitive Landkarten) zu einzelnen Themen, die sich hierarchisiert aus Werten, Einstellungen und Meinungen zusammensetzen, streben nach Konsonanz (d.h. Ausgleich, Harmonie und Übereinstimmung). Die selektive Aufnahme von Informationen folgt in erster Linie der Verstärkung bestehender Einstellungen. Ausgewählt, verarbeitet und erinnert werden konsonante, passende Informationen, die problemlos in bestehende Landkarten eingebaut werden können. Unpassende (inkongruente, dissonante) Informationen werden gemieden, ignoriert, vergessen oder kongruent umgedeutet (Rechtfertigungen), um Widersprüche zu vermeiden. Falls Inkonsistenzen zwischen verschiedenen Elementen kognitiv nicht zu überbrücken sind, bricht die Landkarte an der schwächsten Stelle (d.h. die Kognition, die sich am leichtesten verändern lässt, wird neu in Richtung auf Kongruenz geordnet). Findet auf der emotionalen und persönlich-sozialen Ebene eine Veränderung oder Verunsicherung statt, werden neue (passende, kongruente) Informationen gesucht. Widersprüche zwischen Kognition und Emotion können balanciert werden durch Verdrängung, Sublimierung und Umdeutung.

Kognitive Dissonanz im Marketing [Bearbeiten]

Das Konzept der kognitiven Dissonanz spielt auch im Marketing und in der Verkaufspsychologie eine Rolle, besonders beim Vertrieb von Konsumgütern. Da kognitive Dissonanzen von Menschen als unangenehm empfunden werden, versuchen sie die positiven Aspekte eines Produktes zu verstärken, während negative Teile verdrängt werden. Dazu kommt, dass Konsumenten vor Kaufentscheidungen Informationen sehr selektiv wahrnehmen. Dadurch entstehen kognitive Dissonanzen, die beim Konsumenten eine Diskrepanz zwischen dem erwarteten und tatsächlichen Nutzen des Produktes verursachen. In Konsumwahlexperimenten wurde bestätigt, dass im Nachkaufverhalten eine kognitive Umbewertung des gekauften Produktes stattfindet, um die Dissonanz zu reduzieren.[18] Beispiel: „Mein neues Auto hat noch mehr Vorzüge, als ich dachte.“[18]

Im Marketing können folgende kognitive Dissonanzen auftreten:

Verhalten und Einstellung werden als widersprüchlich empfunden
Einstellung gegenüber verschiedenen Objekten jedoch gleichen Sachverhalts werden als widersprüchlich empfunden
Verschiedene Kognitionen werden als widersprüchlich empfunden
Kognition und Emotion werden als widersprüchlich empfunden
Ursachen und Auswirkungen [Bearbeiten]

Nachträgliches Bedauern der Kaufentscheidung (Kaufreue)
Neue Informationen über das gewählte Produkt
Neue Informationen über Konkurrenzprodukte
Ausbleiben des Social Support
Neue Informationen durch bessere Informationsquellen.
Kognitive Dissonanzen treten dabei umso eher auf, je

wichtiger die Entscheidung,
ähnlicher die Alternativen,
vorhersehbarer die Entscheidungskonsequenzen,
dringlicher der Entschluss,
niedriger der Informationsgrad des Entscheidungsträgers,
stärker das Kaufmuster vom bisherigen Verhalten abweicht,
teurer ein Produkt ist.
Die Auflösung kognitiver Dissonanzen zur Erlangung eines mental angenehmen Zustandes ist ein wesentliches Element des psychologischen Egoismus.

Verkaufstechniken [Bearbeiten]

Low-Ball-Taktik
Zuerst ein günstiges Angebot machen und dann Zusatzkosten berechnen. Der Käufer willigt im Normalfall ein, um nicht gegen seine Kaufentscheidung zu handeln.
Foot-in-the-door-Technik
Nach dem Kauf passende Zusatzartikel anbieten, die die meisten Kunden kaufen, um konsistentes Verhalten zu zeigen.
Kognitive Dissonanz in der Pädagogik [Bearbeiten]

Das Auflösen kognitiver Dissonanz durch Selbstüberredung kann dauerhafte Änderungen der Einstellungen und des Verhaltens bewirken. Selbstüberredung ist dann erforderlich, wenn für das eigene Verhalten keine befriedigende externe Rechtfertigung wie Belohnung oder Strafe vorhanden ist. Je kleiner die Belohnung oder Strafe, umso wirksamer ist sie. Große Belohnungen und Strafen führen lediglich zu kurzfristigen Verhaltensänderungen.[19]

Unzureichende Belohnung [Bearbeiten]

Im Jahr 1962 gab es auch an der Yale University häufige, zum Teil brutale, Polizeieinsätze gegen Studenten, die gegen den Vietnamkrieg protestierten. Der Sozialpsychologe Arthur R. Cohen bot Studenten verschieden große Geldbeträge an, wenn sie engagierte Stellungnahmen für die Polizeieinsätze verfassten. Anschließend waren diejenigen Studenten mit der geringsten extrinsischen Belohnung am positivsten zu den Polizeieinsätzen eingestellt.[20]

Zu Aronsons erfolgreicher Methode, mit Hilfe von unzureichender Belohnung Vorurteile abzubauen, siehe Gruppenpuzzle.

Unzureichende Bestrafung [Bearbeiten]

In einem Experiment mit Vorschulkindern wurden diese zunächst aufgefordert, Spielsachen zu nennen, mit denen sie am liebsten spielen würde. Dann verbot der Versuchsleiter, mit einem der attraktivsten zu spielen und verließ den Raum. Er beobachtete, dass alle Kinder das Verbot beachteten. Anschließend wurden die Spielsachen erneut bewertet. Für die Kinder, denen eine harte Strafe angedroht worden war, hatte das verbotene Spielzeug nach wie vor dieselbe Attraktivität; ihr Verhalten war ausreichend extrinsisch motiviert. Diejenigen Kinder, denen nur eine milde Strafe angedroht worden war, erlebten kognitive Dissonanz und änderten zu ihrer Reduktion ihre Überzeugung: bei der zweiten Befragung stuften sie das verbotene Spielzeug als weniger begehrenswert ein (Aronson und Carlsmith, 1963).[21] Auch mehrere Wochen nach diesem Experiment hielt die Wirkung der milden Strafandrohung an: Diese Kinder spielten nach wie vor viel weniger mit dem einst so begehrten Spielzeug (Freedman, 1965).

Konsequenzen unserer Taten [Bearbeiten]

Je nachdem, ob wir einen Mitmenschen freundlich oder unfreundlich behandeln, ändert sich unsere Einstellung zu ihm. Wenn wir jemandem nicht helfen oder sogar schaden, wird das Opfer von uns abgewertet (vgl. Opfer-Abwertung und Entmenschlichung). Eine freundliche Handlung macht unsere Einstellung freundlicher, was weitere freundliche Handlungen wahrscheinlicher macht; für unfreundliche Handlungen gilt dasselbe: ein Rückkopplungsprozess wird in Gang gesetzt.[22]

Benjamin-Franklin-Effekt [Bearbeiten]

Wenn wir jemanden überreden, uns einen Gefallen zu tun, werden wir ihm dadurch sympathischer. Diesen Effekt nannte bereits Benjamin Franklin eine „alte Maxime“.[23] Wenn wir jemandem helfen, wird uns der Hilfeempfänger sympathischer. Franklins Vermutung wurde wissenschaftlich bestätigt (Jecker & Landy, 1969): Nachdem die Versuchspersonen in einem Scheinexperiment einen ansehnlichen Geldbetrag gewonnen hatten, wurde ein Drittel von ihnen um Rückgabe des Geldes gebeten, wobei der Versuchsleiter sagte, sie täten ihm damit einen persönlichen Gefallen. Ein Drittel der Gruppe wurde von der Sekretärin gefragt, ob sie das Geld dem Forschungsetat des Instituts spenden wollten. Das letzte Drittel, die Kontrollgruppe, wurde nicht um Rückgabe gebeten. Anschließend bewerteten alle Versuchspersonen den Versuchsleiter, wobei er bei der ersten Gruppe signifikant besser abschnitt, als bei den beiden anderen.[24]

Opfer-Abwertung [Bearbeiten]

Dass wehrlose Opfer von den Tätern stark abgewertet werden, ist ein universelles Phänomen, das mit Dissonanzreduktion erklärbar ist. Um nur wenige Beispiele zu nennen: Opfer des Holocaust („Untermenschen“), zivile Kriegsopfer („Pollacken, Froschfresser, Inselaffen“), Opfer häuslicher Gewalt („Schlampen, Blagen“), Opfer von Rassenhass („Kanacken“)[25], Opfer von Diskriminierung aus Tradition („Es sind doch nur Sklaven/Frauen/Tiere“).Opfer der christlichen Inquisition: Hexen, Ketzer, Opfer der Zwangs-Psychiatrie: es sind Geistesgestörte,
Diese Abwertungen treten nicht auf, wenn die Opfer die Gelegenheit haben, sich zu rächen.[26] Vergewaltigungsopfer werden oft abgewertet, indem nach Schein-Rechtfertigungen in ihrem Verhalten oder Erscheinungsbild gesucht wird.[27]

Siehe auch [Bearbeiten]

Perseveranzeffekt
„Das Ich und die Abwehrmechanismen“ (psychoanalytische Sichtweise)
Doppelbindungstheorie
Selbstwahrnehmungstheorie
Dilemma
Literatur [Bearbeiten]

C. Tavris, E. Aronson: Ich habe recht, auch wenn ich mich irre: Warum wir fragwürdige Überzeugungen, schlechte Entscheidungen und verletzendes Handeln rechtfertigen. Riemann Verlag 2010. ISBN 3-570-50116-7
L. Festinger, H. W. Riecken, S. Schachter: When Prophecy Fails. Minneapolis: University of Minnesota Press 1956
L. Festinger: A Theory of Cognitive Dissonance. Stanford, CA: Stanford University Press 1957
Martin Irle, Volker Möntmann (Hg.): Leon Festinger: Theorie der kognitiven Dissonanz. Bern 1978: Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-80444-X
Jürgen Beckmann: Kognitive Dissonanz – eine handlungstheoretische Perspektive. Springer-Verlag, Berlin 1984, ISBN 3-540-13772-6
Einzelnachweise [Bearbeiten]

↑ E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. Pearson Studium. 6. Auflage 2008. ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 163 ff
↑ E. R. Smith, D. M. Mackie: Social Psychology. Psychology Press, 2. Auflage 2000, ISBN 0-86377-587-X, S. 299
↑ Knox, R. & Inkster, J. (1968): Postdecision dissonance at post time. Journal of Personality and Social Psychology, 8, S. 319-323
↑ Corey, S. M. (1937): Professed attitudes and actual behavior. Journal of Educational Psychology, 28, S. 271-280
↑ Zimbardo et al. (1965): Communicator effectiveness in producing public conformity and private attitude change. Journal of Personality, 33, S. 233-255
↑ E. R. Smith, D. M. Mackie: Social Psychology. Psychology Press, 2. Auflage 2000, ISBN 0-86377-587-X, S. 302
↑ C. M. Steele et al. (1981): Dissonance and alcohol: Drinking your troubles away. Journal of Personality and Social Psychology, 41, S. 831-846
↑ E. R. Smith, D. M. Mackie: Social Psychology. Psychology Press, 2. Auflage 2000, ISBN 0-86377-587-X, S. 310
↑ E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. Pearson Studium. 6. Auflage 2008. ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 164
↑ E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. Pearson Studium. 6. Auflage 2008. ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 164f.
↑ C. M. Steele (1988): The psychology of self-affirmation: Sustaining the integrity of the self. In: L. Berkowitz (Hg.): Advances in experimental social psychology, Vol. 21, S. 261-302
↑ R. M. Arkin, K. C. Oleson (1998): Self-Handicapping. In: J. M. Darley, J. Cooper (Hgs.) Attribution and social interaction: The legacy of Edward E. Jones. Washington, DC: American Psychological Association, S. 313-341
↑ E. E. Jones, S. Berglas (1978). Control of attributions about the self through self-handicapping strategies: The appeal of alcohol and the role of underachievement. Personality and Social Psychology Bulletin, 4, S. 200-206
↑ E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. Pearson Studium. 6. Auflage 2008. ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 155
↑ A. H. Baumgardner et al. (1985): Claiming mood as a self-handicap. Personality and Social Psychology Bulletin, 11, S. 349-357
↑ J. Greenberg et al. (1984): The role of extrinsic incentives in the use of test anxiety as an anticipatory attributional defense: Playing it cool when the stakes are high. Journal of Personality and Social Psychology, 47, S. 1136-1145
↑ Aronsons Schilderung von Festingers Entdeckung (engl.)
↑ a b Sekundärquelle zu Leon Festinger, S. 7
↑ E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. Pearson Studium. 6. Auflage 2008. ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 173 ff.
↑ Arthur R. Cohen (1962): An experiment on small rewards for discrepant compliance and attitude change. In: Brehm und Cohen (Hgs.) Explorations in cognitive dissonance, New York: Wiley, S. 73-78
↑ E. Aronson, J.M. Carlsmith: Effect of severity of threat in the devaluation of forbidden behavior. Journal of Abnormal and Social Psychology, 66, S. 584-588
↑ E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. Pearson Studium. 6. Auflage 2008. ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 181 ff.
↑ Benjamin Franklin: The autobiography of Benjamin Franklin. In: J. Bigelow (Hg.): Philadelphia, Lippincott
↑ J. Jecker & D. Landy (1969): Liking a person as a function of doing him a favor. Human Relations, 22, S. 371-378
↑ E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. Pearson Studium. 6. Auflage 2008. ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 183 ff.
↑ E. Berscheid, D. Boye, E. Walster (1968): Retaliation as a means of restoring equality. Journal of Personality and Social Psychology, 10, S. 370-376
↑ C. Jones, E. Aronson (1973): Attribution of fault to a rape victim as a function of the respectability of the victim. Journal of Personality and Social Psychology, 26, S. 415-419
Weblinks [Bearbeiten]

Das Ideal im Konsum – Konsum als Ideal / „Werbestrategien vs. kognitive Dissonanzen“
NZZ-Magazinartikel über eines der berühmtesten Experimente zur kognitiven Dissonanz
Von „http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kognitive_Dissonanz&oldid=95525100“
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Haftpflicht

von Igelin @ 2011-12-07 – 16:22:00

Deutschland hat 2010 deutlich mehr Rüstungsgüter ins Ausland exportiert als noch im Vorjahr. Dabei florierte sowohl der Handel mit NATO-Partnern als auch der mit Entwicklungsländern. Viele Rüstungsgüter gingen offenbar nach Pakistan. (Archivbild)
weniger
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Deutsche Rüstungsindustrie verzeichnet 2010 Exportboom

Ist der Lieferer von Waffen eigentlich haftpflichtig für Morde und Verletzungen/’Verstümmelungen, von Mensch, Tier und Umwelt die mit diesem Waffen verursacht werden ?

Ach – ja – in einem anderen Eintrag hatte ich ja kopiert, dass Merkel freudig errecht war in ihrer Afganistan-Gipfeltreffen, dass es in den bekriegten Land außer Drogen auch noch jede Menge Rohstoffe zu holen gibt.
Von den lästigen afganischen Menschen war allerdings keine Rede.
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Haftpflicht
Zwangskassen für Krankheit haben 2011 mehr als drei Milliarden Überschuss

von Igelin @ 2011-12-07 – 16:03:36

Wohin mit dem Geld ?

JW 6.12.11
Absurdes System
Krankenkassen mit hohen Überschüssen
Rainer Balcerowiak

Die gesetzliche Krankenversicherung schwimmt anscheinend im Geld. Alleine
die Allgemeinen Orts- und die Ersatzkassen haben im zweiten Halbjahr 2011
einen Überschuß von mehr als drei Milliarden erwirtschaftet, wurde am
Montag berichtet.

Diese Zahlen lösen die üblichen bedingten Reflexe aus. Wirtschaftsliberale fordern Beitragssenkungen,
Verbände der Leistungserbringer (allen voran die der niedergelassenen Ärzte und der Kliniken) höhere Vergütungen, Pharmakonzerne weniger Restriktionen bei der Preisfestsetzung für Medikamente.

Doch das wären keinesfalls Schritte in Richtung auf eine umfassende,
solidarisch finanzierte Gesundheitsversorgung. Zum einen sind besagte
Überschüsse auch das Ergebnis rigider Leistungskürzungen, d.h. immer mehr
Therapien und Hilfsmittel werden nur noch teilweise bezahlt oder müssen
komplett aus eigener Tasche berappt werden. Zum anderen befinden sich
etliche Kassen nach wie vor in Schieflage, da sie aufgrund ihrer
»ungünstigen« Mitgliederstruktur, also über wiegend alte, arme und
chronisch kranke Menschen, nicht von konjunkturell bedingt steigenden
Einnahmen profitieren. Und sobald sie daraufhin einkommens­unabhängige
Zusatzbeiträge erheben, beginnt der Mitgliederexodus, mit entsprechenden
Folgen für die Beschäftigten und die betroffenen Versicherten. Letztere
müssen damit rechnen, mit allen denkbaren, auch illegalen Tricks von
»gesunden« Kassen abgewimmelt zu werden.

Die Versicherten können jedenfalls nicht damit rechnen, daß sich der
Einnahmeüberschuß für sie positiv auswirken wird. Zumal sich die Bilanzen
der Kassen in einer sich bereits abzeichnenden Konjunkturkrise wieder
deutlich verschlechtern werden.

Das alles ist ein Beleg für die Absurdität des Systems konkurrierender
Kassen im System der gesetzlichen Krankenversicherung. Denn deren
»Wettbewerb« basiert nicht in erster Linie auf dem Leistungsangebot,
sondern auf dem Kampf um möglichst risikoarme Mitglieder und verursacht zudem durch die jeweiligen Verwaltungsapparate nebst hochdotierten Vorstandsposten immense Kosten.
Auch das System der Bruttolohn-bezogenen Beitragsbemessung kann nicht Grundlage einer einigermaßen gerechten Finanzierung sein, da Unternehmens- und Vermögensgewinne, Einkünfte von Spitzenverdienern und aus freiberuflicher Tätigkeit sowie Beamtenbesoldungen nichts zum Etat der gesetzlichen Kassen beitragen.

Die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung, die alle
Einkommensarten einbezieht – wie sie von SPD, Grünen, Linken und
Gewerkschaften seit Jahren gefordert wird – wäre sicherlich ein großer
Schritt in die richtige Richtung. Denn erst die Abschaffung der
gesetzlichen Kassen nebst paralleler privater Sonderversorgungssysteme böte eine Grundlage, die Gesundheitsversorgung als das zu organisieren, was sie eigentlich sein sollte: Eine der Kernaufgaben der staatlichen
Daseinsvorsorge, die dementsprechend unmittelbar aus Steuermitteln zu
finanzieren wäre.

Igelin: Und dann bin ich immer noch skeptisch,
ob die selbstverschuldete Er-Krankung auf die Allgemeinheit umgelegt werden dürften und ob die med. Be-handlungen, die keine Heilungen sind – überhaupt bezahlt werden dürften mit Beiträgen der Allgemeinheit.
und ob die Abrechnungen der Mediziner überhaupt den erwünschten und erfahrenen Be-handlungen entspricht.

Und es sollte doch wohl möglich sein, wenn man/frau generell jede schul-medizinische Behandlung ablehnt die Zwangs-Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Kasse für Krankheit zu stornieren. Denn wie gesagt, wünsche ich meinen ärgsten Feind nicht diese Zwangsbehandlung, wie sie mein Sohn 6 Jahre und 4 Monate lang erfahren musste.
Die Psychiatrie Bad Salzungen hat Holger Zierd sofort auf die Straße gesetzt, als für sie klar wurde, dass die Krankenkasse ihre Kosten nicht weiter übernimmt.
Hätte die Krankenkasse von vornherein die gesetzwidrige und unerwünschte Einrichtung einer Familienversicherung durch die Betreuerin Frau Federer abgelehnt, dann wäre mein Sohn nicht zwangsvergewaltigt und zwangsvergiftet worden und heute wären infolge noch 2 Menschen am Leben und 2 Familien intakt.

Die Be-handlung mit alternativer Medizin bezahlt die Kasse der Krankheit sowieso nicht.

Und die Untersuchung der Ursachen der fehlenden Blutblättchen bei meinem 12 jährigen Sohn lehnte der med. Dienst und somit die Krankenkasse ab.

Einen 12 jährigen Schüler hat die Krankenkasse und Ärzte ohne mit den Augen zu zwinkern sterben lassen. Holger wurde mir aus der Leukämieklinik Erfurt zurück gegeben mit der Aussage der Ärzte: Wir können nichts tun, endweder hilft sich der Körper selbst oder er muss sterben.
Aber für einen 16 jährigen Realschulabsolventen, der ihre Nichtbehandlung überlebte wollten diese Krankenkassen Bewerbertraining bezahlen, was ganz sicher nicht die Aufgabe eine Krankenkasse ist.
Warum also wurde er mit 24 Jahren medizinisch zwangs-misshandelt, als er nicht krank war ?

Ich habe also allen Grund, diese Zwangs-Beitrags-Kranken-Kassen abzulehnen.
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ZwangsKassen für Krankheit
warum wir krank werden

von Igelin @ 2011-12-07 – 15:07:28

http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/03/19/warum-wir-krank-werden/

Warum wir krank werden …
Verfasst von lupo cattivo am 19/03/2010 / Quelle: ein Homöopath in Berlin
Gesundheit erbitten sich die Menschen in ihren Gebeten von den Göttern; dass es aber in ihrer Hand liegt, diese zu erhalten, daran denken sie nicht. Indem sie vielmehr durch Unmäßigkeit das Gegenteil davon bewirken, werden sie durch ihre Begierde selbst zu Verrätern an ihrer Gesundheit. (Demokrit 460 v Chr.)

Die Grundfrage:
Wissen Sie warum wir eigentlich Krank werden? Warum wir Unfälle mit schweren folgen haben? Oder kennen Sie die Situation? Nichts ahnend hören Sie von einem Bekannten, der plötzlich schwer erkrankt ist. Dann sind Sie vielleicht überrascht. Der? Der hat doch immer so gesund gelebt …
Einige werden jetzt denken, was soll diese Frage, das ist doch normal. Es passiert halt. Die einen trifft es, die anderen nicht. Schicksal (und das sollte man ja bekanntlich nicht herausfordern). An-dere werden erkennen, dass diese Frage gar nicht so schlecht ist.
Leider ist es so, das „krank werden“ heute irgendwie als normal angesehen wird und scheinbar zum Alltag gehört. Wie gnadenlos die meisten Menschen mit sich selber umgehen, ist schon sehr erstaunlich.
Das Überlistungsprogramm, „mich trifft es eh nicht, sondern die anderen“, funktioniert per-fekt. Es trifft auch immer die Anderen. Zu den Anderen gehören wir selber aber auch. Wenn dann ein schlimmer Fall eintritt, ist Angst und Panik angesagt.
Warum ich? Was lief schief? Wie weiter? Fragen über Fragen. Das gedankenlose Dahinleben ist vorbei. Leider bei vielen oft etwas spät. Die Krankheit, ein Unfall oder ein Tod nimmt dann den Hauptplatz im Leben ein und alles dreht sich nur noch um das Geschehene.
Wenn wir die Statistiken anschauen, fällt auf, dass unsere Diagnose und Therapiemöglichkeiten immer ausgereifter werden.
Nur, es werden der Kranken nicht weniger!!
Die Kassenprämien steigen und steigen. Bald einmal ist unser Gesundheitssystem nicht mehr finan-zierbar. Da wo wir gesund werden möchten, krankt es am meisten (vom Sozialnetz wollen wir gar nicht erst reden).
Kranksein, Unfälle, Leiden, sogar bis in den Selbstmord, das soll normal sein?
Ich weiß nicht, wie Sie es halten, aber für mich ist es nicht normal. Ich meine hiermit im Sinne von: es müsste nicht sein, es könnte auch anders ablaufen. Leider fehlt uns heute noch ein entscheiden-der Entwicklungssprung oder vielleicht besser ausgedrückt, ein wiedererkennen wie Krankheitsbil-der als Wachstumschance auf dem Entwicklungsweg genutzt werden können. Dieses Wissen ist nämlich an sich schon Uralt. Früherkennung ist unvergleichlich besser als Späterkennung.
Diese Frage nun hatte mich eine ganze Weile beschäftigt und ich bin ihr deshalb auf den Grund ge-gangen. Ein schlauer Kopf sagte einmal:
Das Bakterium ist nichts, die Plattform ist alles. Was damit gemeint ist? Ganz einfach. Wenn es für Sie wichtig ist zu erkranken, dann werden Sie erkranken. Sie werden dann zum „falschen Zeit-punkt“ am „falschen Ort“ sein, damit es in Ihnen zu einem sogenannte „Konfliktschock“ oder „Aus-löser“ kommen kann.
Falls nicht, können hundert Personen um Sie herum husten und Bakterien verschleudern, ohne dass es Sie betrifft.
Sie müssen die Plattform für die Erkrankung, körperlicher Veränderung oder auch für einen Unfall bieten.
Für Krankheit und Unfälle gibt es verschiedene Auslöser. Also, da wären mal: falsche Lebensge-wohnheiten ,wie zu viel Alkohol, zu fettes Essen, zu wenig Bewegung oder auch ein risikoreiches Leben.
Halt-halt, – jetzt kommt der mit Dingen die jeder schon lange weiss. Was soll daran neu sein.?
Klar dass wir deshalb möglicherweise krank werden. Aber, die Frage lautet: warum deshalb? Warum müssen wir Krank werden?
Ja, Sie haben richtig gelesen. Wir müssen krank werden, krank werden um da-raus zu lernen.
Eine Krankheit, ein Unfall oder auch eine Krise beinhaltet immer etwas Positives und will uns eine Disharmonie aufzeigen. Sie ist daher eine notwendige Phase in jedem Entwicklungsprozess. Der Sinn einer Krankheit oder aus der Bahn geworfen zu werden, ist es, wieder einmal zur Besinnung zu kommen und über unser Leben nachzudenken, wozu uns die Krankheit, wenn nötig, auch zwingt. Den Begriff „Plattform“ möchte ich an dieser Stelle etwas näher erklären. Angenommen es be-kommt jemand einen Schlaganfall. Ein Schlaganfall bedeutet Blockade in der höchsten Ebene. Die Aufforderung heisst, Kommunikation und Wege der Lebenskraft überdenken. Dies sollte der Hin-weis sein, denn die Krankheit uns zeigen möchte.
Damit nun ein Schlaganfall entstehen kann, muss eine Situation geschaffen werden, damit dies me-dizinisch/körperlich möglich wird. Ein Schlaganfall entsteht durch einen Thrombus. Dieser vers-topft ein zentrales Gehirngefäß und es kommt dadurch zu einem Stau. Ständig laufen im Gefäßsys-tem Gerinnungsprozesse ab und gleichzeitig Prozesse, welche Gerinnsel auflösen. Es besteht ein Fließgleichgewicht zwischen Gerinnung und Lyse (Auflösung).
Ein Risikofaktor ist Bewegungsmangel, der zu einem langsameren Fluss des Blu-tes in den Gefäßen führt.
Einfach ausgedrückt, es kann bei Ihnen eine Unlust zu Bewegung entstehen und mit anderen Fakto-ren zusammen, bieten Sie somit eine Plattform für eine Thrombose. Die Plattform wiederum ist wichtig, damit Ihnen der seelische Hinweis durch den Schlaganfall gegeben werden kann.
Wer nicht an sich arbeitet, an dem wird gearbeitet oder man könnte auch sagen, das Schicksal ist der beste Therapeut.
Wirkliche Heilung besteht also nicht darin, die Symptome zum verschwinden zu bringen (Methode der Schulmedizin), sondern die Botschaft zu erkennen und die gestörte Harmonie wieder herzustellen.
Es kommt darauf an, zu verstehen, was uns der Körper sagen will und dass wir dies dann auch be-folgen. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, unser Denken, Fühlen, Handeln wieder in Ein-klang zu bringen. So wird sich Gesundheit und Harmonie wieder einstellen oder es kommt zu so genannten, von den Medizinern nicht erklärbaren, „Spontanheilungen“.
Krankheit darf nicht als unser Feind betrachtet werden, den es um jeden Preis zu bekämpfen gilt, egal wie. Ganz gleich in welchem Stadium sich eine Erkrankung befindet, es steht immer ein ungelöstes Problem oder verdrängte Gefühle dahinter.
Je nach Krankheit oder Symptom will uns ganz genau aufgezeigt werden, wo das Problem liegt und wie es zu lösen ist. Krankheit entsteht im Innern und wahre Heilung lässt sich nur im Innern bewir-ken. Also heißt Krankheit, das Bewusstsein zu erweitern und einen neuen, lebensrichtigen Weg zu gehen. So könnte man auch sagen, die Krankheit ist immer seelischen Ursprungs. Was immer unse-re Seele erlebt, es wird nach außen sichtbar. Bis dies erkannt und gelernt wird, braucht der Mensch die Krankheit noch. Selbst wenn Sie jemand sind, der nur krank wird damit man sich mal wieder um Sie „kümmert“ oder um „lästige Pflichten“ loszuwerden, zeigt es in jedem Fall eine Disharmo-nie an. Demenz, Multiple Sklerose (MS), Parkinson, Amnesie und speziell Alzheimer sind zum Bei-spiel solche Krankheiten.
Seele
Was ist das eigentlich, unsere Seele? Die Seele ist das wahre Selbst. Der innerste, heiligste Teil je-des Menschen. Wo Form ist, da ist auch Inhalt. Seele und Körper bilden zusammen Eins.
Plato sagte einst: hinter jedem Ding ist eine Idee. Den Begriff Seele mit Idee zu vergleichen scheint etwas absurd, hat aber durchaus eine Verwandtschaft. Die Seele existiert bereits vor der Ge-burt und lebt nach dem Tod des physischen Körpers als reine geistige Energie weiter. Als Teil der Schöpfung kann die Seele sehen, wissen und alle Dinge wahrnehmen. Sie ist das kreative Zentrum ihrer eigenen Welt, die Traumseite, das unmanifestierte der physischen Welt.
Wie im Innen, so im Außen. Krankheiten lassen sich auch aus dem Gesicht erkennen. Patho-physiognomie. – In jedem Menschen Gesichte steht seine Geschichte, sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben. Sein innerstes Wesen, hier tritt es ans Licht, hier kann’s jeder lesen, verstehen jeder nicht (unbekannter Autor). Seit undenklicher Zeit nutzen Menschen die Möglichkeit aus dem sichtbaren Äußeren auf das unsichtbare Innere zu schließen. Was verraten die Augen, die Falten, die Ohren.
Nun gibt es auch ganz hartnäckige Menschen, welche sich vehement weigern, das Leben so anzunehmen wie es ist, oder sich dem Lebensfluss hinzugeben.
Statt dessen lassen sie sich von Ängsten, Sorgen und ihrem Ego leiten. Machen das, was ihnen an-dere Leute sagen oder machen aus Trotz genau das Gegenteil. Beides ist nicht wirklich sehr intelli-gent (Menschen die in Angst leben, -sind gut für Politiker. Diese Menschen lassen sich sehr leicht manipulieren).
Ich selber habe es schon erlebt, dass Patienten richtig gehend aggressiv werden, wenn man sie auf die Bedeutung ihrer Krankheit hinweist. Das Gespräch ist dann sehr oft schnell beendet. Es will nicht darüber geredet werden.
Arbeit an sich selber, muss den einen Menschen entsetzlich gegen den Strich laufen. Oder tut das weh? Auch das interne „Überlistungsprogramm” funktioniert bei vielen Menschen perfekt. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der sicher ist, nur 2 Tassen Kaffee täglich zu konsumieren. Als wir zusammen nachzählten, kamen wir auf mindestens 8. Weiter heißt es dann, Kaffee sei ohnehin ge-sund, schade nicht und so weiter.
Naja, jammert nicht, wenn viel Kaffee trotzdem nicht so gesund ist und die Gelenkprobleme zuneh-men. Und sobald diese dann da sind, heißt es, dies sei vererbt oder der Arzt hätte ein falsches Me-dikament verabreicht. So belügen sich die meisten Menschen jeden Tag selber, ohne sich Gedanken darüber zu machen. Ich nenne das „Bewusstseinssteinzeit”.
Einschub persönliche Erfahrung zum Thema Kaffee LC: es besteht ein RIESENUN-TERSCHIED zwischen dem Kaffee, der uns von Tschibo und Konsorten, als solcher ver-kauft wird, den wir dann nach „american way of life” als Filterkaffe trinken und einem rich-tigen italienischen Espresso klassischer Machart auf der Basis von reinem ARABICA-Kaf-fee. Billige Kaffees sind meist aus der Sorte ROBUSTA, die vermutlich ebenfalls auf Züch-tungen von Cargill / Monsanto & Co zurückgeht, die auf fast jedem Boden wächst (daher der Name). Diese Sorte zu vermeiden, etwas mehr für guten Kaffee und eine gute Espresso-maschine auszugeben, halte ich für einen Teil der Länger-Gesund-Lebensstrategie.
Von ARABICA-ESPRESSO kann ich problemlos 6 oder auch acht über den Tag verteilt trin-ken ohne „Herzkasper”, während ich den Filterkaffee bereits vor 20 Jahren nach 3 Tassen nicht mehr vertragen hatte und erst mal auf kastrierte Kaffees ausgewichen bin, bevor ich zufällig auf die Espresso-Idee stieß.
Ich begegne in meiner Praxis öfters solch hartnäckigen Menschen und es erstaunt mich jedesmal mit wie vielen verschiedenen Krankheiten sie sich abplagen. Da ist es nicht selten, dass ein Patient bis zu 20 Tabletten im Tag zu sich nimmt. Das entspricht über 7000 pro Jahr. Bei einem Gewicht von ca. 0.8 Gramm pro Tablette wären dies 5.6 KG. Wohlverstanden zum Teil beinahe reines Gift wenn auch in schwacher Form.
Falls bei Ihnen im Auto die Ölwarnlampe aufleuchtet, drehen Sie diese dann einfach raus und lösen so das Problem?
Ja? Na gut, es ist Ihr Wagen. Aber Krankheit ist immer ein Zeichen für fehlende Ganzheit ( nicht Gesundheit ). Heil sein bedeutet in Harmonie zu sein. Der Körper ist in den allermeisten Fällen sel-ber in der Lage, seine Gesundheit wieder herzustellen. Natürlich nur, wenn ihm auch die Chance dazu gegeben wird.
Die Angst als psychischer Faktor darf nicht unterschätzt werden.
Wir ziehen allzu leicht das an, was wir befürchten. Dabei kommt mir das Beispiel mit den blöden Sprüchen auf den Zigarettenschachteln in den Sinn. Da heißt es: Vom Rauchen bekommen Sie Lun-genkrebs oder Rauchen ist tödlich. Abgesehen davon, dass das Leben an sich irgendwann tödlich ist, sind solche Sprüche bei vielen Menschen stark einflussnehmend. Wenn jemand diese Suggesti-onen zulässt und daran glaubt, wird es auch geschehen. So bieten Sie wieder eine Plattform zum Er-kranken. Lernen Sie den wahren Hintergrund erkennen. Ich bin mir nicht ganz im klaren, ob diese Art der Negativwerbung nicht gerade diesen Zweck erfüllen sollte. Die Herrschaft unserer Weißkit-tel und deren Pharmaindustrie im Rücken dürfte es jedenfalls freuen. Seien Sie sich der Macht Ihrer Gedanken bewusst. So gut wie Sie dadurch krank wer-den können, ist dadurch ganz klar auch Hei-lung möglich. Kennen Sie die Wirkung von Placebos? Wer daran glaubt, dem hilft es.
Laut Statistiken bekommen ca. 10% der Raucher einen Lungenkrebs, dagegen stehen die Nichtraucher mit ebenfalls knapp 10%.
Ich selber bin Nichtraucher und will hier das Rauchen auch nicht verharmlosen. Dass Rauchen das Leben um Jahre verkürzen kann, wissen wir heute alle. Was ich aber nochmals verdeutlichen will, die Krankheit entsteht im „Kopf“.
Hören Sie nur auf sich selbst, denn alles Wissen und alle Weisheit sind in Ihnen. Andere können Sie nur daran erinnern und nicht mehr. Denken Sie daran, für Ihr Denken, Tun und Handeln sind Sie schlussendlich ganz alleine verantwortlich. Und so bestimmen Sie auch Ihre Lebensumstände selbst.
Fehlerfrei ist niemand und es ist auch nicht schlimm Fehler zu machen.
Fehler zu machen ist menschlich. Schlecht ist es nur, wenn aus diesen Fehlern nicht gelernt wird. So muss eine Lektion schlussendlich immer wieder wiederholt werden und dies geschieht in immer hö-herer Potenz. Das kann bei einigen Menschen dazu führen, dass sie sich letztendlich in einen Selbst-mord zu flüchten versuchen. Das jedoch hilft nicht weiter, da damit das Leben nicht endgültig been-det wird, sondern nur zu einer Wiederholung der verweigerten Klasse in der Lebensschule führt. Und das dann wieder zu erschwerten Bedingungen in einem neuen Leben.

Lassen Sie sich auch nicht von sogenannten „Meistern“ vorschreiben, wie Sie Ihr Leben zu leben hätten.
Es gab immer nur einen Meister und es wird auch immer nur einen geben. Sie sind dieser Meister genau wie auch ich. Schauen Sie sich doch mal Ihr inneres Selbstbild an. Wurde es von Ihnen ge-staltet? Sie werden erkennen, dass dies nicht so ist. Der größte Teil Ihres Selbstbildes wurde von außen geschaffen. Von Eltern, Lehrern, Familie, Bekannten, Freunden, Chefs und so weiter.
Beginnen Sie doch jetzt gleich damit Ihr eigenes Selbstbild zu schaffen. So wie Sie wirklich sind, so wie Sie echt sind. Tief in Ihrem Inneren wissen Sie, wer das ist, der Sie sind.
Ich möchte an dieser Stelle aber nicht unerwähnt lassen, dass Sie sich zu einer Bewusstseins-Erwei-terung alle Zeit lassen können. Ob Sie es in diesem Leben oder erst in weiteren Leben erreichen spielt letztendlich keine Rolle. Ihnen bleibt alle Zeit der Ewigkeit und die ist lang, eben ewig. Sie entscheiden wie schnell Sie vorwärts kommen wollen.

Zum besseren Verständnis warum sich der Körper selber heilen kann:
Ihr Körper besteht aus Billionen von Zellen, die sich immer wieder erneuern, indem sie sich teilen. Eine Zelle teilt sich ca. 100 – 150-mal. Ihr Körper erneuert täglich viele seiner Zellen. Ohne Auffor-derung baut Ihr Organismus z.B. alle 4 Tage neue Darmzellen. Täglich produziert Ihr Körper 200 Milliarden Blutzellen und erneuert alle 120 Tage das gesamte Blut. Die Haut wird alle ein bis drei Monate vollkommen ersetzt. Neues Knochengewebe entsteht innerhalb von 90 Tagen. Im übertra-genen Sinne ist Ihr Körper somit erst 220 Tage, also ein knappes ¾ Jahr alt.

Das einzige was nicht zu einer Erneuerung kommt, sind die Hirnzellen, da diese keine Fähigkeit zur Zellteilung besitzen.
Paracelsus sagte:
„Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch.
Der höchste Grad von Arznei ist die Liebe.“
Mit Liebe meinte er natürlich nicht die Liebe im körperlich befriedigenden Sinne sondern die Liebe zu allen Dingen und vor allem die Liebe zu sich selbst. Leider gibt es mehr Menschen als man glaubt, die sich selber nicht lieben.
Auch Sokrates verkündete vor rund 2400 Jahren:
Es gibt keine von der Seele getrennte Krankheit des Körpers.

Leider sind die heutigen Mediziner immer noch zu stark an der Schulmedizin behaftet, um dies zu erkennen. Das mit unseren Krankheiten auch sehr viel Geld verdient werden kann, und ich persönlich keinen Mediziner kenne, dem es recht wäre, ein wirklich gesundes Volk um sich herum zu haben, will ich hier nur am Rande erwähnen.
Der Pharmaindustrie kann es auch nur recht sein, wenn möglichst viele Pillen geschluckt werden. Das gerade diese am wenigsten Interesse an einem gesunden Volk haben, ist wieder ein anderes Thema. Welch gigantischer Lug dahinter steckt, lässt sich in sehr vielen guten Büchern nachlesen. Fakten inbegriffen. Hier noch ein Beitrag von Wolfgang Wettstein, Kassensturz, vom Feb. 2008
„Geheimsitzung der Arzneimittel-Lobby“ (Fiktion)
Unsere Strategie hatte Erfolg, sagte der Pharmavertreter stolz in einer Geheimsitzung. Im letzten Geschäftsjahr verkauften wir Arzneimittel für viereinhalb Milliarden Franken. Ein Plus von 6,4 Pro-zent. Er hob sein Weinglas und leerte es in einem Zug. Kein Wunder, rief einer aus der Apotheker-zunft, jeder Schweizer verbraucht im Schnitt 27 Packungen. So viel, lachten alle. Wenn wir so wei-termachen, werden wir noch als Giftmörder angeklagt. Naja, ganz so viel schlucken die Schweizer auch nicht. Die Hälfte davon schmeißen die Leute in den Abfall. Aber wir verdienen daran, erwider-te ein Arzt und schob sich zufrieden ein Lachsbrötchen in den Mund.
Vielleicht nicht mehr lange, sagte der Pharmavertreter. Die Krankenkassen machen Druck. Sie ver-langen mehr Wettbewerb. Scheußlicher Gedanke, da gehen ja unsere Umsätze zum Teufel, sagte der Apotheker nervös.
War ein Scherz, grinste der Pharmavertreter, die Politiker sind auf unserer Seite. Und was ist mit den Scheininnovationen, fragte ein anderer. Es fliegt doch irgendwann ein-mal auf, dass wir alte Mittel durch neue ersetzen, die gar nicht besser wirken, aber viel teurer sind.
Unsere Marketingabteilungen haben das im Griff, beruhigte der Pharmavertreter, wir haben alles getan um davon abzulenken, dass wir kaum mehr als Verpackung und Name geändert haben. Das war eine geniale Idee, sagte ein Arzt, und wir geben uns auch alle Mühe, möglichst viel davon zu verschreiben. Und zu verkaufen, rief ein Apotheker. Streite euch nicht, mahnte der Pharmavertreter, wir verdienen alle daran.
Denken Sie bitte immer daran, Sie führen in Ihrem Leben. Überlassen Sie diese nicht Anderen. Egal wer es ist.

KOMMENTAR
EfKa (in Amerika lebend) sagte 19/03/2010 um 22:28

Hallo! Wenn jemand krank ist´, wird eine Diagnose erstellt auf deren Grundlage eine Therapie ver-ordnet wird! Das ist der „status quo”! Keiner fragt: Woher? oder Warum? Das bringt nämlich kein Geld und kein Reichtum – sondern eine Aufarbeitung der eignen Lebensumstände, die immer für „gut” gehalten werden. (So wird es uns seit Jahrzehnten suggeriert) und diese Aufarbeitung geht mit Einsichten über ein falsches Leben einher – einem „in Frage stellen” des eigenen vergangenen Le-bens – und das ist mit Schmerzen verbunden, die unangenehm sind.
Der „so erzogene Mensch” vegetiert auf einer ständigen Verdrängungsebene und kann sich nur innerhalb des gesellschaftlichen Lügengerüstes „gut” fühlen.
Diese Verdrängungen und andere Ängste lösen psychische Reaktionen aus, die bis zur „Krebskrank-heit” führen können. Nur die Aufarbeitung des eigenen ICH´s, kann helfen, wieder zu gesunden – helfen aus dem „vicious circle” heraus zu kommen. Ebenso gleiches ist mit unserer kranken Gesell-schaft!
Nur ein Aufarbeiten der gesamten Geschichte mit allen Lügen und Manipulationen bringt ein Ver-ständnis und ein Handlungsmuster hervor wie wir aus diesem Dilemma herauskommen. Sämtliche Manipulationen durch die „Glaubensverkünder” in Okzident müssen offenbar werden – sonst geht es nicht!
Wir sind nur ein Produkt dieser Verhältnisse. Die Stein-Werfer und Konsorten leben nur unser Wirt-schaftssystem par excellence aus! Es sind nicht DIE, die schuldig sind, sondern die, die es zulassen, dass die Leute dumm sein wollen! und krank sein wollen. Leiten tun DIE vielleicht – aber Leben in dem „Kakao durch den man gezogen wird” tun wir oder Alle! Ändern werden wir DIE nicht – nur WIR können UNS ändern!

Im November 2011 wurde in Berlin die medizinische Studie „PATIENTENSICHERHEIT“ (Ärztepfusch etc.) vorgestellt!
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warum krank ?
steigende Mieten

von Igelin @ 2011-12-07 – 11:55:28

Kosten »optimiert«
Wohnungsmarkt: Finanzinvestoren wollen Schulden abwälzen. Betroffen von
Mieterhöhungen und mangelnder Sanierung sind Bewohner von bis zu 450000
Quartieren
Daniel Zimmermann

Seit Ende der 1990er Jahre kauften sich zunehmend internationale
Finanzinvestoren in den deutschen Wohnungsmarkt ein. Vor allem in den
Jahren 2004 bis 2007 gingen Hunderttausende Wohnungen über den Tisch. Die
Zahl der mittlerweile in den Händen von Finanzinvestoren befindlichen
Wohnungen beläuft sich nach Schätzungen von Mieterorganisationen auf 300000 bis 450000. Verkauft wurden sie meist von Unternehmen, die ihren
Werkswohnungsbau liquidieren und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren
wollten, oder durch die öffentliche Hand zur Haushaltskonsolidierung. Ein
räumlicher Schwerpunkt dieser Transaktionen ist Nordrhein-Westfalen. Schon länger wird die Tragfähigkeit der Geschäftsmodelle der Finanzinvestoren bezweifelt, mittlerweile werden große Insolvenzen befürchtet.

Im Mittelpunkt stehen die beiden bundesweit tätigen Wohnungsunternehmen
Deutsche Annington Immobilien Gruppe (DAIG) und GAGFAH. Bei ersterem
handelt es sich um das größte und bei letzterem um das größte
börsennotierte Wohnungsunternehmen Deutschlands. Die in der Hand von
Private-Equity-Gesellschaften befindlichen Firmen – bei der DAIG ist das
Terra Firma Capital Partners mit Sitz in London, bei der GAGFAH die
Fortress Investment Group LLC mit Sitz in New York – hatten zur Erweiterung ihrer Bestände hohe Kredite aufgenommen, die zu einem Großteil in den Jahren 2013/2014 refinanziert werden müssen.

Allein bei der DAIG wird von etwa 4,7 Milliarden Euro ausgegangen, die bis spätestens 2013 fällig werden. Dabei handelt es sich nicht um herkömmliche Bankkredite, sondern um sogenannte Mortgage backed securities – mit Immobilien besicherte Anleihen, die in verschiedenen Tranchen an den Kapitalmärkten gehandelt werden. Zu zweifelhafter Bekanntheit gelangten diese Finanzierungsinstrumente im Zuge der Immobilienkrise in den USA 2007 ff. Nun müssen diese Darlehen abgelöst und durch neue ersetzt werden. Eine Aufgabe, die offensichtlich zu größeren Problemen führt, nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Krise an den Finanzmärkten. Während die DAIG wenigstens noch ein gutes Jahresergebnis und Gewinne aus dem laufenden Geschäft vorweisen kann, sieht es für die ­GAGFAH düster aus. Das mag auch daran liegen, daß sie in den vergangenen Jahren trotz Verlusten weiterhin Dividenden ausschüttete. Der Sitz der Muttergesellschaft in Luxemburg macht möglich, was nach deutschem Aktienrecht untersagt ist.

Eine besondere Dramatik erhält die Refinanzierungsfrage dadurch, daß allein durch diese beiden Unternehmen rund 350000 Wohnungen und vor allem die darin lebenden Menschen betroffen sind. Würde die Refinanzierung
fehlschlagen, wäre das wohl der GAU für die Wohnungsbestände.

Ein hoher Verschuldungsgrad ist derweil in der Immobilienwirtschaft
durchaus üblich und nicht nur bezeichnend für Privat-Equity-Unternehmen.
Ein besonderes Risiko ergibt sich jedoch aus den vergleichsweise sehr hohen Renditeerwartungen der Investoren und Darlehensgeber, die die Firmen untergroßen Druck setzen und wenig Spielraum in der Finanzkalkulation lassen.
Bereits geringe Zinsveränderungen können für das praktizierte
Geschäftsmodell bedrohlich werden.

Dementsprechend wird das geschluckte Unternehmen gemanagt: Die Kosten und
Einnahmen werden »optimiert«. Konkret heißt das: Senkung der
Instandhaltungsquoten, Personalabbau, Zentralisation von Serviceleistungen, Einstellung von Quartiermaßnahmen auf der einen Seite, Mieterhöhungen, zweifelhafte Betriebskostenabrechnungen und gezielte Einzelprivatisierungen auf der anderen. Bei den professionellen Unternehmen wie zum Beispiel der DAIG wird dabei ein aktives Portfoliomanagement betrieben. Die Strategie wird den jeweiligen Wohnungsbeständen angepaßt. Daher werden sich auch stets gezielte Modernisierungsmaßnahmen finden, die zum Beispiel in Vorbereitung von Einzelprivatisierungen den Verkaufspreis steigern können.

Die Klagen der betroffenen Mieterinnen und Mieter, deren Wohnungen nicht
instandgehalten werden, die von Mieterhöhungen betroffen sind und kaum mehr Kontakt zum Vermieter aufnehmen können, werden mehr und auch von lokalen Medien aufgegriffen. In Nordrhein-Westfalen hat dieser Umstand sowie die aktive Arbeit von Mietervereinen und Initiativen dazu geführt, daß sich der Landtag unter anderem im Rahmen einer Enquetekommission mit dem Thema der Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten befassen muß. Neben den großen und verhältnismäßig professionell gemanagten Unternehmen wie der DAIG, GAGFAH, aber auch der 2008 privatisierten Landesentwicklungsgesellschaft mit ihren über 90000 Wohnungen, gibt es hier eine Vielzahl kleinerer Investoren, die über keinerlei wohnungswirtschaftliche Kompetenz verfügen. In ihren Beständen ist die Situation teils besonders dramatisch, einige sind bereits insolvent.

Daniel Zimmermann ist Referent der Fraktion Die Linke im Landtag von NRW
für die Enquetekommission »Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue
Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW«

Igelin: Ich erinnere daran, dass die Landratsämter eine pauschalierte Mietszuschusssumme für Hardt IV Empfänger und Sozialhilfeempfänger festgelegt haben – unabhängig von Mieterhöhungen und Preiserhöhungen auf anderen Sektoren und die Summe der Zuverdienstspanne verkürzten.
So dass die Almosen der Sozialhilfe kaum noch für’s Essen reicht.
Das gleiche gilt für Rentenbezieher, in den neuen Bundesländern liegen die durchschnittlichen Renten weit unter der Armutsgrenze.
Darüberhinaus gibt es keine oder immer dubiosere Arbeitsstellenangebote, zu denen die Langzeitarbeitslosen gezwungen werden – anzunehmen.
Vergessen Sie auch nicht die massenweise Erteilung von Sanktionen von 10 – 30 % Kürzungen durch die Ämter.

Slums in Deutschland sind im kommen – verhungern auch – wenn wir nicht vorher schon vergiftet wurden.
Da ist aber immer noch das Angebot der Psychiater zu Psycho-Drogen, damit wir nicht merken, was Sache ist.
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steigende Mieten
Rente für Mütter

von Igelin @ 2011-12-07 – 11:33:59

FDP gegen höhere Renten für Mütter

Düsseldorf. Die FDP stellt sich gegen Unionspläne, bei der Einführung des
Betreuungsgeldes auch die Rentenansprüche für Mütter zu erhöhen. »Das
Betreuungsgeld war Bestandteil eines Kompromisses«, sagte
FDP-Generalsekretär Christian Lindner der Düsseldorfer Rheinischen Post
(Dienstagausgabe). Wenn die CDU nun zusätzliche Leistungen diskutiere, sei
dies »weder durch die aktuellen Beschlüsse des Koalitionsausschusses noch
durch den Koalitionsvertrag gedeckt«. Die Union will für die Erziehung von
vor 1992 geborenen Kindern drei Jahre statt wie bisher ein Jahr auf die
Rente von Müttern anrechnen.

(dapd/jW)

Bisher ist es so, dass Frauen, die Kinder bekommen – mit den weniger lukrativen Arbeitsplätzen vorlieb nehmen müssen – „sie könnten ja wegen Erkrankungen der Kinder öfter ausfallen“ – wenn sie überhaupt eine Arbeitstelle bekommen – (ein Arbeitskollege sagte mal zu mir: ich hätte ja keine Kinder bekommen müssen – es gäbe ja Möglichkeiten. . . )
das schlägt sich selbstverständlich auf auf die Berechnung der Rente nieder.
Dafür bekommen Menschen, die keine Kinder versorgt hatten sehr viel höhere Renten, da sie ja auch mehr verdienten . . .

Nur diese Renten müssen unsere Kinder verdienen.

– nur so viel zum Generationsvertrag der Rentenversicherung in Deutschland und Renten-Gerechtigkeit.

Ein Kind zu versorgen bedeutet 24 Stunden tägliche Arbeit und Bereitschaftsdienst – ehrenamtlich und das 21 Jahre lang.
Dabei führt eine Hausfrau und Mutter 14 Berufe aus – ehrenamtlich.

Danke für die Anerkennung vor allem von Männern, Nicht-Eltern, kinderlosen Behördenangestellten und kinderlosen Politikern.
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Rente für Mütter
Aha – darum geht es in Afganistan :

von Igelin @ 2011-12-07 – 11:14:16

Drogen oder Rohstoffe – der Grund für Eroberungskriege, auf den Verlass ist.
JW 7.12.11

Faire Ausbeutung
Rüdiger Göbel

Was für ein Timing! Nur einen Tag nach der internationalen
Afghanistan-Konferenz in Bonn hat die von der NATO gestützte Regierung in
Kabul mit der Ausschreibung für die Erschließung von Gold- und
Kupfervorkommen begonnen. »Afghanistan ist geologisch gesehen ein reiches
Land. Die Untersuchung eines nur kleinen Teils der Fläche unseres Landes
zeigt, daß es ein beachtliches Potential für Mineralressourcen gibt«,
schwärmte Wahidullah Shakrani, Minister für Bergbau, bei der Bekanntgabe
des Ausverkaufs am Dienstag. Das US-Außenministerium geht davon aus, daß
die afghanischen Bodenschätze einen Wert von einer Billion Dollar (744
Milliarden Euro) haben.

»Die Regierung der Islamischen Republik Afghanistan beginnt eine
Privatisierung und ein Lizenzprogramm für vier seiner
Mineralprospektionen«, so Shakrani. Konkret soll mit der Erkundung und
Rohstoffausbeutung in den Provinzen Badachschan, Ghasni und Herat begonnen
werden sowie einem vierten Gebiet, das die Provinzen Balch und Sar-i-Pul
umfaßt. Investoren verspricht Shakrani: »Das Land verfügt über ein
vorteilhaftes Regierungs- und Finanzsystem«, für die Rohstoffausbeute seien
»entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen«.

Die Organisation Transparency International sah in der vergangenen Woche
bei der Veröffentlichung ihrer jährlichen Weltrangliste korrupter Staaten,
trotz unzähliger Beteuerungen der von Hamid Karsai geführten Regierung in
Kabul, die Korruption im Land bekämpfen zu wollen, keine Veranlassung,
seine Einschätzung zu ändern. Afghanistan bleibt auf dem vorletzten Platz
der Liste. Abgesichert wird das »vorteilhafte Regierungs- und Finanzsystem« in Kabul von Zehntausenden Besatzungssoldaten unter NATO-Kommando, die auf nicht absehbare Zeit am Hindukusch stationiert bleiben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) freute sich ob dieser schönen
Nachrichten aus dem Kriegsgebiet. Nach der Afghanistan-Konferenz empfing
sie am Dienstag in Berlin Präsident Karsai zu einem »Arbeitsfrühstück«.
Beide gaben im Anschluß bekannt, ihre Zusammenarbeit über 2014 hinaus in
einem bilateralen Partnerschaftsabkommen regeln zu wollen. Sie könne sich
»gut vorstellen, daß hier neben Verpflichtungen zum weiteren Training von
Sicherheitskräften das Thema Berufsausbildung eine wichtige Rolle spielt.
Ich denke, die Jugend Afghanistans muß eine Zukunft haben«, so die
Kanzlerin. Dann folgte Klartext: In diesen Zusammenhang gehöre auch »eine
faire Ausbeutung oder Erschließung der afghanischen Rohstoffe«, so Merkel
weiter. Die BRD muß auch nicht bei Null anfangen: Ein Team deutscher
Geologen führte bereits Mitte der 1960er Jahre eine Erkundungsuntersuchung.

Überschattet wurden die Gespräche über den Zugang und die Ausbeutung der
Rohstoffe am Hindukusch von brutalen Selbstmordattentaten. Polizeiangaben
zufolge wurden in Kabul bei einem Anschlag vor einem schiitischen Heiligtum nahe des Präsidentenpalastes mehr als 50 Menschen getötet, darunter auch Kinder. Auch in Masar-i-Scharif und Kandahar gingen Bomben hoch. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Die Taliban verurteilten die Bluttaten in einer Erklärung.
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Rohstoffe in Afganistan
kann Schall töten ?

von Igelin @ 2011-12-06 – 19:34:00

Auf jeden Fall wird es mir kotzübel in Räumen mit lauten Geräuschen.

Mit dem Hörgerät, dass alle Geräusche verstärkt ins innere Ohr ableitet – bekomme ich nach einer halben Stunde schon Kopfschmerzen.

Manchmal jaulen alle Hunde in der Nachbarschaft, weil sie Töne hören, die mit dem menschlichen Ohr nicht aufgenommen werden – wohl aber die akustischen Schwingungen durch den Körper . . .

Wenn in Parks die herbstlichen Blätter mit einem umgekehrten Staubsauger, einem technischen überlauten Gebläse zusammengefegt werden – ist das ein äußerst unangenehmes Empfinden – aber es ist eben chic – anstatt mit dem altmodischen Besen zu kehren.

Wer an der Autobahn oder der Bundesstraße wohnt oder an den Bahnanlagen, bzw. in der Nähe von Flughafen oder Flugbahnen kennt den störenden Krach,
wer sich in der Nähe von Presslufthämmern aufhält möchte schnell vorbei;

Wer im Kraftwerk tätig ist kennt die Lärm-schwerhörigkeit – er lernt schnell die Sprache vom Mund abzulesen, da er die Geräusche der Turbinen nie wieder aus dem Ohr herausbekommt.

Die hämmernden Bässe einer Disko sind weithin zu hören oder besser zu spüren und man wundert sich nur, wie das jugendliche Disko-Besucher als Vergnügen empfinden können . . .

Niemand zweifelt wohl daran, dass Schall Belästigungen darstellen – aber können Töne töten ?

Die Zeitschrift „Welt der Wunder“ stellt diese Frage im Heft 12/11
und kommt zu dem Schluß:
Ja: Schall kann Menschen töten – und wurde von Wissenschaftlern bereits vor langer Zeit als Waffe entwickelt:

Infra-schall !

Zu tief für das menschliche Ohr sind diese Schwingen Auslöser von inneren Krämpfen – das gesamte Forschungsteam wurde außer Gefecht gesetzt, ein Mitarbeiter starb, weil seine inneren Organe zu einem Brei zersetzt worden ist. Trotzdem gehen die Versuche weiter. Mit Schallkanonen lassen sich Panzerstahl und Beton/Stahl-Armierungen zerstören.
Diese Forscher /Gavreau haben die Büchse der Pandora geöffnet.
Diese Schallkanonen sind enorm stark und lassen sich nicht kontrollieren, sind sie einmal ausgelöst.
Die Informationen aus seinem Experiment stammen allesamt aus dem 1960-er Jahren. Die militärischen Interessen sorgen für Geheimhaltung.

Wie reagiert der Mensch auf Schall ?

Akustische Energie beeinflusst Gehirnwellen, Atemorgane, Nierensystem, Muskelfunktionen, Herzrhytmus und das Drüsensystem. Da helfen keine Ohrstöpsel.

Bevor Sie zu einem Psychiater oder Schulmediziner gehen und psychische oder gesundheitliche Störungen einklagen oder ganz und gar PsychoDrogen nehmen – sollten Sie prüfen, welchen Schallwellen Sie täglich ausgesetzt sind. Auch die elektrischen Leitungen in jeder Wohnung sind Schwingungen, die vom Körper nicht unbemerkt bleiben und Schlafstörungen verursachen.
Vor allem die nicht-hörbaren sind gesundheitsschädigend.
Bauchschmerzen, Blähungen, Verirrtheit, körperliche Traumata und Gewebe-Schäden sind die Folgen.
Im hörbaren Bereich lösen entsprechende Lautstärken Nerven- und Gewebeschädigungen aus, Ultraschall ist sogar in der Lage, bei hohen Lautstärken Verbrennungen und Austrocknung herbeizuführen.

Auch wenn dies immer noch abgeleugnet wird, entwickeln Forscher bereits praktisch anwendbare Schallwaffen. von der US-Armee finanziert – entwickelt die American Technology Corporation ein Hypersonic Sound System. Ultraschall soll es ermöglichen, Geräusche bis zu 140 m weit in die Köpfe der Menschen zu transportieren. Anweisungen an Truppenteile, Gefechtsgeräusche für den Gegner, Lärm von 120 Dezibel und mehr um Feinde in die Knie zu zwingen.
Ein LRAD genanntes System wurde als „nicht tödliche Waffe“ bereits gegen somalische Piraten angewendet. Es emitiert Lärm bis zu 300 Meter weit mit max 150 Dezibel.
Warum stranden Wahle und Delphine ?
Warum finden Wandervögel ihre Ziele nicht ?

Warum geraten Menschen epidemisch unter Stress – auch wenn sie nur im Büro arbeiten ?

Und immer wieder die Grundfrage:
Was ist der Grund dafür, dass Menschen ihre Mit-Menschen unter Kontrolle bringen/halten wollen oder gar töten ?
Menschen, die sie gar nicht kennen und die keine Feinde sind.
Was veranlasst Menschen ihre Mit-Menschen zu töten, obwohl sie diese nicht kennen, diese Opfer den Mördern weder was getan haben noch ihnen geschadet haben oder dies auch nur vor hätte,
Ist es so leicht, den roten Knopf zu drücken – um Tausende Menschen zu wahllos töten – im Gegensatz zu Nahkampf Mann gegen Mann – bei dem auch der Angreifer getötet werden kann. . .
Ist Mord durch Geldzahlung, durch Bezahlung von Forschungen an Tötungswaffen legal und akzeptiert – etwa kein Mord ?
Und woher kommen diese Gelder ?

Ist Mord durch richterlichen Beschluss etwa kein Mord oder Beihilfe zum Mord ? legal und akzeptiert weil aus naiver Gläubigkeit heraus ?

Wie wir im letzten Eintrag erfuhren – wurden Foltermethoden wissenschaftlich erforscht . . . wie pervers ist dieses Forscherteam, und wie pervers und unterentwickelt der Auftraggeber und/oder der Anwender ?

Wie wir wissen, tun dies Menschen mit persönlicher Reife nicht !!!
Aber wie erlangen Menschen persönliche Reife ?

Wo ist die Anleitung zu Verantwortung und Liebesfähigkeit ?
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tödlicher Schall
Beschwerde vor dem europäischen Gerichtshof

von Igelin @ 2011-12-06 – 15:35:31

Heute informierte mich der Rechtsanwalt Dr. David Schneider-Addae-Mensah, dass er die Beschwerde gegen Deutschland und gegen den Freistaat Thüringen fristgerecht beim europäischen Gerichtshof eingereicht hat.

Ich werde konkret über den Inhalt hier berichten, sobald mir diese Beschwerde schriftlich vorliegt.

Auf jeden Fall hat dies Bedeutung über den Fall: Holger Zierd hinaus.

Es wird auch Presse-Mitteilungen geben.
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europ. Gerichtshof-Beschwerde
Fernsteuerung

von Igelin @ 2011-12-04 – 20:00:14

Fernsteuerung von Menschen

Laut der amerikanischen Forschungsdirektorin im Global-strategischen Rat der USA, Janet Morris, haben es die Russen längst geschafft, Menschen robotergleich auf elektromagnetische Befehle reagieren zu lassen, ohne auf Implantate angewiesen zu sein. 1991 reiste Morris mit Kollegen nach Russland, um russische Technologien im Hinblick auf kommerzielle Entwicklung zu untersuchen. Dabei wurde sie auch zur Vorführung einer Bewusstseins- Kontrolltechnologie eingeladen. Bei einer Vorführung wurde eine unwissende Gruppe von Arbeitern draußen auf dem Gelände vor dem Krankenhaus bestrahlt. Die Forscher sandten ihnen eine akustische Psychokorrektur-Botschaft über ihre Maschine zu, die die Arbeiter anwies, sofort ihre Werkzeuge niederzulegen, an die Tür des Krankenhauses zu klopfen und zu fragen, ob es noch etwas für sie zu tun gäbe.
Die Arbeiter verhielten sich genau so. Die Russen gaben an, sie würden diese Technologie für die Auswahl spezieller Einsatzteams und zur Verfahrensverbesserung anwenden, und um ihren olympischen Athleten und einem arktischen Forschungsteam zu helfen. Die Maschine überträgt die akustische Psycho-Korrektur-Botschaft mittels Infraschall mit sehr niedriger Frequenz durch die Knochenleitung. Ohrenstöpsel können also die Botschaft nicht unterbinden. Die Botschaft geht nach Aussage der Russen an der Bewusstseinsebene vorbei und wird fast sofort in die Tat umgesetzt. Die Russen sagen, dass die Botschaften innerhalb einer Zeitspanne von unter einer Minute nach der Beschallung ausgeführt werden. (1)

Begonnen hatte alles mit der Forschung von Dr. Allan Frey vom General Electric Advanced Electronic Center der Cornell-Universität. Frey fand in den 60er Jahren heraus, daß das Gehörsystem eines Menschen auf eine bestimmte elektromagnetische Frequenz reagiert. Personen, die von Dr. Frey mit niederfrequenten elektromagnetischen Wellen bestrahlt wurden, hörten Summen und Klopfen in ihren Köpfen. Selbst taube Menschen nahmen diese Töne wahr, ein Hinweis darauf, daß das Gehirn ein leistungsstarker Empfänger ist. (2)
1973 führte Dr. Joseph Sharp Versuche mit gepulsten Mikrowellenaudiogrammen durch. Ein Audiogramm ist die computerisierte Umwandlung von gesprochenen Wörtern. Er ließ sich in eine Isolierungskammer sperren und mit diesen Wellen bestrahlen. Danach berichtete Dr. Sharp, daß er Wörter in seinem Kopf hörte. Ein Kollege von ihm vertrat die Ansicht, dass die künstlich erzeugten Stimmen im Kopf eines Feindes diesen verrückt machen könnten. (3) Eine andere Möglichkeit bestünde darin, durch Mikrowellen übertragene posthypnotische Befehle für politische Killer auszugeben (das Massaker von Erfurt?). Der Betroffene würde dann robotergleich losgehen und den Tötungsauftrag ausführen, ohne sich danach noch an etwas erinnern zu können.
Man kann aber Mikrowellen nicht nur für die Erzeugung synthetischer Telepathie verwenden, sie können auch zur Verhaltensänderung eingesetzt werden. Die Anwendung dieser Soft Kill -Waffen erstreckt sich auf den gesamten militärischen Bereich, fassen die Lammers zusammen. Die Einsätze beinhalten das Auflösen großer Menschenansammlungen, Einsätze gegen Terroristen und taktische Kriegsführung, sowie die Überwachung von Häftlingen. Wenn der Output dieser elektromagnetischen Wellen mit dem Zentralnervensystem gekoppelt wird, erhält man Effekte, die einer satanischen Besessenheit ähnlich sehen. (4)
Dr. John St. Clair Akwei prozessiert seit 1996 gegen den hochgeheimen US-Geheimdienst NSA (National Security Agency).Er hat die USA verklagt wegen der verdeckten Überwachung von amerikanischen Bürgern mit genau solchen Remote-Neuronal-Monitoring-Technologien. Zum ersten Mal ist es einer gefolterten Person gelungen, eine Klage gegen die mutmaßlichen Peiniger anzustrengen. Sollte es der NSA wirklich gelungen sein, Gedanken, Hören, Sehen, Reaktionen und Muskelbefehle durch eine Registrierung, Verstärkung und Dekodierung von Gehirnwellen aufzunehmen und zu beeinflussen, dann könnte früher oder später jeder Mensch ein Opfer dieser Technologie werden, resümieren Helmut und Marion Lammer, und der Wegbereiter für eine globale Cyberlink-Kontrolle der Menschheit ist gelegt.

(1)Barbara Opall: U.S. Explores Russian Mind-Control Technology, Defense News, 11.1.1993; Tactical Technology newsletter, 3.2.1993. In: Jim Keith, Bewußtseinskontrolle, Edition J.M.
(2)Allan H. Frey: Human Auditory System Response to Modulated Electromagnetic Energy, J. Appl. Physiol. 17) S. 689-692, 1962. In: Lammer: Verdeckte Operationen.
(3) ebd., David Guyatt: Some Aspects of Anti-Personnel Electromagnetic Weapons, in Earthpulse Flashpoints, Nr. 2, USA 1996, Earthpulse Press, P.O.Box 916, Homer, AK 99603, USA.
(4)New World Vistas, Air and Space Power for the 21st Century , USAF Scientific Advisory Board, Juni 1996 u.a. In: Verdeckte Operationen.

Aus: Die Mikrowelle – eine Waffe mit Zukunft ( http://www.zeitenschrift.at/magazin/zs_24_15/2_mikrowellen.htm )
———————————————
Ausschnitt aus einem Interview mit Al Bielek:

Im Wesentlichen bewiesen sie, dass sie eine Person, von der sie die „Signatur“ hatten, kontrollieren können. Dieses Muster, das bei jedem Individuum einzigartig ist, konnte in ein Computerprogramm für den Sender eingespeist werden. Eine Wellenlänge zweiter Ordnung wurde gesendet, die eine tiefere Abschwächung hat und den Verstand der Person direkt beeinflusst. Man konnte einen Befehl, irgend etwas zu tun, auf die Person fokussieren. Einmal wurde ein Gerät konstruiert, das dieses Prinzip auf einer breiten Skala demonstrierte. Eine mentale Meldung wurde gesandt, dass irgend jemand, der die Meldung hörte, eine bestimmte Telefonnummer anrufen sollte. Über 600 Anrufe kamen von überall von der Ostküste, bis hinunter nach Florida. Es funktioniert.
[…] Es gibt nicht nur eine individuelle Signatur. Es gibt eine Rassen-Signatur und auch eine universelles Signal für die menschliche Rasse. Die Regierung hat alle drei benutzt um auf spezifische Individuen abzuzielen. Sie haben auch Gruppenmeldungen gemacht, gezielt auf spezifische rassische oder ethnische Gruppen. Das ist üblich. In Boston und New York machten sie Experimente mit „STIMMUNGS-KONTROLLE” an den Städten. Die benutzten Sender existieren nicht mehr, aber die Technologie.
Nehmen angepeilte Personen was sie empfangen als eigene Gedanken wahr?
Ja.
Gibt es dagegen einen Schutz?
Ja und nein. Theoretisch nein. Darauf verlässt sich die Regierung. Praktisch gesprochen können sie nicht jeden kriegen, weil einige Leute natürlich resistent dagegen sind, abhängig von ihrem Niveau mentaler und psychischer Entwicklung. Vielleicht 5 Prozent der Bevölkerung sprechen nicht auf diese Signale an. Wenn sie eine Abdeckung von 95 Prozent kriegen, kümmern sie sich nicht um diese 5 Prozent. Dafür haben sie die Krawall-Truppen und die Konzentrationslager. Es gibt keinen Schutz, außer man kann das Signal stören. Einige Leute reagieren einfach nicht.
Dann können sie also ein Gedanken-Signal senden?
Nicht genau. Wenn man Sie an ein EEG anschließt, würden Sie ein Muster von elektrischen Erwiderungen von sich geben. Diese können aufgezeichnet werden und sie sind einmalig. Sie können aufgezeichnet und in einem Computer gespeichert werden. Wenn sie Ihr RNS/DNS-Muster reproduzieren können, haben sie Sie auch — fürs Leben.
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elektronische Fernsteuerung

von Igelin @ 2011-12-04 – 19:49:11

Biochips und elektronische Fernsteuerung

Dr.med. Heinz Gerhard Vogelsang
„Die Menschheit hat nicht das Recht, ihr eigenes Bewußtsein zu entwickeln“, sagte Dr. José Delgado, Direktor für Neuropsychiatrie an der Yale-Universität. Und weiter: „Wir brauchen ein psychochirurgisches Programm, mit dem man unsere Gesellschaft politisch kontrollieren kann. Der Zweck ist die physikalische Kontrolle des Bewußtseins. Jeder, der von der vorgegebenen Norm abweicht, kann chirurgisch verändert werden.“ (Congressional Record Nr. 26, Vol.1118, 24. Februar 1974, zitiert nach Dr. Helmut Lammer: „Verdeckte Operationen“). Derartige Projekte gibt es auch in der BRD. 36.000.000,00 DM stellte die Bundesregierung für die Entwicklung eines implantierbaren Gehirn-Bio-Chips zur Verfügung. (Quelle: Zeitschrift „Wissenschaft ohne Grenzen“ Nr. 2/98).
Am 9. Januar 1998 strahlte das Wissenschaftsmagazin „Modern Times“ in ORF2 einen Beitrag aus, in dem ein 0,8 mal 2 Millimeter, also reiskorngroßes, Implantat vorgestellt wurde, das laut „Modern Times“ in Zukunft allen Bundesbürgern eingesetzt werden soll. Inzwischen sollen die Elemente noch kleiner und injizierbar in die Blutbahn sein. Damit ist der kriminellen Verabreichung Tür und Tor geöffnet: ein Ampullenpräparat kann etwa auf dem Weg zwischen Großhandel und Apotheke in eine normale Packung eingeschmuggelt und vom ahnungslosen Arzt implantiert werden.

Dazu sagen die Kriminologen B.L. Ingraham und G.W. Smith: „Die Entwicklung von Systemen zum Austausch von Informationen durch in den Körper implantierte Sensoren wird es bald ermöglichen, menschliches Verhalten ohne direkten Kontakt zu beobachten und zu steuern. Durch diese Telemetrie können Subjekte ( gemeint sind Menschen ) 24 Stunden lang überwacht werden, und durch elektronische Eingriffe kann ihr Verhalten gesteuert werden…“(Quelle: H. Gehring*: „Versklavte Gehirne. Bewußtseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung“, amun- Verlag, Schleusesiedlung 2, D – 98553 Schleusingen).

Daher dient Deutschland als Versuchsfeld für Implantate: So zum Beispiel seit 1993 mit dem sogenannten Smart Device, einem von einer Tochtergesellschaft der General Motors in den USA mit dem Namen Hughes Aircraft entwickelten Biochip. Auch das von der schweizerischen Firma LipoMatrix entwickelte Implantat Vigliance TM ID wird seit 1994 in Deutschland an Menschen getestet. In der oben erwähnten Sendung des Wissenschaftsmagazins „Modern Times“ wurde als Entwicklungsstätte der Gehirn-Bio-Chips die Universität Bremen genannt mit dem Professor für angewandte Informatik Dr. Klaus Haefner. Für die Öffentlichkeit wird selbstverständlich der erhoffte medizinische Nutzen herausgestellt und die Manipulationsabsicht verschwiegen.

*) Dipl.-Psych. Heiner Gehring, Postfach 2105, D-49011 Osnabrück, e-Mail: newtonline@web.de

————————————————-

Kommentar zum Biochip von Armin Risi, Autor zahlreicher Bücher:

[…] Heute sind die Chips so klein, um im Nacken oder Rücken eingefügt zu werden, sowie intravenös während chirurgischer Operationen in verschiedene Teile des Körpers, mit oder ohne die Zustimmung der Person. Jetzt ist es nahezu unmöglich, diese Implantate zu entdecken oder zu entfernen. Versuchskaninchen in geheimen Experimenten waren Häftlinge, Soldaten, Geisteskranke, behinderte Kinder, taube und blinde Personen, Homosexuelle, Single-Frauen, Ältere Leute, Schulkinder und jede Randgruppe.

Es ist technisch möglich, in jedes Neugeborene einen Microchip einzupflanzen, der dann die Person für den Rest ihres Lebens identifizieren könnte. Solche Pläne werden geheim in den USA diskutiert, ohne daß irgendeine Bekanntgabe in der Öffentlichkeit stattfand und damit verbundene Fragen der Privatsphäre diskutiert worden sind. Ihre Gehirnfunktion kann dann von weit entfernten Supercomputern überwacht werden und sogar verändert werden durch Verändern von Frequenzen. Mit Hilfe von Satelliten kann die implantierte Person verfolgt werden, und zwar überall auf dem Globus. Diese Technik wurde laut Dr. Carl Sanders im Irakkrieg getestet, der die intelligence-menschliche Schnittstelle (intelligence-manned interface (IMI) erfand. (Frher, während des Vietnamkrieges wurden Soldaten mit dem Rambochip injiziert, der den Adranalinfluß in den Blutstrom erhöhte.)

Die 20 Milliarden Bits Supercomputer der NSA (National Security Agency), können jetzt mit einem Entfernungs-Überwachungssystem (RMS) „sehen und hören“, was Soldaten auf dem Schlachtfeld erfahren. Wenn ein fünf Mikromillimeter großer Microchip (der Durchmesser eines Haares ist 50 Mikro-millimeter) in den Sehnerv des Auges implantiert ist, zieht er aus dem Gehirn Nervenimpulse, die den Erfahrungen der implantierten Person entsprechen, wie Riechen, Sehen und Hören. Wenn diese Nervenimpulse erst einmal in einem Computer übertragen und gespeichert sind, können sie über den Microchip auf das Gehirn der Person zurückprojiziert werden, um wieder-erlebt zu werden. Durch Benutzen eines RMS kann ein landgestützter Computeranwender elektromagnetische Botschaften zum Nervensystem senden (verschlüsselt als Signale).

Mit RMS können gesunde Personen dazu gebracht werden, Halluzinationen zu sehen und Stimmen im Kopf zu hören. Jeder Gedanke, jede Reaktion, jedes Hören oder Sehen hat ein bestimmtes neurologisches Potential oder Muster im Gehirn und seines elektromagnetischen Feldes, das jetzt entschlüsselt werden kann in Gedanken, Bilder und Stimmen. Elektromagnetische Stimulation kann deshalb die Hirnwellen eines Menschen ändern und muskuläre Aktivität beeinflussen, schmerzhafte Muskel-krämpfe erzeugen, die als Folter erfahren werden.

Das elektronische Überwachungssystem der NSA kann gleichzeitig Millionen von Menschen handhaben und verfolgen. Jeder von uns hat eine einzigartige bioelektrische Resonanz-Frequenz im Gehirn, so wie wir einzigartige Fingerabdrücke haben. Mit vollständig codierter elektroma-gnetischer Frequenz (EMF) können elektromagnetische Signale zum Gehirn gesendet werden und so werden die gewünschte Stimme und visuelle Effekte erzeugt, die dann von der Zielperson erfahren werden. Das ist eine Form von elektronischer Kriegsführung.

Ein perfekter Cyber-Soldat kann so geschaffen werden. Diese geheime Technologie wurde von Militärkräften in verschiedenen NATO-Ländern seit den 80ern angewendet, ohne daß die Zivilbevölkerung oder Wissenschaftler davon irgend etwas gehört haben.
——————————

15.10.2004 US-Regierung genehmigt Funk-Implantat

Die US-Regierung hat der Einführung einer Technik zugestimmt, die Datenschützern schlaflose Nächte bereitet: ein winziger Funkchip, der unter die Haut implantiert wird. Der „VeriChip“ soll medizinische Daten speichern – kann aber auch jede andere Art von Information über seinen Träger verraten.

Eigentlich ist es nur ein unscheinbares Etwas, das in Form und Größe einem Reiskorn ähnelt. Doch der VeriChip hat es in sich: Er soll Gesundheitsdaten seines Trägers speichern können, um Ärzten im Notfall die Behandlung des Patienten zu erleichtern. Das jedenfalls ist das Hauptargument der US-Firma Applied Digital Solutions (ADS), die von der amerikanischen Food and Drug Adminstration (FDA) jetzt die Erlaubnis zum medizinischen Einsatz des VeriChip erhalten hat. […]

In einer Prozedur, die nur wenige Minuten dauert und völlig schmerzfrei verlaufen soll, wird der VeriChip mit einer Spritze unter die Haut implantiert. Danach soll er kaum sichtbar sein. Eine eigene Stromversorgung braucht er nicht: Seine magnetische Spule wird von einem Scanner aktiviert, der die gespeicherten Daten per Funk empfängt. […]
http://www.manager-magazin.de/life/gesundheit/0,2828,323252,00.html

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Genforscher konferieren in Heidelberg

von Igelin @ 2011-12-04 – 17:55:09

http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/psychische-krankheiten-da-zappelt-die-seele-11521956.html

und finden heraus, dass sie keine Psychiatrischen Krankheiten oder Störungen in den Genen finden können.

Also ihr blöden Psychiater – Eure Behauptungen sind erstunken und erlogen.

Psychische Krankheiten
Da zappelt die Seele
08.11.2011 · In wessen Hände legen wir die psychischen Leiden? Von der Pharmaindustrie wird man wohl nicht allzuviel erwarten dürfen. Davon sind zumindest die Wissenschaftler überzeugt, die sich am vergangenen Wochenende in Heidelberg getroffen haben.
Von JOACHIM MÜLLER-JUNG
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© DPA
Burnout – das Leiden vieler junger Arbeitnehmer
Es ist eine der europäischen Hochburgen der Genforschung, die grandiose Architektur seines neuen Kommunikationszentrums ist spiralig gebaut wie die Doppelhelix-Struktur des Erbgutes – eine beeindruckendere Ikone des Genzeitalters ist kaum vorstellbar. Und dennoch hat das Europäische Molekularbiologische Labor (EMBL) in eben jenem Konferenzzentrum in Heidelberg zusammen mit der dahinter stehenden Organisation (EMBO) am Wochenende gewissermaßen eine konzertierte Aktion gegen die Umtriebe einer allzu selbstbewussten Genomforschung organisiert.

Beunruhigende Zahlen

Austragungsort war die jährliche fächerübergreifende „Science-and-Society“-Konferenz. Diesmal ging es darum, einen tieferen Sinn hinter den Erkrankungen des Geistes zu suchen. Hintergrund: Jedes Jahr erkranken mehr als 38 Prozent der Menschen in Europa mindestens einmal an einer psychischen Störung, sei es an einer Depression, an Anststörungen, schweren Schlafstörungen oder Demenz. 674 Milliarden Gesundheitskosten jährlich in der Europäischen Union. Von der „Kernherausforderung des Jahrhunderts“, sprach der Dresdner Epidemiologe Hans-Ulrich Wittchen, der diese beunruhigenden Zahlen aus einer der umfassendsten Erhebnungen jüngt vorgestellt und nun an einem der einflussreichsten Wirkungsorte der modernen Bioforschung zur Diskussion gestellt hat. Denn eine entscheidende Frage, die man sich aus nur teils demographisch erklärbaren Häufung psychiatrischer Diagnosen stellt, könnte ja lauten: Wird die moderne Biomedizin einen nennenswerten Beitrag leisten können, diese ungeheure seelische Krankheitslast – jährlich immerhin 165 Millionen Kranke in der EU – zu senken? Die Antwort in Heidelberg lautet, auf den Punkt gebracht: vorerst nicht.

Zappelnde Zebrafische

Die Gesundheitssysteme sollten zunächst also nicht auf Durchbrüche in der Molekularbiologie oder der Hirnforschung setzen. Das liegt nicht etwa an den Bemühungen der Naturwissenschaften, ganz im Gegenteil: Mit Andreas Meyer-Lindenberg vom Mannheimer Zentralinstitut für Seelische Gesundheit und Simon Lovestone vom Kings College in London waren zwei Protagonisten einer Richtung aufgetreten, die an Schaltstellen der neuen neuropsychiatrischen Forschung sitzen. Aber schon bei Klaus-Peter Lesch von der Universität Würzburg, der sich bei der Entlarvung des „Zappelphillipp-Phänomen, dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), auf das Laprophilin-3-Gen auf Chromosom 7 als möglichen Auslöser konzentriert, wurde deutlich, woran das Gebiet krankt: Nicht nur an Daten und der nötigen Empirie, sondern vor allem auch an Glaubwürdigkeit. Steven Rose von der Open University in Großbritannien, ein Insider seit Jahrzehnten, sagte es unumwunden: „Es stimmt etwas nicht, wenn ich glauben soll, dass die Zebrafisch-Larve, die etwas aktiver in der Petrischale herumschwänzelt, ein geeignetes Tiermodell für Hyperaktivität sein soll.“

Kläglicher Zustand

Ein anderes Beispiel: Für die Schizophrenie hat die Genforschung zwischen 14 und 650 unterschiedliche Mutationen als mögliche Kausalfaktoren ins Spiel gebracht. Die Konfusion hat also in Jahrzehnten eher zu- als abgenommen. Und noch ein Indiz, das als starker Hinweis für die Grenzen der Biomedizin interpretiert wurden: Viele Pharmakonzerne, darunter Forschungsriesen wie Pfizer und GSK, haben ihre Entwicklungsabteilungen für neuropsychiatrische Leiden dicht gemacht. Da konnte Luca Santarelli von Hoffmann-La-Roche noch so vehement für das eigene Engagement werben, was etwa das erwachte Interesse an Wirkstoffen gegen Entwicklungsstörungen wie Autosmus angeht – in Wahrheit herrscht in der Branche ein kläglicher Zustand, eine veritable Innovationskrise. Biomarker zur Früherkennung von Geistesstörungen – bestensfalls im Experimentalstadium; wirkungsvollere Medikamente? Fehlanzeige. Nur die Nebenwirkungen seien heute anders, so etwa bei den Antidepressiva. Und die Psychotherapie?

Die sei, so der Freiburger Psychotherapeut Mathias Berger, „allein betrachtet nicht besser als die Pharmabranche“. In den 350 Psychotherapie-Schulen hierzulande würden genauso Daten versteckt und „mindestens 700 Millionen Euro jährlich für Behandlungen ausgegeben, die nie richtig evaluiert wurden“. Es war am Ende ein düsteres, gelegentlich überzeichnetes Negativbild, das die Psychiatrieforschung in Heidelberg abgab. Für die Patienten blieb da nicht viel Licht, leider deutlich mehr Schatten.

Mit Sicherheit liegen die Misserfolge der Forschung im falschen Ansatz.
Und beweist, dass die sogenannte Wissenschaft am Ende ihrer Weisheit angelangt ist.
Und wiedereinmal wird klar, dass Psychiatrie ein Geschäft mit Beschimpfungen, Erniedrigungen, Folter und Misshandlungen ist – und was noch präkerer ist – Ein Geschäft mit Mord im Auftrag und unter dem Schutz einer christlichen deutschen Regierung.
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Genetischer Beweis
Kultur – eine immerwährende Wiederholung von Sklaverei

von Igelin @ 2011-12-04 – 11:55:11

In jeder Ausbeutergesellschaft wünschen sich die Ausgebeuteten das Ende ihrer Fron – und doch entstehen nach jeder Revolution, nach jedem Zusammenbruch, nach jedem Krieg die analoge Ausbeutergesellschaft wieder mit einem anderen Gesicht und mit anderem Namen – aber es ist immer wieder Ausbeutung. Materielle Reiche und materielle Arme.
Ist die Menschheit nicht lernfähig ?
In dieser gegenwärtigen Kultur – so könnte man meinen – bekommen die Ärmsten der Armen doch wenigstens zu essen als ALG II und Sozialhilfe.
Aber gleichzeitig ist damit Demütigung, Diskriminierung und Forcierung der Abhängigkeit verbunden – also nicht die ersehnte Freiheit.

Auf der einen Seite, wollen die Herrschenden in dieser Kultur, dass Werte erwirtschaftet werden, die sie vor allem für sich nutzen können – auf der anderen Seite aber fürchten sie die damit verbundene Freiheit und Selbstwertgefühl der Wertschaffenden. Also schaffen sie künstliche Abhängigkeiten mit Fördermitteln, Richtlinien, Steuern und Sozialabgaben. Aber diese führen wiederum zu Passivität und die Abhängigkeit zu Krankheit.
Die Schaffung von immer mehr Papiergeld ist auch keine Lösung, sie schiebt den Zusammenbruch nur hinaus.
Auch die Übertragung der Wert-Schaffung in Länder weit ab auf die andere Seite des Globus ist keine Lösung, weil genau diese Wertschaffenden – egal wo – damit Macht bekommen.
(Der Spiegel berichtete, dass unsere Märkte leer wären, wenn die Schiffe aus Singnapur, Hongkong usw. mal 4 Wochen lang nicht in Hamburg anlaufen würden. . . )
Ob die Chinesen und Thailänder mit unseren freiweg gedruckten Papiergeld immer zufrieden sein werden – ist fraglich – denn sie bekommen nichts dafür.
Durch die territoriale Ausdehnung der Misswirtschaft wird nur der globale Zusammenbruch perfektioniert.
Was kann es aber anderes geben ?
Wie können wir Menschen es besser machen ?

Oder ist das gar nicht möglich ? Schaffen wir uns immer wieder selbst eine Kultur des Chaos ?

Schauen wir in die Ur-Gemeinschaften – immerhin hat diese Lebensform weit längere Zeit gedauert als die nachfolgenden Ausbeutergesellschaften.

Mit Sicherheit können wir als Menschheit erst dann friedlich leben, wenn wir freiwillig und bewußt in diese Kultur-form zurück kehren. Aber ob das von Dauer sein wird ist wieder fraglich.
Wir Menschen sind mit einem bestimmten Muster gestrickt – akzeptieren wir diese Natürlichkeit, erkennen wir uns selbst an, lernen wir an uns selbst anstatt die anderen retten zu wollen, kehren wir den Dreck vor der eigenen Tür – könnten wir eine Chance haben – es besser zu machen.

Das gilt im micro wie im macro. In der großen Weltpolitik wie auch in dem kleinen Familienverbund – und in jedem Menschen selbst.

Isolation ist eine Bedingung, die zwangsläufig und unbedingt zum Wahnsinn führt.
Die sozialen Verbindungen zwischen den Menschen sind lebensnotwendig. Nur – wie gestalten wir sie so, dass sowohl ein Lernprozess möglich ist; also Toleranz besteht als auch das Große Ganze friedliches Zusammenleben bestehen könnte, dass alle Menschen mit dem lebensnotwendigen versorgt sind was aber nicht dazu führen darf, dass sich die Versorgten auf die faule Haut legen und fett werden – also senil und dekatent.

Die Psychiatrie, die sich als Retter und Lehrer aufspielt zur Schaffung von genormten Humankapital ist eine tödliche Sackgasse.
Das Bildungswesen, dass wertschaffendes Humankapital hervorbringen soll – ist eine Sackgasse, denn wer in die Lage versetzt wird, aus Arbeitsmitteln und Arbeitsgegenständen neue gebrauchsfähige Werte zu schaffen – kann auch seinen Lohn ausrechnen und einfordern.
Wer diese Wertschaffung organisiert kassiert auch ab – so er kann.
Inszenierte Kriege und Revolutionen schaffen Unruhe – erhöhen aber nicht den Profit. Und wer Profit angesammelt hat – ist auch nicht zufrieden und will Macht und die lästigen Mit-Menschen loswerden . . .

Sind wir Menschen überhaupt zu retten ?

Siehe Erich Fromm: Die Destruktivität der menschlichen Seele
Die Pathologie der Normalität
Die Angst vor der Freiheit

Unterm Strich hat das Böse eine wichtige Funktion – es provoziert in uns das Gute. Ohne Böses gäbe es kein Gutes – zwei Seiten einer Medaille. Würden die Familien von außen nicht provoziert und angegriffen, würden sie nicht zusammenhalten – gäbe es weder Solidarität noch Freundschaft.

Einzig und allein die Inquisition der christlichen Kirche und ihr Nachfolger die Psychiatrie ist eine Sackgasse – weil diese durch die absolute unverschuldete Vernichtung eine Entwicklung und Erkennen nicht zulassen. Psychiatrie ist kein Weg, auch kein Umweg aus dem der Mensch lernen könnte – sondern pure Zerstörung – tödliches Aus.

Menschen, die ihre Natürlichkeit – ihre Verbindung zur Tierwelt (Gefühle, Instinkte und Triebe) verleugnen werden zu menschlichen Monstern. Sie zerstören, weil sie selbst zerstört sind.

So hat die christliche Kirche mit dem Zölibat Monster der Inquisition geschaffen, die ihre unnatürliche aufgezwungene Lebensweise in Mord, Folter und Misshandlungen ausgetobt hat.
Die Psychiater und ihre Handlanger sind ebenso – durch Erziehung, Dressur, Kónditionierung zur Lebensunfähigkeit verdorben – verderben sie nun infolge ihre Mit-Menschen – völlig skrubellos, völlig rücksichtslos, völlig verantwortungslos und völlig cool.

Spätenstens hier müssten die Menschen „halt“ schreien und die Ursachen ermitteln –
Warum werden diese Horrerzeiten der Menschheit nicht tiefgründig untersucht ? Stattdessen nur mit einem 10 minütigem Kopfsenken vor einem leblosen Stein abgetan ?

Solange wir nicht nach den Ursachen forschen, so lange werden sich diese Massen-Horrer und Trillerepisoden der Menschheit wiederholen.

Können wir nicht anders ? Haben wir nicht sogar ein Bedürfnis, andere Menschen leiden zu sehen ? oder selbst zu leiden ?

Herr – verzeih Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun . . .
Herr – verzeih Ihnen nicht, denn sie tun nicht was sie wissen und wissen sollten.

In dieser Generation werden immer mehr Kinder geboren, mit völlig anderen Gaben, mit sozialem Mit-Gefühl, mit hoher Intelligenz, mit künstlerischer Ausdrucksfähigkeit, aber auch mit einer natürlichen Erfassung von persönlicher Autorität und funktionaler Schein-autorität der Mit-Menschen. Kinder mit einer blauen Aura.

Nicht Außerirdische werden die Menschheit retten, sondern diese Kinder sind es, die die Menschheit in ein höheres Bewußtseinsniveau bringen können.

Aber was machen die ewig Gestrigen, die Unbelehrbaren und Unverbesserlichen ?
Sie vergiften diese Kinder mit Gehirnzerstörenden Psycho-Drogen,
weil sie unfähigen Lehrern unbequem sind,
weil sie faule Eltern auffordern nachzudenken und an sich selbst zu arbeiten,
weil sie durch ein veraltertes, versteinertes Bildungssystem einseitig unterfordert sind und
weil ihre Gaben und Talente als psychiatrische Störung stigmatisiert werden, anstatt sie zu lieben, zu hegen und zu pflegen und zu beschützen . . .

Haben vor allem die Christen keinen Respekt vor Gott ?
Haben vor allem die Christen sich falsche Götter geschaffen ?
Sind vor allem die Christen größenwahnsinnig, dumm und unbelehrbar ?
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Wiederholung des Caos
Weder Psychiatrie-Literatur noch diese Rechtsanwälte, die für Geld irgendetwas sagen, sind nicht meine Empfehlung

von Igelin @ 2011-12-03 – 22:53:28

Diese Zusätze sind Werbung, die der Blogeigner dazusetzt ohne dass ich je mit diesen Leuten gesprochen hätte – ich kann sie nicht empfehlen.

Zumal ich meinen Rat kostenfrei weitergebe – einfach aus meiner Lebenserfahrung heraus und aus der Literatur, die ich im Laufe des Lebens studiert habe.
Kostenfrei heißt nicht billig und auch nicht wertlos.

Aber ich bin ganz sicher nicht an Ihrem Geld interessiert und manipuliere Sie als Leser auch nicht.
Ganz im Gegenteil – ich fordere Sie, lieber Leser, immer wieder auf, selbst nachzudenken, Ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen, Ihren eigenen Instinkt zu akzeptieren und sich selbst zu vertrauen.

Den richtigen Rechtsanwalt zu finden ist ein Lotterie-Spiel. Nur weil ein Mensch Jura studiert hat – bedeutet das noch lange nicht, dass er für Sie der Richtige ist und dass er Sie tatsächlich richtig und gut berät oder vertritt.
Wir haben sehr viel Lehrgeld bezahlen müssen, ehe wir den richtigen Rechtsanwalt fanden. Dr. D. Schneider Addae Mensah, spezialisiert auf das Thema Menschenrecht.
Und jeder falsche Rechtsanwalt kostet Ihr Geld und richtet viel Schaden an.
Deshalb sind meine Lebenserfahrungs-Ratschläge auch insgesamt so ausgerichtet, dass Sie weder Rechtsanwalt noch Psychiater brauchen.

Ich bin ehrlich und wahrhaftig Ihnen gegenüber, weil ich Sie nicht in Abhängigkeit und auch nicht als Kunde, Mandant oder Klient will.

Ich bin eine Mutter und so fühle ich und gebe weiter, was ich für empfehlenswerte Ratschläge halte.
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keine Empfehlung
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Selbstheilungskräfte

von Igelin @ 2011-12-03 – 16:14:01

Auf Seite 57 der Zeitschrift „Welt der Wunder“ Heft 12 aus 2011 wird gut beschrieben, wie die Selbsheilungskräfte wirken und was diese göttliche Kraft alles kann.

Mit diesem Artikel wird klar, dass Ärzte nicht als Götter in weiß über Leben und Tod entscheiden – sondern nur Dienstleistungsunternehmen sind.

In der PM las ich einmal: Gute Ärzte halten die Patienten so lange bei Laune bis die Selbstheilungskräfte wirken.

Psychiater sind ganz sicher keinen guten Ärzte, was sie übrig lassen passt zu Forschungszwecken auf den Szezier-tisch und ins Grab.

Liebeskummer, Trauer-Schmerz, pupertäre Unruhe und Ungewissheit sind natürliche Lebensvorgänge.
Bitte denken Sie daran, wenn Sie den tiefen seelischen Schmerz empfinden, dann sind Sie auch in der Lage Glück und Freude zu empfinden.
Und das Leben ist Rhythmus – wie die Natur. Nach jedem Tal geht es auch wieder bergauf. Sind Sie im zeitigen Frühjahr müde, weil die Sonne nur knapp über den Horizont strahlte und Ihr Körper nicht genug Vitamin D bilden konnte – so werden Sie um Beltane regelrechte Frühlingsgefühle empfinden. Im Herbst, wenn das Wetter kälter und nass wird und schon früh die Nacht beginnt – beginnt auch die Zeit der Besinnung, des familiären Zusammenseins; des frühen Schlafen gehens.
Schauen Sie auf die Natur und ganz sicher sind Sie nicht gestört, wenn der Einfluss des Mondes zu Vollmond Sie aktiv macht oder bei Neumond Pickel auftauchen und Sie mehr pinkeln müssen.
Der menschliche Körper besteht aus 80 % aus Wasser – und so wie die Mondphasen die Gezeiten hervorruft – so wirkt er auch auf Ihren Körper.
Menschen sind keine Apparate und funktionieren nicht wie eine Maschine.
Sie sind nicht gestört und Sie müssen weder geschmiert werden noch repariert.
Sie sind natürlich mit Sinnen, Gefühlen und Instinkten – und Sie können denken !
Suchen Sie weiter nach Informationen, die Ihnen gut tun und vertrauen Sie der Intelligenz Ihres Körpers und Ihrer Seele.
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christliche Regierung gegen UN Behindertenkonvention

von Igelin @ 2011-12-03 – 01:36:05

JW 3.12.11

Behindertenrechte schleppend umgesetzt
UN-Monitoringstelle kritisiert Kultusministerkonferenz. Linke scheitert mit
Antrag im Bundestag
Marion Baumann

Anläßlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3.
Dezember hat die deutsche Monitoringstelle zur
UN-Behindertenrechtskonvention für die Neuinterpretation des Begriffs
»Behinderung« geworben. Lange sei dies als Problem des einzelnen betrachtet
worden, erklärte Valentin Aichele, Leiter der Stelle, am Donnerstag in
Berlin. Die 2006 verabschiedete UN-Konvention setze dem ein anderes
Verständnis entgegen. »Menschen mit Beeinträchtigungen sind nicht
behindert, sie werden durch Barrieren in der Umwelt und in den Köpfen
behindert«, so Aichele. Behinderung entstehe durch die Wechselwirkung
zwischen Menschen und ihrer Umwelt und schränke betroffene Menschen in der
gleichberechtigten Ausübung ihrer Rechte ein. Darüber sei intensive
gesellschaftspolitische Diskussion »dringend notwendig«.

Die derzeitige Mehrheit im Deutschen Bundestag sieht das offenbar anders.
Ein Antrag der Fraktion Die Linke, den im Juni erarbeiteten Nationalen
Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention allen Palarmentariern
unverzüglich als Unterrichtung vorzulegen, wurde am Donnerstag mit
Koalitionmehrheit abgelehnt. Damit wird eine umfassende Beratung im
Parlament verhindert.

Erst vor einer Woche hatte die Monitoringstelle scharfe Kritik am deutschen
Bildungswesen formuliert: »Die Kultusministerkonferenz schafft es
zweieinhalb Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention
nicht, konsequent für ein inklusives Bildungssystem einzutreten und das
erforderliche Arbeitsprogramm daraus zu entwickeln«, hatte Aichele erklärt.

Mit der Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und der
UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2006 wurde ein Paradigmenwechsel für
die Gleichstellung und selbstbestimmte Teilhabe behinderter Menschen
eingeleitet. Der in diesem Jahr vorgelegte Nationale Aktionsplan enthält
zur Zeit 200 Maßnahmen zur Umsetzung der Rechtsgrundlagen, die
völkerrechtlich bindend sind.

»Menschen mit Behinderung wollen nicht über den Kopf gestreichelt und
bemitleidet werden, sie fordern Teilhabe«, sagte der behindertenpolitische
Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Ilja Seifert, im Gespräch mit
junge Welt. »Behindert sein« sei kein Zustand, sondern ein Umstand.
Behindernde Umstände aber müßten verändert werden. Wohnungen, Kinos,
Theater, Stadien, Arztpraxen, öffentliche Instituionen müßten
behindertengerecht umgebaut werden, Blinden müsse ermöglicht werden, ihren
Blindenhund mit in eine Oper zu nehmen, Straßenbahn- und Busaltbestände
müßten ausgetauscht werden, und das Personal an Bahnhöfen erweitert statt
gestrichen werden.
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christliche Regierung gegen UN Konvention
Na bitte – nichts da mit „entartete Gene“

von Igelin @ 2011-12-03 – 01:06:37

Wieder eine psychiatrische Lüge entlarvt.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/psychische-krankheiten-da-zappelt-die-seele-11521956.html

674 Milliarden Gesundheitskosten jährlich in der Europäischen Union. Von der „Kernherausforderung des Jahrhunderts“, sprach der Dresdner Epidemiologe Hans-Ulrich Wittchen, der diese beunruhigenden Zahlen aus einer der umfassendsten Erhebungen jüngt vorgestellt und nun an einem der einflussreichsten Wirkungsorte der modernen Bioforschung Heidelberg zur Diskussion gestellt hat. Denn eine entscheidende Frage, die man sich aus nur teils demographisch erklärbaren Häufung psychiatrischer Diagnosen stellt, könnte ja lauten: Wird die moderne Biomedizin einen nennenswerten Beitrag leisten können, diese ungeheure seelische Krankheitslast – jährlich immerhin 165 Millionen Kranke in der EU – zu senken? Die Antwort in Heidelberg lautet, auf den Punkt gebracht: vorerst nicht.

Zappelnde Zebrafische

Die Gesundheitssysteme sollten zunächst also nicht auf Durchbrüche in der Molekularbiologie oder der Hirnforschung setzen. Das liegt nicht etwa an den Bemühungen der Naturwissenschaften, ganz im Gegenteil: Mit Andreas Meyer-Lindenberg vom Mannheimer Zentralinstitut für Seelische Gesundheit und Simon Lovestone vom Kings College in London waren zwei Protagonisten einer Richtung aufgetreten, die an Schaltstellen der neuen neuropsychiatrischen Forschung sitzen. Aber schon bei Klaus-Peter Lesch von der Universität Würzburg, der sich bei der Entlarvung des „Zappelphillipp-Phänomen, dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), auf das Laprophilin-3-Gen auf Chromosom 7 als möglichen Auslöser konzentriert, wurde deutlich, woran das Gebiet krankt: Nicht nur an Daten und der nötigen Empirie, sondern vor allem auch an Glaubwürdigkeit. Steven Rose von der Open University in Großbritannien, ein Insider seit Jahrzehnten, sagte es unumwunden: „Es stimmt etwas nicht, wenn ich glauben soll, dass die Zebrafisch-Larve, die etwas aktiver in der Petrischale herumschwänzelt, ein geeignetes Tiermodell für Hyperaktivität sein soll.“

Kläglicher Zustand

Ein anderes Beispiel: Für die Schizophrenie hat die Genforschung zwischen 14 und 650 unterschiedliche Mutationen als mögliche Kausalfaktoren ins Spiel gebracht. Die Konfusion hat also in Jahrzehnten eher zu- als abgenommen. Und noch ein Indiz, das als starker Hinweis für die Grenzen der Biomedizin interpretiert wurden: Viele Pharmakonzerne, darunter Forschungsriesen wie Pfizer und GSK, haben ihre Entwicklungsabteilungen für neuropsychiatrische Leiden dicht gemacht. Da konnte Luca Santarelli von Hoffmann-La-Roche noch so vehement für das eigene Engagement werben, was etwa das erwachte Interesse an Wirkstoffen gegen Entwicklungsstörungen wie Autosmus angeht – in Wahrheit herrscht in der Branche ein kläglicher Zustand, eine veritable Innovationskrise. Biomarker zur Früherkennung von Geistesstörungen – bestensfalls im Experimentalstadium; wirkungsvollere Medikamente? Fehlanzeige. Nur die Nebenwirkungen seien heute anders, so etwa bei den Antidepressiva. Und die Psychotherapie?

Die sei, so der Freiburger Psychotherapeut Mathias Berger, „allein betrachtet nicht besser als die Pharmabranche“. In den 350 Psychotherapie-Schulen hierzulande würden genauso Daten versteckt und „mindestens 700 Millionen Euro jährlich für Behandlungen ausgegeben, die nie richtig evaluiert wurden“. Es war am Ende ein düsteres, gelegentlich überzeichnetes Negativbild, das die Psychiatrieforschung in Heidelberg abgab. Für die Patienten blieb da nicht viel Licht, leider deutlich mehr Schatten.
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die Gene sind’s nicht
Welt der Wunder 12/11 wissenschaftliche Foltermethoden

von Igelin @ 2011-12-03 – 00:51:48

Die Zeitschrift „Welt der Wunder“ in diesem Monat mit wichtigen empfehlenswerten Informationen:

Auf Seite 131 : „Kann man die Psyche umprogrammieren ?

Gehirnwäsche ist weiter verbreitet, als wir ahnen – und kann ganz einfach angewandt werden. Mit ein paar gezielten Schritten lässt sich unser Bewußtsein komplett verändern – und zwar so stark, dass selbst aus friedliebenden Menschen eiskalte Killer werden. “

Dr. Joseph Fiajerty, bis vor kurzem Diakon der psychiatrischen Abteilung am Medical Center der Universität von Illionis, Chicago:
. . . Er nennt dutzende Beispiele: Opfer von häuslicher Gewalt, die wissen , dass sie ihr Leben riskieren und dennoch bleiben. Elite-Soldaten, die während der Ausbildung mir ihrem Sturmgewehr kopulieren, weil es ihnen befohlen wird, Selbstmordattentäter, die Familie und Freunde aufgeben für eine diffuse Vorstellung vom Paradies . . . sie werden so stark manipuliert, dass sie keine eigenen Entscheidungen mehr treffen können. “
Tatsächlich wissen Forscher mittlerweile, dass es unter bestimmten Bedingungen möglich ist, Persönlichkeit, Selbstauffassung und Wertvorstellu8ngen eines Menschen komplett zu verändern – das kann offenkundig geschehen oder so unterschwellig, dass das Opfer die Wandlung kaum wahrnimmt. Im schlimmsten Fall ist das Ergebnis derart extrem, dass diese Menschen jeglichen Selbsterhaltungstrieb aufgeben und oftmals weder vor Gewalt noch vor Mord zurückschrecken.
Psychomutation nennen Forscher diese erzwungene Veränderung der Persönlichkeit; und prinzipiell unterscheiden sie dabei zwischen drei verschiedenen Methoden :
Als Grundvoraussetzung allerdings gilt: Die Psyche des Opfers muss ich in einem Ausnahmezustand befinden, bevor die eigentliche Gehirnwäsche beginnen kann. Das funktioniert, indem ein Mensch an den Rand eines Nervenzusammenbruchs getrieben wird – durch Folter oder massiven Drill.
Aber es geht auch viel einfacher: Viele Menschen erreichen bereits einen seelischen Ausnahmezustand, wenn sie beruflich oder privat unter großem Stress stehen oder sich gerade zwischen zwei Lebensabschnitten befinden“ sagt Dr. Flaherty.
„Der Tod eines geliebten Menschen, das Ende einer Liebe, das Erleben einer Beinahe oder tatsächlichen Katastrophe. Der Schock ist dann oft so massiv, dass das Gehirn die Erlebnisse nicht verarbeitet und praktisch in einer Endlosschleife gefangen bleibt.

. . . Wird ein Mensch in dieser Situation zusätzlich manipuliert, gilt der Effekt als einer der zerstörerischten, die in der Psychologie bekannt sind – die Persönlichkeitsstruktur löst sich innerhalb von Minuten komplett auf. Aus diesem Grund zählen Scheinhinrichtungen und Waterboarding, das vorgetäuschte Ertränken, das gewaltsame Zusammenschlagen von einer Übermacht an Pflegern und das Ersticken mit einem Kopfkissen (Schulterknochen brechen) zu den effektivsten und am strengsten verbotenen Foltermethoden überhaupt. Fast 90 % der Opfer zeigen nach einer solchen Behandlung Verhaltensmuster eines Kleinkindes.
Ein Phänomen, dass schon der russische Psychologe Ivan Pavolow beobachtete. .. .
„Der erste Schritt ist immer die Isolation des Opfers“ erklärte Fiaherty. „Es muss abgeschnitten werden von seinem Umfeld, damit der Manipulator den größtmöglichen Einfluss ausüben kann“. . .
Wissenschaftler bezeichnen das als „Transition State“.
. . . Ist das Opfer erst von seinem ohnehin instabilen Umfeld isoliert, iust der Rest simple Psychologie: Der Manipulator beginnt, unsinnige Regeln aufzustellen, auf deren Einhaltung er pocht – das Opfer soll etwa jeden Cent begründen den er ausgibt, oder genau Buch führen über alle Telefonate und wird so darauf konditioniert, Befehlen bedingungslos Folge zu leisten, Jede Missachtung dieser Regeln hat übersteigerte Strafen zur Folge – oft in Form von Liebesentzug und Gewalt. Gleichzeitig beginnt die eigentliche Gehirnwäsche. Persönlichkeit und Ansichten des Opfers werden wiederholt infrage gestellt, kleine Vergehen als große Fehltaten hingestellt. Die Kernaussage lautet: So wie Du bist, bist du schlecht. Und schlechte Menschen haben keinen Wert. Nach und nach wird der rettende Ausweg aufgezeigt – bestimmte „gute“ Verhaltensmuster und Ansichten können die Vergehen ausgleichen.
Eine neue Identität nimmt Form an – die Form die der Manipulator vorgesehen hat. Jedenfalls vorrübergehend. Denn so einfach es ist, die Psyche eines Menschen umzuprogrammieren – so schwierig ist es, diese Veränderung dauerhaft aufrechtzuerhalten. Sobald der Einfluss des Manipulators abbricht, schaltet die Seele auf Reset – und erfindet sich neu . Mal wieder. Dorothees Teves

Igelin: Ganz genau dieses geschieht in der Psychiatrie, in den Forensik- Anlagen aber nicht zum Guten, sondern mithilfe der chemisch gehirnzerstörenden Drogen zu Zombis, zu Amokläufern, zu Selbstmördern.

Die Diagnose der Manipulatoren lautet dann aber: die Opfer waren psychisch gestört, hatten entartete Gene, litten an Stoffwechselstörungen. Auch wie sind wir wichtig, wir retten die Welt.

Hier der Rat der Autoren :

1. Treffen Sie keine Entscheidungen – sofort.
2. Trauen Sie sich unrecht zu haben – die Hauptsache Sie haben eine
Meinung !
3. Diskutieren Sie mit Freunden
4. Füttern Sie Ihr Gehirn mit Informationen – denn Informationen schaden
nur dem, der keine hat.
5. Seien Sie spießig, denn gewohnte Rituale erhöhen das Sicherheitsgefühl
6. Erforschen Sie Ihre Seele. Meditieren Sie – abends vor dem Einschlafen
oder morgens noch halb im Schlaf ist es angenehm und wirkungsvoll.
7. Geben Sie nichts auf Kompromissen – falls sie von anderen gefordert
werden ohne dass der andere ebenfalls zurück stecken muss. Endweder
auf beiden Seiten nachgeben oder gar nicht.
8. Rufen Sie Ihre Mutter an – ernsthaft. Die Familie ist eines der
Fundamente unseres Lebens – bauen Sie auf sie ! denn egal wie oft Sie
sich streiten, diese Bindung ist eine der engsten überhaupt. Eine
Familie , die Zusammensteht, kann nichts erschüttern.
9. Glauben Sie an Ihre Träume.
10. Lesen Sie diese Geschichte ! Wer den Feind kennt, hat die Schlacht
fast gewonnen – viele Gehirnwäsche Praktiken werden zumindest
teilweise wirkungslos, sobald das Gehirn weiß, wie die Manipulation
eigentlich funktioniert. „““

Wie gefährlich ist weisse Folter?
Eine einfache Form ders Waterboarding betrieben die Großinquisitoren Spaniens bereits im 15. Jahrhundert – perfektioniert haben die Foltermethodene moderne Elite-Einheiten. Das Prinzip ist simpel:
Über ein Tuch auf dem Gesicht wird Wasser in die Nase des Opfers gegossen. Waterboarding ist zu keinem Zeitpunkt lebensgefährlich, alledings löst die Folter so starke Reflexe aus, dass die Opfer zu ertrinken glauben. Die Erfolgsquote liegt bei 100 % – die meisten Menschen ertragen Waterboarding keine 15 Sekunden.

Bitte lesen Sie diesen Artikel selbst im Orginal in der Zeitschrift 12/11 Welt der Wunder. Die Aussagen passen perfekt zu dem, was in den Psychiatrien und Forensik passiert. Nur die Psycho Drogen und chemischen Gifte, die injiziert werden fehlen im Artikel – aber diese passen zu den Bestrafungen wegen kleinster Regelverstöße; Regeln, die völlig sinnlos sind.

Die Frage muss ich aber immer noch stellen – sind diese Psychiater und Co so blöd, dass sie nicht wissen was sie tun –
oder
sind diese Psychiater und Co so kriminell und bösartig, dass sie absichtlich foltern ?

Die gleichen Fragestellungen trifft die Richter und die zuständigen Politiker.

Beide Antworten sollten ausreichen, diese Psychiatrien und Foltereinrichtungen/Foltersysteme vollständig zu verbieten.

Wir kämpfen um unsere Menschenrechte !
Wir fordern unsere Menschenrechte !

Wer seine Würde nicht verteidigt, hat keine.

Bitte schauen Sie sich auch die anderen Artikel dieser Zeitschrift an. Sie sind meines Dafürhaltens alle lesenswert.

Rosel Zierd
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wissenschaftliche Foltermethoden
Die Internationale – Wacht auf – verdammte dieser Erde

von Igelin @ 2011-12-02 – 23:43:54

Das ruft man heute nicht mehr den Arbeitern zu in Deutschland, sondern den Psychiatrie-Patienten.

Die Internationale

Zeitgenössisches Notenblatt (Ende des 19. Jahrhunderts) der französischen Originalversion der Internationalen

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. 😐

Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei’n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der mächt’gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn‘ ohn‘ Unterlass!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐
Weitere musikalische Bearbeitung [Bearbeiten]

Die Internationale auf Russisch
Die Internationale ist das weltweit am weitesten verbreitete Kampflied der sozialistischen Arbeiterbewegung, die sich ideologisch – gemäß dem marxistischen Motto „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ – dem proletarischen Internationalismus verpflichtet sieht. Der ursprünglich französische Text stammt von Eugène Pottier, einem Dichter und aktiven Beteiligten der Pariser Kommune von März bis Mai 1871, der ersten als proletarisch-sozialistisch geltenden Revolution. Die Melodie des Liedes wurde 1888 vom Belgier Pierre Degeyter komponiert.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Geschichte und Entwicklung des Liedes
1.1 Entstehung deutschsprachiger Versionen
2 Deutscher Text (Emil Luckhardt, 1910)
3 Weitere musikalische Bearbeitung
4 Siehe auch
5 Weblinks
Geschichte und Entwicklung des Liedes [Bearbeiten]

Eugène Pottiers Text entstand unmittelbar nach der gewaltsamen Niederschlagung der Pariser Kommune um 1871. Er bezog sich in einem verherrlichenden Sinn auf die Internationale Arbeiterassoziation (IAA), den ersten übernationalen Zusammenschluss von verschiedenen, politisch divergierenden Gruppen der Arbeiterbewegung, der 1864 von Karl Marx initiiert worden war. Aufgrund des fundamentalen Konfliktes mit den Kommunisten (um Karl Marx) wurden 1872 die Anarchisten (um Bakunin) aus dieser später auch als „Erste Internationale“ bezeichneten Organisation ausgeschlossen. 1876 wurde die IAA aufgelöst.
Die Melodie des Liedes komponierte der Belgier Pierre Degeyter, Dirigent des Arbeitergesangsvereins von Lille im Jahr 1888, noch ein Jahr vor der Gründung der zweiten, bzw. der Sozialistischen Internationalen.
Das Lied Die Internationale gilt weltweit als Hymne des Sozialismus und Kommunismus und wurde in die meisten Sprachen der Welt übersetzt. In einigen kommunistisch regierten Staaten nahm sie einen nahezu gleichrangigen Platz wie die jeweilige Nationalhymne ein.
Die Sowjetunion benutzte bis 1943 Die Internationale als Nationalhymne. Danach wurde sie durch die Hymne der Sowjetunion ersetzt.
Entstehung deutschsprachiger Versionen [Bearbeiten]
Der ursprüngliche französische Text hat sechs Strophen. Die bekannteste und bis heute verbreitete deutschsprachige Nachdichtung schuf Emil Luckhardt (* 1880; † 1914) im Jahr 1910. Seine Version ist an den französischen Originaltext lediglich angelehnt und beschränkt sich auf die sinngemäße, dabei in der Radikalität etwas abgeschwächte und romantisierte Übersetzung der ersten drei Strophen des französischen Liedes.
Außer der Version Luckhardts existieren noch mindestens sieben weitere weniger bekannte deutsche Textvarianten – im Einzelnen bezogen auf jeweils spezifische historische Situationen oder ideologisch divergierende sozialistische, kommunistische und anarchistische Ausrichtungen. Neben einer Version von Sigmar Mehring wurde 1919 eine von Erich Mühsam und eine andere 1937 während des Spanischen Bürgerkriegs für die deutsche Thälmann-Brigade (vgl. auch Internationale Brigaden) von Erich Weinert verfasst.
Im Folgenden die bekannteste deutsche Version von Emil Luckhardt – mit eingerücktem Refrain, der sich nach jeder Strophe wiederholt:
Deutscher Text (Emil Luckhardt, 1910) [Bearbeiten]

Der Komponist Reinhold Glière variiert das musikalische Thema der Internationalen in seinem Werk für Blasorchester Heroischer Marsch für die Burjatisch-Mongolische A. S. S. R. C-Dur, op. 71 (1936). Der italienische Komponist Luigi Nono benutzt die Internationale u. a. in seinen Kompositionen España en el corazón (1951/52), La victoire de Guernica (1954) und Ein Gespenst geht um in der Welt (1971) als Quelle zur Ableitung von Rhythmen und Tonhöhen. Die Internationale wird auch im Schlussteil der Kantate These Things Shall Be (1936/37) für Bariton, Chor und Orchester des britischen Komponisten John Ireland zu einem Hauptthema erhoben und variiert.
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wacht auf !
unpassend

von Igelin @ 2011-12-02 – 23:17:01

es ist sicher völlig unpassend und pietätlos Werbung für die Mörder meines Sohnes hier in meinén blog zu platzieren.

Und grotest ist auch dass die Leser für das Geschwafel dieser Scharlatane Geld zahlen sollen, während ich mich ehrenamtlich seit mehr als ein Jahr bemühe, aufzuklären.

Wenn diese Massenmörder was sagen wollen, können sie das auch kostenfrei hier als Kommentatoren tun, so dass alle Leser ihre Meinungen erfahren und sich selbst ein Bild machen.

.

Archiv Igelin 2010-2012 von Kabale und Psychiatrie – Komplett mit 2.230 Beiträgen zur Volksaufklärung in den Jahren von August 2010 bis Juli 2012 – Weitere 500 Beiträge zur Volksaufklärung wurden ohne Vorankündigung auf meinem Blog bei „igel.blog.de“ gelöscht, also zensiert, wie in den „geheimen Protokollen der mächtigen Eliten“ vorgeschrieben ist. – Bitte kopieren und im Schneeballsystem weiterleiten, damit unsere Kinder nicht mehr in Psychiatrien weggesperrt oder gar getötet werden, wie mein lieber Sohn Holger. – Gepackt (gezippt) mit Winrar:

http://kabale.se/archiv-igelin-2010-2012.rar

Siehe auch unter:

http://meinungsverbrechen.de/?tag=holger-z

http://psychiatrie.se

http://kabale.se

.

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